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19072026



Ich wollte ein Video hier verlinken über einen Unfall in der letzten 
Woche. Der Link wurde mir zugesandt, aber ich tue es nicht. Was ein 
Frontalcrash ist kann sich jeder selbst vorstellen und wie die Autos 
nach so einem Crash auf der Landstraße aussehen kann sich auch jeder 
vorstellen. Die Insassen mussten von der Feuerwehr befreit werden und 
wurden schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.
Eine 19jährige hat wohl den Unfall verursacht. Man muß das jetzt nicht 
unbedingt zeigen. 
Zwei Tote und drei schwer verletzte Kinder
nach Geisterfahrerunfall
Hier gibt es keine Bilder. Schwer verständlich, wie so etwas passieren kann.
Die Frau und der Mann müssen es doch bemerkt haben als sie auffuhren, warum 
fährt man dann weiter? Spätestens auf der Auffahrt, welche ja dann eine 
Abfahrt ist, muß man doch merken, daß etwas nicht stimmt. Tote und bei den 
Kindern ist es noch ein Fragezeichen, wenn ich es richtig interpretiere.
Und warum das? 


Bin ich doch wieder mit dem Straßenverkehr angefangen, dazu komme ich 
bestimmt auch später nochmal.

Unser Gast von gestern und auch heute. Das kleine Mädchen auf welches 
wir schon einmal aufgepasst hatten. Da die Eltern zu einer wichtigen 
Feier mussten, und auch länger dort bleiben wollten, blieb sie auch 
über Nacht bei uns. Die kleine hat Energie, muß man ganz klar sagen. 
Das so mancher Babysitter da nicht unbedingt begeistert war/ist kann 
ich nachvollziehen. Ivie und ich sind zu zweit und das kleine Kind 
ist alleine, daß ist nicht unfair, es ist ausgeglichen. 
Aber man kann recht gut mit ihr umgehen. Sie ist fünf aber wir haben 
auch schon lesen geübt. Rechnen auch etwas, eben was 1+1 ist und so. 
Ein Gefühl für Mengen und wie man es mit Zahlen ausdrückt. Sie geht 
noch nicht zur Schule aber sie lernt die Basics schon. Sie ist da 
auch recht interessiert und es macht ihr wohl Spaß. Es gibt da ja 
keinen Zwang oder Leistungsdruck wie in der Schule. 
Am Abend wollte sie nicht schlafen, was auch nachvollziehbar ist. 
Es war alles fremd und aufregend und so weiter. Sie blieb dann 
nicht im Bett und wir haben sie "eingefangen". Ich, nicht Ivie, 
warum weiß ich nicht, sollte ihr dann zum einschlafen etwas vorlesen 
und zwar aus ihrem Lieblingsbuch welches sie mitgebracht hatte und 
welches wir auch zum lesen üben genutzt hatten. Ich bin nicht so gut 
im vorlesen, andere können es sicher besser als ich, aber ich gab mir 
Mühe. Es war aber wohl doch zu langweilig, sie schlief dann schnell 
ein. Kinder können auch kleine Teufel sein aber wenn sie dann schlafen, 
wie ein kleiner Engel. Und diesmal meine ich damit nicht meine beiden 
Engel. Sie schlief dann auch tatsächlich durch. Ivie und ich wurden 
während der Nacht immer wieder wach. Wir hatten beide einen leichten 
Schlaf und haben uns dann wohl auch mal ungewollt gegenseitig aufgeweckt.
Am Morgen weckte Ivie unseren Gast welcher aber nicht aufstehen wollte. 
Wir hatten sie schon schlafen lassen aber irgendwann muß sie auch mal 
aufstehen. Ivie sagte ihr dann wohl, daß sie ins Bad gehen und sich 
anziehen und dann zum frühstücken kommen solle. Sie blieb aber liegen. 
Ich habe dann nur mitbekommen wie Ivie ihr die Decke wegzog und ein 
"Ins Bad, anziehen, frühstücken, hophop!" im Kommandoton von sich gab.
Hatte funktioniert. Die Kleine testete wohl noch aus wie weit sie bei 
uns gehen kann. Aber ansonsten hat es mit ihr Spaß gemacht. So ein 
kleines Kind bringt Leben ins Haus, zum Glück nur für zwei Tag.

Sie blieb auch zum Mittagessen zu dem auch Zoya kam. Ich sage nicht 
wie alt Zoya ist, sie hat aber keine "1" mehr vorne stehen, und dann 
streitet die sich mit einer 5jährigen wer wo sitzen darf. Lächerlich? 
Nein, interessant. Ich sage nicht wer gewonnen hat. 

Die Kleine, also nicht Zoya, wurde dann abgeholt. Und ja, Zoya bekommt 
noch etwas ab. Weil ich die letzte Zeit sehr viel um die Ohren hatte, 
und wir leider auch nicht so viel Zeit für uns hatten, wollten wir am 
Sonntag noch wo hin fahren und dort Kaffee und Kuchen essen. 
Zoya: "Nehmt ihr mich mit?", ich: "Natürlich, wir können dich doch 
nicht hier alleine lassen, wer weiß was du dann anstellst.", "Ich bin 
keine fünf mehr!", "Bist du da sicher?", "Und das ausgerechnet von 
dir?". Aber das Leben meinte es wohl gut mit ihr. Wir waren unterwegs 
und vor uns war ein Auto. Die hatten so Aufkleber auf der Heckscheibe, 
wenn Kinder im Auto (on Board) sind. Es waren geplottete stilisierte 
Bilder von kleinen Kindern, ein Mädchen und ein Junge. Fast in der Höhe 
der Scheibe waren sie gut zu sehen. Natürlich standen auch die Namen 
darunter und was stand unter dem Mädchen mit den abstehenden Zöpfen? 
"Zoe", ich: "Zoya, du sitzt im falschen Auto.", Ivie war auch schon 
am lachen. Und Zoya? "Glaubt ihr mir würden Zöpfe stehen?". 
Wir hatten zumindest gute Laune und unterhielten uns bei Kaffee und 
Kuchen auch noch über unseren Gast, das kleine Mädchen. Meine Meinung 
dazu: Wenn diese "Testphase" bei ihr durch ist dann wird das auch alles 
etwas ruhiger. Bei ihren Eltern wird sie sicher auch anders sein als 
bei einem Babysitter. Und wenn dann nach einer Zeit die Grenzen erkundet 
und festgelegt wurden wird es bestimmt auch ruhiger mit ihr. 

Wir waren diesmal nicht so lange unterwegs, aber der Kuchen war wirklich 
gut. Auf der Rückfahrt dann noch dieses "Mercedes". Die haben irgendwelche 
Stoffe im Luftfilter, oder? Steht er mit seinem Mercedes in einer Parkbucht 
an der Straße, die Türen weit offen und er steht vor den offenen Türen. 
Wir, nicht nur ich sondern auch andere, mussten dann anhalten und auf eine 
Lücke im Gegenverkehr warten um seinen fetten faulen Ego-Arsch zu umfahren. 
Ich hatte nicht gehupt, aber er hat sicher durchs offene Fenster, welches 
Ivie geöffnete hatte, warum wohl, mein "asozialer Idiot" gehört. Der hinter 
uns hupte einfach. Warum ist man der Meinung man könne an einer viel 
befahrenen Straße so etwas abziehen? Der Verkehr kommt zum Stocken, die 
Leute hupen und ärgern sich aber der "hohe Herr" blockiert einfach. Die 
Straße gehört ja ihm und alle haben sich nach ihm zu richten. Zoya brachte 
einen Spruch mit Körperausscheidungen und nicht umgerührt. Dazu fiel mir 
nur eins ein: "Geschüttelt, nicht gerührt.". Was für eine breiige Pampe 
bei solchen Leuten wohl im Kopf ist. Ja, es war Sonntag und da sind solche 
Leute wohl unterwegs. 

Die letzte Zeit war vollgestopft mit allem möglichen Dingen. Ich denke mal, 
daß es sich jetzt etwas beruhigt. Dummerweise sagte dann Ivie, als ich es 
ansprach, daß es sich ab nächster Woche wieder beruhigt, daß mein Horoskop 
das auch sagt. Interessant, oder? Also ich glaube nicht an die Astrologie. 
Auch wenn sie der Wegbereiter der Astronomie und der Wissenschaft war so 
sehe ich sie höchstens im Bereich der Soziologie oder Psychologie. Texte 
welche irgendwie immer mal passen und von dem Leser so interpretiert wird 
wie er es gerne lesen möchte, ja, das ist auch eine Kunst.
Man liest eben das heraus was man lesen möchte und den Rest ignoriert man.

Ein Thema über das ich die letzten Tage oft nachgedacht hatte: Die 
Vergangenheit und die Erinnerungen und das ich hier oft nur die negativen 
Erinnerungen und Teile der Vergangenheit schreibe. Dabei denke ich auch oft 
an die positiven Erinnerungen und Ereignisse. Wenn es mir zB nicht gut geht 
oder man Stress hat, dann denke ich an etwas positives und plötzlich habe 
ich, aus dem Nichts, ein lächeln im Gesicht. Man kann viel Kraft daraus 
ziehen wenn man sich daran erinnert, daß es auch immer wieder gute Zeiten 
und Erlebnisse gibt. Manche Dinge sind so selbstverständlich, man denkt 
nichtmal daran darüber zu schreiben. 
Es sind oft Kleinigkeiten und wenn ich da drüber auch schreiben würde, würde 
sich hier alles nur noch weiter aufblähen. Mal abgesehen davon, daß das alles 
geschrieben werden muß. 
Aber ich werde jetzt mal ganz bewusst so eine Erinnerung nehmen und auch ganz 
bewusst aus der fernen fernen Vergangenheit über die ich schon so oft negativ 
geschrieben habe, die Zeit meiner ersten Ausbildung, obwohl es die zweite 
war? Oder die 1.5te? Egal. Eine Erinnerung welche nicht wirklich besonders 
ist. Ich sitze auf einem Bordstein in der Sonne und warte. Ja, da kommen 
evtl. bei Leuten Fragen auf. Warum erinnere ich mich überhaupt an so eine 
allgemeine Lappalie? Ich weiß es nicht, evtl. wegen den Umständen.
Ich fühlte mich damals richtig gut. Es war ein schöner Tag, die Sonne schien 
und ich saß da. Die Ausbildungsfirma schickte mich mit einem 7er BMW, ein 
Firmenwagen, los damit die Reifen gewechselt werden. Nicht ungewöhnlich, daß 
wir Azubis dafür losgeschickt wurden. Aber sie schickten mich los, weiß nicht 
warum. Ein 7er war auch damals ein Luxuswagen, sicher nicht alltäglich. 
Ich musste dann in die andere Stadt fahren, von BI nach GT und wieder zurück.
Als ich dort ankam sahen mich die Leute schon so an, nicht mal negativ aber 
sie schauten. Dort waren mehrere Tore und hinter jedem Tor eine Hebebühne. 
So wie heute auch bei diesen Werkstätten wo es um Reifen geht. Ich fuhr den 
Wagen auf eine der Bühnen und ging dann wieder aus der Werkstatt heraus. Die 
anderen gingen zurück ins Gebäude wo sie dann warteten bis ihre Autos fertig 
waren. Ich ging zu dem Parkbereich gegenüber der Tore und setzte mich dort 
auf den Bordstein welcher den Parkbereich abgrenzte. Ich saß dort in der Sonne 
und schaute durch das geöffnete Tor dabei zu wie an den Wagen gearbeitet wurde. 
Ich weiß nicht, warum ich nicht wie die anderen ins Gebäude gegangen und mich 
dort auf einen Stuhl gesetzt habe, so wie alle die anderen. Vielleicht weil 
ich in der Sonne sitzen wollte. Es war so ruhig und friedlich und die Sonne 
wärmte und es war einfach schön. Als ich sah, daß die wohl mit dem Wagen fertig 
waren ging ich zurück. Vor mir bezahlte jemand in Bar, war dort auch üblich. 
Mein Wagen war ein Firmenwagen und die Firma gab den Auftrag, bei mir ging es 
dann anders: "Ihr Wagen ist fertig.", "Dann kann ich wieder los?", "Ja, es 
läuft ja über Rechnung. Gute Fahrt.", "Danke, einen schönen Tag noch.". 
Als ich aus der Werkstatt fuhr sah ich auch, daß mir Leute hinterher schauten. 
Aber ich glaube, ich hatte nicht darüber nachgedacht ob oder was die denken 
könnten. Die haben sicher nur dem Wagen nachgeschaut, ich machte nur meinen 
Job. Es war sicherlich kein Tag wie jeder andere aber dieser Moment, wo ich 
in der Sonne sitze und es sich alles so gut anfühlte, den habe ich in meinen 
Erinnerungen. Nicht ungewöhnliches und ich habe sicherlich viele viele male 
in der Sonne gesessen und die Ruhe und den Frieden genossen. Aber den Moment 
von damals, den habe ich manchmal in meinen Erinnerungen wenn es nicht so gut 
läuft. 
Damit sind noch andere Erinnerungen an damals verbunden. Nicolai und ich 
sollten einen Transporter oder Klein-LKW zu einer Werkstatt in Sennestadt 
bringen. Wir fuhren dann mit zwei Wagen, um mit dem zweiten zurück zufahren, 
der andere blieb in der Werkstatt. Ich überließ Nicolai die Wahl welches 
Fahrzeug er fahren will, mir war es egal. Er wollte den Transporter fahren, 
ich fuhr den kleinen Wagen. Da ich mit dem kleinen agiler im Verkehr und 
an Ampeln war sollte er dann vorausfahren. Aber er wusste wohl nicht wo 
die Werkstatt war wo wir hin mussten. Also sollte ich dann vorfahren, da ich 
dort schon mal war. Es gab einen Grund weshalb der Wagen in die Werkstatt 
sollte, denke ich mal. Nicolai hatte Probleme mir zu folgen obwohl ich 
nicht so schnell fuhr und immer im Rückspiegel schaute wo er ist. Er 
beschwerte sich dann später, da der Wagen nicht beschleunigt hätte und 
er wäre da durchgeschüttelt worden usw. . Auf der Rückfahrt wollte er dann 
meinen Wagen fahren, was er dann auch tat, warum auch nicht. Ja, hatte 
schon Spaß gemacht. Ich weiß jetzt gar nicht ob es die Fahrt war, als wir 
zurück waren machten die sich über meine "Frisur" lustig. Der Fahrtwind 
hatte sie wohl ein klein wenig durcheinander gebracht. 
Ja, es gibt auch schöne und lustige Erinnerungen. 
Soll ich mal zu denen mit Jaquelin kommen? Habt ihr das auch gehört? 
Hat da jemand ganz laut "NEIN!" geschrien? Ja, manchen ist es nicht 
peinlich wenn ich erwähne das die Person öfter bei mir in der Badewanne 
lag, alleine wohlgemerkt, aber zB ein Vorfall im Kino war ihr so was 
von peinlich, das darf ich gar nicht erwähnen. Wir waren zu viert und ... 
nein, kommen wir zum Ende der Geschichte. Jaqueline zu mir: "Lachst du etwa?", 
"Nein?!", "Was ist das da in deinem Gesicht?", "Was meinst du? Meine Nase?", 
"Nein, das andere. Du lachst! Na warte.", ach kommt, da hätte jeder lachen 
müssen. Die anderen beiden dann: "Hey ihr zwei Turteltauben, könnt ihr nicht 
bis später warten?", ich: "Also das ist jetzt wirklich nicht mehr lustig.", 
Jackie: "Echt, glaubst du, man wird die zwei vermissen?", "Wir werden uns 
schon eine gute Geschichte einfallen lassen.". Ja, es ging noch etwas weiter 
und nein, sie wurden nicht vermisst. Ok, das ist zu doppeldeutig, wir haben 
ihnen nichts getan. Zumindest nicht an dem Abend. 
Die sollten aber auch wirklich besser auf ihre Schuhe aufpassen, oder Jackie?
Nein, die Schuhe sind ja auf mysteriöser Weise wieder aufgetaucht obwohl die 
auch auf Socken nach Hause gegangen wären. Studentenleben eben.

Jetzt bin ich so in Fahrt gekommen. Autos und Erinnerungen. Es gab keine 
Verbindung aber trotzdem ist die in meinem Kopf da. Wenn ich an den Golf 
denke dann denke ich auch an das andere. Aber es gab keinen Zusammenhang.
Der Golf, weiß nicht welche Version es war. Es war ein Leihwagen den ich 
für zwei/drei Tage hatte. Bei dem Wagen war die Kupplung wirklich sehr 
schwergängig. Als ich den zuerst fuhr dachte ich es läge an mir, daß ich 
zu schwach auf den Beinen sei oder so. Ein neuer Wagen und neue Kupplung, 
ist wohl normal und es ist nur für mich zu schwergängig. Dann sagte ich 
das mal in einem Gespräch, daß die Kupplung bei dem Wagen so schwer geht. 
Er kannte sich aus, hatte KFZ gelernt, und er meinte so etwas wie: 
Selbstnachstellende Kupplung, die wären immer etwas schwergängiger. Er 
fuhr dann den Wagen mal und ... es lag nicht an mir. Er meinte auch, daß 
sei nicht normal. Man musste da wirklich mit Kraft drauf treten. Es war 
ein Leihwagen und ich gab ihn sowieso dann wieder ab, es war mir also 
egal und ich sagte bei der Abgabe, daß die Kupplung doch sehr schwer geht.
Damit war es für mich erledigt. Es gibt keinen Zusammenhang aber immer 
wenn ich an dieses Golf und meine Zweifel, daß es an mir lag, denke 
dann kommen auch diese Erinnerungen hoch. Meine Mutter wohnte damals 
in einem Haus, ein kleines Haus in der Stadt, im Obergeschoss. Unten 
im Erdgeschoss lebte ein älteres Ehepaar. Zuerst dachte ich, die seien 
die Eigentümer des kleinen Hauses aber die wohnten dort auch nur zur 
Miete, so wie meine Mutter. Allerdings taten sie immer so als wäre es 
ihr Haus. Sie waren auch typisch für solche Leute, sie machen alles 
richtig und sie sind die besten und alle anderen sind minderwertig. 
Übertrieben? Evtl. etwas aber unterm Strich passte es wohl. Mein Schwager 
kannte ihn oder wusste wer er ist und er sagte damals auch, der sei ein 
hochnäsiges Ekelpaket welchen niemand mag. Er hatte meine Mutter auch 
gewarnt, daß sie mit dem Ehepaar nur Ärger haben wird, denn das ist 
deren Lebensinhalt. 
Hin und wieder hatte ich meine Mutter mal besucht. Von Berlin nach 
hier ist keine Weltreise aber doch ein lange Strecke. Also ich war 
nicht ständig bei ihr. Das erste mal war ich mit meinem Wagen dort 
welcher ein Berliner Kennzeichen hatte. Nun stand mein Wagen vor 
der Tür des Hauses und das Ehepaar wusste nicht wem der gehört. Die 
waren neugierig. Meine Mutter sah wohl auch aus dem Fenster wie er 
immer wieder ums Auto ging und dann da stand als ob er überlegen würde 
was er davon halten soll. Keine Ahnung ob er hinter dem Fenster wartete 
bis ich dann kam. Aber kaum ging ich zu meinem Wagen kam er auch aus 
der Tür. Wer ich war wusste er und er fragte dann ob es mein Wagen sei 
und so weiter. Er hätte sich ja gewundert und er wollte möglichst viel 
wissen. Ich hatte aber kein Interesse mich mit dem zu unterhalten. Ich 
kannte auch schon ein paar Geschichten von meiner Mutter wie dieses 
Ehepaar ihr zusetzte. Meine Mutter war teilweise echt eingeschüchtert. 
Bei mir waren sie immer nett aber dann gingen sie zu meiner Mutter und 
warfen ihr irgendwas vor. Wenn ihr mal unbeabsichtigt etwas auf den Boden 
fiel gabs sofort eine Beschwerde, daß sie ja immer so laut sei. War sie 
aber sicherlich nicht. Bei mir war er immer nett und höflich und dann 
ging er zu meiner Mutter und beschwerte sich bei ihr weil sie ihm nicht 
Bescheid gesagt hätte, daß da ein fremdes Auto stehen würde. Er war der 
Meinung, daß er über so etwas vorab informiert werden müsse.
Das ist eigentlich nur die Vorgeschichte um die Umstände zu verstehen.
Meine Mutter hatte Geburtstag und ich hatte die Möglichkeit vorbei zu kommen. 
Aber nicht wie sonst mit meinem Auto. Ich hatte ein Auto meines Arbeitgebers, 
wie gesagt war es die Zeit in Berlin. Der Wagen hatte auch kein Berliner 
Kennzeichen sondern etwas spezielleres. Ich sollte aber wieder direkt 
an der Tür parken, meine Mutter wollte es so, auch wenn das Ehepaar von 
unten immer gerne Ärger macht. Zu der Feier waren noch andere da. Und 
natürlich lief dann das Ehepaar wieder herum und schaute sich den Wagen 
an. Eigentlich, denke ich, hätten sie sich denken können zu wem der Wagen 
gehört. So oft wird meine Mutter nicht Besuch von weit her haben. 
Wir oben, oder zumindest ein paar Leute, beobachteten das dann. Wie die 
zwei herum liefen und immer wieder schauten. Ich glaube sie konnten damit 
nichts anfangen und schauten dann immer wieder. 
Bei der Feier machten wir uns dann lustig über das Ehepaar, daß die wohl 
vor Neugier platzen oder das meine Mutter wieder Ärger bekommt weil sie 
ihn nicht vorher Bescheid gegeben hatte und er nun da steht und nicht 
weiß was los ist. Die Leute fanden es lustig, mir war es etwas unangenehm. 
Ich hatte aber auch kein Mitleid mit denen, warum auch? Ein Auto mit einem 
exotischem Kennzeichen, was solls? Was haben die daraus gemacht? Wegen 
meiner Mutter und mir hätte er sich so aufgeregt, daß er einen Herzinfarkt 
bekommen hätte. Er hätte wohl auch zum Arzt gemusst, oder so. So zurück 
blickend wäre ein Psychologe wohl besser gewesen. Nein, Mitleid hatte ich 
nicht mit denen. Die waren ein Ekelpaket welche meiner Mutter zusetzten 
nur um deren Ego aufzuplustern. Ich hatte kein Mitleid trotzdem war es 
mir unangenehm. Nach dieser Geschichte und da die dann dieses mit dem 
Herzinfarkt erzählten, kam ich nochmal dort hin. Es war ein Samstag, daß 
weiß ich noch. Ich hatte mir dann gezielt einen Wagen meines Arbeitgebers 
ausgeliehen. Als ich dann dort wieder direkt an der Tür parkte wartete 
ich extra noch im Wagen. Er kam dann auch aus der Tür, so typisch langsam 
mit erhobener Nase. Nur er und ich, so mag ich es und so wollte ich es. 
Ja, ich wollte ihn einschüchtern. Ist mir auch gelungen. Meine Mutter 
zog dort dann sowieso aus aber er lies sie dann in Ruhe. Und, er war 
dann wohl vorsichtiger mit dem was er für Geschichten herumerzählte. 

Jetzt bin ich wieder bei so einer Geschichte gelandet obwohl ich nach 
Jaqueline meine beiden Engel im Kopf hatte. Obwohl die Geschichte jetzt 
nicht negativ war. Ich war nie der Typ der sofort draufhaut. Eher ist es 
mir egal. Aber irgendwann ist auch mal genug und dann mache ich keine 
halben Sachen. 

Meine beiden Engel, daß möchte ich noch loswerden. Das erste mal mit 
unserer noch kleinen Tochter in so ein Erlebnisbad oder Abenteuerbad 
oder wie es sich auch immer nannte. Mit einem kleinen Kind dorthin 
ist sicher nicht die beste Idee aber andere Eltern erzählten davon 
und die hatten auch kleine Kinder dabei. Also warum nicht? Es war 
schon klar, daß wir nicht alles dort nutzen würden. Wir nutzten nur 
die Bereiche welche auch für unsere kleine Tochter geeignet waren. 
Es schränkte die Angebote sehr ein aber das störte uns nicht. So 
hatten wir keinen Stress um möglichst viele Angebote genutzt zu haben.
Dann seht ihr die anderen Eltern welche gestresst hin und her laufen 
oder ihre Kinder wieder einfangen und alles so was. Und unsere Tochter? 
Die war so zufrieden, ein bischen im Wasser planschen und so, sie fand 
das alles auch so toll. Keine Wasserrutsche oder so, für sie war es 
auch so toll. Dann fühlt ihr euch als wäret ihr in einer anderen Welt 
und würdet im Fernsehen alle die anderen gestressten Leute sehen. 
Manchmal war die Welt für uns schön. 
Unsere Tochter war kein Baby mehr aber in einem Alter wo es mit dem 
auf Toilette gehen nicht immer klappte. Besonders wenn sie abgelenkt 
oder aufgeregt sind. Nun, unsere Tochter machte dann ein Gesicht welches 
zeigte, daß ihr da wohl etwas passiert ist. Sie war im Wasser. Jemand 
dann: "Ihr Kind sieht aus als hätte es gerade ins Wasser gemacht.", 
"Was? Woher wissen sie denn wie sie dann aussieht? Erklären sie mir das.", 
"Worauf wollen sie hinaus?", "Oder wollten sie sagen, daß meine Tochter 
hässlich sei?". Mein Engel ging dann dazwischen, ich solle mich beruhigen 
und einen Gang runter schalten. Dann flüsterte sie mir zu: "Du weist, daß 
sie ins Becken gepinkelt hat?", "Ja, aber als ob die paar ml noch irgendwas 
ändern würden.". Mein Engel fing dann plötzlich an zu lachen, nur ein oder 
zwei Sekunden, um sich dann bei allen für ihren Lachanfall zu entschuldigen, 
immer noch halb lachend. Ach Gott, sie war manchmal so niedlich, daß hatte 
unsere Tochter wohl von ihr. Ich nutzte dann die Gelegenheit für ein: 
"Entschuldigen sie bitte, aber wenn es um meine Prinzessin geht bin ich 
sehr empfindlich.". Und ich bekam sogar Zuspruch, würde den anderen Eltern 
ja auch so gehen. 
Wir gingen dann, ich meine, wer will schon in eine Toilette baden? 
War gemein von uns und so "igitt"? Ja, aber ehrlich, bei Kindern passiert 
so etwas schon mal. Davon wird man auch nicht krank. Möchte nicht darüber 
nachdenken wie viele Erwachsene es machen. 
Natürlich ist und war es peinlich, wenn euer Kind ins Becken macht. Aber 
man stellt sich dann doch nicht hin und zeigt auf das Kind. Man hält die 
Decke vor das Kind, bildlich gesprochen oder auch nicht, und schützt sie. 

Wir hatten es damals mit Humor genommen. Sie hatte zumindest keine 
vollgepinkelte Hose. War so praktischer für uns. 

Doch, ich sehe die Erinnerung an so etwas als positiv. Ereignisse welche 
ich nicht missen möchte. 

Zuhause wurde es auch nicht langweilig. Ich ging in die Küche und mein 
Engel musste mal kurz. Mein Engel und ich kamen dann gleichzeitig ins 
Wohnzimmer zurück, ich: "Wo ist Lexi?", mein Engel: "Sie war eben noch 
hier. LEXI.", ein leises "Ich bin hier.", ich: "Wo ist hier?", sie: 
"An der Wand.", mein Engel: "An der Wand? Warte ....". Sie war hinter 
die Couch gerutscht und steckte zwischen Wand und Couch fest. Die Couch 
hatte sich verschoben aber sie steckte dann fest. War kein Problem und 
sie hat sich auch nichts getan. Aber da lässt man sie zwei Minuten alleine 
und dann turnt die da herum und steckt dann fest. Ach, ich hätte sie nicht 
anders haben wollen. Den Rest des Abends lag sie dann in den Armen meines 
Engels, ob sie wohl doch etwas Angst hatte als sie feststeckte?

Bringen Kinder einen an den Rand der Verzweiflung? Nein, ich denke es sind 
nicht die Kinder sondern der Mensch selbst welcher sich in die Verzweiflung 
treibt. Ich denke jeder hatte mal so Momente wo man kurz davor war zu 
explodieren. Aber dann denkt man, es ist ein Kind, die sind so. Ich denke, 
unsere Tochter hat auch immer gemerkt wenn es kurz davor war und sie es 
zu weit getrieben hatte. 
Ich habe sie nie geschlagen und ich glaube auch nicht, daß ich es hätte tun 
können.

Ich schrieb es schon mal im Blog: "Ich weiß ja, daß ich deine Lieblingstochter 
bin.", "Du bist meine einzigste Tochter.", "Deswegen ja.". 

Damit schließe ich jetzt ab. Es gibt so viele schöne Erinnerungen welche einem 
gute Laune machen.