Zur Abwechslung beginnen wir heute mit Musik um die Laune etwas
anzuheben. Keine aktuellen Sachen denn die kennt man ja aus dem
Radio und Co. .
Das letzte Lied hatte ich schon öfter, wenn auch nicht mit dem
welcher es gespielt hatte, Gheorghe Zamfir. Wer meinen Blog
verfolgte weiß, daß das Lied für mich eine Bedeutung hat.
Aber zunächst, Ivie und ich waren heute erst wieder zum Training.
Danach noch mit dem Auto unterwegs. Dann noch hier etwas gekuckt.
Die Schützen feiern auf dem Schützenplatz. Die Eisdiele an der
Straße gegenüber freut sich darüber. Wirklich, fast jeder der
dort herumlief oder mit dem Fahrrad dort stand hatte ein Eis in
der Hand, nicht nur die Kinder. Da mussten wir auch, dieser
Gruppenzwang zwang uns dazu. Ohne Eis in der Hand dort rumlaufen,
daß ging eben nicht. Auf dem Fußballplatz in der Stadt war auch
etwas los, mit Zuschauern und allem. Wir sind aber nicht dort
geblieben. Ansonsten, viele auswärtige Kennzeichen an den Autos
hier unterwegs. Nicht nur die welche sowieso immer hier zu sehen
sind sondern welche die ich nichtmal kenne.
Dann Mittagessen, etwas später aber gut. Dann, zur Entspannung,
eine Diskussion. Wer ist kitzelieger von uns beiden? Ähm, sie.
Nun sitzen wir hier beide herum und ich dachte, da gibt es noch
die Mails da sollte ich evtl. mal was zu schreiben. Ivie schaut
immer wieder lächelnd zu mir und ich traue mich nicht zu fragen
ob was ist.
So, es gab wieder Zuschriften an uns. Auch direkt an Ivie aber
da werde ich erstmal nicht darauf eingehen.
Der Wunsch mehr über meine Tochter zu schreiben, sie solle ja
nicht vergessen werden. Sie wird nicht vergessen werden. Man
könnte jetzt denken, gerade Frauen wollen mehr über meine
Tochter erfahren, sie interessieren sich eben für Kinder.
Aber nein, Chris hat mir geschrieben, ein alleinerziehender
Vater einer Tochter. Es freute mich wirklich, auch wenn er es
nicht einfach hat. Aber es ging ihm garnicht um sich und seine
Situation, er freute sich über die Beschreibungen meiner Tochter
und machte mir Komplimente. Aus seiner Erfahrung würden viele
Männer die Kindererziehung eher als Last sehen und es gerne der
Mutter überlassen. Er selbst habe eine viel bessere Beziehung
zu seiner Tochter als andere Väter zu deren weil er sich wohl
mehr um sie kümmert als andere Väter um deren. Zudem wäre es
für ihn schwer Zugang zu anderen Männern zu bekommen weil er
andere Prioritäten hätte.
Aber auch die Frauen bleiben gerne auf Abstand, auch wenn sie
wenig Probleme damit hätten, daß er bereits ein Kind hat so würden
doch viele nicht direkt in die "Elternzeit" einsteigen wollen
sondern erstmal selbst leben und feiern und so. Das kann man ja
trotzdem.
Seine Frage an mich war auch ob ich wirklich keinen Erfolg bei
Frauen hatte, da ich es öfter so schrieb. Doch dann gab es eben
die anderen Geschichten mit Frauen.
Ich glaube, wenn ich jetzt damit anfange wird es zuviel.
Ich stelle die Frage mal kurz zurück. Bin wohl falsch angefangen.
Also erstmal eine andere Frage von Chris.
Weswegen bin ich mit Musik angefangen, ich schrieb im Blog, daß
ich Keyboard gespielt hatte. Ich war nicht wirklich gut und es
ging auch nicht darum Musiker oder berühmt zu werden. Das hätte
wohl auch nicht zu mir gepasst, Bühne und Fans und das alles, da
hätte ich wohl einen Herzinfarkt bekommen. Ich war mehr der Typ
im Hintergrund.
Aber warum Musik? Ich schrieb es schon, Musik ist die Sprache
der Gefühle und Emotionen. Von Liebe über Trauer bis Hass, man
kann es mit und über Musik ausdrücken. Ein Amoklauf, der damals
viele schockierte und ratlos zurück lies. Ein Leadsänger war
damals vor Ort und bekam es mit. Er machte ein Lied darüber und
brachte die Emotionen der Menschen von damals zum Ausdruck. Ihr
wisst welches Lied ich meine? Ihr kennt es bestimmt, I dont like
Mondays. Der Grund warum ein Mädchen Menschen tötete.
Es gibt sehr sehr viele Liebeslieder, von dem Glück der großen
Liebe über die verschmähte Liebe bis hin zu der Trennung von
geliebten Menschen, sogar über das Betrügen.
Lieder über den Tod von Menschen und die Trauer. Lieder über
Ereignisse im Sport oder anderes. Sogar über die Mondlandung.
Musik spricht sehr oft die Emotionen an, wirkt sogar auf den
Körper ein. Bringt uns zum tanzen. Musik kann und ist so viel.
Ich hatte damals durchaus Probleme mit Gefühlen und Emotionen.
Es fehlte wohl die Erfahrung als Kind und die Erfahrungen welche
einem zeigten, wenn du Gefühle zeigst werden die Menschen es
ausnutzen. Schon als Kind lernte ich, Gefühle stehen dir nur
im Weg. Meine Eltern oder andere, sie zeigten nicht wirklich
Gefühle. Kinder in den Arm nehmen oder so etwa, daß gab es
bei uns nicht. Tränen waren verpöhnt und die Sprüche kennen
wohl noch einige, ein Indianer usw. .
Später ging es so weiter, niemand hatte Gefühle für mich oder
zeigte es zumindest nicht. Das Gegenteil war der Fall, ich
kannte Emotionen oder wie man damit umgeht nicht. In Bonn
änderte es sich.
Ich bin seit Kindheit auf IT gesetzt, Computer, elektronische
Musik. Jemand von damals hatte ein Keyboard und er fragte mich
ob ich ihm da bei der Software helfen könnte. Ich tat es, gerne
sogar. Dann kaufte ich mir selbst ein Keyboard und machte meine
ersten Erfahrungen. Mit Noten usw. brauchte mir da keiner kommen.
Ich spielte nach Gefühl, ja Gefühl, Gefühle und Emotionen welche
zu Tönen wurden. Kein Hardrock, kein Gekreische, die Musik welche
aus mir kam war sanft aber voller Volumen. Natürlich spielt man
auch das, was man schon gehört hat und variert dann etwas.
Ich spielte nicht für andere sondern für mich. Es war ein Tor in
die Welt da draussen. Dann hörten andere mit, ohne das ich es wusste.
Es war mir peinlich, als ob sie mich nackt gesehen hätten. Doch die
Reaktionen waren nicht das, was ich erwartet hatte. Sie lachten
mich nicht aus oder sagten ich sei schlecht. Sie fanden es gut.
Musik kann auch Therapie sein.
Mein Engel hörte mir oft zu, nicht nur mit den Ohren.
Aber nicht das Keyboard veränderte meine Sicht auf die Menschen und
das Leben, es waren die neuen Menschen um mich herum, die gute Freundin
die für einen da war und die anderen welche einfach für einen da waren
ohne daraus ein Geschäft zu machen von dem sie profitieren.
Meine Engel welche mir ein Leben gaben.
Darum spielte ich Keyboard, bis zum Tod meiner Engel.
Wird jetzt schon zu lang. Trauer, Verdrängung, kein Keyboard mehr.
Beim Umzug habe ich es verschenkt.
Meine "Frauengeschichten". Wo fing es an? Oder wo fängt man da an?
Mein "Frauenbild", viele würden da wohl etwas Hass auf Frauen sehen.
Ich denke, gerade Frauen würden es so deuten während Männer eher
selbst solche Erfahrungen hatten.
Ich sags mal so, ich habe mir die Erfahrungen nicht eingebildet und
bin und war wohl eher ein rücksichstvoller Mann. Ich habe oft
zurückgesteckt und dieses Pflichgefühl gegenüber den Frauen gehabt,
als Mann für sie da zu sein. Aber wenn Frauen dann nichts davon
zurückgeben und nur nehmen, dann ist es irgendwann frustierend.
Wenn diese Art von Frauen dann auch noch den Opfern die Schuld
geben weil sie sich eben nicht wie Arschl..... verhalten, dann
bekommt man eben mit der Zeit so seine Erfahrungen. Werft nicht
den Männern vor wenn sich Frauen so geben und verhalten.
War es mein Fehler? Kann sein, hier und da würde ich heute anders
reagieren. Hinterher ist man immer schlauer. Sicherlich hätte ich
weniger zurückhaltend und einfach direkter und offener sein sollen.
Ja, eigentlich ging es darum, ob ich nicht doch viele Frauen kennen
gelernt hätte. Ja, schon. Man trift ja überall auf Frauen, die meisten
ignorieren ein und andere lächeln ein dann an. Aber Dates waren eben
selten. Ich habe jetzt tatsächlich einen Namen im Kopf, Helen H., ich
habe den Nachnahmen im Kopf aber sie wird sicherlich geheiratet haben
und nach Kanada ausgewandert sein. Auch eine Helen aber nicht die
Helen. Bin mir auch nicht sicher ob sie es war aber der Name kam mir
gerade in den Kopf. Oder der Name war von jemand anderen. Ich schrieb
mal im Blog davon, sie telefonierte meine Verwandten ab, Leute mit
meinem Nachnamen welche in dem Ort wohnten wo ich vorher gelebt hatte.
Ich wohnte aber nicht mehr in dem Ort sondern wo anders. Sie rief die
Leute an und fragte ob die mich kennen. Sie landete bei meiner Schwägerin,
die sagte dann wohl, daß sie mich kennt. Dadurch bekam ich dann ihre
Nummer. Sie wusste eben nicht, daß ich in einen anderen Ort in meine
eigene Wohnung gezogen war. Eine Frau sucht einen bestimmten Mann, wir
hatten uns nie vorher getroffen also ging es nicht darum, daß sie den
Vater ihres Kindes sucht. Also trafen wir uns. Ich war etwas älter als
sie und es gab nichts, was mich gestört hätte. Aber dieses Knistern
war eben nicht da. Ich habe wohl etwas falsch gemacht oder ich entsprach
nicht ihren Erwartungen, sie meldete sich nicht mehr.
Es war die Zeit wo ich das Gefühl bekam, nicht für Beziehungen und Familie
geeignet zu sein. Es gab immer mal wieder Frauen, welche mir ihre Abneigung
zeigten und dabei nicht gerade zimperlich waren. Ich sah wie die anderen
Freundin und Familie hatten als würde es einfach regelrecht zu ihnen kommen.
Bei mir war es anders. Wenn ich irgendwo war schauten mich auch Frauen an
und manche sprachen mich auch an. Aber es war eben nie dieses etwas was dann
zu mehr wurde. Es musste also an mir liegen, davon war ich überzeugt.
Heute weiß ich, ich war nicht rücksichtslos genug. Die Leute suchten nicht
die Liebe, sie suchten Spaß. Bei manchen Paaren war es eben so, so schnell
sie zusammenfanden so schnell trennten sie sich auch wieder. Streit und
Betrug war überall. Manchmal war ich froh nicht in diese Falle gegangen
zu sein. Für mich gab es damals die Arbeit. Niemand wollte mich da
unterstützen. Sich mal zum Abendessen einladen lassen, ja, da gab es
auch Frauen. War auch nicht schlecht mal mit jemanden essen zu gehen, will
mich da nicht beschweren. Vielleicht war ich zu anspruchsvoll, erwartete
zu viel. Dabei erwartete ich eigentlich nichts, nur akzeptiert zu werden.
Die Zeit wo ich gezwungenermasen meine eigene Firma hatte und sie sofort
vor dem Konkurs bewahren musste. Da hatte ich keine Zeit für so etwas und
keine Frau war bereit sich da einzubringen und etwas mit mir anzufangen.
Ist ja auch schlimm wenn man keine Zeit füreinander hat. Niemand, keine
Frau, wollte in der Zeit an meiner Seite stehen. Zeit für Dates hatte
ich nicht und Frauen die ich so traf wollten einen Mann der ihr Geld und
Spaß geben kann und nicht mit Arbeit voll belastet ist. Verständlich,
kann man ihnen nicht vorwerfen. Sie hatten eben andere Vorstellungen.
Dann wendete sich das Blatt und ich verkaufte die Firma, bekam mehr als
ich dachte. Es war eine Menge Geld insbesondere wenn man vorher nichts
hatte. Die Leute wussten nicht wieviel ich dann hatte aber sie wussten,
daß ich verkauft hatte und Geld bekommen hatte. Da kamen dann die Frauen,
wollten mich kennenlernen und all das. Da wollte ich einfach nicht mehr.
Die wollten nicht mich, die wollten das Geld. Vorher wollten die alle
nichts, keiner war bereit an meiner Seite zu stehen aber kaum hören die
was von Geld sind sie da und umgarnen dich. Ich blieb dabei, dieser ganze
Sch..., diese blöden Spielchen, sind nicht meine Welt.
Niemand hatte mir bei der Firma geholfen, keine guten Vorschläge, keine
guten Worte, als ob die alle nur wie die Aasgeier drauf warteten, daß ich
falle. Doch dann hatten alle gute Vorschläge was ich mit dem Geld machen
sollte. Einer hatte mir indirekt seine Tochter angeboten, sie sehe doch
gut aus und warum ich nicht mit ihr ausgehen würde. Es ekelte mich alles
so an. Diese Menschen, wie sie glaubten alles besser zu können aber nichts
gutes brachten. Die Frauen, wie billige N... die plötzlich wegen dem Geld
ihre Meinung über mich änderten. Ehrlich, was soll man dann über die denken?
Es war mein Geld und ich musste da raus. Also ging ich nach Bonn und machte
das Studium. Über den letzten Tag bevor ich endgültig nach Bonn ging schrieb
ich schonmal. Sie gaben mir da noch den Rest, die Tränen in meinen Augen
waren nicht desahlb dort weil ich den Ort und alles vermisste. Ich erkannte,
ich war wirklich alleine und die anderen haben wohl immer nur über mich
gelacht. Man hat alles getan, war für andere da, hat ihnen zugehört und
ihnen geholfen. Ich wollte der gute Freund sein doch keiner von denen
erwiederte es im gleichen Maße. Sie alle dachten nur an sich und ihre
eigenen Vorteile und wie sie auf meine Kosten profitieren konnten. Ja,
auch oder gerade Frauen.
Sie liesen mich alle im Stich, es war ihnen sogar egal. Sie wollten nur
etwas aber nichts dafür geben. Ich erkannte, was für einen Misthaufen
die Menschen, mit denen ich bisher zu tun hatte, bildeten.
Bonn änderte alles. Jaqueline wurde eine gute Freundin welche nicht nur
verlangte sondern einfach da war. Wir waren füreinander da und wir halfen
uns gegenseitig. Keiner von uns rechnete etwas gegeneinander auf. Die
anderen dort, die meisten akzeptierten mich. Wir wurden eine Gruppe die
zusammen durchs Studium gingen. Es gab auch dort Menschen welche nur ihren
Vorteil suchten, Männer die von dem Geld welches ich zur Verfügung hatte
profitieren wollten und deshalb den Kontakt suchten. Auch Frauen denen
das Geld ansporn war mich kennen zu lernen. Ich schrieb ja von der einen,
in einem Club, wir unterhielten uns und das typische "du bist ja nett aber".
Sie lies mich sitzen, ja, so geht es eben. Man lernt sich kennen und es
passt nicht so richtig. Dann kam sie wieder und hatte plötzlich interesse
und war besonders nett. "Bist du wirklich reich?", was soll man mit solchen
Leuten? Die anderen sagten ihr, ich sei doch reich und schon änderte sie
ihre Meinung. Ekelhaft.
Frauen mit viel Schminke und künstlichen Fingernägeln, die wollen nicht
ihr Äußeres verdecken sondern ihr wahres ich. Man soll nicht sehen wer
sie sind deshalb verändern sie so massiv ihr aussehen, doch irgendwann
zeigen sie ihr wahres Gesicht, denn es geht ja nicht weg.
Jede einzelne Erfahrung kann ich garnicht aufschreiben. Oft nur
Kleinigkeiten. Eine alleinerziehende Mutter, sie hatte einen jungen Sohn.
War kein Problem für mich, was aber ein Problem war, daß sie während des
Dates ständig mit dem Vater des Kindes telefonierte. Die sprachen nicht
über ihren Sohn, die sprachen über mich. Ich bin aufgestanden, habe die
Rechnung bezahlt und bin gegangen. War es falsch von mir? Hat sich die
Frau richtig verhalten?
Etwas was ich nie vergessen werde. In Berlin, wir waren in einem Club.
Keine Disko sondern eher ein Club. Eine Frau, sie war auch nett und wir
unterhielten uns gut. Natürlich spendierte ich ihr Getränke und so.
Ich war wohl nicht in diesen Spielen versiert genug. Als es sehr spät
war wollte sie, daß ich sie nach Hause bringe. Klar, Nachts eine Frau
alleine in Berlin, natürlich brachte ich sie nach Hause. Ich sollte
dann mit hoch kommen, was ich tat. Ja, ich war dumm, ich habe wirklich
nicht daran gedacht das sie "das" will. Wir saßen da und eben so in der
Richtung, daß sie einen schönen Abend hatte und das der ja noch nicht
vorbei sei. Sie fing an sich auszuziehen und ich "flüchtet". DAS war
nicht meine Welt. Wir hatten uns gerade erst kennen gelernt, dazu war
ich nicht bereit. Klar, bischen Spaß haben und dann fertig. Aber so
war ich nicht. Ich fand es besser zu gehen und sie wurde richtig
wütend, als ich zur Tür raus bin knallte etwas von innen dagegen.
Sie hatte wohl irgendwas geworfen. Stellt euch vor ich hätte was
mit der gehabt, schrecklich.
In Berlin gab es viele Frauen welche im Grunde nur für eine Nacht
mit einem Mann zusammen waren. Evtl. lag es an dem Umfeld in denen
wir waren. Viele "Opfer" für eine Frau die Geld und Prestige suchte.
Und viele Männer, welche diese Spielchen selber kennen und nutzten.
Es war manchmal abstoßend.
Ich wurde auch mal geküsst. Wobei manchmal aus Spaß oder als Anerkennung.
So viel wie dort habe ich vorher nichtmal zusammen genommen geküsst.
In Berlin wurde ich das erste mal geküsst. Bin ich deshalb ein Freak?
Immer noch besser als so abstoßend und ekelhaft zu sein wie die anderen.
Australien, auch dort wurde geküsst aber es war lockerer. Diese Spielchen,
man kennt sie dort sicher auch, aber wir spielten sie nicht. Sicher
einer der Gründe weshalb es dort so toll war. Diese Ehrlichkeit und
Offenheit, keine Spielchen, keine Falschheit, es war so erfrischend.
Auch die Frauen dort, so natürlich und selbstbewusst. Dort gab es
keine Probleme, zumindest wie ich dort war.
In Südkorea, da brauche ich nicht drauf eingehen. Eunjoo und unsere
Geschichte ist ja bekannt. Die Frauen in Südkorea sind sicherlich
auch nicht nur Engel. Diese .... gibt es sicherlich auch dort.
Eunjoo war anders, sie war natürlich und akzeptierte mich so wie ich
war. Spielchen gab es dort schon aber in eine andere Richtung.
Auf der Arbeit, und auch so, habe ich natürlich auch Frauen kennengelernt.
Aber es war nicht so extrem wie vorher. Vielleicht lag es tatsächlich
an mir. Ich war lockerer und mir waren die Frauen egal. Deshalb galt
ich wohl als cool, ich war nie einer dieser notgeilen Männer und die
Frauen hatten keine Macht über mich. Ja gut, schon irgendwie.
Dann kam diese eine, diese besondere, die eine nicht nur unter Millionen
sondern die einzigste im Universum. So selten das sie das kostbarste
überhaupt war.
Freni war anders, so wie ich anders war. Ab da gab es keine anderen
Frauen mehr für mich. Freni wusste, mich konnte man nicht mit einem
knackigen Frauenkörper ködern, mich nicht mit irgendwelchen süssen
Versprechen locken. Die Frau welche mich "rumbekommen hatte" das war
sie und keine andere. Kontakt mit Frauen, ja. Mit Frauen sprechen,
sicher. Flirten, da habe ich abgeblockt. Die Waffen der Frauen waren
bei mir stumpf. Nur die eine hatte den Schlüssel, weil ich es so wollte
und sie ihn gerne nahm.
Nach dem sie uns verlassen mussten habe ich mich von Frauen ferngehalten.
Diese Spielchen wie früher, darauf hatte ich keine Lust.
Partnervermittlungen, nein. Nach ein paar Jahren dachte ich mal daran.
Kennt ihr noch diese Werbung, Elite Partner, oder so? Was für Frauen
findet man bei solchen Anbietern wohl?
Vor ein paar Jahren war es wohl. Ich stand mit meinem Auto und wartete
noch weil ich einen Termin hatte. Ein Auto mit einer Frau am Steuer und
einem Kennzeichen aus dem Nachbarkreis parkte an einem Parkplatz aber
blieb auch sitzen. Wenig später kommt ein Auto, ein "dickes" und parkt
fast neben dem Auto der Frau. Ein Mann steigt aus und geht in eines
der Häuser. Nicht lange und er kommt wieder, geht zu der Frau im Auto
und sie steigt aus und geht mit ihm zu seinem Auto und steigt dort ein.
Sie fuhren dann weg. Es war Abend, was glaubt ihr, wie endete der Abend
für die? Warum hat er sie nicht begrüsst, als er ankam? Er parkte fast
direkt neben ihr. Warum kommt sie zu ihm und wartet im Auto? Warum ist
sie nicht noch kurz mit zu ihm hochgegangen? Die hatten sich nichtmal
begrüsst. Als ob sie auf abruf im Auto saß.
Vielleicht bin ich dumm, aber der Gedanke so zu sein gefiel mir nie.
Ich habe die Frauen von mir ferngehalten, ich trug sogar meinen Ehering.
Dann kam Ivie, die Geschichte kennt ihr. Sie wollte etwas, mich. Aber
nicht rücksichtslos und nur an sich denkend. Deshalb dauerte es so lange
bis wir zusammenkamen.
Wenn man anders ist als die anderen, dann gehört man nicht zur Masse.
Es macht das Finden eines Partners nicht einfacher. Aber wenn man dann
den oder die richtige gefunden hat, dann ist es etwas besonderes.
In der Masse findet man ständig etwas aber eben nicht unbedingt das oder
den oder die besondere.
Gerade Frauen sagen oft, niemand kenne sie. Sie wollen dieses
Geheimnisvolle sein, etwas besonderes sein. Aber gerade diese
sind doch nur eine Kopie der vielen anderen die wie sie sind.
Sie sind wie alle anderen und deshalb so leicht zu durchschauen.
Die wenigen welche wirklich besonders sind, die findet man nicht
in der Masse. Doch die meisten wollen nicht ausserhalb der Masse
stehen, weshalb sie die besonderen Menschen ignorieren und nur
davon sprechen, besonders zu sein um wenigstens den Schein davon
zu haben.
Ich habe wieder viel geschrieben, was habt ihr denn erwartet?
Meine Finger haben schon Spoiler, so schnell wie die fliegen.
Chris, bleib dir treu. Deine Tochter ist das wichtigste in deinem
Leben. Enge sie nicht ein aber höre nie auf ihre Hand zu halten.
Frauen, laufe ihnen nicht hinterher. Frauen die dies erwarten
sind es nicht wert. Wenn eine Frau auf dich zugeht, strecke ihr
die Hand entgegen. Wenn sie die ergreift, obwohl kein Geld drin
liegt, dann gib dir mit ihr Mühe.
Ich habe noch andere Themen aber nicht mehr heute.