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29052026


Zwei Mädchen haben 2023 die zwölfjährige Luise mit Dutzenden Messerstichen
getötet. Anders als im Strafrecht war es nun in einem Zivilverfahren möglich, die
Täterinnen zu belangen.
Das Gesetz lässt es nicht zu, daß solche Täterinnen und Täter bestraft 
werden, sie sind zu jung. Keine Strafe aber die Hoffnung, daß man sie 
noch überzeugen und ändern kann. 
In dem Artikel wird es so ausgelegt als sei es nun eine Strafe. Die 
Summe ist nicht ohne, jenachdem in welchen Verhältnissen die Familie 
lebt. Soweit ich weiß, werden solche Strafen auch nicht durch eine 
Privatinsolvenz getilgt. Sie verjähren auch nicht, soweit ich weiß. 
Ist es eine Strafe? Sie töteten ein Kind und zwar brutal. Nun sollen 
sie zumindest Geld als Entschädigung zahlen. Ob die Geschichte gut 
geht?

Ob die Angehörigen das Geld überhaupt bekommen werden ist ja noch 
fraglich. Und ich frage mich bei solchen Fällen immer, wie kann man 
den Verlust in Geld umrechnen? 
Wenn zB der Ehemann und Vater stirbt, der Ernährer der Familie, dann 
kann man ganz sachlich den finaziellen Verlust für die Familie angeben. 
Aber bei einem Kind? Wie bewertet man den Schmerz, den Verlust, die 
Trauer? Wie bewertet man, daß die vielen Momente mit dem Kind nicht 
erlebt werden können? 

Ist das Geld Wiedergutmachung oder eine Strafe? Ich stelle mir diese 
Frage selbst aber ich kann sie nicht beantworten.


Heute ist Freitag, ich habe es schon lange nicht mehr geschrieben aber: 
Ich hasse Freitage. Wer den Blog kennt, weiß warum.

Kommen wir zur Arbeit, bringen wir also erstmal die Arbeit hinter uns.
War das jetzt doppeldeutig? Keine Angst, bei uns wird auf der Arbeit 
auch gelacht .... über die anderen.

Seid ihr auch Morgenmuffel? Solche Koffein-Junkies welche morgens 
erstmal einen halben Liter Kaffee brauchen? Wenn die noch nicht ihren 
Kaffee hatten und man sagt ihnen "guten Morgen" dann knurren sie einen 
an. "Tschuldige, daß ich geboren wurde.", ihr kennt das bestimmt. 

Bei mir ist es mal so und mal so. "Wie gehts?", "Es ist Freitag, was 
erwartest du?!", "Ist doch bald Wochenende.", "Ja, aber erst bald. Bis 
dahin kann noch viel passieren.", "Solange die Welt nicht untergeht 
wird das Wochenende auf jeden Fall kommen.", "Die Welt wird irgendwann 
untergehen, sag mir einen Grund warum sie es nicht heute tun würde.". 
Ja, kein Grund. Aber noch ist sie nicht untergegangen aber noch ist 
ja auch noch Freitag.

Dann gibt es noch die anderen Tage, es regnet und alles und alle 
schauen bedröppelt und ich bin fröhlich. "Morgen Leute, heute wird 
bestimmt ein schöner Tag.", "Hast du dir mal das Wetter draußen angesehen?", 
"Ist doch nur Wasser was von Himmel fällt.", "Was hast du denn genommen?". 

Heute Morgen war ich gut gelaunt, ja, war. Dann kommt die Realität vorbei 
und will dir die gute Laune verderben. Doch sie hat es nicht geschaft. 
Wisst ihr warum? Da ist ein kleiner Junge der mir diese Energie gesendet 
hat, ein Junge aus der Vergangenheit. Jemand, der ich mal war. 

Die "ich brauche Kaffee" knurrenden Kollegen, sie erinnerten mich dann 
an etwas.

Es war einmal vor langer Zeit in einer Galaxie garnicht mal so weit von 
hier. Es war morgens und ich war nicht gut drauf. Unsere Tochter: "Guten 
Morgen.", ich grummelte irgendwas vor mich hin, unsere Tochter: "Oh, 
schlechte Laune.", mein Engel zu mir: "Willst du erst einen Kakao oder 
zuerst den Eimer kaltes Wasser über den Kopf zum wach werden ", ich: 
"Wäre es nicht märchenhaft wachgeküsst zu werden?", "Nur wenn du die 
schlechte Laune wegschmeißt und uns ein Lächeln schenkst. .... Na?", 
"Ich überlege ja noch.". Ja, daß Lächeln war da und ein Kuß zur Belohnung 
gab es auch. Und, ganz wichtig, ein "einen wunderschönen guten Morgen 
wünsch ich dir" als Erwiederung an unsere Tochter. Übertrieben? Sie 
kannte das ja von mir.

Wir sind aber immer noch bei der Arbeit. Probleme, die gibt es überall. 
Es gab schon einen Mailaustausch mit der anderen Firma, die hatten etwas 
falsches geschickt. Der Einkauf schickte es dann zu mir alla "Antworte 
denen direkt", soll heißen "kümmer du dich, ich will nicht mehr". Nun 
gut, es ist der Einkauf und die kennen sich damit ansich nicht wirklich 
aus und es macht dann Sinn wenn wir uns direkt darum kümmern. Es wissen 
ja dann alle Bescheid. Ob wir Photos machen könnten gerne auch mit 
einer Schieblehre um die genauen Maße zu sehen. Mein Kollege kam 
dann und wir wollten dann dort hin um Photos zu machen. Er: "Hast du 
eine Schieblehre dabei?", ich: "Nein, aber wir können meinen Meßschieber 
nehmen.", dann von ihm dieses "der schon wieder" Gesicht. Aber ist doch 
so, es ist ein Meßwerkzeug und keine Lehre, auch wenn manche sie mal so 
nutzen so zeigt sie doch ein genaues Maß an welches sie misst. Eine 
Lehre zeigt kein genaues Maß an, dafür ist sie nicht gedacht. 
"Schätzeisen" nannte jamend anderes sie, immer noch besser als Schieblehre. 

War ja noch witzig, manchmal muß man die Kollegen piesacken, habe es ja 
zum Feierabend wiederbekommen. Wer austeilt muß auch einstecken können.

Dann später kommt ein Servicemitarbeiter einer anderen Firma. 
Er: "Könnte ich mir mal einen Schraubenzieher leihen?", ich: "Nein, 
aber vielleicht geht ja auch mein Schraubendreher?", er brauchte wohl 
ein paar Sekunden und dann ganz ruhig: "Der sollte auch gehen.". 

Schrauben werden ein oder rein gedreht, oder man dreht sie raus. Die 
Schraube geht rein oder raus jenachdem in welche Richtung man sie 
dreht. Wie geht das mit ziehen? Wie muß ich ziehen damit die Schraube 
rein geht und wie muß ich ziehen damit sie wieder heraus kommt? Kann 
mir das jemand sagen? 

Ja, was wollte ich eigentlich heute schreiben bevor die Arbeit dazwischen 
kam? Ist das wieder zweideutig? 

Eltern, Mütter. Manchmal fällt es Söhnen, und evtl. auch Töchtern, schwer 
zu akzeptieren, daß ihre Mutter auch nur eine Frau ist. 
Ich schrieb letztens, daß meine Mutter in ihrem Leben mit vier Männern 
zusammen war, nicht unbedingt verheiratet, was aber nicht unbedingt ihre 
Schuld ist. Sie war zweimal verheiratet. Zwei andere Männer starben, ohne 
ihr zutun. 
Den "Counter" kann ich auf 6 erhöhen. 
Bei den Bildern war "er" mal drauf. Harald, ich hatte schon nicht mehr an 
ihn gedacht. Sein Name fiel mir auch erst später wieder ein. Mein Gehirn 
musste wohl tief graben und brauchte etwas Zeit für den Namen. 
Ich würde jetzt nicht sagen, daß ich ihn nicht mochte aber ich verstand 
nicht was sie von ihm wollte. Er war älter und so ein "everybody Darling" 
aber es war so übertrieben. Ich glaube, ich war nicht der einzigste welcher 
ihn skeptisch sah, mein Bruder war wohl auch nicht so von ihm angetan. 
Es war die Zeit, wo ich in der ersten Ausbildung war. Davor war Uwe, er 
starb an meinem ersten Ausbilungstag. Sein Tod ging mir nahe. Meiner 
Mutter sicher auch. Der erste Ausbildungstag, ihr habt ihn überstanden 
und kommt nach Hause. Niemand da, was nicht ungewöhnlich war. Uwe kam 
am Sonntag ins Krankenhaus, ich wusste also, daß meine Mutter bei ihm 
war. Dann kommt eure Schwester vorbei und sagt euch, daß er am Vormittag 
gestorben ist. Sie konnten ihm nicht mehr helfen. 
Wir hatten die große Wohnung und wir lebten dort zu dritt. Er starb viel 
zu früh, er war nicht so alt. Mein Bruder war auch nicht so alt, als er 
starb. 
Harald war eher jemand der sich aushalten lässt. Sicher nicht so extrem 
wie man sich solche Leute vorstellt aber er hatte so eine Lebenseinstellung.
Er hatte keine Arbeit, machte als Freiberufler Werbeflyer und so etwas. 
Er hatte kein Auto, meine Mutter fuhr immer zu ihm, er wohnte in einer 
anderen Stadt. Er lies sich auch herumfahren. Er "bräuchte" kein Auto. 
Es war auch keine Großstadt mit guten Nahverkehr und so weiter. Eine 
normale kleine Stadt. Er hatte ja wohl auch nicht viele Kunden zu denen 
er müsste. Er war ein guter Hobbykoch, zumindest sagte meine Mutter dies, 
daß er Spaß daran hat auch anspruchsvolleres Essen zu kochen und zu 
servieren. Als wir mal bei ihm waren habe ich nichts davon gemerkt. Mein 
Bruder hatte sogar eine Torte mitgebracht. An die Autofahrt erinnere ich
mich noch. Mein Bruder hatte gerne mal einen "rasanten" Fahrstil und 
meine Schwägerin saß auf dem Beifahrersitz mit der Torte auf dem Schoß. 
Ich saß hinten und meine Schwägerin hatte Angst um die Torte. 

Als ich das Photo sah, er sitzt bei uns auf dem Balkon, da war mir klar, 
mein Gefühl hatte mich damals nicht getäuscht. Sicherlich bin ich da 
voreingenommen aber wenn man ihn da so selbstgefällig sitzen sieht, es 
zeigt wie er damals war. Nach dem Tod von Uwe hatte meine Mutter wohl 
gehofft in ihm jemanden gefunden zu haben der die Lücke in ihrem Leben 
wieder füllt. Nun, sie beendete das mit ihm schnell und leise. Schnell, 
weil es keine Vorwarnung gab, ich kann mich nicht erinnern, daß meine 
Mutter schon im Vorraus Signale zeigte, daß es mit dem nicht gut läuft. 
Es muß wohl etwas gewesen sein weshalb sie es dann plötzlich beendete. 
Vielleicht hat er mal vergessen seine Maske aufzusetzen und sie sah 
wie und was er wirklich war. Ich weiß es nicht. Leise, weil sie auch 
nicht darüber redete. Für sie war es sicherlich eine Enttäuschung, ich 
war aber irgendwie froh. 

Sechs Männer mit denen meine Mutter in ihrem Leben ein Verhältnis hatte. 
Einer davon ist mein Stiefvater und ein anderer mein Vater, die habe ich 
mitgezählt. Mit den beiden war sie auch verheiratet. 
Uwe starb, bevor sie soweit waren. Dann war da Pit, oder eben Peter. 
Auch er starb, er war etwas älter. Sein Tod nahm meine Mutter sehr mit. 
Christina, eine Kolleging von ihr, war damals bei uns und passte auf 
meine Mutter auf. Christina übernachtete auch bei uns, daß weiß ich noch, 
sie wollte meine Mutter in dem Zustand nicht alleine lassen. 
Zwei sind ihr im Grunde weggestorben und zwei hatte sie geheiratet. 
Bleiben zwei übrig, einer war Harald und dann jemand anderes. Es gibt 
ein Bild, es hat mich tagelang beschäftigt. Es fiel mir sofort auf, 
wir und ein Familienausflug mit einem Mann. Schon alleine diese quasi 
Idyle, aber das Bild hat mehr. Das Kind, war ich das? Im ersten Moment 
dachte ich, daß bin ich doch dann zweifelte ich. War es mein Bruder? 
Der Mann neben mir, daß kann nicht mein Vater sein, oder? 
Nun, daß bin wohl ich und auch wenn ich nicht sicher bin, ich denke 
ich weiß wer er war. Als meine Eltern sich trennten nahm er den freien 
Platz ein. Allerdings nicht lange.

Der Vater meiner Mutter starb als sie vier Jahre alt war. Später verlor 
sie auch ihren Bruder. Die Trennung von meinem Vater schien ihr wohl 
nicht so leicht gefallen zu sein, wie sie immer tat. Die Texte in den 
Photoalben lesen sich eher so als wenn es ein Verlust war. So wie sie 
es schilderte hatte ich die Vorstellung von Streit und Hass. Doch was 
meine Mutter damals in das Album schrieb, auf eine leere Seite, es 
ist nicht voller Hass oder Wut. Es ist Verlust und Traurigkeit.

Sie hat immer wieder Menschen verloren, immer wieder blieb die Lücke 
in ihrem Leben. Ihren Sohn, meinen Bruder, verlor sie. Andere Menschen 
die ihr nahe standen ebenso.

Als ihr Sohn war ich enttäuscht als ich die Bilder durchging. Welche 
Prioritäten hatte sie in ihrem Leben eigentlich? So viele Bilder von 
ihren vielen Reisen, schon in jungen Jahren war sie "unterwegs". Bilder 
von Partys und Feiern. Geburtstags- und Einweihungsfeiern. Fröhliche 
Miteinander im Urlaub, so viele Bilder davon. Teilweise beschriftet. 
Wo waren wir, ihre Kinder? Kinder waren schon da und es gab Urlaubs-
Photos, ohne Kinder. Villingen, daß weiß ich noch, dort waren wir als 
Familie. Angeblich sogar öfters? Davon gibt es zwei/drei Photos mit uns 
Kindern. Doch die vielen Party-Photos ohne das auch nur mal ein Kind 
dabei ist. Urlaub, Partys und fröhliche Miteinander mit Freunden und 
Co.. Die Bilder der Kinder, Babyphotos, zB nach der Geburt? Gibt es 
eines von meiner Schwester. Ein Bild wohl von mir im Kinderwagen, 
ich wurde wohl gefüttert während ich da liege und es sieht aus als 
hätte sich das Essen überall in meinem Gesicht verteilt. Da hat man 
sich wohl gedacht, davon machen wir ein Photo. Aber sonst? 
Die Geburt, Geburtstage, Taufe, die ersten Schritte, irgendwelche 
Ereignisse, diese Photos gibt es nicht. Zumindest ist keines dabei.
Drei Kinder, da sollten doch mal ein paar Photos sein, oder? Sie haben 
Photos gemacht, bei Feiern und Urlaub. Wo sind die Bilder von uns?
Es gibt welche aber eben nicht so viele und solche wie man denken 
würde. 
In den Photoalben hat sie öfter den Namen meiner Schwester benutzt. 
Den offiziellen und den inoffiziellen. Den von meinem Bruder und mir 
nutzt sie nur einmal. So viele Bilder, unser Name wird nur einmal 
erwähnt. "Die Söhne" klingt dagegen irgendwie so als wäre sie Stolz. 
Doch "Kinder (Familienname)" klingt als wären es andere Kinder. 
Sie hatte auch Bilder anderer Kinder, dort steht es nicht so 
unpersönlich, bei den anderen Kindern nutzte sie deren Vornamen. 
Bilder von der Taufe, keines von ihren eigenen Kindern aber von denen 
anderer. 
Photoalben, diese Bücher wo man die Bilder mit Photoecken einklebt 
und Pergamentpapier zwischen den Seiten ist. So als Familienalbum, 
oder? Nein. Ihre Reisen und die Partys finden sich dort. Texte 
die sie dazu geschrieben hatte. Ein paar Photos von uns hat sie 
dann nach der Trennung eingeklebt, wohl besondere Photos. Ich 
werde davon später noch welche Zeigen. 
Die meisten Photos von uns sind lose in Dosen oder Kisten. Teils 
vermischt mit anderen Photos. 

Sie ist oft verreist, auch als sie uns als kleine Kinder hatte. 
Alleine mit ihren Freundinnen incl. Photos mit einem "Opa", nicht 
Opa genug um nicht geküsst zu werden, intensiv auf den Mund und 
davon ein Photo zu machen und dies als Erinnerung einzukleben. 
Es war wohl wichtiger als die Erinnerung an die Kinder zuhause. 
Eine Postkarte welche sie nach Hause schickte, adressiert an 
"Familie (Vor- und Nachname meines Vaters)". Es mag damals 
evtl. so üblich gewesen sein, daß man explizit den Vornamen des 
Mannes nennt und nicht nur die Familie generell aber warum werden 
auf der Postkarte die Kinder nicht erwähnt? Weder am Anfang noch 
am Ende. Keine Grüße und keine Frage wie es ihnen geht. Nur wie 
toll ihr Urlaub ist. Ob wir, die Familie, im Urlaub mit dabei 
waren und die Karte zum Spaß nach Hause geschickt wurde um sie 
mit gestempelter Briefmarke zu haben? Oder war der Rest der 
Familie zu Hause?

Urlaub, meine Mutter ist auch später mal in Urlaub gefahren. 
Ich glaube auch alleine aber eben auch mit den Männern mit 
denen sie dann zusammen war. Mutter sein ist anstrengend, 
sie musste auch mal Zeit zum erholen haben. Wir Kinder 
waren dann bei unseren Großeltern, hat uns nicht wirklich 
gefallen, weder mir noch meinen Geschwistern. 
Mutter sein ist anstrengend. Was ist mit den Kindern? Sie hat 
selbst später gesagt, uns Kindern wurde damals viel abverlangt. 
Es war nicht lustig für uns. Und bei unseren Großeltern sein 
zu müssen war sicherlich kein Urlaub für uns. 
Unsere Großeltern wohnten etwas abseits der Stadt, das Haus 
existiert heute noch doch die Stadt ist näher gekommen und es 
wurden die Straßen neu gebaut. Ein großer Graben, mehrere Meter 
breit und tief, wich vor vielen Jahren einer neuen Straße. 
Interessant dort zu spielen aber eben auch schnell langweilig. 
Kinder wollen die Welt erkunden und neues entdecken. Vieles gab 
es da nicht zu entdecken. 
Familienurlaub, Mutter und Kinder zusammen. Bitte was? Ich kann 
mich an keinen Erinnern. Und so etwas würde ich wohl kaum verdrängen 
wenn ich mich an die Zeit bei unseren Großeltern erinnere. Tagesausflüge 
gab es, hmmmm, zB mit unseren Großeltern zusammen. Nur wir? Glaube nicht.
Es gab die Klassenfahrten, Grundschule und später glaube ich zwei 
weitere. In der Höheren Handelsschule waren wir eine Woche auf Fehmarn.
Feriencamp, Zeltlager oder so etwas? Ich kann mich nicht erinnern, 
daß wir so etwas hatten. 

Meine Mutter fuhr in Urlaub, wir nicht. Schon garnicht zusammen, 
wer hätte das bezahlen sollen. 

Während der Schulferien blieben wir zuhause. Sind mit dem Fahrrad 
rumgefahren und haben mal wilden Rhabarber im Wald gegessen. Ja, das 
Zeug ist sauer, daß war ja der Spaß. Sommer, morgens Toast mit Butter 
und Salz. Ins Freibad und andere wie uns treffen. Das waren unsere Ferien. 
Andere fuhren mit ihren Familien zB nach Frankreich, Zufall das ich das 
erwähne. Nicht wirklich. Andere aus der Klasse sind überall hingefahren 
und hatten tolle Erlebnisse zu erzählen. Leute die zB "nach Hause" nach 
Spanien gefahren sind. Es war nichtmal Neid, es war dieses anders sein.

Es gibt Bilder, wo sie später, als wir erwachsen waren, mit meinem Bruder 
und auch mal mit der Familie meiner Schwester unterwegs war. Auch Fahrten 
nach Stiepelse sind dabei. 

Ich war auch in Stiepelse aber es war immer nur eine Tagesfahrt, wir 
haben dort nichtmal übernachtet. 
Nach dem Mauerfall sind wir auch hin und haben ein Auto dorthin gebracht. 
Ich glaube, daß war noch mit Uwe und mein Bruder war auch dabei. Ich 
hatte da meinen Führerschein schon. Es war auch nur ein Tag, in Bolzenburg 
hatten wir Halt gemacht, nach Neuhaus waren wir auch noch aber dann wieder 
zurück.  

Ich bin bei den Bildern und den Fahrten nicht dabei. Ich hatte mein 
eigenes Leben, es passte nicht zu dem, was meine Mutter wohl erwartete.
Ich glaube wir hatten damals keine Akademiker oder ähnliches in der 
Familie. Gute anständige Arbeit zählte. 
Frauen haben oft von zB den Eltern diesen Druck bezüglich Heirat und 
Enkelkinder. Männern geht es da nicht besser.  
Meine Schwester, mein Bruder und die Enkelkinder, daß war ihre Welt. 

Die eigenen Kinder mal in den Arm nehmen oder ähnliches, so etwas gab 
es bei uns nicht. Selbstständig sein, nicht rumheulen und immer weiter 
gehen, daß hatten wir. 

Was sie erzählte, wie sie sich darstellte, es passt nicht zu den Photos. 
Weder was man auf ihnen sieht noch all das nebenher.

Sie ging sicher arbeiten wegen des Geldes. Aber evtl. bedeutet ihr der 
soziale Kontakt mit anderen Menschen doch auch etwas. Abends weg gehen 
und die Kinder zuhause alleine lassen, die sind ja schon alt genug und 
so selbstständig. Vicky konnte ja von oben mal kommen und schauen ob 
alles ok ist.

Es gab Hochzeiten ihrer Kinder. Sie hatte Photos davon, es wurden ja 
welche gemacht und sie hat Abzüge bekommen. Standesamt, die Hochzeit 
meines Bruders, die Photos finden sich schnell. Die von meiner Schwester 
sind "unter anderem" aber sie wurden in so einem Flipp-Photo-Buch 
einsortiert. 
Eine Hochzeit fehlt? Nein, zusammen mit irgendwelchen Photos in einer 
der Dosen. Es war eine tolle Hochzeit, ich dachte sie fand es gut und 
mochte meine Engel. Vielleicht beschäftigte sie sich da nicht mehr so 
sehr mit Photos und hat sie einfach ... .

Man tat oft so als würde unsere Mutter mich bevorzugen. Der jüngste, 
das Nesthäckchen und so weiter. Ich war meinen älteren Geschwistern 
ausgeliefert. Glaubt ihr, daß war immer lustig? Am ersten Schultag 
eine ältere Schwester auf der gleichen Schule zu haben hat schon 
geholfen nicht kopfüber in der Toilette zu landen. Aber sie haben 
es auch ausgenutzt.

Viele dachten wohl, ich sei schwach und so. Die wussten, ich bin 
"anders". Ich kenne noch seinen Namen, er war in der Paralleklasse 
und groß und massig. Seine impossante Erscheinung nutze er auch 
aus. Er war sogar gegen Lehrer, vorallem Lehrerinnen, aggressiv. 
Geschlagen hat er nicht aber manchmal sah es schon fast so aus. 
Mich lies er in Ruhe, es wäre wohl schlecht für sein Image wenn 
er sich an jemanden wie mich vergreift. Doch irgendwann war es 
egal, ich wurde wohl wie jeder andere wahrgenommen. Ich hatte mich 
gewährt, nicht nur verbal. Bei solchen Leuten geht es nicht darum 
zu "gewinnen", es reicht wenn man sich wehrt und nicht zurückweicht. 
Er akzeptierte mich dann. Später ging er auf Jürgen los, er war nicht 
mein Freund aber wir hatten auch privat Zeit verbracht, ich kannte 
auch seine Eltern, die hatten einen Laden und es war kein Nachteil, 
daß sie mich als Freund ihres Sohnes sahen. Der große ging auf ihn 
los und ich ging dazwischen, ich erwischte den großen Kerl so, daß 
ich ihn in den Schwitzkasten nehmen konnte und ich lies nicht los. 
Egal wie sehr er sich bemühte und mich los werden wollte, ich lies 
nicht los bis er vor den versammelten Leuten aufgab. Er hat mich 
dann nicht nur in Ruhe gelassen, wir haben uns respektiert. Ich 
half ihm auch bei den Hausaufgaben, wer kennt es nicht: Morgens 
im Fahrradständer wenn die Hausaufgaben rumgereicht werden. Eine 
Hand wäscht die andere, aber es war mehr, zwischem ihm und mir 
war keine Abneigung. 
Ich war schon immer in verschiedenen Welten zuhause. Der Streber 
und die anderen "vernünftigen" und dann die wie er, schlecht in 
der Schule und prügeln sich auch gerne mal. Klingt komisch aber 
ich hatte selten Probleme mit solchen Leuten. 

War ich der Liebling meiner Mutter, so wie einige meinten? 
Als diese Situation war. Ich hatte schon die ganze Zeit starke 
Bauchschmerzen, auch die ganze Nacht über. Sie glaubten mir wohl 
nicht, ich würde mich nur anstellen oder wolle nur nicht zur Schule 
gehen wollen. Sie setzten mich unter Druck, doch ich hatte Schmerzen.
Ich weiß noch, meine Mutter ging dann mit mir zum Arzt mit der Drohung, 
daß es besser wäre wenn der Arzt was findet. Sie glaubten mir nicht, 
sie sahen es nicht, die Schmerzen in meinem Gesicht.
Für mich ging es nicht zurück nach Hause, ich wurde direkt ins 
Krankenhaus gebracht. Am nächsten Morgen wurde ich operiert. Akuter 
Blinddarm, hies es wohl. Nichts besonderes. Ein offenes Geschwür und 
innere Blutungen kamen wohl plötzlich zum Vorschein. Meine Mutter 
erzählte es, daß plötzlich Panik ausbrach und alle herum liefen. 
Sie hätte mitbekommen, wenn es denn stimmt, daß gesagt wurde, daß 
ich es wohl nicht schaffen würde. Der Arzt war als Urlaubsvertretung 
dort und kam von einer Uniklinik. Er wollte mich nicht sterben lassen. 
Hätte unser Feld, Wald und Wiesen Arzt operiert, ich würde hier heute 
nicht schreiben. 
Als ich aufwachte, wenn ich mich recht erinnere zogen sie mir gerade 
den Schlauch aus dem Hals, sah ich die ganzen Kabel und Schläuche und 
die ganzen Leute um einen herum, ich wusste, etwas stimmt nicht. Ich 
wollte nur schlafen und die Augen wieder schliessen aber sie riefen 
mich und ich solle wach bleiben. "Warum immer ich?", ich weiß, daß 
ich es sagte. Meine Mutter sagte es später auch. 
Eine Woche lag ich dort unter Beobachtung, mit Infusionen und am Anfang 
diese Monitore. Die Infusionen nervten, sogar in der Nacht kamen sie 
und wechselten die Flaschen. Ich weiß noch, ich hatte eine Nadel im 
Handrücken und eine im Unterarm. Ich wollte die am liebsten rausreißen.
Ich bekam keine Nahrung oder zu Trinken, die Organe mussten erst wieder 
... heilen oder keine Ahnung. Mein Hals war trocken und es war unangenehm. 
Ich durfte aber nichts trinken. Sie legten einen feuchten Waschlappen auf 
meine Stirn, offenbar hatte ich Fieber oder so. Ich weiß noch, ich 
hatte eine bessere Verwendung für das Wasser im Lappen, ich habe es 
aus dem Waschlappen gesogen um meinen Hals feucht zu bekommen. 
Irgendwann wurde es besser. Die fingen an mich zu fragen ob ich 
Stuhlgang hätte. Ich war alleine, meine Mutter war nicht ständig bei mir, 
sie hatte auch andere Kinder zu versorgen und auch anderes zu tun. 
Ich hatte keine Ahnung was die meinten, warum hätte ich mit einem Stuhl 
gehen sollen? Die fragten immer mal wieder bis meine Mutter mal dabei 
war und mir sagte, was damit gemeint ist. Man lernt immer was dazu.

Wir hatten damals einen Hund, wir hatten oft Hunde, aber er gehörte zur 
Familie und ... er war ein Freund. Ein kleines Kind, ein Hund, ihr wisst 
schon. Als ich aufstehen konnte oder durfte führte mich meine Mutter zum 
Fenster. Es war kein Erdgeschoß, erste oder zweite Geschoß. Unten hinterm 
Krankenhaus auf dem Rasen waren meine Geschwister mit unserem Hund. Sie 
mussten ihm erst zeigen wo ich war aber als er mich sah fing er an zu 
springen und zu bellen. Evtl. hat meine Mutter meinen Geschwistern 
gesagt, sie sollen es tun aber das sie es taten, es war ein schöner 
Moment. Hunde können einen so viel Energie geben, sie sind treue Begleiter. 
Für mich ging das Leben weiter. 
Ach, die hatten mich später noch mit einem Krankenwagen in ein anderes 
Krankenhaus in einer Nachbarstadt gebracht. Die hatten dort wohl eine 
Fachabteilung. Ich bekam eine Vollnarkose und dabei ist wohl etwas schief 
gegangen. Meine Mutter sagte später, ich hätte das halbe Krankenhaus 
zusammengeschrien. Das vergesse ich nicht, es fühlte sich wirklich an 
als wenn mein Kopf in Zeitlupe explodierte. Es war ein starker intensiver 
Schmerz der überall im Kopf war. Nur ein paar Sekunden aber es war 
schrecklich. Warum immer ich? Die Frage habe ich mir schon oft gestellt. 
Die hatten bestimmt zig Narkosen jeden Tag gemacht aber bei mir machen 
sie es falsch. Es hat sich auch nicht gebessert, "Einzelfälle" die aber 
immer bei mir passieren. Aber, ich werde wohl noch Bilder von mir als 
Kind einstellen. Auf den meisten Bildern bin ich fröhlich und lächele. 
Diese positive Energie von damals, sie ist wohl Stück für Stück verbraucht 
worden. Aber die Photos zeigten mir, sie ist in mir. Sie ist wohl noch da.

Hatte meine Mutter ein schlechtes Gewissen wegen damals? Ich weiß es nicht. 
Mein Bruder hatte auch als Kind einen Darmverschluß, auch er musste operiert 
werden. Bei ihm war es nicht ganz so spektakulär aber auch für ihn hätte es 
tödlich enden können. Für eine Mutter auch nicht ganz einfach.

Ich wurde bevorzugt? Unser Hund und ich, er kam öfter zu mir. Hunde müssen 
raus und Gassie geführt werden. Von der Schule kommen und mit dem Hund gehen. 
Nicht immer aber oft tat ich es, meine Geschwister hatten oft wichtiges zu tun.
Auch Abends bin ich meist mit dem Hund gegangen, es wurde zur Routine. Wenn 
der Hund raus wollte, kam er zu mir. Er wusste, ich gehe mit ihm. Wir hatten 
eine Garderobe über einem kleinen Heizkörper. Auf dem Heizkörper war eine 
Ablage. Es war so in die Wand eingelassen. Die Hundeleine war dort und oft 
lag sie auf der Ablage. Der Hund holte die dann und kam an wenn er raus 
wollte. Ich ging oft mit ihm, nicht immer war ich begeistert davon. Wenn wir 
Besuch hatten oder so, musste ich mit dem Hund gehen denn die anderen wollten 
ja nichts verpassen. War schon irgendwie ok, einer musste es ja machen und 
der Hund kann ja nichts dafür. Manchmal war es auch lustig, zB im Winter wenn 
der Schnee am Fell und den Pfoten des Hundes klebte und er seine Pfoten immer 
in der Luft abschüttelte. Oder im Sommer, eine schöner Sommerabend, da ist 
man auch mal länger gegangen. Der Hund ist auch immer gerne eine große Runde 
gegangen, außer das Wetter war schlecht, dann wollte er manchmal schnell wieder 
zurück. 
Dann gab es diesen Moment, ich hatte etwas zu tun, es war irgendwie wichtig, 
evtl. etwas für die Schule. Der Hund wollte raus aber ich hatte keine Zeit. 
Es waren nicht nur Worte, es hat sich bei mir eingebrannt: "Du kannst ja auch 
mal mit dem Hund gehen.", ich war meistens der, der mit ihm ging. Er kam ja 
schon immer zu mir weil ich immer derjenige war der ging. Es wurde nicht 
anerkannt, daß ich etwas zu tun hatte wurde ignoriert. Ich ging mit dem Hund 
aber es hatte mich sehr getroffen. 
Hunde spüren wohl wenn man sich schlecht fühlt. Wenn der Hund der einzigste 
in der Familie ist der einen tröstet. Er konnte auch bei mir im Bett schlafen, 
er hat es natürlich ausgenutzt. Auch wenn ich nicht da war, er lag in meinem 
Bett. Ich bin mit ihm aufgewachsen aber Hunde werden schneller älter. Er verlor 
sogar sein Fell und irgendwann ging es nicht mehr. Er fehlte mir, immer das 
Gefühl er kommt gleich durch die Tür oder springt zu dir ins Bett. Aber er 
kam nicht mehr. Ich weinte nur Abends, wenn es keiner sah. 
Stark sein und Verantwortung tragen, daß zählte. Es war nicht immer einfach. 
Schei... auf die ganzen Freiheiten für die uns die anderen Kinder beneideten, 
ich hätte mir manchmal einfach nur Eltern gewünscht die für einen da sind. 
Einem sagen, daß man Hausaufgaben machen soll und alles das. 

Unsere Mutter war vielleicht nicht die beste Mutter aber sie war auch weit 
davon entfernt die schlechteste zu sein. Alleine mit drei Kindern und dann 
trotzdem immer alles richtig machen, niemand wird es können. Auch sie 
musste sich mit dem Leben herumschlagen. Wenn sie es gekonnt hätte, hätte 
sie sicherlich einiges anders machen wollen.
Auch sie trug die Lasten aus ihrer Kindheit. Auch wenn sie es nie direkt 
sagte, der Verlust ihres Vaters ging nicht spurlos an ihr vorbei. Später 
auch noch ihr Bruder, auch sie musste als Kind einiges einstecken. Die 
Lebensumstände damals, als sie ein Kind war, waren auch nicht so toll. 
Man merkte es, wenn diese Themen mal aufkamen. Meine Mutter war dann 
still und traurig. Als sie ihren Vater verlor heiratete mein Opa ihre 
Mutter, also meine Oma. Eigentlich wäre der Vater meiner Mutter mein 
Opa aber wir alle sahen den zweiten Mann meiner Oma als unseren Opa. 
Er kümmerte sich damals um meine Mutter, er zog sie auf wie seine 
eigene Tochter und wir waren seine Enkelkinder. Es wurde niemals von 
irgendwem in Frage gestellt. 

Leider hatten wir, zumindest ich, keinen Vater. Meine Schwester zog 
spätert zu ihm, weil es ihr bei meiner Mutter nicht gefiel. Würde sie 
heute wohl nicht mehr machen. Man könnte sagen, sie war die welche 
damals am meisten Zeit mit unserem Vater verbracht hatte. Sie war 
acht Jahre alt als sich unsere Eltern trennten und später zog sie 
zu ihm bevor sie 18 wurde. Danach hatte sie und ich die selbe 
Meinung über unseren Vater. Mein Bruder fand es eine gute Idee 
Kontakt mit unserem Vater zu haben. Er war ja auch der Sohn, den 
er haben wollte. Meine Schwester fand es nicht gut, ich auch nicht. 
Was mein Vater und die Familie väterlicherseits mir angetan haben, 
wie sie mich behandelt haben, was sie all die Zeit über getan haben, 
daß werde ich nicht vergessen und verzeihen. Meine Schwester hatte 
auch ihre Erfahrungen gemacht und eine klare Meinung dazu bekommen. 
Das unser Bruder alles was war ignorierte um wieder Kontakt mit diesen 
Leuten zu haben, ich verstand es nicht. 
Ich konnte es nur wie unsere Mutter sehen, es ist seine Entscheidung. 
Wenn er wieder Kontakt mit seinem Vater haben wollte, dann müssen wir 
das akzeptieren. 
Familie, Geschbwister, manchmal leben sie sich auseinander. Jeder führt 
sein eigenes Leben und es passt nicht immer zusammen.


Ich sollte mit etwas positivem enden. 
Ich hatte mir früher oft Gedanken gemacht, ob ich ein schlechter Vater sein 
würde. Was hatte ich in der Richtung schon mitbekommen. Vielleicht ist es 
dann der Einfluß der Mutter seines Kindes welcher einen auf Kurs hält. Zwei 
Elternteile welche sich gegenseitig ausgleichen ist für ein Kind sicher die 
optimale Lösung.
"Bist du eigentlich froh eine Tochter zu haben?", "Ich bin froh und glücklich 
und stolz dich als Tochter zu haben. Und nun komm mal her und sage, warum du 
gerade jetzt diese Frage stellst.". 
Kinder sind nicht immer glücklich darüber und damit einverstanden was ihre 
Eltern von ihnen wollen oder ihnen sagen. In deren Denkweise ist es ungerecht 
oder sie zweifeln sogar daran, daß die Eltern es gut mit ihnen meinen. Ich 
wollte, daß sie mich mag und nicht als Aufseher sieht, aber man merkt eben 
auch wenn sie sich Gedanken macht nicht akzeptiert oder wertgeschätzt zu 
werden. Für mich war es wichtig, daß sie nicht dieses Gefühl hat sondern 
wusste, daß sie geliebt und akzeptiert wird. Sie sollte keine Angst haben 
sollen zu sagen wenn etwas sie bedrückt, so wie ich früher.
Vielleicht habe ich sie manchmal zu sehr verwöhnt, aber dann "meldete" sich 
ihre Mutter. Alleine den passenden Mittelweg zu finden ist manchmal nicht 
so einfach, besonders wenn man ihn selbst nicht sieht. Zu zweit ist es eben 
idealer.