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16102026


wie seine Figur lebte auch der Schauspieler mit Zerebralparese
Ist nicht tagesaktuell aber ich nehme den Link mal mit herein.
Zunächst: Ich kenne weder die Person noch die Serie. Ich habe also nichts 
davon mitbekommen. 
Aber er scheint ja auch "mein Schicksal" gehabt zu haben. Die Beschreibung 
seiner Behinderung passt zu der meinen. Natürlich ist jeder "Fall" immer 
individuell. 
Ich hatte ja erst letztens über dieses Thema geschrieben. 
Was mir beim lesen des Artikels auffiel, sein Alter und das nicht geschrieben 
wurde warum er starb. Ich sage jetzt nicht, woran ich dann denke. 
Ich bin ja ich-bezogen, ich verheimliche es wenigstens nicht, deshalb kam 
mir mein Arzt in den Sinn welcher mir eine Lebenserwartung bis etwa zum 
30. Lebensjahr gab. Mich persönlich würde es schon interessieren woran er 
gestorben ist. Ich war jünger als er als ich daran dachte den ganzen Mist zu 
beenden und diese schlechte Welt zu verlassen. Doch so leicht gab ich nicht 
auf. Die 30 habe ich auch hinter mir gelassen. Ärzte kennen sich eben nicht 
damit aus. Sollte er aufgegeben haben dann wäre es wirklich traurig. Jemand 
der in einer bekannt Serie mitspielte und öffentliche Anerkennung bekommen 
hatte sollte es doch gut haben? Oder hatten die Ärzte recht und "Leute wie 
wir" sterben eben früher wegen der Schädigung? 


Was anderes. Kleinigkeiten welche einen "ärgern". Jemand hatte einen Termin 
abgemacht. Also am Sonntag Abend kam eine eMail, keine Anfrage sondern eine 
Vorgabe für einen Termin am Dienstag. Sonntag ist kein Arbeitstag und demnach 
ist die eMail erst am Montag dran gewesen und 24 Stunden Vorlauf? Da waren 
wohl schon Fragezeichen am Himmel. Nun, es ging nicht direkt über mich sondern 
jemand anderes hatte Kontakt mit dem. Wir machten einen Terminvorschlag aber 
die passten ihm nicht, er schlug eine Woche später vor und wir fanden einen 
Termin der passte. Also alles klar, oder? Das war am Montag.
Am Mittwoch gegen 17:00 Uhr war ich zufällig anwesend und unangekündigt 
steht dann da jemand vor mir. Der Herr mit dem Termin in etwa zwei Wochen. 
Ich stand dort und "Wir hatten doch später einen Termin?". So, der Herr 
war "in der Gegend" und kam vorbei. Problem? Nicht unbedingt. Man hätte ja 
fragen können ob man kurzfristig vorbei kommen könnte. Doch der Herr war 
der festen Überzeugung, daß er nun seinen Termin bekommt. Auch wenn ich 
ihm sagte, daß ich beschäftigt bin und keine Zeit für ihn habe. 
Interessierte ihn nicht. Seine Worte waren klar, er forderte nun seinen 
Termin weil er ja nun da ist. Ich glaube, alleine der Gedanke, daß er 
abgewiesen wird, machte ihm "schlechte Laune". Aber ich wies ihn ab. 
Ich habe es ihm nicht so direkt gesagt, man bleibt ja sachlich und so, 
aber was bildet der sich ein über meine Zeit und meine Arbeit verfügen 
zu können und es besser zu wissen als ich selbst ob ich Zeit habe oder 
nicht? Dieses "von Oben herab" und immer fröhlich tun aber sich wie 
Graf Koks aufspielen. Da war er bei mir leider falsch, andere stehen 
auf so etwas, ich aber nicht. 
Ich habe dann auch um die Ecke gesehen und sah wie er geparkt hatte. 
Ne echt, oder? Quer also wirklich quer auf zwei Parkplätze und dem 
Zugangsweg. Der konnte nicht mal auf den Parkplatz fahren sondern 
nahm so viel Platz ein wie er nur konnte. 
Ich hasse solche Menschen. Tun so und laufen mit ihrer Fassade herum 
und täuschen die Leute aber im Grunde sind sie ekelhafte ... .
Habe ich den Termin dann abgesagt? Nein, wir haben den zugesagt und 
wir halten uns an Zusagen, anders als er. 
Kann sein, daß der Termin nach ein oder zwei Minuten erledigt ist aber 
der Termin steht.
Ich denke dann natürlich darüber nach ob ich zu abweisend war usw. . 
Aber ich denke, daß es richtig war Grenzen zu ziehen und ihm zu zeigen, 
daß er mit seiner Art keinen Erfolg hat. Ich war nicht nett aber es war 
wohl auch nicht falsch. Man kann und soll nicht immer nur nett sein.
Arbeit und Privat sind eben auch zweierlei Dinge.


Gott ja, so viele Kleinigkeiten. Ich hatte zuletzt vor ein paar Tagen 
geschrieben aber es kommt einen wie zwei Wochen vor. 

Über Jaqueline habe ich schon länger nichts mehr geschrieben. Darüber hat 
sie sich bestimmt gefreut. 
Anfang des Jahres, zu ihrem Geburtstag, gab es ja eine "Kommunikationspanne", 
so nannte sie es. Manchmal gibt es eben solche Zufälle. Um wen geht es? Um 
jemanden aus der Vergangenheit. Soll ich ihren Namen nennen? Sie liest ja 
hier mit, soweit ich weiß. 
Wer den Blog kennt weiß es ja. Die allseits beliebte ... da passt der Name 
nicht dazu. Helen, Frau du hast aber auch so ein Pech mit den Männern. 
Vielleicht findest du ja noch einen Dummen. Einen sehr dummen Dummen.
Ja, ich habe gut Lachen denn um mich geht es dabei nicht. Ich bin da auch 
schon wieder raus. Ging es überhaupt um mich? Gute Frage. 
Jacky und Helen zoffen sich und zwar heftig. Nach alle den Jahren, die beiden 
haben sich noch nie gemocht. Und da stellt man sich dann die Frage: Welche 
Rolle habe ich eigentlich damals gespielt? Ging es Helen gar nicht um mich 
sondern um Jacky? Ich wurde nur benutzt? Ja, wurde ich ja sowieso. Aber der 
Grund könnte ein anderer sein? 
Ist mir aber egal, das Ergebnis bleibt gleich.


So, wie viel Zeit habe ich denn? Eigentlich keine. Abendessen und duschen und 
dann ... mal sehen.

Über Zoya und Nicole schreibe ich nicht mehr viel weil dies mein Blog ist und 
es über mein Leben und Denken und Fühlen geht. Ich muß da auch aufpassen, daß 
ich die Grenzen nicht missachte. Bei Ivie ist es schon manchmal schwer aber 
sie sieht es nicht so eng. 
Wir vier werden wieder Anfang Dezember ein langes Wochenende irgendwo machen. 
Werden es mehr wie vier? Könnte sein, ist aber noch offen. 
Nicoles Eltern könnten sich evtl anschließen. Es war letztes Jahr eigentlich 
richtig schön mit viel Lachen und schönen Momenten. Mal sehen wie unser 
langes Wellnesswochenende diesmal wird. 

Wir sind auch wieder zu einer Weihnachtsgala eingeladen. Wir haben wohl 
letztes Jahr einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur auf den Stühlen.
Auch Zoya und Nicole wollen gerne wieder mitkommen. Letztes Jahr waren die 
drei Mädels die schönsten dort, und nein ich übertreibe nicht. 
Ja, da schiebe ich jetzt noch etwas ein. Ivie und ich und "ihre Frau". 
Tatsächlich fing ich letztens auch an Ivie als "meine Frau" zu benennen und 
zögerte dann. Doch Ivie: "Ist doch ok. Es stört mich nicht. Eher im Gegenteil.".
Sie kann Liebeserklärungen, oder? 

Nicoles Vater schickte mir etwas zu. Und ja, es gibt von ihm auch eine 
Erklärung dazu, warum.
Aus was man nicht alles etwas machen kann.
Nun, es wäre ihm bei mir aufgefallen, daß ich das mit den Stühlen machen 
würde und es hätte eben eine Bedeutung. 
Hat es? Viele Menschen schieben den Stuhl wieder an den Tisch. Eher fallen die 
auf, welche den einfach so stehen lassen, oder? Ich denke schon. Es ist doch 
ganz normal, daß man den Tisch wieder ordentlich verlässt. 
Ob jetzt anerzogen oder abgeguckt oder so, wer weiß das schon. Deshalb auf 
eine Charaktereigenschaft zu zielen finde ich übertrieben. Man macht es 
einfach weil es sich so gehört, Ende. 
Nun, Nicole hätte es sich wohl wegen mir angewöhnt. Deshalb sei es ihm 
aufgefallen. Sie hätte sonst öfter den Stuhl einfach so stehen lassen als 
ob sie ja gleich wiederkommt. Bei mir wäre ihm aufgefallen, daß ich nicht 
nur immer meinen Stuhl anrücke, selbst wenn ich wiederkomme, sondern beim 
gehen auch die anderen Stühle mit anrücke. 
Weil ich dann mehr Platz zum Gehen habe? Ehrlich gesagt habe ich mir da nie 
Gedanken darüber gemacht. Manchmal steht man da ja und wartet auf die Frau 
und ihre Tasche und das alles und dann steht man da wenigstens nicht wie 
bestellt und nicht abgeholt, wenn man dann etwas zu tun hat. Ehrlich gesagt 
finde ich es schrecklich wenn die Stühle dann alle so kreuz und quer stehen 
gelassen werden. 
Keine Ahnung, aber Nicole hätte es sich wohl wegen mir angewöhnt weil sie 
öfter mitbekommen hätte wie ich auch ihren Stuhl mit an den Tisch rückte. 
Seit dem würde sie es jetzt immer machen, auch zuhause wenn sie bei ihrer 
Familie ist. Deshalb wäre es ihm aufgefallen und erinnerte sich dann, daß 
es ihm bei mir auch aufgefallen sei. 
Abgefärbt? Oder ein Virus, so wie Waschzwang nur eben Stühle anrücken Zwang?

Keine Ahnung, ob man da etwas herauslesen kann. Manche machen es evtl. nicht 
freiwillig sondern weil es von ihnen erwartet wird? Was sagt das also aus?

Ja, es geht um das "wenn keiner hinsieht und man nichts davon hat", aber ich 
habe etwas davon weil es sich für mich richtig anfühlt.

Nicole selber schickte mir auch einen Link.
Bleiben ist nicht immer mutig
Es gab Momente im Leben, da "läuft man davon". Zumindest denkt man es dann. 
Andere schieben einem die Schuld zu und man nimmt das dann an. 
Es gab öfter in meinem Leben die Situation, wo ich einfach Aufstand und 
lautlos ging. Die anderen werden nicht wissen, warum. Deshalb verurteilen 
die dann einen und man selbst zweifelt an sich. Ich bin kein Freund von 
Theater. Wenn die anderen nicht erkennen oder erkennen wollen warum und 
was los ist, dann macht es eben keinen Sinn da noch groß was zu machen. 
Man geht dann einfach. Besonders wenn man vorher schon mehrfach versucht 
hat die Situation zu lösen, macht man es dann eben nicht falsch. Man kann 
versuchen mit einer Mauer zu diskutieren aber viel Sinn hat es eben nicht. 

Manche Menschen haben ja Angst davor sich selbst und ihre Handlungen zu 
hinterfragen. Ich nicht. Manchmal bin ich stur oder überheblich, doch wer 
mich kennt weiß: Zwei Sekunden später kann man mir sagen, daß ich ein Idiot 
sei und ich würde ihnen dann zustimmen. 
Doch wenn ich aufstehe und gehe, dann ist das meist das Ende. Oft versuche 
ich viel zu viel, und zu oft, es doch noch zu regeln, doch wenn ich gehe 
dann ist es vorbei. Meistens. Sag niemals nie denn so stur bin ich dann 
doch nicht. Selbst bei dem Ar..... der mein Vater war hätte ich die Tür noch 
einen Spalt offen gelassen. Doch dumme Menschen bleiben sogar vor der offenen 
Tür stehen.

Danke Nicole, daß du da an mich gedacht hast. Auch ein Danke an deinen Vater.

Vergangenheit und unser Essen letzte Woche. Ehrlich gesagt hatte ich nicht 
daran gedacht. Das Parkhotel, dort habe ich ganz früher als Tellerwäscher 
als Aushilfe gearbeitet. Zoya sprach es an. Ja, das war das Hotel wo die 
Millionärskarrieren als Tellerwäscher begannen. Keine Ahnung ob oder wie 
viele es geschafft haben. Als ich damals in BI in der Ausbildung war bekam 
ich dort den Job. Ich war ja auch nur die Aushilfe, am Wochenende und wenn 
Bedarf bestand. Man brauchte kein Abitur um das ganze Zeug in diese 
Spülmaschine zu schieben. Es war mehr ein Förderband, auf der einen Seite 
rein und an der anderen wieder raus. Man spülte alles vorher grob mit einem 
Wasserstrahl ab. Am Ende kontrollierte man ob auch alles sauber wurde. Mehr 
war es nicht. Ja gut, es gab noch andere Arbeiten. Dabei helfen am Ende des 
Tages die Küche zu reinigen wenn Töpfe und Teller fertig waren usw. . 

Kommt daher "mein Spülzwang"? Zoya fragte, ich hätte ja aus der Zeit des 
Studiums und so vom Spülen geschrieben. Nein, ich glaube nicht das es da 
einen Zusammenhang gibt. Zudem habe ich keinen Spülzwang, ich habe eine 
Spülwaschmaschiene. 

Es wurde aber tatsächlich besser bezahlt als zB am Wochenende an der 
Tankstelle. Ich kannte ja beides, habe beides damals gemacht. Die Tankstelle 
gefiel mir besser aber da wollten eben viele nebenher arbeiten von daher 
zahlten die nicht viel. In der Küche war es stressig, gerade in den 
Hauptzeiten. Zudem heiß und feucht durch die offene Spülmaschine. Man musste 
also dauerhaft immer voll bei der Arbeit sein, daß machte nicht jeder mit. 
Kann ich auch verstehen. Deshalb zahlten die besser damit die auch Leute fanden 
die es machen wollten. Den Tellerwäscher Job machten auch nur Männer, zumindest 
waren da nur Männer. Mit Frauen hätten sie keine guten Erfahrungen gemacht.
Keine Ahnung worauf die Erfahrungen beruhten wenn sie nur Männer einstellten.

So, da war noch etwas, es ist ein heikles Thema, daß weiß ich. Vor einiger 
Zeit las ich auch etwas, daß ein Vater Probleme bekommen hatte weil er seine 
Tochter mit auf die Herren-Toilette nahm. Er kann ja schlecht mit auf die 
Damen-Toilette. Man rief dann die Polizei eben wegen dem. Wie soll man es 
machen? Das kleine Mädchen da alleine machen lassen und wenn es daneben 
geht? Eine fremde Frau darum bitten sich des kleinen Kindes auf der Toilette 
anzunehmen? Sorry, ich hätte es nicht gemacht. Ich hätte sie auch mit auf 
die Herren-Toilette mitgenommen und dafür gesorgt, daß sie abgeschirmt ist. 
Nicht alle Männer sind solche niederen Tiere. Viele hätten sicher Verständnis 
und würden auch mit Rücksicht helfen wollen. Ich weiß jetzt nicht wie die 
gerufene Polizei reagiert hat. Aber bei aller Schutzbedürftigkeit, ein kleines 
Kind muß nötig und solche Leute machen daraus so ein Theater. Aber wenn an 
einer dunkeln Ecke jemand vergewaltigt wird schaut man weg weil man ja keinen 
Ärger will?

Also es ging ums schwimmen. Die Hallenbäder öffnen nun alle. Es gibt öfter 
solche Familienumkleiden, größere Kabinen für mehrere Leute. Ivie und ich 
nutzten eine. Ja, so alt war die Frau dort nicht, was sagte die? Irgendwas mit 
"kein Stundenhotel". Wir haben uns nur umgezogen. Mein Gott, wir Leben zusammen 
und machen zuhause noch ganz andere dinge als uns nur auszuziehen. 

Viele Menschen haben eben diese perversen Gedanken und projizieren die dann 
auf andere und werfen denen es dann vor. Aber selbst wenn wir uns dort etwas 
vergnügt hätten, wenn wir still sind und es niemand mitbekommt ist es alleine 
unsere Sache. 

Aber nicht nur ich fand diesen "Kommentar" völlig daneben, auch Ivie fand es 
nicht lustig. 

Ich musste dann an früher denken. Der Artikel, oder was es war, mit der 
Geschichte von dem Vater fiel mir dann ein und wie die Menschen reagieren. 
Die Familienumkleiden haben meine Engel und ich oft genutzt. Gerade als unsere 
Tochter noch sehr jung war und sie auch schwimmen lernte liesen wir sie ja 
nicht alleine in den Einzelkabinen herumlaufen. Zusammen mit meinem Engel? 
Ja aber warum dann nicht alle zusammen, als Familie. Bei uns zuhause war 
zwar kein FKK aber natürlich lief da auch mal ein kleines nackiges Kind 
durchs Haus. Das ist doch normal. Und das das Kind auch mal ins Bad kommt 
wenn die Eltern dort duschen oder baden ist nun auch nicht ungewöhnlich. 
Wir hatten zwar nie die Tür dann weit offen stehen lassen aber wir wollten 
da auch kein Klima der Ausgrenzung wenn es um so etwas ging. Natürlich gab 
es auch Grenzen aber ich denke das ist normal und ein gesundes familiäres 
Miteinander. Später, wenn sie dann älter war, nahm man auf ihr Schamgefühl 
natürlich Rücksicht. Es gab kein Zwang aber trotzdem war sie nicht so 
verklemmt. Trotzdem hatte sie Momente wo sie eben alleine sein und ihre 
Privatsphäre haben wollte. Das akzeptierten wir natürlich. 
Aber natürliche Situationen wo man dann auch mal nackt war, es war kein 
Problem. Niemand fühlte sich dabei unwohl. 
Ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß es jemals ein Problem gab 
wenn wir als Familie aus der Kabine kamen oder hinein gingen. Keine blöden 
Blicke und erst recht keine dummen Kommentare. 
Hat sich die Zeit und die Menschen so sehr verändert?

Da fällt mir noch was ein: Die Waffen der Frau. 
Manchmal müssen Entscheidungen getroffen werden wo nicht beide der selben 
Meinung sind. Manchmal findet man den Mittelweg doch manchmal gibt es nur 
entweder oder. 
Was macht "Frau" dann? Mein Engel hatte keine guten Argumente aber wollte, 
daß wir etwas tun. Es ging um Anschaffungen für unsere Küche welche etwas 
größer wären. Muß ein Kühlschrank dieses Eisproduzieren-Dings in der Tür 
haben? So wie zB in den USA oder auch anderen Ländern? Ich fand es nicht 
nötig, zumal es die Wahl bei anderen Ausstattungsmerkmalen einschränkte. 
Oder Backofen, warum zwei übereinander? Wir waren doch keine Großfamilie 
zudem nutzen wir den auch nicht täglich. Es würde aber Platz wegnehmen. 
Dann doch lieber eine größere Mikrowelle oder ein Kombigerät. 
Bei mir sprach die Logik, bei ihr die Emotionen. Oder wollte sie sich nur 
durchsetzen? Ja, was macht "Frau" dann? "Ich habe jetzt keine Lust darüber 
zu streiten, ich gehe jetzt unter die Dusche!", "Aber wir sind gerade dabei 
eine Lösung zu finden?", sie ging ins Bad und: "Wieso kommst du mit? Ich 
sagte, ich gehe unter die Dusche.", "Ja, ist ok, stört mich nicht.". 
Sie fing an sich auszuziehen: "Ich ziehe mich jetzt aus, willst du etwa 
hier bleiben?", "Warum willst du jetzt duschen? Wir waren am diskutieren.", 
Sie zog sich unbeirrt weiter aus um dann: "Was ist, gefällt dir was du 
siehst?", "Du willst mich verführen nur um nicht weiter diskutieren zu 
müssen? Das ist niederträchtig, meine niederen Instinkte nutzen zu wollen.", 
"Ja, ist es. Kommst du jetzt mit unter die Dusche oder willst du weiter 
diskutieren?", "Wenn du denkst du könntest mich so einfach ... . Ja, warte 
ich komme mit.". 
Sie hatte sich trotzdem nicht durchgesetzt. Und nein, wir haben unter der 
Dusche nicht ... nur ein bischen herumgespielt. Auch wegen dem Kind im 
Haus. Die Küche wurde übrigens richtig schön. So in offener U-Form ohne 
das es zu eng wurde. Wir haben uns für die Planung der Küche wirklich viel 
Zeit genommen und es hatte sich gelohnt.

Ivie lasse ich da jetzt nicht weg. Bei ihr reicht oft schon ein Kuß. Sie 
küsst so warm und zärtlich, es ist wirklich als ob sie einem eine Art 
Droge geben würde. Sie muß sich nichtmal ausziehen, manchmal reicht da 
schon dieser Blick von ihr. Letztes Jahr sagte sie, sie fühle sich nicht 
wie eine richtige Frau. Oh man, sie hat so diese besondere Ausstrahlung 
von denen andere Frauen wohl nur träumen. Wie oft wir einfach nur so eng 
zusammenliegen und uns einfach nur spüren. Mehr braucht es oft gar nicht.

Was mir jetzt noch einfällt, evtl. liegt es an der Musik im Hintergrund, 
als wir letztens in Frankreich waren kam da wieder das Thema auf: Tanzen. 
Ein älteres Paar auf der Tanzfläche und tanzte, natürlich nicht schnell 
sondern gediegen. Und dann kam so das Thema auf, Ivie und ich "tanzen" 
auch mal zuhause. Shuffle Dance, oder zumindest so angedeutet. Aber das 
war ja dann das Thema, es muß ja nicht gut oder gar perfekt sein. Wir 
springen herum und bewegen uns, lassen den Beat in uns fahren. 
Ihr sitzt zB zusammen und dann ist da die Musik, etwas schnellere, und 
eure Füße fangen an zu wippen, eure Beine kommen in Bewegung und dann 
steht ihr auf und "tanzt" und ihr seid dann nicht alleine sondern euer 
Partner oder Partnerin macht dann sofort mit. 
So etwas macht nicht nur Spaß und festigt das Miteinander sondern es 
ist auch gut um beweglich zu bleiben. Wer rastet der rostet, man wird 
steif. Deshalb bewegen, tanzen. Es muß ja kein Shuffle Dance sein es 
kann ja auch Walzer oder so sein. Dann kann man auch etwas länger. 
Es gibt so viele Tänze die man auch einfach mal so ausprobieren kann. 
Man muß nicht zur Tanzschule um es direkt perfekt zu machen. Macht es 
aus und zum Spaß, dann wirkt es auch besser. Es hält euch jung. 
So wie das ältere Paar in Frankreich, die tanzen einfach zusammen 
und werden immer jung bleiben, egal wie alt sie sind.

Während ich das schreibe kommen gerade Erinnerungen hoch. Als ich das 
erstemal in einer richtigen Disco war. Nicht diese Kinder-Discos die 
es damals gab, sondern eine richtige. Ich weiß nicht wie alt wir waren 
aber wohl alt genug um dort herein zu dürfen. Aber ich war noch keine 
18 Jahre alt. Wir waren als Gruppe dort, auch welche aus meiner 
Schulklasse. Ich wollte nicht tanzen. Es war dunkler und es waren eckige 
Tische welche an einer Seite an der Wand standen und zwei Bänke an den 
anderen Seiten gegenüber am Tisch. Ich hatte mich extra etwas mehr in die 
Mitte gesetzt weil ich dann nicht einfach mal eben so wieder heraus konnte. 
Trotzdem, ich glaube Sandra war es die mich dann aufforderte mit ihr auf die 
Tanzfläche zu gehen. Ich hatte vorher nicht getanzt. Ich fühlte mich wie ein 
Hampelmann unter Strom, ich habe mich einfach nur bewegt und so ein bischen 
die anderen nachgeahmt. Ich fühlte mich nicht gut, dachte ich hätte mich 
blamiert. Aber das war dumm, alle hatten Spaß und keiner war professioneller 
Tänzer. Am Ende hatte auch ich Spaß daran. 

Ich bin mir nicht sicher aber wir sind, glaube ich, mit zwei Taxis, welche 
dort standen, zurück gefahren weil keine Busse mehr fuhren.
Wir waren auch fern von zuhause also keine Eltern welche meckern konnten. 

Also, wer gesund ist und sich bewegen kann: Los macht mit.
Jeder der gesunde Füße und Beine hat und jeder dessen Hüfte noch nicht in 
Trümmern liegt (vielleicht hättet ihr es im Bett nicht so wild treiben sollen) 
kann da mitmachen. Und wenn ihr nicht könnt und auf einem Stuhl sitzt: Lasst 
eure Beine und Füße sich etwas bewegen. Hoch und runter und nach links und 
rechts und noch kreisen lassen, macht es einfach mal so. Und dann auch mal 
schneller. 

Und für die welche mit ihrem "Rücken" ankommen: Leichte Bewegung tut meist 
gut. Fragt euren Arzt, aber oft sind es Verspannungen welche sich durch 
Bewegung besser lösen als durch ruhen. Eingeklemmte Nerven sind schlecht, 
aber das merkt man dann auch und dann sollte man vorsichtig sein. Aber 
ansonsten sagte mein früherer Orthopäde: Wenn es keine Bewegungseinschränkung 
gibt und es ist "nur" der Schmerz, bewegen und nicht in Schonhaltung verfallen.

Ob jetzt die Physiotherapeuten in die Hände klatschen? Ja, manche Übungen 
kann man auch falsch ausführen. Ich habe einige Physiotherapeuten kennen 
gelernt und eines war immer das selbe: Das schlimmste ist, sich nicht zu 
bewegen. 
Viele Leute gehen, aber nicht alle gehen 100 Prozentig korrekt. Eine 
Laufschule könnte helfen, ich habe da auch meine Erfahrungen mit gemacht. 
Aber schlimmer als nicht 100 Prozentig korrekt zu gehen ist gar nicht zu 
gehen. Spazierengehen ist gut, tut es, selbst wenn andere sagen würden, 
daß ihr nicht 100 Prozentig korrekt geht.

Und wenn ihr die Musik hört und der Beat geht euch in die Beine: Hört auf 
eure Beine, tanzt irgendwie irgendwas.