Update: Aufgrund von Rückmeldungen, danke für die Reaktionen, noch zwei Bilder dazu. Ja, sie kann auch "richtig" lachen. Aber sie hat doch so ein nettes Lächeln. --- Zuerst möchte ich um Entschuldigung bitten. Der Gedanke hinter diesem Eintrag war, daß etwas "besonderes" zum 24.12. gemacht wird. Leider habe ich es nicht geschaft, dies zum 24. fertig zu bekommen. Das Leben geht manchmal andere Wege. Die Idee für diesen Eintrag mit den Bildern war, den Leuten hier, wer auch immer dies liest, etwas zu geben. Von Ivie gibt es bereits Bilder hier, deshalb war das so die Idee. Menschen sehen gerne schöne Frauen an. Sogar Frauen sehen gern schöne Frauen an, habe ich mir von einer Frau sagen lassen. Sex sells, oder? Ich hatte ein Problem damit. Zwei Frauen waren aber der Meinung, daß es doch nicht so schlimm sei. Nun, ich bin ihr Freund und Lebenspartner, ich darf eifersüchtig sein, oder? Aber sie haben wohl recht. Bei den Bildern geht es um mehr als das was man sieht. Noch vor gut einem Jahr hätte es diese Bilder nicht gegeben. Und selbst wenn sie dazu bereit gewesen wäre, sie hätte nicht gewollt, daß sie jemand so sieht. Sie schämte sich und war der Meinung, keine richtige Frau zu sein. Es geht nicht nur darum "was" ihr seht sonder darum "wen" ihr seht. Deshalb möchte ich nicht nur die Bilder einstellen sondern die Gelegenheit nutzen euch den Menschen noch mal vorzustellen. Bitte scrollt nicht einfach zu den Bilder, bitte lest. Ein Kind wächst bis zu ihrem sechsten Lebensjahr bei ihren Elternn auf. Dort wird sie emotional und körperlich misshandelt, eingesperrt, hungern, geschlagen und andere unschöne Dinge. Ab ihrem sechsten Lebensjahr kommt sie in Heime und solche Einrichtungen. Sie verstand nicht, warum. Sie gab sich die Schuld, von ihren Eltern getrennt zu sein und die Familie zerstört zu haben. In solchen Einrichtungen sind viele solcher Kinder, man sollte auch bedenken, es ist Jahre her. Sie hatte es nicht leicht, zB Freunde oder ähnliches zu finden. Mit Pflegefamilien machte sie nie gute Erfahrungen. ALs "Puppe", also als wäre sie ein Spielzeug, welches zurück gegeben wurde weil es nicht "richtig funktionierte". Als Hilfe im Haushalt, also nicht nur Pflichten übernehmen, sondern ihre ganze Zeit ausserhalb der Schule musste sie putzen usw., als neun- / zehnjährige. Dann gab es auch übergriffe in Pflegefamilien, zB wollte der Sohn der Familie sie vergewaltigen, sie schlug ihm die Nase blutig. Als zwöflfjährige sicher kein schönes Erlebnis, zumal ihr niemand glaubte und man ihr die Schuld gab, daß es mit den Pflegefamilien nicht klappt. Sie lernte so schon früh, sie ist schuld an den Situationen und niemand liebt sie und wenn, wollen sie ihren Körper, sonst nichts. Sie war immer sehr zurückgezogen, vermied Kontakte wohl auch zum Selbstschutz. Obwohl sich natürlich Jungs und Männer für sie interessierten und diese nicht immer Grenzen einhalten wollten, konnte sie Übergriffe immer abwehren und verhindern. Sie war das Heimkind, jemand ohne Zukunft, jemand der leicht zu haben sei. So sahen die Leute sie wohl. Doch sie blieb Jungfrau. Als sie achtzehn Jahre alt wurde, musste sie weitestgehend alleine zurecht kommen. Sie hatte zwar Unterstützung für zB Ämter und ähnliches, aber ansonsten war sie alleine. Die Leute sahen in ihr eine Frau, die nichts kann und nichts auf die Reihe bekommt. Sie hatte keine Freunde, keinen Mann und war eben das "Heimkind". Sie fühlte sich auch so, wertlos. Trotz Bemühungen fand sie keine Ausbildungsstelle. Sie hielt sich mit kleinen Jobs und Hilfe vom Amt über Wasser. Nachdem sie neunzehn wurde hatten zwei Männer die Idee sich mit ihr zu "amüsieren". Sie zwangen sie und vergewaltigen sie und noch viel mehr. Durch die Misshandlungen musste sie ins Krankenhaus gebracht und behandelt werden. Sie wurde nicht nur geschlagen, ihre Fortpflanzungsorgane wurden geschädigt, was bis heute noch vorhanden ist. Die Narben und Verwachsungen sind noch immer vorhanden. Es gab eine Gerichtsverhandlung, immerhin. Die Täter bekammen Unterstützung von ihren Familien und Co. . Sie seien ja so gute Menschen. Sie bestritten nicht, was sie getan hatten. Doch das Opfer war alleine, den Ruf als Heimkind und all das, man gab ihr die Schuld. Sie hätte es gewollt und selbst mit verursacht. Vielleicht sogar die Männer dazu genötigt. Die Täter bekamen eine milde Strafe, auf Bewährung. Das Gericht folgte wohl dem Vorwurf, daß Opder sei selbst schuld. Doch für sie gab es keine "Bewährung" für sie gab es "Lebenslänglich". Gab es Schmerzensgeld? Nein, daß Gericht stellte sie als "Selbst Schuld, hätte ja Nein sagen können" dar, sie bekam nichts, außer die Qualen welche sie noch durchleiden sollte. Sie machte schwere Zeiten durch, fühlte sich wertlos und nicht liebenswert. Sie bekam Therapie aber die bereitete sie nicht auf das vor, was das Leben noch für sie bereit hielt. Natürlich interessierten sich Männer für sie und trotz ihrer Erlebnisse sehnte sie sich nach Liebe und jemanden, der für sie da ist. Die Männer liesen sie immer schnell fallen, wenn sie merkten, was mit ihr war. Niemand zeigte ihr, sie sei es wert sich mit ihr zu beschäftigen. Andere nutzen es wohl aus, sie misshandelten sie wieder, emotional aber auch körperlich. Sie wurde wieder vergewaltigt und musste sehr starke Schmerzen dadurch erleiden. Ihre Schmerzensschreie, ihr Weinen, es schien manche nur noch mehr anzustacheln. Leider machte sie diese Erfahrungen öfter. Entweder wollten die Männer nichts mit jemanden wie ihr zu tun haben oder sie nutzen ihre Situation und dieses "sie wurde ja schon, dann kann ich ja auch" um sie zu missbrauchen, körperlich und emotional. Sie wurde mehr als einmal vergewaltigt und zu sexualen Handlungen gezwungen. Jedesmal hatte sie dabei starke Schmerzen durch die Narben und Co. Evtl wurde es durch die immer wieder durchgeführten Misshandlungen auch schlimmer. Sie war nicht selbst Schuld daran, Sie suchte sich nicht immer die falschen Männer aus. Die suchten sie aus und hatten ein leichtes Opfer in ihr. Die Frau verlor den Glauben an sich selbst. Gab sich die Schuld an allem. Sah sich nicht als Frau, da ja niemand sie wirklich wollte oder liebte und Sex konnte sie nur unter starken Schmerzen haben, sie war dabei aufzugeben. Sie wollte das alles nicht, sie wollte nicht so behandelt werden, sie wollte nicht die Schmerzen haben. Sie wollte geliebt werden, doch niemand liebte sie. Ihr bisheriges Leben, sie hasste es. Sie wollte ihr Leben beenden, war bereit dazu. Sie lebt, zum Glück. Eine längere Ereigniskette began. Eine Zeit in der sie einsam aber nicht alleine war. Zwei Menschen, ein Ehepaar, nahmen sich ihrer an. Es vergingen Jahre, sie fand keine Liebe aber wurde auch vor weiteren Übergriffen geschont. Jahre vergingen als sie wieder schwach wurde, ein Mann interessierte sich für sie. Er lud sie ein, mit ihm wohin zu gehen. Sie dachte, diesmal wird es ja wohl nicht wieder .... . Sie irrte leider. Doch jemand mit dem sie kurz vorher Kontakt hatte, suchte sie, da sie als verschwunden galt. Er und der Mann des Ehepaares fanden sie noch rechtzeitig. Die zwei "retteten" sie vor dem Mann, der schon zeigte, daß er sie "wollte", egal ob sie will oder nicht. Das Leben geht manchmal komische Wege. Die Frau fand ihren "Helden", da er sie vor dem Mann gerettet hatte. Doch da war schnell mehr. Sie und ihr "Held" fanden zueinander. Sie fand wieder zu sich selbst zurück. Sie lernte, die Schmerzen, die sie seit ihrem Erstenmal bei intimen körperlichen Kontakten hatte, daß war nicht sie, denn sie kann auch ohne. Sie lernte, sie wird geliebt und repektiert. Sie wurde wieder zu einer Frau. Sie ist kein Ding, kein Sexspielzeug. Sie ist ein Mensch eine wundervolle Frau. Sie hat selbst so viel Liebe zu geben, er ist dankbar dafür, sie an seiner Seite zu haben. Sie hat mehr Selbstvertrauen gefunden und ist regelrecht aufgeblüht. Man hat so lange immer nur auf ihr herumgetrampelt, dabei hätte man sie nur mal etwas pfleglich behandeln sollen, damit diese wundervolle und wunderschöne Blume endlich erblühen konnte. Das Ehepaar sagte mal, sie sei von dem grauen Mäuschen zu einem stolzen Schwan geworden. Ich wiedersprach ihnen. Sie war sicher nie ein graues Mäuschen. Der Schwan wurde mit Dreck beworfen und in den Matsch gedrückt, sein Stolz gebrochen. Die Leute haben eben nicht wirklich hingesehen. Sie, der Schwan, hat aber nicht aufgegeben. Jetzt schüttelt sie den ganzen Dreck ab und zeigt, wie wundervoll sie ist. Wenn ihr nun die Bilder seht, denkt daran, welchen Preis sie zahlen musste. Sie sieht gut aus, mehr als gut sogar. Aber seht auch den Menschen, was sie durchmachen musste. Sie ist auch innerlich eine wunderschöne und wundervolle Frau. Es ist ihr erstes Weihnachten an dem sie nicht einsam ist, mit Menschen die sie liebt und die sie lieben. Denkt daran, sie hätte ihren Körper sicherlich gerne gegen ein anderes Leben eingetauscht. Die Bilder zeigen ihre Verwandlung. Das was sie nun ist. Bleib so, Ivie. Nicht äusserlich aber innerlich. Dein Körper wird begehrt doch du wirst geliebt. Die welche wir lieben ist mir, uns, wichtiger als dein Körper, vergiss das bitte nicht. Also, bitte keine blöden Kommentare, auch nicht gedacht. Jetzt werden vielleicht einige sagen: Ein "Geschenk" und dann noch Weihnachten, da soll man doch froh und glücklich sein und ich verbreite wieder so negative Aura. Vielleicht hätte ich einfach nur "Kuckt mal, was für eine geile Freundin ich habe." machen sollen. Zudem möchte ich auch nicht auf ihre Kosten die Mitleidsmasche reiten. Seht es als eine Weihnachtsgeschichte, denkt auch an alle die Menschen da draußen. Und zum jetzigen Zeitpunkt könnte man ja auch sagen, ihre Geschichte hat ein Happyend gefunden. Ihre Geschichte ist noch nicht vorbei, aber für heute könnte man es wohl so sehen. Seht also auch das Positive. Denkt an alle Menschen da draußen. Nicht allen sieht man ihre Wunden an. Nicht allen sieht man an, wie sehr sie gerade leiden. Wir schauen auf das Äußere, beneiden andere deswegen oder finden sie deshalb schön/gut. Achtet darauf, was hinter der Fassade ist. Dort ist ein Mensch mit allem was dazu gehört und kein "Etwas", mit dem man einfach mal Spaß hat. Beurteilt die Menschen nicht nach dem Äußeren, lauft nicht blind durchs Leben sondern seht hin. Frohe Weihnachten allen.





Nachtrag:


Kaum ist Weihnachten vorbei, gibt es einen Nachtrag. Mecker, Mecker, Mecker. Nein, Ivie wurde nicht gezwungen diese Bilder zu machen. Sie wurden auch nicht extra für den Blog hier gemacht. Die letzten zwei übrigens auch nicht, aber ja, sie lacht auch mal. Ja, die sind zugeschnitten/bearbeitet. Ivie will nicht im Bikini gezeigt werden aber ihr Gesicht, wo sie auch so lächelt, daß auch die letzten es mitbekommen. Ja, sorry, wenn es nach mir ginge hätte ich sie einfach wieder heraus genommen. Aber so bleibt auch die Geschichte drin. Die Bilder für den Nachtrag habe ich ausgewählt. Mir gefallen sie teilweise sogar besser als die anderen. Das zweite ist aber auch gut. PS: Zoe, wenn ich die Bilder mache lacht sie. Fiel mir nur gerade so auf.