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17052026




Zur Abwechslung beginnen wir heute mit Musik um die Laune etwas 
anzuheben. Keine aktuellen Sachen denn die kennt man ja aus dem 
Radio und Co. . 

Das letzte Lied hatte ich schon öfter, wenn auch nicht mit dem 
welcher es gespielt hatte, Gheorghe Zamfir. Wer meinen Blog 
verfolgte weiß, daß das Lied für mich eine Bedeutung hat. 

Aber zunächst, Ivie und ich waren heute erst wieder zum Training. 
Danach noch mit dem Auto unterwegs. Dann noch hier etwas gekuckt. 
Die Schützen feiern auf dem Schützenplatz. Die Eisdiele an der 
Straße gegenüber freut sich darüber. Wirklich, fast jeder der 
dort herumlief oder mit dem Fahrrad dort stand hatte ein Eis in 
der Hand, nicht nur die Kinder. Da mussten wir auch, dieser 
Gruppenzwang zwang uns dazu. Ohne Eis in der Hand dort rumlaufen, 
daß ging eben nicht. Auf dem Fußballplatz in der Stadt war auch 
etwas los, mit Zuschauern und allem. Wir sind aber nicht dort 
geblieben. Ansonsten, viele auswärtige Kennzeichen an den Autos 
hier unterwegs. Nicht nur die welche sowieso immer hier zu sehen 
sind sondern welche die ich nichtmal kenne. 
Dann Mittagessen, etwas später aber gut. Dann, zur Entspannung, 
eine Diskussion. Wer ist kitzelieger von uns beiden? Ähm, sie.

Nun sitzen wir hier beide herum und ich dachte, da gibt es noch 
die Mails da sollte ich evtl. mal was zu schreiben. Ivie schaut 
immer wieder lächelnd zu mir und ich traue mich nicht zu fragen 
ob was ist. 

So, es gab wieder Zuschriften an uns. Auch direkt an Ivie aber 
da werde ich erstmal nicht darauf eingehen. 

Der Wunsch mehr über meine Tochter zu schreiben, sie solle ja 
nicht vergessen werden. Sie wird nicht vergessen werden. Man 
könnte jetzt denken, gerade Frauen wollen mehr über meine 
Tochter erfahren, sie interessieren sich eben für Kinder. 
Aber nein, Chris hat mir geschrieben, ein alleinerziehender 
Vater einer Tochter. Es freute mich wirklich, auch wenn er es 
nicht einfach hat. Aber es ging ihm garnicht um sich und seine 
Situation, er freute sich über die Beschreibungen meiner Tochter 
und machte mir Komplimente. Aus seiner Erfahrung würden viele 
Männer die Kindererziehung eher als Last sehen und es gerne der 
Mutter überlassen. Er selbst habe eine viel bessere Beziehung 
zu seiner Tochter als andere Väter zu deren weil er sich wohl 
mehr um sie kümmert als andere Väter um deren. Zudem wäre es 
für ihn schwer Zugang zu anderen Männern zu bekommen weil er 
andere Prioritäten hätte. 
Aber auch die Frauen bleiben gerne auf Abstand, auch wenn sie 
wenig Probleme damit hätten, daß er bereits ein Kind hat so würden 
doch viele nicht direkt in die "Elternzeit" einsteigen wollen 
sondern erstmal selbst leben und feiern und so. Das kann man ja 
trotzdem.  

Seine Frage an mich war auch ob ich wirklich keinen Erfolg bei 
Frauen hatte, da ich es öfter so schrieb. Doch dann gab es eben 
die anderen Geschichten mit Frauen.

Ich glaube, wenn ich jetzt damit anfange wird es zuviel. 
Ich stelle die Frage mal kurz zurück. Bin wohl falsch angefangen.

Also erstmal eine andere Frage von Chris.

Weswegen bin ich mit Musik angefangen, ich schrieb im Blog, daß 
ich Keyboard gespielt hatte. Ich war nicht wirklich gut und es 
ging auch nicht darum Musiker oder berühmt zu werden. Das hätte 
wohl auch nicht zu mir gepasst, Bühne und Fans und das alles, da 
hätte ich wohl einen Herzinfarkt bekommen. Ich war mehr der Typ 
im Hintergrund. 
Aber warum Musik? Ich schrieb es schon, Musik ist die Sprache 
der Gefühle und Emotionen. Von Liebe über Trauer bis Hass, man 
kann es mit und über Musik ausdrücken. Ein Amoklauf, der damals 
viele schockierte und ratlos zurück lies. Ein Leadsänger war 
damals vor Ort und bekam es mit. Er machte ein Lied darüber und 
brachte die Emotionen der Menschen von damals zum Ausdruck. Ihr 
wisst welches Lied ich meine? Ihr kennt es bestimmt, I dont like 
Mondays. Der Grund warum ein Mädchen Menschen tötete. 
Es gibt sehr sehr viele Liebeslieder, von dem Glück der großen 
Liebe über die verschmähte Liebe bis hin zu der Trennung von  
geliebten Menschen, sogar über das Betrügen. 
Lieder über den Tod von Menschen und die Trauer. Lieder über 
Ereignisse im Sport oder anderes. Sogar über die Mondlandung. 

Musik spricht sehr oft die Emotionen an, wirkt sogar auf den 
Körper ein. Bringt uns zum tanzen. Musik kann und ist so viel. 

Ich hatte damals durchaus Probleme mit Gefühlen und Emotionen. 
Es fehlte wohl die Erfahrung als Kind und die Erfahrungen welche 
einem zeigten, wenn du Gefühle zeigst werden die Menschen es 
ausnutzen. Schon als Kind lernte ich, Gefühle stehen dir nur 
im Weg. Meine Eltern oder andere, sie zeigten nicht wirklich 
Gefühle. Kinder in den Arm nehmen oder so etwa, daß gab es 
bei uns nicht. Tränen waren verpöhnt und die Sprüche kennen 
wohl noch einige, ein Indianer usw. . 
Später ging es so weiter, niemand hatte Gefühle für mich oder 
zeigte es zumindest nicht. Das Gegenteil war der Fall, ich 
kannte Emotionen oder wie man damit umgeht nicht. In Bonn 
änderte es sich. 
Ich bin seit Kindheit auf IT gesetzt, Computer, elektronische 
Musik. Jemand von damals hatte ein Keyboard und er fragte mich 
ob ich ihm da bei der Software helfen könnte. Ich tat es, gerne 
sogar. Dann kaufte ich mir selbst ein Keyboard und machte meine 
ersten Erfahrungen. Mit Noten usw. brauchte mir da keiner kommen. 
Ich spielte nach Gefühl, ja Gefühl, Gefühle und Emotionen welche 
zu Tönen wurden. Kein Hardrock, kein Gekreische, die Musik welche 
aus mir kam war sanft aber voller Volumen. Natürlich spielt man 
auch das, was man schon gehört hat und variert dann etwas. 
Ich spielte nicht für andere sondern für mich. Es war ein Tor in 
die Welt da draussen. Dann hörten andere mit, ohne das ich es wusste. 
Es war mir peinlich, als ob sie mich nackt gesehen hätten. Doch die 
Reaktionen waren nicht das, was ich erwartet hatte. Sie lachten 
mich nicht aus oder sagten ich sei schlecht. Sie fanden es gut. 

Musik kann auch Therapie sein. 

Mein Engel hörte mir oft zu, nicht nur mit den Ohren. 
Aber nicht das Keyboard veränderte meine Sicht auf die Menschen und 
das Leben, es waren die neuen Menschen um mich herum, die gute Freundin 
die für einen da war und die anderen welche einfach für einen da waren 
ohne daraus ein Geschäft zu machen von dem sie profitieren.
Meine Engel welche mir ein Leben gaben. 

Darum spielte ich Keyboard, bis zum Tod meiner Engel. 
Wird jetzt schon zu lang. Trauer, Verdrängung, kein Keyboard mehr. 
Beim Umzug habe ich es verschenkt.


Meine "Frauengeschichten". Wo fing es an? Oder wo fängt man da an?
Mein "Frauenbild", viele würden da wohl etwas Hass auf Frauen sehen. 
Ich denke, gerade Frauen würden es so deuten während Männer eher 
selbst solche Erfahrungen hatten.
Ich sags mal so, ich habe mir die Erfahrungen nicht eingebildet und 
bin und war wohl eher ein rücksichstvoller Mann. Ich habe oft 
zurückgesteckt und dieses Pflichgefühl gegenüber den Frauen gehabt, 
als Mann für sie da zu sein. Aber wenn Frauen dann nichts davon 
zurückgeben und nur nehmen, dann ist es irgendwann frustierend. 
Wenn diese Art von Frauen dann auch noch den Opfern die Schuld 
geben weil sie sich eben nicht wie Arschl..... verhalten, dann 
bekommt man eben mit der Zeit so seine Erfahrungen. Werft nicht 
den Männern vor wenn sich Frauen so geben und verhalten. 

War es mein Fehler? Kann sein, hier und da würde ich heute anders 
reagieren. Hinterher ist man immer schlauer. Sicherlich hätte ich 
weniger zurückhaltend und einfach direkter und offener sein sollen.

Ja, eigentlich ging es darum, ob ich nicht doch viele Frauen kennen 
gelernt hätte. Ja, schon. Man trift ja überall auf Frauen, die meisten 
ignorieren ein und andere lächeln ein dann an. Aber Dates waren eben 
selten. Ich habe jetzt tatsächlich einen Namen im Kopf, Helen H., ich 
habe den Nachnahmen im Kopf aber sie wird sicherlich geheiratet haben 
und nach Kanada ausgewandert sein. Auch eine Helen aber nicht die 
Helen. Bin mir auch nicht sicher ob sie es war aber der Name kam mir 
gerade in den Kopf. Oder der Name war von jemand anderen. Ich schrieb 
mal im Blog davon, sie telefonierte meine Verwandten ab, Leute mit 
meinem Nachnamen welche in dem Ort wohnten wo ich vorher gelebt hatte. 
Ich wohnte aber nicht mehr in dem Ort sondern wo anders. Sie rief die 
Leute an und fragte ob die mich kennen. Sie landete bei meiner Schwägerin, 
die sagte dann wohl, daß sie mich kennt. Dadurch bekam ich dann ihre 
Nummer. Sie wusste eben nicht, daß ich in einen anderen Ort in meine 
eigene Wohnung gezogen war. Eine Frau sucht einen bestimmten Mann, wir 
hatten uns nie vorher getroffen also ging es nicht darum, daß sie den 
Vater ihres Kindes sucht. Also trafen wir uns. Ich war etwas älter als 
sie und es gab nichts, was mich gestört hätte. Aber dieses Knistern 
war eben nicht da. Ich habe wohl etwas falsch gemacht oder ich entsprach 
nicht ihren Erwartungen, sie meldete sich nicht mehr.

Es war die Zeit wo ich das Gefühl bekam, nicht für Beziehungen und Familie 
geeignet zu sein. Es gab immer mal wieder Frauen, welche mir ihre Abneigung 
zeigten und dabei nicht gerade zimperlich waren. Ich sah wie die anderen 
Freundin und Familie hatten als würde es einfach regelrecht zu ihnen kommen. 
Bei mir war es anders. Wenn ich irgendwo war schauten mich auch Frauen an 
und manche sprachen mich auch an. Aber es war eben nie dieses etwas was dann 
zu mehr wurde. Es musste also an mir liegen, davon war ich überzeugt. 
Heute weiß ich, ich war nicht rücksichtslos genug. Die Leute suchten nicht 
die Liebe, sie suchten Spaß. Bei manchen Paaren war es eben so, so schnell 
sie zusammenfanden so schnell trennten sie sich auch wieder. Streit und 
Betrug war überall. Manchmal war ich froh nicht in diese Falle gegangen 
zu sein. Für mich gab es damals die Arbeit. Niemand wollte mich da 
unterstützen. Sich mal zum Abendessen einladen lassen, ja, da gab es 
auch Frauen. War auch nicht schlecht mal mit jemanden essen zu gehen, will 
mich da nicht beschweren. Vielleicht war ich zu anspruchsvoll, erwartete 
zu viel. Dabei erwartete ich eigentlich nichts, nur akzeptiert zu werden.

Die Zeit wo ich gezwungenermasen meine eigene Firma hatte und sie sofort 
vor dem Konkurs bewahren musste. Da hatte ich keine Zeit für so etwas und 
keine Frau war bereit sich da einzubringen und etwas mit mir anzufangen. 
Ist ja auch schlimm wenn man keine Zeit füreinander hat. Niemand, keine 
Frau, wollte in der Zeit an meiner Seite stehen. Zeit für Dates hatte 
ich nicht und Frauen die ich so traf wollten einen Mann der ihr Geld und 
Spaß geben kann und nicht mit Arbeit voll belastet ist. Verständlich, 
kann man ihnen nicht vorwerfen. Sie hatten eben andere Vorstellungen.
Dann wendete sich das Blatt und ich verkaufte die Firma, bekam mehr als 
ich dachte. Es war eine Menge Geld insbesondere wenn man vorher nichts 
hatte. Die Leute wussten nicht wieviel ich dann hatte aber sie wussten, 
daß ich verkauft hatte und Geld bekommen hatte. Da kamen dann die Frauen, 
wollten mich kennenlernen und all das. Da wollte ich einfach nicht mehr. 
Die wollten nicht mich, die wollten das Geld. Vorher wollten die alle 
nichts, keiner war bereit an meiner Seite zu stehen aber kaum hören die 
was von Geld sind sie da und umgarnen dich. Ich blieb dabei, dieser ganze 
Sch..., diese blöden Spielchen, sind nicht meine Welt. 
Niemand hatte mir bei der Firma geholfen, keine guten Vorschläge, keine 
guten Worte, als ob die alle nur wie die Aasgeier drauf warteten, daß ich 
falle. Doch dann hatten alle gute Vorschläge was ich mit dem Geld machen 
sollte. Einer hatte mir indirekt seine Tochter angeboten, sie sehe doch 
gut aus und warum ich nicht mit ihr ausgehen würde. Es ekelte mich alles 
so an. Diese Menschen, wie sie glaubten alles besser zu können aber nichts 
gutes brachten. Die Frauen, wie billige N... die plötzlich wegen dem Geld 
ihre Meinung über mich änderten. Ehrlich, was soll man dann über die denken?
Es war mein Geld und ich musste da raus. Also ging ich nach Bonn und machte 
das Studium. Über den letzten Tag bevor ich endgültig nach Bonn ging schrieb 
ich schonmal. Sie gaben mir da noch den Rest, die Tränen in meinen Augen 
waren nicht desahlb dort weil ich den Ort und alles vermisste. Ich erkannte, 
ich war wirklich alleine und die anderen haben wohl immer nur über mich 
gelacht. Man hat alles getan, war für andere da, hat ihnen zugehört und 
ihnen geholfen. Ich wollte der gute Freund sein doch keiner von denen 
erwiederte es im gleichen Maße. Sie alle dachten nur an sich und ihre 
eigenen Vorteile und wie sie auf meine Kosten profitieren konnten. Ja, 
auch oder gerade Frauen. 
Sie liesen mich alle im Stich, es war ihnen sogar egal. Sie wollten nur 
etwas aber nichts dafür geben. Ich erkannte, was für einen Misthaufen 
die Menschen, mit denen ich bisher zu tun hatte, bildeten.
Bonn änderte alles. Jaqueline wurde eine gute Freundin welche nicht nur 
verlangte sondern einfach da war. Wir waren füreinander da und wir halfen 
uns gegenseitig. Keiner von uns rechnete etwas gegeneinander auf. Die 
anderen dort, die meisten akzeptierten mich. Wir wurden eine Gruppe die 
zusammen durchs Studium gingen. Es gab auch dort Menschen welche nur ihren 
Vorteil suchten, Männer die von dem Geld welches ich zur Verfügung hatte 
profitieren wollten und deshalb den Kontakt suchten. Auch Frauen denen 
das Geld ansporn war mich kennen zu lernen. Ich schrieb ja von der einen, 
in einem Club, wir unterhielten uns und das typische "du bist ja nett aber". 
Sie lies mich sitzen, ja, so geht es eben. Man lernt sich kennen und es 
passt nicht so richtig. Dann kam sie wieder und hatte plötzlich interesse 
und war besonders nett. "Bist du wirklich reich?", was soll man mit solchen
Leuten? Die anderen sagten ihr, ich sei doch reich und schon änderte sie 
ihre Meinung. Ekelhaft. 
Frauen mit viel Schminke und künstlichen Fingernägeln, die wollen nicht 
ihr Äußeres verdecken sondern ihr wahres ich. Man soll nicht sehen wer 
sie sind deshalb verändern sie so massiv ihr aussehen, doch irgendwann 
zeigen sie ihr wahres Gesicht, denn es geht ja nicht weg. 

Jede einzelne Erfahrung kann ich garnicht aufschreiben. Oft nur 
Kleinigkeiten. Eine alleinerziehende Mutter, sie hatte einen jungen Sohn. 
War kein Problem für mich, was aber ein Problem war, daß sie während des 
Dates ständig mit dem Vater des Kindes telefonierte. Die sprachen nicht 
über ihren Sohn, die sprachen über mich. Ich bin aufgestanden, habe die 
Rechnung bezahlt und bin gegangen. War es falsch von mir? Hat sich die 
Frau richtig verhalten? 

Etwas was ich nie vergessen werde. In Berlin, wir waren in einem Club. 
Keine Disko sondern eher ein Club. Eine Frau, sie war auch nett und wir 
unterhielten uns gut. Natürlich spendierte ich ihr Getränke und so. 
Ich war wohl nicht in diesen Spielen versiert genug. Als es sehr spät 
war wollte sie, daß ich sie nach Hause bringe. Klar, Nachts eine Frau 
alleine in Berlin, natürlich brachte ich sie nach Hause. Ich sollte 
dann mit hoch kommen, was ich tat. Ja, ich war dumm, ich habe wirklich 
nicht daran gedacht das sie "das" will. Wir saßen da und eben so in der 
Richtung, daß sie einen schönen Abend hatte und das der ja noch nicht 
vorbei sei. Sie fing an sich auszuziehen und ich "flüchtet". DAS war 
nicht meine Welt. Wir hatten uns gerade erst kennen gelernt, dazu war 
ich nicht bereit. Klar, bischen Spaß haben und dann fertig. Aber so 
war ich nicht. Ich fand es besser zu gehen und sie wurde richtig 
wütend, als ich zur Tür raus bin knallte etwas von innen dagegen. 
Sie hatte wohl irgendwas geworfen. Stellt euch vor ich hätte was 
mit der gehabt, schrecklich. 

In Berlin gab es viele Frauen welche im Grunde nur für eine Nacht 
mit einem Mann zusammen waren. Evtl. lag es an dem Umfeld in denen 
wir waren. Viele "Opfer" für eine Frau die Geld und Prestige suchte. 
Und viele Männer, welche diese Spielchen selber kennen und nutzten.
Es war manchmal abstoßend. 
Ich wurde auch mal geküsst. Wobei manchmal aus Spaß oder als Anerkennung.
So viel wie dort habe ich vorher nichtmal zusammen genommen geküsst.
In Berlin wurde ich das erste mal geküsst. Bin ich deshalb ein Freak? 
Immer noch besser als so abstoßend und ekelhaft zu sein wie die anderen.

Australien, auch dort wurde geküsst aber es war lockerer. Diese Spielchen, 
man kennt sie dort sicher auch, aber wir spielten sie nicht. Sicher 
einer der Gründe weshalb es dort so toll war. Diese Ehrlichkeit und 
Offenheit, keine Spielchen, keine Falschheit, es war so erfrischend. 
Auch die Frauen dort, so natürlich und selbstbewusst. Dort gab es 
keine Probleme, zumindest wie ich dort war. 

In Südkorea, da brauche ich nicht drauf eingehen. Eunjoo und unsere 
Geschichte ist ja bekannt. Die Frauen in Südkorea sind sicherlich 
auch nicht nur Engel. Diese .... gibt es sicherlich auch dort. 
Eunjoo war anders, sie war natürlich und akzeptierte mich so wie ich 
war. Spielchen gab es dort schon aber in eine andere Richtung.

Auf der Arbeit, und auch so, habe ich natürlich auch Frauen kennengelernt.
Aber es war nicht so extrem wie vorher. Vielleicht lag es tatsächlich 
an mir. Ich war lockerer und mir waren die Frauen egal. Deshalb galt 
ich wohl als cool, ich war nie einer dieser notgeilen Männer und die 
Frauen hatten keine Macht über mich. Ja gut, schon irgendwie. 

Dann kam diese eine, diese besondere, die eine nicht nur unter Millionen 
sondern die einzigste im Universum. So selten das sie das kostbarste 
überhaupt war. 
Freni war anders, so wie ich anders war. Ab da gab es keine anderen 
Frauen mehr für mich. Freni wusste, mich konnte man nicht mit einem 
knackigen Frauenkörper ködern, mich nicht mit irgendwelchen süssen 
Versprechen locken. Die Frau welche mich "rumbekommen hatte" das war 
sie und keine andere. Kontakt mit Frauen, ja. Mit Frauen sprechen, 
sicher. Flirten, da habe ich abgeblockt. Die Waffen der Frauen waren 
bei mir stumpf. Nur die eine hatte den Schlüssel, weil ich es so wollte 
und sie ihn gerne nahm.

Nach dem sie uns verlassen mussten habe ich mich von Frauen ferngehalten. 
Diese Spielchen wie früher, darauf hatte ich keine Lust. 
Partnervermittlungen, nein. Nach ein paar Jahren dachte ich mal daran. 
Kennt ihr noch diese Werbung, Elite Partner, oder so? Was für Frauen 
findet man bei solchen Anbietern wohl? 
Vor ein paar Jahren war es wohl. Ich stand mit meinem Auto und wartete 
noch weil ich einen Termin hatte. Ein Auto mit einer Frau am Steuer und 
einem Kennzeichen aus dem Nachbarkreis parkte an einem Parkplatz aber 
blieb auch sitzen. Wenig später kommt ein Auto, ein "dickes" und parkt 
fast neben dem Auto der Frau. Ein Mann steigt aus und geht in eines 
der Häuser. Nicht lange und er kommt wieder, geht zu der Frau im Auto 
und sie steigt aus und geht mit ihm zu seinem Auto und steigt dort ein. 
Sie fuhren dann weg. Es war Abend, was glaubt ihr, wie endete der Abend 
für die? Warum hat er sie nicht begrüsst, als er ankam? Er parkte fast 
direkt neben ihr. Warum kommt sie zu ihm und wartet im Auto? Warum ist 
sie nicht noch kurz mit zu ihm hochgegangen? Die hatten sich nichtmal 
begrüsst. Als ob sie auf abruf im Auto saß. 
Vielleicht bin ich dumm, aber der Gedanke so zu sein gefiel mir nie.

Ich habe die Frauen von mir ferngehalten, ich trug sogar meinen Ehering.

Dann kam Ivie, die Geschichte kennt ihr. Sie wollte etwas, mich. Aber 
nicht rücksichtslos und nur an sich denkend. Deshalb dauerte es so lange 
bis wir zusammenkamen. 

Wenn man anders ist als die anderen, dann gehört man nicht zur Masse. 
Es macht das Finden eines Partners nicht einfacher. Aber wenn man dann 
den oder die richtige gefunden hat, dann ist es etwas besonderes. 

In der Masse findet man ständig etwas aber eben nicht unbedingt das oder 
den oder die besondere. 

Gerade Frauen sagen oft, niemand kenne sie. Sie wollen dieses 
Geheimnisvolle sein, etwas besonderes sein. Aber gerade diese 
sind doch nur eine Kopie der vielen anderen die wie sie sind. 
Sie sind wie alle anderen und deshalb so leicht zu durchschauen.

Die wenigen welche wirklich besonders sind, die findet man nicht 
in der Masse. Doch die meisten wollen nicht ausserhalb der Masse 
stehen, weshalb sie die besonderen Menschen ignorieren und nur 
davon sprechen, besonders zu sein um wenigstens den Schein davon 
zu haben. 


Ich habe wieder viel geschrieben, was habt ihr denn erwartet?
Meine Finger haben schon Spoiler, so schnell wie die fliegen. 

Chris, bleib dir treu. Deine Tochter ist das wichtigste in deinem 
Leben. Enge sie nicht ein aber höre nie auf ihre Hand zu halten.

Frauen, laufe ihnen nicht hinterher. Frauen die dies erwarten 
sind es nicht wert. Wenn eine Frau auf dich zugeht, strecke ihr 
die Hand entgegen. Wenn sie die ergreift, obwohl kein Geld drin 
liegt, dann gib dir mit ihr Mühe.

Ich habe noch andere Themen aber nicht mehr heute.