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25052026



Ich schreibe heute wieder, nicht das ich nicht auch anderes tun 
könnte aber evtl. etwas Ablenkung und Themen welche eigentlich 
aktuell sind aber wegen den Photos etwas zurück fielen. 

Andere Themen, zB das Fußballspiel in Südkorea und die evtl. 
Annährung an den Norden, dazu kurz: Ich glaube nicht, daß es 
ausreichte um miteinander zu sprechen. Die Führung in Nordkorea 
hat zuviel Angst die Kontrolle zu verlieren. Ich glaube nicht, 
daß solche Ereignisse etwas ändern.

Dann gab es noch das:
Der Geschäftsführer von Starbucks in Südkorea ist entlassen worden.
Geschäftsführer? Intelligenz? 
Man kannte den Jahrestag nicht? Man denkt nicht daran, daß Nord- und 
Südkorea immer noch im Kriegszustand sind und es keinen Friedensvertrag 
oder ähliches gibt? Das "Tank", gerade im Zusammenhang mit "Day", nunmal 
"Panzer" bedeutet? Englisch "Day", also auch englisch "Tank", Panzer-Tag.
Stellt euch vor, in Deutschland bewirbt eine Firma ein neues Produkt, wofür 
das auch immer ist, mit "Gas-Tag" genau am Tag der Befreiung von Ausschwitz.
Der Vergleich mit Deutschland soll die Tragweite dessen, was in Südkorea 
war, darlegen. 
Man kann sich vorstellen was in Deutschland los wäre. Am Jahrestag, wohl 
bemerkt nicht an irgendeinem Tag im Jahr, an einem Tag an dem den Opfern 
gedacht wird.
Geschäftsführer, und so weiter, sind aber ja so intelligent und so kompetent, 
die fanden es eine tolle Idee. Er wurde sofort gefeuert, warum wurde so 
jemand den erst eingestellt? Ja, hinterher ist man immer schlauer. Aber 
der Schaden ist da weil die den eingestellt hatten. Etwas wo man dann als 
Firma auch mal hinsehen sollte.

Südkorea und Deutschland haben politische, wirtschaftliche aber auch 
gesellschaftliche Verbindungen. Politisch und wirtschaftlich gibt es 
Freundschaftsbekundungen und Verträge zur Vereinfachung für Handel und 
Visa Zugang. Gesellschaftlich haben die Koreaner die Verbindung zu 
Deutschland von den Japaner übernommen. In Japan sah man sich wegen 
dem zweiten Weltkrieg mit Deutschland verbunden. Man sah auch 
gesellschaftliche Parallelen und die Japaner haben immer noch einen 
guten Kontakt zu Deutschland auch wenn die Denkweise, und Grund, sich 
mit der Zeit verändert hat. In Südkorea findet man dieses Gefühl der 
Verbindung mit Deutschland auch. In Südkorea werden Tugenden sehr hoch 
geschätzt welche man auch den Deutschen zuschrieb. Dann die Teilung des 
Landes und die Hoffnung einer friedlichen Wiedervereinigung wie in 
Deutschland. 
Über die Wiedervereinigung könnte ich jetzt auch einiges schreiben. 
Lasse ich mal lieber, erstmal.
Ich persönlich finde es gut, daß durch die "Krise" (hoffentlich geht 
dieses Trump und MAGA bald wieder weg) in den USA viele ihre USA-Fixierung 
überdenken und sich auch mal umsehen und anderes entdecken. Die Buchungen 
für Südkorea haben ja sehr stark zugelegt und ich denke auch andere 
asiatische Länder werden mehr Urlauber anlocken welche sonst auf die USA 
fixiert waren.

Ich schrieb ja, Ivie und ich reisen nicht, zumindest nicht weit weg. 
Kein Spanien, kein Italien, kein Griechenland, evtl. Trips nach SÜd- 
und Ostdeutschland oder Niederlande/Belgien oder einen Besuch in 
Frankreich. Wir bleiben da spontan. 

Wir waren bei intelligenten Menschen, oder welche die dafür gehalten 
werden. Schon lange kein Abbild der Gesellschaf gezeigt. Also schaut 
euch die "besonders" Schlauen an. 
Der letzte, wirklich schlimm. Evtl. hat seine Ex ja recht, er verhält 
sich ja so, er tut es ja. Seine Tochter ist ihm das wichtigste? Das 
sind seine Worte doch seine Taten zeigen, er gefährdet ihr Leben und 
er denkt nichtmal daran. Wenn der immer so ist/war kann ich seine Ex 
verstehen, daß die dann konsequent bleibt und seine Spielchen nicht 
mitmachen will. Schon alleine wie er am Anfang reagiert und argumentiert, 
was für eine Lebenseinstellung und Charakter. Warum hat seine Ex überhaupt 
ein Kind mit so einem? Das sie bedenken bezüglich ihrer Tochter hat, wenn 
sie bei ihm ist, kann ich verstehen. 
Ich habe meinen Spruch schon lange nicht mehr gebracht:
Es sind immer die dümmsten welche glauben sie seien die schlauesten.

Ja, eine Überleitung. Itelligenz, oder das fehlen davon, ist laut einem 
Richter ein guter Grund jemanden milde zu bestrafen.
mildes Urteil gegen jugendliche Vergewaltiger
Das positive daran, es ist in England und nicht in Deutschland. Aber 
auch in Deutschland gibt es immer mal wieder milde Urteile.

Als ich es gelesen hatte stellten sich zwei Fragen. Wie geht es den 
Opfern und wie hilft man ihnen. Vor Gericht geht es ja immer um 
Täter und Täterinnen und um deren weiteres Leben. Die Opfer und 
deren Leben sind nur "Dinge" die beachtet werden wenn es um ein 
Urteil geht.
Die zweite Frage, ist das Urteil zu milde? Die sind 14/15 Jahre 
alt gewesen oder sind es noch. Im Grunde Kinder, auch wenn sie 
als Jugendliche gelten. Sollte man da nicht gerade an soziale 
Resozialisierung und ihr weiteres Leben denken? 
Meine persönliche Meinung zu dem Fall, auch wenn ich ihn nur als 
Aufhänger für anders nutze, die Begründung des Richters würde 
für mich bedeuten, daß das Urteil falsch ist. 
Wenn die wirklich so einen niedriegen IQ und anderes haben, dann 
kann man nicht davon ausgehen, daß denen klar wird was sie getan 
haben und was es bedeutet. Man kann nicht davon ausgehen, daß 
sie die Warnung erkennen und das sie dankbar sein sollten nochmal 
eine Chance bekommen zu haben. 
Die Zusammenhänge der Taten und des Urteils und wie sie sich in 
Zukunft verhalten sollen, die muß man eben auch erkennen können. 
Wenn die so einen niedriegen IQ haben, wie sollen sie es können?
Es wäre viel zu komplex für die. Der einfachste Gedanke, zu denen 
die dann evtl. fähig wären, wäre mit den Taten, es war ja nicht 
nur einmal, davon gekommen zu sein und das es ja nicht schlimm ist.
Die waren dazu bereit ein Mädchen zu vergewaltigen und das war wohl 
keine spontane Tat. Sie haben es aufgenommen, also bewusst die Tat 
"ausgekostet" und haben die Videos auch öffentlich gemacht. Das ganze 
dann nochmal mit einem anderem Mädchen. Von solchen Menschen würde 
ich keine Reue erwarten blos weil man ein "DuDuDu" macht. 
Belohnung ist eine bessere Erziehungsmethode, wenn man es nicht 
übertreibt, als Bestrafung. Aber manchmal reichen Worte nicht aus, 
manchmal muß man dem Kind was auf die Finger oder einen Klaps auf 
den Hintern geben damit das Kind merkt, die Worte haben auch 
Konsequenzen und sind nicht einfach nur Worte. Der Mensch ist 
körperlich, zu fühlen und zu spüren sind fundamentale Sinne 
des Menschen und dienen der Wahrnehmung genauso wie die Augen 
und Ohren. Es geht nicht darum ein Kind, oder jemanden, zu 
verprügeln, es geht darum dem Kind Erfahrungen mitzugeben. 

Ich denke, das Urteil ist falsch. Eine wirkliche Bestrafung hätte 
den Tätern eher gezeigt, was wir getan haben schadet uns. Ich 
glaube nicht, daß sie darüber nachdenken anderen nicht zu schaden. 
Denn dann hätten die so etwas wohl nicht getan. Bei denen auf 
Mitgefühl und Reue zu setzen ist falsch. Die werden nur die 
Konsequenzen für sich selbst sehen. Das Urteil gibt ihnen das 
Signal, uns passiert nicht viel, war nicht so schlimm. Das Gericht 
wird sicher keine Verantwortung für die weiteren Opfer dieser 
Täter übernehmen, die es evtl. geben wird. 
Es gibt bereits zwei Opfer, die Taten mit einem zeitlichem 
Abstand. Der Schutz potentieller weiterer Opfer sollte die 
Priorität haben und nicht das Wohlergehen der Täter. Die 
Eltern der Täter sollten lieber ruhig sein, denn ihre Kinder 
haben anderen Kindern so etwas angetan.

Ja, der Bericht über das Urteil diente als "Aufhänger". 
Ich schrieb, mich haben in letzter Zeit oft Frauen kontaktiert. 
Angsprochen aber auch angeschrieben. 
Frauen sprachen mich an, an eine denke ich noch. Dieses "Hey süsser, 
wie wäre es mit uns beiden." ist einfach zu billig und nichts worauf 
ich anspringe. Ein "Hi, darf ich dir meine Freundin vorstellen?" 
reichte dann auch und sie ging wieder. Aber an die denke ich nicht. 
Eine andere, sie war nicht so plump. Da war ich auch etwas netter, 
sage ich jetzt mal. Sie suchte Kontakt und war mehr so auf kennenlernen. 
Aber auch ihr gab ich dann zu verstehen, ich habe eine Freundin welche 
ich liebe. Es tat weh, man merkte regelrecht ihre Enttäuschung. Sie 
hatte vielleicht wirklich Hoffnung, sie sagte, sie suche einen netten 
Mann für die Zukunft. Also kein One-Night-Stand. Sie saß dann nachher
alleine etwas weg. Als ich sie sah schaute sie eher traurig und 
enttäuscht. Sie saß alleine, sie war keine 20 oder 30 mehr, denke 
ich mal, aber sie war nicht hässlich. Vielleicht hätten Ivie und ich 
uns zu ihr setzen sollen, vielleicht wäre Kontakt auf freundschaftlicher 
Basis auch ok gewesen? Aber in dem Moment dachte ich nicht daran sondern 
eher Abstand zu halten. Aber ich sehe noch ihr Gesicht vor mir. War 
evtl. falsch von mir.

Von denen die mich angeschrieben hatten sind nicht viele übriggeblieben. 
Love-Scams und Frauen welche "was ernstes" suchen. Nun ich mache immer 
sofort klar, daß ich eine Freundin habe die ich liebe und das ich keine 
Spielchen spiele und wir miteinander schreiben und uns gerne austauschen 
können aber es klare Grenzen für mich gibt. Da waren dann wohl Frauen 
welche Spielchen spielen wollten. 

Doch es sind auch reale Menschen dabei, keine Love-Scams. Wir schreiben 
dann hin und wieder ein bischen hin und her. 
Wir haben uns ein bischen ausgetauscht und es ging dann so um die Ecken 
zB Ivie und ich und sie beschrieb sich dann etwas und ich sah da durchaus 
Parallelen zu mir. Ich stellte dann die Frage, ob sie öfter ausgenutzt 
würde weil sie so ist. Sie antwortete dann, daß ihr Herz von ihren 
beiden Ex ausgenutzt wurde, und so ganz nebenher, auch körperlich ausgenutzt 
wurde. Eine Frau, die sich nicht nur emotional sondern auch körperlich 
ausgenutzt fühlt. Da gehen die Alarmglocken an, oder? Ich fragte vorsichtig 
nach, was sie damit meinte. Zurück zu stecken und seine eigenen Bedürfnisse 
zurück zu stellen gehören zum lieben dazu. Sie liebte und sie fühlte sich 
toll. Er nahm wohl auch Drogen, sie schrieb, die wären im Spiel gewesen. 
Sie sah nicht wie er war oder wollte es nicht sehen weil sich das 
verliebtsein so toll anfühlte. Dann fing er an sie zu schlagen und dadurch 
gefügig zu machen. Sie beendete die Beziehung dann. 
Bei ihrem zweiten lief es ähnlich, irgendwann fing er an sie zu schlagen. 
Als er sie dann nicht nur schlug sondern auch auf sie eintrat ging sie 
von ihm weg. 

Obwohl es ihre Geschichte ist, ist es eine recht allgemeine Geschichte, oder?
Überrascht euch diese Geschichte? Nicht, oder? Als wäre es Alltag und überall 
und immer wieder passiert es so. 

Sie schrieb nicht von Vergewaltigung, ich fragte da auch nicht nach. Evtl. 
war es für sie so noch ok.
Aber ob Sex in so einer Beziehung für eine Frau Spaß macht? Eine Beziehung 
welche von Gewalt und Unterdrückung und Respektlosigkeit geprägt ist? Es 
mag Frauen geben welche im Bett auf so etwas stehen aber innerhalb der 
Beziehung? Im allgemeinen Miteinander? Geschlagen und getreten werden? 
Nicht als Rollenspiel?

Ja, wir haben da Zoe und auch Ivie hatte leider die Erfahrungen gemacht. 

Ich schrieb schon, auch Ivie hat einen Brief direkt für sie bekommen. 
Der ging nicht über mich. Ein Mädchen, nicht mal eine junge Frau, ein 
Mädchen schrieb ihr. Ihre Geschichte werde ich nicht darlegen. Das obere 
ist so allgemein, da wird niemand aus der Anonymität geholt zudem lebt 
sie in den USA. Das Mädchen aber hier. 

Das Mädchen weiß, daß ich ihren Brief kenne und ihre Geschichte. Ivie 
sprach mit ihr und fragte sie und so weiter. Sie schrieb an Ivie, sie 
sprach nicht mit ihren Eltern oder Lehrern oder Freundinnen. Sie hatte 
nicht nur Angst, sie schämte sich. Das sie dann bereit war zuzustimmen, 
daß Ivie mir ihren Brief zeigt und mich mit ins Boot holt, freute mich 
natürlich. Auch das sie dann bereit war mir zu vertrauen, es war wohl 
auch ein guter Schritt für sie selbst. Ich bin mir meiner Verantwortung 
bewusst, wenn jemand dieses Vertrauen in mich setzt dann muß ich auch 
rücksichtsvoll und vorsichtig sein. Trotzdem erwartet sie ehrliche 
Antworten, ehrliche Tipps und ehrliche Hilfe. 
Es geht auch garnicht um sie oder die andere Frau.

Ivie hatte diesen Brief schon und dann kam die Sache bei dem Mailkontakt.

Das Mädchen fand den Mut an Ivie zu schreiben, weil sie diesen Blog gefunden 
hatte und Ivies Geschichte daraus kannte. Ivie sagte damals öfter, ich 
könnte über sie und ihre Geschichte schreiben damit andere Frauen evtl. 
etwas davon mitnehmen können. Das ist wohl passiert.

Die Geschichte des Mädchens läuft noch. Es gibt noch kein Happyend aber 
unser Ziel ist es, daß sie davon los kommt und es hinter sich lassen kann.
So weit ist sie noch nicht aber Schritt für Schritt wollen wir dahin. 
Sie hat sich Hilfe geholt und mittlerweile auch zugelassen, daß nicht nur 
Ivie und ich sondern auch noch andere mit dazu geholt wurden, es ist 
schonmal ein guter Anfang.

Aber was ist mit uns? 
Solche Geschichten kommen zu uns, weil manche Hilfe erhoffen. Man hilft 
gerne und gerade wenn es akute Fälle sind, wo jemand gerade dringend 
Hilfe braucht, dann sagt man nicht nein. 
Einfach ist es aber nicht. 
Ivie und Zoe sind Frauen, welche selbst solche Erfahrungen gemacht haben.
Das Mädchen spricht mit ihnen weil sie weiß, die wissen wie es ihr geht, 
die wissen worum es geht. Sie werden nicht mit Sprüchen wie "Selber schuld", 
"Sie hat es ja herausgefordert" oder "Sie hätte einfach Nein sagen und 
gehen können" kommen.
Aber wie gehen zB Ivie und Zoe dann damit um? Belastet es sie? Ich mache 
mir natürlich Gedanken darüber denn sie stehen mir näher als andere und 
man muß dann irgendwie Priotitäten setzen. 
Ivie würde nie Nein sagen, gerade auch wenn ein Mädchen sie um Hilfe bittet. 
Zoe würde es wohl auch nicht, obwohl sie mehr auf sich selbst achten soll.

Man will helfen aber man sollte darauf achten, ob es einem selbst zu sehr 
belastet. 

Viele Frauen werden Opfer sexueller übergriffe und Gewalt findet sich oft 
auch in Beziehungen. Übrigens auch gegen Männer und von Frauen. Frauen 
begeben sich aber öfter in eine Abhängigkeit zum Mann, eben nicht nur 
emotional sondern auch wirtschaftlich und sozial. Männer haben in der 
Richtung oft eine bessere Position und haben weniger Probleme mit oder 
bei einer Trennung. 

Jemandem helfen zu können gibt einem selbst auch etwas zurück. Vielleicht 
nicht immer aber man kann eigentlich immer auch etwas für sich selbst 
daraus mitnehmen. Nein, kein Aschenbecher aus einem Hotel. Wer raucht 
heutzutage eigentlich noch?

Was für ein Fazit ziehe ich jetzt eigentlich daraus? Nichts. Für andere, 
selbst fremde, da sein aber auf sich selbst achten.


Ich habe ja Links aus dem Spiegel-Online hier. Dort ist die Datenbank 
aus der Nazi-Zeit seit Tagen ein großes Thema, hinter der Paywall.
Bei den Photos meiner Mutter sind auch welche dabei, wo man Leute 
in Uniform sieht. Meine Mutter wurde 1945 geboren, im März. Ihr 
Vater war natürlich im Krieg. Die Photos des Mannes in Uniform sind 
evtl. von ihm, ich bin mir da aber nicht sicher. Es wäre aber ein 
Grund weshalb sie diese Photos von dem Mann in Uniform hatte, denn 
1945 endete der Krieg. Ich hatte es noch nicht geschrieben, oder?
Mein Opa war der Mann meiner Oma aber nicht der leibliche Vater 
meiner Mutter. Meine Oma hatte wieder geheiratet und mit ihm 
bekam sie noch weitere Kinder. Das würde aber jetzt zu kompliziert, 
der Bruder des Vaters meiner Mutter ... ach lassen wir das.
Mein Opa war aber immer gut zu ihr, soweit ich mich erinnere. Im 
Grunde wäre der Vater meiner Mutter mein richtiger Opa, aber er 
starb. Natürlich habe ich ihn nie kennen gelernt. Die Photos 
kannte ich auch nicht. Solche Themen waren bei uns nur selten 
und wenn dann nur kurz angeschnitten.

Dazu werde ich evtl. später mehr schreiben, mit Bildern.

Der Spiegel, interessiert es euch ob eure Vorfahren Nazis waren?
Viele sind genervt von dem Thema. Aber wollt ihr es wissen?
Ich weiß, meine Opas, beide oder alle drei, waren im Krieg, auch 
an der Front. Keiner von ihnen sprach gerne darüber. Es hieß, 
viele seien verändert aus dem Krieg zurück gekommen, stiller, in 
sich gezogener. Trotzdem haben die damals alles wieder aufgebaut. 
Wenn ihr eine Familie habt der es gut geht, Imobilien usw. und 
eure Verwandten sind aus der damaligen Zeit in Deutschland, dann 
wurde das Fundament dafür, daß es euch heute so gut geht, von den 
Menschen damals gelegt. 

Es ist mir egal was die Datenbanken sagen. Ich stehe heute gegen 
Faschismus und Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus und allem. 
Das die Datenbanken offen sind, ist gut. Ein Zeichen eines freien 
Rechtsstaats. Doch ich will es nicht wissen.
Ich kenne und kannte meine Verwandten, ich sah und erlebte wie sie 
lebten und was sie taten. Viele von damals leben nicht mehr. Meine 
Mutter wurde 45 geboren, sie hatte nichts damit zu tun. Und selbst 
sie lebt nicht mehr. Sie musste ohne ihren leiblichen Vater 
aufwachsen. Damals wird es viele Waisen gegeben haben, so wie bei 
meiner Mutter gab es Menschen die sich um sie kümmerten als wären 
es ihre eigenen Kinder. 

Ich bin kein Historiker, ich will keine Arbeit über etwas oder 
jemanden von damals schreiben. Mich interessieren die Datenbanken 
nicht. Nur um irgendwelche Vorwürfe gegen jemanden konstruieren 
zu können? Ohne wirklich zu wissen wie es damals bei der Person 
dazu gekommen ist? 

Der zweite Weltkrieg ist zu verachten, was gerade in Deutschland 
getan wurde ist zu verachten und zu verurteilen. Es gibt Menschen 
von damals welche verachtenswert sind und für das was sie taten 
gibt es keine Entschuldigung. Viele haben dabei geholfen oder 
die Taten selbst ausgeführt und sind dann nach dem Krieg totzdem 
davon gekommen. 

Doch heute? Sich auf einzelne Personen konzentrieren? Meine Oma 
wird im Krieg sicher auch "unterstützt" haben, aber sie hat auch 
ein anderes Leben geführt. 
Meine Oma wurde 1921 geboren, sie erlebte den Krieg von Kind an 
mit. Meine Mutter war nicht ihr erstes Kind, der Bruder meiner 
Mutter wurde im Krieg geboren. Er starb bei einem Motoradunfall.
Warum sollte es mich interessieren ob meine Oma oder der Vater 
meiner Mutter in der Partei waren? Oder mein Opa? Oft hatten die 
Männer nur die Wahl sofort oder an der Front erschossen zu werden.
Es ist kein Witz, viele wurden deswegen hingerichtet. 
Zudem die Propagand, die Leute wussten nicht was wirklich los ist.
Die meisten waren mit Überleben beschäftigt, Fernsehen oder Internet 
gab es damals so nicht. Telefon war ein Luxus. Sicher waren nicht 
alle unwissend aber man sollte die Zeit damals bedenken. 

Mein Opa, also der Mann meiner Oma, es wird unübersichtlich, hatte 
damals, soweit ich es mitbekommen hatte, eine Schonfrist. Die Männer 
in der Landwirtschaft hatten den Vorteil für die Versorgung der 
Menschen in der Heimat gebraucht zu werden. Zum Ende des Krieges 
haben die aber alles an die Front geworfen was sie finden konnten. 
Für die waren auch die Menschen in Deutschland nur Resourcen welche 
sie nutzten.

Meine Mutter war immer offen, egal von wo jemand kam, Rassismus 
hatte bei ihr keinen Platz. Das hat sie wohl mir mitgegeben. 

Nach so vielen Jahren ist es egal was in den Datenbanken und Karteien 
steht. 

Nicht zu vergessen und den Fehler nicht noch einmal zu machen wäre 
viel wichtiger. Versucht nicht jetzt noch etwas zu finden um auf 
andere zu zeigen, zeigt auf euch selbst. Das von damals war damals 
aber es ist in eurer und unserer Verantwortung, daß es heute nicht 
wieder so kommt. 

Und aus eigener Erfahrung, evtl. wollt ihr nicht alles über eure 
Familie und Vorfahren wissen. 

Zum Abschluß mal was anderes. Passend zur Vergangenheit und nach dem 
Krieg. Heinz Nixdorf ist sicherlich bekannt. Zudem, ich bin ein 
Computer-Freak, also.