Ist nicht tagesaktuell aber ich nehme den Link mal mit herein.
Zunächst: Ich kenne weder die Person noch die Serie. Ich habe also nichts
davon mitbekommen.
Aber er scheint ja auch "mein Schicksal" gehabt zu haben. Die Beschreibung
seiner Behinderung passt zu der meinen. Natürlich ist jeder "Fall" immer
individuell.
Ich hatte ja erst letztens über dieses Thema geschrieben.
Was mir beim lesen des Artikels auffiel, sein Alter und das nicht geschrieben
wurde warum er starb. Ich sage jetzt nicht, woran ich dann denke.
Ich bin ja ich-bezogen, ich verheimliche es wenigstens nicht, deshalb kam
mir mein Arzt in den Sinn welcher mir eine Lebenserwartung bis etwa zum
30. Lebensjahr gab. Mich persönlich würde es schon interessieren woran er
gestorben ist. Ich war jünger als er als ich daran dachte den ganzen Mist zu
beenden und diese schlechte Welt zu verlassen. Doch so leicht gab ich nicht
auf. Die 30 habe ich auch hinter mir gelassen. Ärzte kennen sich eben nicht
damit aus. Sollte er aufgegeben haben dann wäre es wirklich traurig. Jemand
der in einer bekannt Serie mitspielte und öffentliche Anerkennung bekommen
hatte sollte es doch gut haben? Oder hatten die Ärzte recht und "Leute wie
wir" sterben eben früher wegen der Schädigung?
Was anderes. Kleinigkeiten welche einen "ärgern". Jemand hatte einen Termin
abgemacht. Also am Sonntag Abend kam eine eMail, keine Anfrage sondern eine
Vorgabe für einen Termin am Dienstag. Sonntag ist kein Arbeitstag und demnach
ist die eMail erst am Montag dran gewesen und 24 Stunden Vorlauf? Da waren
wohl schon Fragezeichen am Himmel. Nun, es ging nicht direkt über mich sondern
jemand anderes hatte Kontakt mit dem. Wir machten einen Terminvorschlag aber
die passten ihm nicht, er schlug eine Woche später vor und wir fanden einen
Termin der passte. Also alles klar, oder? Das war am Montag.
Am Mittwoch gegen 17:00 Uhr war ich zufällig anwesend und unangekündigt
steht dann da jemand vor mir. Der Herr mit dem Termin in etwa zwei Wochen.
Ich stand dort und "Wir hatten doch später einen Termin?". So, der Herr
war "in der Gegend" und kam vorbei. Problem? Nicht unbedingt. Man hätte ja
fragen können ob man kurzfristig vorbei kommen könnte. Doch der Herr war
der festen Überzeugung, daß er nun seinen Termin bekommt. Auch wenn ich
ihm sagte, daß ich beschäftigt bin und keine Zeit für ihn habe.
Interessierte ihn nicht. Seine Worte waren klar, er forderte nun seinen
Termin weil er ja nun da ist. Ich glaube, alleine der Gedanke, daß er
abgewiesen wird, machte ihm "schlechte Laune". Aber ich wies ihn ab.
Ich habe es ihm nicht so direkt gesagt, man bleibt ja sachlich und so,
aber was bildet der sich ein über meine Zeit und meine Arbeit verfügen
zu können und es besser zu wissen als ich selbst ob ich Zeit habe oder
nicht? Dieses "von Oben herab" und immer fröhlich tun aber sich wie
Graf Koks aufspielen. Da war er bei mir leider falsch, andere stehen
auf so etwas, ich aber nicht.
Ich habe dann auch um die Ecke gesehen und sah wie er geparkt hatte.
Ne echt, oder? Quer also wirklich quer auf zwei Parkplätze und dem
Zugangsweg. Der konnte nicht mal auf den Parkplatz fahren sondern
nahm so viel Platz ein wie er nur konnte.
Ich hasse solche Menschen. Tun so und laufen mit ihrer Fassade herum
und täuschen die Leute aber im Grunde sind sie ekelhafte ... .
Habe ich den Termin dann abgesagt? Nein, wir haben den zugesagt und
wir halten uns an Zusagen, anders als er.
Kann sein, daß der Termin nach ein oder zwei Minuten erledigt ist aber
der Termin steht.
Ich denke dann natürlich darüber nach ob ich zu abweisend war usw. .
Aber ich denke, daß es richtig war Grenzen zu ziehen und ihm zu zeigen,
daß er mit seiner Art keinen Erfolg hat. Ich war nicht nett aber es war
wohl auch nicht falsch. Man kann und soll nicht immer nur nett sein.
Arbeit und Privat sind eben auch zweierlei Dinge.
Gott ja, so viele Kleinigkeiten. Ich hatte zuletzt vor ein paar Tagen
geschrieben aber es kommt einen wie zwei Wochen vor.
Über Jaqueline habe ich schon länger nichts mehr geschrieben. Darüber hat
sie sich bestimmt gefreut.
Anfang des Jahres, zu ihrem Geburtstag, gab es ja eine "Kommunikationspanne",
so nannte sie es. Manchmal gibt es eben solche Zufälle. Um wen geht es? Um
jemanden aus der Vergangenheit. Soll ich ihren Namen nennen? Sie liest ja
hier mit, soweit ich weiß.
Wer den Blog kennt weiß es ja. Die allseits beliebte ... da passt der Name
nicht dazu. Helen, Frau du hast aber auch so ein Pech mit den Männern.
Vielleicht findest du ja noch einen Dummen. Einen sehr dummen Dummen.
Ja, ich habe gut Lachen denn um mich geht es dabei nicht. Ich bin da auch
schon wieder raus. Ging es überhaupt um mich? Gute Frage.
Jacky und Helen zoffen sich und zwar heftig. Nach alle den Jahren, die beiden
haben sich noch nie gemocht. Und da stellt man sich dann die Frage: Welche
Rolle habe ich eigentlich damals gespielt? Ging es Helen gar nicht um mich
sondern um Jacky? Ich wurde nur benutzt? Ja, wurde ich ja sowieso. Aber der
Grund könnte ein anderer sein?
Ist mir aber egal, das Ergebnis bleibt gleich.
So, wie viel Zeit habe ich denn? Eigentlich keine. Abendessen und duschen und
dann ... mal sehen.
Über Zoya und Nicole schreibe ich nicht mehr viel weil dies mein Blog ist und
es über mein Leben und Denken und Fühlen geht. Ich muß da auch aufpassen, daß
ich die Grenzen nicht missachte. Bei Ivie ist es schon manchmal schwer aber
sie sieht es nicht so eng.
Wir vier werden wieder Anfang Dezember ein langes Wochenende irgendwo machen.
Werden es mehr wie vier? Könnte sein, ist aber noch offen.
Nicoles Eltern könnten sich evtl anschließen. Es war letztes Jahr eigentlich
richtig schön mit viel Lachen und schönen Momenten. Mal sehen wie unser
langes Wellnesswochenende diesmal wird.
Wir sind auch wieder zu einer Weihnachtsgala eingeladen. Wir haben wohl
letztes Jahr einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur auf den Stühlen.
Auch Zoya und Nicole wollen gerne wieder mitkommen. Letztes Jahr waren die
drei Mädels die schönsten dort, und nein ich übertreibe nicht.
Ja, da schiebe ich jetzt noch etwas ein. Ivie und ich und "ihre Frau".
Tatsächlich fing ich letztens auch an Ivie als "meine Frau" zu benennen und
zögerte dann. Doch Ivie: "Ist doch ok. Es stört mich nicht. Eher im Gegenteil.".
Sie kann Liebeserklärungen, oder?
Nicoles Vater schickte mir etwas zu. Und ja, es gibt von ihm auch eine
Erklärung dazu, warum.
Aus was man nicht alles etwas machen kann.
Nun, es wäre ihm bei mir aufgefallen, daß ich das mit den Stühlen machen
würde und es hätte eben eine Bedeutung.
Hat es? Viele Menschen schieben den Stuhl wieder an den Tisch. Eher fallen die
auf, welche den einfach so stehen lassen, oder? Ich denke schon. Es ist doch
ganz normal, daß man den Tisch wieder ordentlich verlässt.
Ob jetzt anerzogen oder abgeguckt oder so, wer weiß das schon. Deshalb auf
eine Charaktereigenschaft zu zielen finde ich übertrieben. Man macht es
einfach weil es sich so gehört, Ende.
Nun, Nicole hätte es sich wohl wegen mir angewöhnt. Deshalb sei es ihm
aufgefallen. Sie hätte sonst öfter den Stuhl einfach so stehen lassen als
ob sie ja gleich wiederkommt. Bei mir wäre ihm aufgefallen, daß ich nicht
nur immer meinen Stuhl anrücke, selbst wenn ich wiederkomme, sondern beim
gehen auch die anderen Stühle mit anrücke.
Weil ich dann mehr Platz zum Gehen habe? Ehrlich gesagt habe ich mir da nie
Gedanken darüber gemacht. Manchmal steht man da ja und wartet auf die Frau
und ihre Tasche und das alles und dann steht man da wenigstens nicht wie
bestellt und nicht abgeholt, wenn man dann etwas zu tun hat. Ehrlich gesagt
finde ich es schrecklich wenn die Stühle dann alle so kreuz und quer stehen
gelassen werden.
Keine Ahnung, aber Nicole hätte es sich wohl wegen mir angewöhnt weil sie
öfter mitbekommen hätte wie ich auch ihren Stuhl mit an den Tisch rückte.
Seit dem würde sie es jetzt immer machen, auch zuhause wenn sie bei ihrer
Familie ist. Deshalb wäre es ihm aufgefallen und erinnerte sich dann, daß
es ihm bei mir auch aufgefallen sei.
Abgefärbt? Oder ein Virus, so wie Waschzwang nur eben Stühle anrücken Zwang?
Keine Ahnung, ob man da etwas herauslesen kann. Manche machen es evtl. nicht
freiwillig sondern weil es von ihnen erwartet wird? Was sagt das also aus?
Ja, es geht um das "wenn keiner hinsieht und man nichts davon hat", aber ich
habe etwas davon weil es sich für mich richtig anfühlt.
Nicole selber schickte mir auch einen Link.
Es gab Momente im Leben, da "läuft man davon". Zumindest denkt man es dann.
Andere schieben einem die Schuld zu und man nimmt das dann an.
Es gab öfter in meinem Leben die Situation, wo ich einfach Aufstand und
lautlos ging. Die anderen werden nicht wissen, warum. Deshalb verurteilen
die dann einen und man selbst zweifelt an sich. Ich bin kein Freund von
Theater. Wenn die anderen nicht erkennen oder erkennen wollen warum und
was los ist, dann macht es eben keinen Sinn da noch groß was zu machen.
Man geht dann einfach. Besonders wenn man vorher schon mehrfach versucht
hat die Situation zu lösen, macht man es dann eben nicht falsch. Man kann
versuchen mit einer Mauer zu diskutieren aber viel Sinn hat es eben nicht.
Manche Menschen haben ja Angst davor sich selbst und ihre Handlungen zu
hinterfragen. Ich nicht. Manchmal bin ich stur oder überheblich, doch wer
mich kennt weiß: Zwei Sekunden später kann man mir sagen, daß ich ein Idiot
sei und ich würde ihnen dann zustimmen.
Doch wenn ich aufstehe und gehe, dann ist das meist das Ende. Oft versuche
ich viel zu viel, und zu oft, es doch noch zu regeln, doch wenn ich gehe
dann ist es vorbei. Meistens. Sag niemals nie denn so stur bin ich dann
doch nicht. Selbst bei dem Ar..... der mein Vater war hätte ich die Tür noch
einen Spalt offen gelassen. Doch dumme Menschen bleiben sogar vor der offenen
Tür stehen.
Danke Nicole, daß du da an mich gedacht hast. Auch ein Danke an deinen Vater.
Vergangenheit und unser Essen letzte Woche. Ehrlich gesagt hatte ich nicht
daran gedacht. Das Parkhotel, dort habe ich ganz früher als Tellerwäscher
als Aushilfe gearbeitet. Zoya sprach es an. Ja, das war das Hotel wo die
Millionärskarrieren als Tellerwäscher begannen. Keine Ahnung ob oder wie
viele es geschafft haben. Als ich damals in BI in der Ausbildung war bekam
ich dort den Job. Ich war ja auch nur die Aushilfe, am Wochenende und wenn
Bedarf bestand. Man brauchte kein Abitur um das ganze Zeug in diese
Spülmaschine zu schieben. Es war mehr ein Förderband, auf der einen Seite
rein und an der anderen wieder raus. Man spülte alles vorher grob mit einem
Wasserstrahl ab. Am Ende kontrollierte man ob auch alles sauber wurde. Mehr
war es nicht. Ja gut, es gab noch andere Arbeiten. Dabei helfen am Ende des
Tages die Küche zu reinigen wenn Töpfe und Teller fertig waren usw. .
Kommt daher "mein Spülzwang"? Zoya fragte, ich hätte ja aus der Zeit des
Studiums und so vom Spülen geschrieben. Nein, ich glaube nicht das es da
einen Zusammenhang gibt. Zudem habe ich keinen Spülzwang, ich habe eine
Spülwaschmaschiene.
Es wurde aber tatsächlich besser bezahlt als zB am Wochenende an der
Tankstelle. Ich kannte ja beides, habe beides damals gemacht. Die Tankstelle
gefiel mir besser aber da wollten eben viele nebenher arbeiten von daher
zahlten die nicht viel. In der Küche war es stressig, gerade in den
Hauptzeiten. Zudem heiß und feucht durch die offene Spülmaschine. Man musste
also dauerhaft immer voll bei der Arbeit sein, daß machte nicht jeder mit.
Kann ich auch verstehen. Deshalb zahlten die besser damit die auch Leute fanden
die es machen wollten. Den Tellerwäscher Job machten auch nur Männer, zumindest
waren da nur Männer. Mit Frauen hätten sie keine guten Erfahrungen gemacht.
Keine Ahnung worauf die Erfahrungen beruhten wenn sie nur Männer einstellten.
So, da war noch etwas, es ist ein heikles Thema, daß weiß ich. Vor einiger
Zeit las ich auch etwas, daß ein Vater Probleme bekommen hatte weil er seine
Tochter mit auf die Herren-Toilette nahm. Er kann ja schlecht mit auf die
Damen-Toilette. Man rief dann die Polizei eben wegen dem. Wie soll man es
machen? Das kleine Mädchen da alleine machen lassen und wenn es daneben
geht? Eine fremde Frau darum bitten sich des kleinen Kindes auf der Toilette
anzunehmen? Sorry, ich hätte es nicht gemacht. Ich hätte sie auch mit auf
die Herren-Toilette mitgenommen und dafür gesorgt, daß sie abgeschirmt ist.
Nicht alle Männer sind solche niederen Tiere. Viele hätten sicher Verständnis
und würden auch mit Rücksicht helfen wollen. Ich weiß jetzt nicht wie die
gerufene Polizei reagiert hat. Aber bei aller Schutzbedürftigkeit, ein kleines
Kind muß nötig und solche Leute machen daraus so ein Theater. Aber wenn an
einer dunkeln Ecke jemand vergewaltigt wird schaut man weg weil man ja keinen
Ärger will?
Also es ging ums schwimmen. Die Hallenbäder öffnen nun alle. Es gibt öfter
solche Familienumkleiden, größere Kabinen für mehrere Leute. Ivie und ich
nutzten eine. Ja, so alt war die Frau dort nicht, was sagte die? Irgendwas mit
"kein Stundenhotel". Wir haben uns nur umgezogen. Mein Gott, wir Leben zusammen
und machen zuhause noch ganz andere dinge als uns nur auszuziehen.
Viele Menschen haben eben diese perversen Gedanken und projizieren die dann
auf andere und werfen denen es dann vor. Aber selbst wenn wir uns dort etwas
vergnügt hätten, wenn wir still sind und es niemand mitbekommt ist es alleine
unsere Sache.
Aber nicht nur ich fand diesen "Kommentar" völlig daneben, auch Ivie fand es
nicht lustig.
Ich musste dann an früher denken. Der Artikel, oder was es war, mit der
Geschichte von dem Vater fiel mir dann ein und wie die Menschen reagieren.
Die Familienumkleiden haben meine Engel und ich oft genutzt. Gerade als unsere
Tochter noch sehr jung war und sie auch schwimmen lernte liesen wir sie ja
nicht alleine in den Einzelkabinen herumlaufen. Zusammen mit meinem Engel?
Ja aber warum dann nicht alle zusammen, als Familie. Bei uns zuhause war
zwar kein FKK aber natürlich lief da auch mal ein kleines nackiges Kind
durchs Haus. Das ist doch normal. Und das das Kind auch mal ins Bad kommt
wenn die Eltern dort duschen oder baden ist nun auch nicht ungewöhnlich.
Wir hatten zwar nie die Tür dann weit offen stehen lassen aber wir wollten
da auch kein Klima der Ausgrenzung wenn es um so etwas ging. Natürlich gab
es auch Grenzen aber ich denke das ist normal und ein gesundes familiäres
Miteinander. Später, wenn sie dann älter war, nahm man auf ihr Schamgefühl
natürlich Rücksicht. Es gab kein Zwang aber trotzdem war sie nicht so
verklemmt. Trotzdem hatte sie Momente wo sie eben alleine sein und ihre
Privatsphäre haben wollte. Das akzeptierten wir natürlich.
Aber natürliche Situationen wo man dann auch mal nackt war, es war kein
Problem. Niemand fühlte sich dabei unwohl.
Ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß es jemals ein Problem gab
wenn wir als Familie aus der Kabine kamen oder hinein gingen. Keine blöden
Blicke und erst recht keine dummen Kommentare.
Hat sich die Zeit und die Menschen so sehr verändert?
Da fällt mir noch was ein: Die Waffen der Frau.
Manchmal müssen Entscheidungen getroffen werden wo nicht beide der selben
Meinung sind. Manchmal findet man den Mittelweg doch manchmal gibt es nur
entweder oder.
Was macht "Frau" dann? Mein Engel hatte keine guten Argumente aber wollte,
daß wir etwas tun. Es ging um Anschaffungen für unsere Küche welche etwas
größer wären. Muß ein Kühlschrank dieses Eisproduzieren-Dings in der Tür
haben? So wie zB in den USA oder auch anderen Ländern? Ich fand es nicht
nötig, zumal es die Wahl bei anderen Ausstattungsmerkmalen einschränkte.
Oder Backofen, warum zwei übereinander? Wir waren doch keine Großfamilie
zudem nutzen wir den auch nicht täglich. Es würde aber Platz wegnehmen.
Dann doch lieber eine größere Mikrowelle oder ein Kombigerät.
Bei mir sprach die Logik, bei ihr die Emotionen. Oder wollte sie sich nur
durchsetzen? Ja, was macht "Frau" dann? "Ich habe jetzt keine Lust darüber
zu streiten, ich gehe jetzt unter die Dusche!", "Aber wir sind gerade dabei
eine Lösung zu finden?", sie ging ins Bad und: "Wieso kommst du mit? Ich
sagte, ich gehe unter die Dusche.", "Ja, ist ok, stört mich nicht.".
Sie fing an sich auszuziehen: "Ich ziehe mich jetzt aus, willst du etwa
hier bleiben?", "Warum willst du jetzt duschen? Wir waren am diskutieren.",
Sie zog sich unbeirrt weiter aus um dann: "Was ist, gefällt dir was du
siehst?", "Du willst mich verführen nur um nicht weiter diskutieren zu
müssen? Das ist niederträchtig, meine niederen Instinkte nutzen zu wollen.",
"Ja, ist es. Kommst du jetzt mit unter die Dusche oder willst du weiter
diskutieren?", "Wenn du denkst du könntest mich so einfach ... . Ja, warte
ich komme mit.".
Sie hatte sich trotzdem nicht durchgesetzt. Und nein, wir haben unter der
Dusche nicht ... nur ein bischen herumgespielt. Auch wegen dem Kind im
Haus. Die Küche wurde übrigens richtig schön. So in offener U-Form ohne
das es zu eng wurde. Wir haben uns für die Planung der Küche wirklich viel
Zeit genommen und es hatte sich gelohnt.
Ivie lasse ich da jetzt nicht weg. Bei ihr reicht oft schon ein Kuß. Sie
küsst so warm und zärtlich, es ist wirklich als ob sie einem eine Art
Droge geben würde. Sie muß sich nichtmal ausziehen, manchmal reicht da
schon dieser Blick von ihr. Letztes Jahr sagte sie, sie fühle sich nicht
wie eine richtige Frau. Oh man, sie hat so diese besondere Ausstrahlung
von denen andere Frauen wohl nur träumen. Wie oft wir einfach nur so eng
zusammenliegen und uns einfach nur spüren. Mehr braucht es oft gar nicht.
Was mir jetzt noch einfällt, evtl. liegt es an der Musik im Hintergrund,
als wir letztens in Frankreich waren kam da wieder das Thema auf: Tanzen.
Ein älteres Paar auf der Tanzfläche und tanzte, natürlich nicht schnell
sondern gediegen. Und dann kam so das Thema auf, Ivie und ich "tanzen"
auch mal zuhause. Shuffle Dance, oder zumindest so angedeutet. Aber das
war ja dann das Thema, es muß ja nicht gut oder gar perfekt sein. Wir
springen herum und bewegen uns, lassen den Beat in uns fahren.
Ihr sitzt zB zusammen und dann ist da die Musik, etwas schnellere, und
eure Füße fangen an zu wippen, eure Beine kommen in Bewegung und dann
steht ihr auf und "tanzt" und ihr seid dann nicht alleine sondern euer
Partner oder Partnerin macht dann sofort mit.
So etwas macht nicht nur Spaß und festigt das Miteinander sondern es
ist auch gut um beweglich zu bleiben. Wer rastet der rostet, man wird
steif. Deshalb bewegen, tanzen. Es muß ja kein Shuffle Dance sein es
kann ja auch Walzer oder so sein. Dann kann man auch etwas länger.
Es gibt so viele Tänze die man auch einfach mal so ausprobieren kann.
Man muß nicht zur Tanzschule um es direkt perfekt zu machen. Macht es
aus und zum Spaß, dann wirkt es auch besser. Es hält euch jung.
So wie das ältere Paar in Frankreich, die tanzen einfach zusammen
und werden immer jung bleiben, egal wie alt sie sind.
Während ich das schreibe kommen gerade Erinnerungen hoch. Als ich das
erstemal in einer richtigen Disco war. Nicht diese Kinder-Discos die
es damals gab, sondern eine richtige. Ich weiß nicht wie alt wir waren
aber wohl alt genug um dort herein zu dürfen. Aber ich war noch keine
18 Jahre alt. Wir waren als Gruppe dort, auch welche aus meiner
Schulklasse. Ich wollte nicht tanzen. Es war dunkler und es waren eckige
Tische welche an einer Seite an der Wand standen und zwei Bänke an den
anderen Seiten gegenüber am Tisch. Ich hatte mich extra etwas mehr in die
Mitte gesetzt weil ich dann nicht einfach mal eben so wieder heraus konnte.
Trotzdem, ich glaube Sandra war es die mich dann aufforderte mit ihr auf die
Tanzfläche zu gehen. Ich hatte vorher nicht getanzt. Ich fühlte mich wie ein
Hampelmann unter Strom, ich habe mich einfach nur bewegt und so ein bischen
die anderen nachgeahmt. Ich fühlte mich nicht gut, dachte ich hätte mich
blamiert. Aber das war dumm, alle hatten Spaß und keiner war professioneller
Tänzer. Am Ende hatte auch ich Spaß daran.
Ich bin mir nicht sicher aber wir sind, glaube ich, mit zwei Taxis, welche
dort standen, zurück gefahren weil keine Busse mehr fuhren.
Wir waren auch fern von zuhause also keine Eltern welche meckern konnten.
Also, wer gesund ist und sich bewegen kann: Los macht mit.
Jeder der gesunde Füße und Beine hat und jeder dessen Hüfte noch nicht in
Trümmern liegt (vielleicht hättet ihr es im Bett nicht so wild treiben sollen)
kann da mitmachen. Und wenn ihr nicht könnt und auf einem Stuhl sitzt: Lasst
eure Beine und Füße sich etwas bewegen. Hoch und runter und nach links und
rechts und noch kreisen lassen, macht es einfach mal so. Und dann auch mal
schneller.
Und für die welche mit ihrem "Rücken" ankommen: Leichte Bewegung tut meist
gut. Fragt euren Arzt, aber oft sind es Verspannungen welche sich durch
Bewegung besser lösen als durch ruhen. Eingeklemmte Nerven sind schlecht,
aber das merkt man dann auch und dann sollte man vorsichtig sein. Aber
ansonsten sagte mein früherer Orthopäde: Wenn es keine Bewegungseinschränkung
gibt und es ist "nur" der Schmerz, bewegen und nicht in Schonhaltung verfallen.
Ob jetzt die Physiotherapeuten in die Hände klatschen? Ja, manche Übungen
kann man auch falsch ausführen. Ich habe einige Physiotherapeuten kennen
gelernt und eines war immer das selbe: Das schlimmste ist, sich nicht zu
bewegen.
Viele Leute gehen, aber nicht alle gehen 100 Prozentig korrekt. Eine
Laufschule könnte helfen, ich habe da auch meine Erfahrungen mit gemacht.
Aber schlimmer als nicht 100 Prozentig korrekt zu gehen ist gar nicht zu
gehen. Spazierengehen ist gut, tut es, selbst wenn andere sagen würden,
daß ihr nicht 100 Prozentig korrekt geht.
Und wenn ihr die Musik hört und der Beat geht euch in die Beine: Hört auf
eure Beine, tanzt irgendwie irgendwas.