Man merkt evtl., ich habe wenig Zeit zum schreiben. Obwohl das nicht
schlimm ist denn die Zeit verbringe ich mit Ivie und zB Zoe. Wenn
Zoe und Nicole zum einfachem Abendessen zu uns kommen und wir dabei
auch Spaß haben, dann ist das wichtig. Tatsächlich sind solche Momente
wichtig obwohl sie einem schon fast normal und alltäglich vorkommen.
Ich schrieb letztens, ich solle wohl kürzer treten. Im Moment nicht.
Der Garten, ist Arbeit aber eben auch Entspannung.
Und dann noch all das andere. Man will ja etwas zurücklassen wenn
der Zeitpunkt gekommen ist. Aber ist es das wert? Mal ja und mal
nein.
Wir waren heute auch etwas mit dem Fahrrad unterwegs. Hier ist
Frühjahr-Kirmes und wir waren mal dort. Aber, sie ist nicht mehr
in der Stadt sondern sie wurde zum Hallenbad und ZOB verlegt.
Keine gute Idee. Es ist nicht mehr zentral und der Platz ist eben
beengt. Es ist auch kein Wiesen-Feeling sondern "nichts halbes und
nichts ganzes". Viele Leute waren auch noch nicht da, könnte sich
zum Abend hin noch geändert haben. Wir sind mal drüber gegangen
und keine halbe Stunde sind wir einfach weiter gefahren. Eine Runde
mit dem Fahrrad gedreht und den kommenden Frühling genossen. Wir
waren auch nicht die einzigsten welche mit Rad und Co. unterwegs
waren.
Oh, Ivie, ich sollte noch etwas klarstellen: An dem Samstag bei PAASPOP
hätte Ivie die andere Frau natürlich auch einholen können. So schnell
sei die ja nicht gewesen. Doch, Ivie hätte sie sicherlich schnappen
können, es war ja nur aus Spaß also hat Ivie nur so getan als ob.
So alt ist Ivie ja nun nicht als das sie nicht jemandem hinterher laufen
könnte.
Irgendwie musste ich heute ans angeln denken. Also Fische angeln.
Ist lange her und damals war es kein Trend aber ein Thema, angeln
war irgendwie "in". Ja, wir waren mal als Gruppe zum angeln incl.
den Kindern. Die Angeln waren geliehen und wir waren an einem See.
Es war eher ein Ausflug und dann eben angeln. Weder mein Engel
noch ich haben etwas gefangen. Mit kleinen Kindern ist es eben
keine gute Idee. Zumindest hatten wir Spaß und langweilten uns
nicht dabei auf einen dummen Fisch zu warten der dann anbeisst.
Es waren drei Kinder dabei, unsere Tochter, ein Junge nur ein
wenig älter als unsere Tochter und ein älteres Mädchen.
Nun, ganz ehrlich, angeln gab mir nichts. Ich gehe in einen
Markt und kaufe dort etwas. Man ist nicht darauf angewiesen
ob ein Fisch anbeisst. Wer weiß auch womit die Fische dort alles
belastet sind.
An einem See sitzen und die Ruhe genießen ist sicherlich schön,
wenn man gerade in der Stimmung ist. Aber warum die armen Fische
dabei ärgern?
Mein Engel und ich waren mehr mit den Kindern beschäftigt. Und die
Kinder hatten auch Spaß dabei. Ja, wir haben Blödsinn und anderes
gemacht. Der Junge war dann plötzlich im See, nur eben am Rand
aber im Wasser. Mein Engel sofort hinterher, es war nicht tief
aber beide waren nass. Die Eltern des Jungen meckerten etwas mit
ihm. Wir nahmen ihn in Schutz, es war eben im Rausch des Tobens,
passiert mal. Es war Sommer und es trocknete auch schnell.
Es gab dann ein hin und her, weil ich als Mann keine Beute von
der Jagd mit nach Hause bringe. Nun, wir hatten seinen Sohn aus
dem Wasser gezogen, also?
Ach Gott ja. War damals nichts besonderes, eigentlich kein
besonderer Tag und alles war eher normal. Es gab sicher
interessantere Tage. Trotzdem erinnert man sich dann daran.
»Man wird nicht weiser, man wird älter. Aus.«
Er war jemand, den man nicht vergisst, oder?
Jeder stirbt irgendwann. Es lässt sich leider nicht verhindern.
Man wird älter aber nicht weiser. Einige sammeln Erfahrungen und
denken dann sie wären weiser. Doch welche Erfahrungen? Was haben sie
daraus gemacht oder gelernt? Und manche denken eben falsch und
ziehen die falschen Schlüsse, wieso sollten sie dann weiser sein?
Das alter ist eine Zahl, mehr nicht.
Aus Rückschlägen, nicht aus Erfolgen, lernt man dazu.
Ein blöder Satz, der stammt nicht von mir. Ich mag ihn nicht.
Aber er stimmt, der Erfolg ist nur die Bestätigung für das,
was man aus den Rückschlägen gelernt hat. Wer nur Erfolg hat, hat
nichts dazu gelernt. Manche haben Angst sich auf unbekannte Wege
zu begeben weil sie dann keinen Erfolg haben könnten, doch wie
will man sich sonst weiterentwickeln?
Da muß man wohl nichts zu sagen. Was für ein .... Mensch, kann man so
etwas als Mensch bezeichnen? Ja, denn es sind Menschen welche so etwas
tun. Er hat Frau und weitere Kinder, also scheint der miese Charakter
und ein solches Verhalten gegenüber anderen kein Problem für andere
Menschen darzustellen. Andere Dinge sind diesen Menschen wohl wichtiger.
Aber das Kind musste leiden, wegen diesen Menschen welche evtl. sogar
noch etwas Mitleid bekommen werden.
Ich darf hier garnicht schreiben was ich darüber denke. Ich gehe davon
aus, auch anderen geht es wie mir.
Was hat der erwartet? Das der Junge in dem Wagen stirbt?
So einer gehört aussortiert.
Der "Neid" von "oben", etwas worüber ich, glaube ich, letztes Jahr im
Blog mal schrieb. Die Familie, die Kinder, sollten Priortität haben.
Aber auch seine eigene Lebensführung sollte man nicht "opfern".
Wenn man merkt was man alles verloren und geopfert hat, nur um immer
zu arbeiten und erfolgreich zu sein, ist es oft zu spät. Die anderen
Menschen welche einfach nur glücklich leben, man beneidet sie dann.
Erfolg ist für viele wichtig, er gibt Selbstachtung und Erfolge lösen
Glücksgefühle aus. Vielleicht wird es sogar zu einer Sucht. Andere
Menschen sehen einen dann positiv und suchen den Kontakt, wenn man
zu den Erfolgreichen gehört. Und es sind nicht nur Frauen die lieber
den Erfolg als den Menschen lieben. Ist man weniger Erfolgreich wird
man weniger geliebt.
Doch zu welchem Preis?
Bei meinem Engel machte ich den Fehler dem Job, dem Erfolg, die oberste
Priorität zu geben. So kannte ich es, so machte ich es immer. Doch ich
fügte ihr Leid zu, enttäuschte sie. Das war schlimmer als die Möglichkeit
entlassen zu werden. Was bringt einem all der Erfolg und das Geld wenn da
niemand ist der euch und nicht das Geld und den Erfolg liebt? Ist euch
die Lüge "Ich liebe dich" und eine Fassade wichtiger als wahre Liebe?
Dann die Kinder, sie sollten ganz oben auf der Liste stehen, nicht
irgendwelche Projekte oder ein Job. Sicher muß man auch mal Kompromisse
in der Familie machen, man benötigt einen Job und Geld zum leben. Aber
gebt die Priorität der Familie und nicht dem Erfolg. Mein Rat: Hechelt
nicht dem schnellen und großen Erfolg hinterher und verliert dabei eure
Familie. Nehmt euch die Zeit für die Familie und lasst das andere nebenher
laufen. Davon habt ihr am Ende dann mehr.
Ivie zeigte mir den Artikel und fragte mich, wie es bei uns damals war.
Zunächst, daß Ivie fragt zeigt wie sie damit umgeht. Andere würden sicher
nicht das Thema auf die "Ex" richten und würden es lieber sehen, wenn es
nicht mehr erwähnt wird. Ivie sieht es anders, oder? Sie führt keinen
Kampf und das muß sie auch nicht. Es ist kein Wettbewerb.
Sie nimmt es als völlig selbstverständlich an und als wäre es ein Teil
unseres Alltags, was es ja auch ist. Für mich fühlt es sich wirklich
gut an, keine Rivalität zwischen Ivie und meinen Engeln.
Ich glaube, es ist nicht selbstverständlich wie Ivie damit umgeht, deshalb
bin ich ihr dankbar, daß sie eine so tolle Frau ist.
Was halte ich davon, also was im Artikel steht. Ich bin eher auf der Seite
welche dagegen sind. Ich sehe es wie sie. Die Kinder müssen lernen, daß es
auch mal nicht so läuft wie gedacht. Natürlich sind sie dann enttäuscht
aber man kann dann mit ihnen reden und die Enttäuschung gemeinsam angehen.
Es sich dann lieber leicht zu machen und diese "Gefahr" zu vermeiden wird
dem Kind nicht helfen.
Zudem, die Vorfreude ist die schönste Freude. Dem Kind diesen Teil zu
verweigern finde ich unfair. Sie sind dann aufgedreht usw.? Ja, seien
wird doch ehrlich, manchmal mag es nerven aber eigentlich ist es doch
schön die Kinder so zu sehen, warum wohl?
Wir haben unsere Tochter immer sofort mit einbezogen, sogar bei der Frage
wo es hin gehen soll. Sie war ein vollwertiger Teil der Familie und kein
Gepäckstück welches am Tag der Abreise mit eingepackt wird.
Dazu gehört natürlich auch die Enttäuschung wenn es dann nicht klappte.
Aber man kann mit Kindern darüber reden, glaubt mir. Zudem, es ist ja
meist nicht nur das Kind enttäuscht sondern auch die anderen Mitglieder
der Familie fühlen sich dann nicht glücklich. Wir haben das dann immer
zusammen überwunden, evtl. etwas als Ersatz gemeinsam gemacht. Zum
Beispiel Mensch ärgere dich nicht spielen und sich dabei ärgern. Wir
haben es oft gespielt, man konnte es so nebenher spielen, es beschäftigte
einen und hielt die Kommunikation aufrecht während man aber auch über
andere Dinge sprechen konnte. Oder auch: "Mom, du schummelst. Du bist
zu weit gegangen.", mein Engel: "Psst, ich will deinen Dad schlagen.",
ich: "Ich sitze direkt neben dir?", "Pudding?", "Du kannst nicht alles
mit Pudding lösen.", unsere Tochter: "Doch, Pudding ist immer gut.",
ich: "Ja, schon, aber ... ach was solls.", mein Engel: "Pudding?".
So, ich musste dann lachen. Stellt euch die zwei vor wie sie einen
ansehen, selbst die erwachsene Mutter schaut euch wie ein kleines
Mädchen an, ich hatte keine Chance: "Nagut, ich mache welchen wenn
wir zuende gespielt haben.", mein Engel: "Du verlierst doch sowieso.",
"Mit Pudding werde ich gewinnen!", unsere Tochter hat gewonnen.
Noch warmen Vanille-Pudding mit Erdbeermarmelade, da war niemand mehr
traurig.
Wirklich, bezieht eure Kinder von Anfang an mit ein. Und wenn sie den
Abend davor vor Aufregung nicht schlafen wollen: Lasst sie bei euch
schlafen. Ich weiß nicht warum aber bei uns hatte es immer geholfen,
wenn sie dann ausnahmsweise bei uns schlief. Evtl. machte es den "großen"
Tag dann sogar noch spezieller, wenn alle gemeinsam wach werden und den
Tag gemeinsam beginnen.
Vielleicht haben wir sie manchmal tatsächlich etwas zu sehr verwöhnt.
Man soll das Kind nicht im Elternbett schlafen lassen. Es sollte keine
Gewohnheit werden aber hin und wieder stärkt es wohl den Zusammenhalt,
oder? Vielleicht habe ich keine Ahnung aber bei uns war es nie ein Problem.
Meist gab es auch eine Ursache, wenn sie bei uns schlief. Ja, auch als
sieben- oder neunjährige kam es mal vor. Wenn zB Mutter und Tochter oder
Vater und Tochter oder Mutter und Vater oder auch alle drei zusammen auf
der Couch zusammengekuschelt liegen oder sassen war es doch auch kein
Problem. Gut, wenn alle drei zusammen wird die Couch wohl anderer
Meinung gewesen sein. Oder wenn es den Kindern in der Öffentlichkeit
peinlich wird aber alleine zuhause natürlich gerne etwas "Wärme" mitnehmen.
Wir sind jetzt in der Vergangenheit und bei meinen Engeln.
Es gibt noch ein Thema.
Der erste Teil des Themas.
Ich persönlich bin da gespalten. In Deutschland geboren und hier
aufgewachsen, ich weiß nicht wie stark seine Bindung zur Türkei ist.
Was er getan hat ist nicht entschuldbar, auch nicht mit seinem jungen
Alter. Ich bin für die Rechte der Menschen welche hier geboren und
aufgewachsen sind, sie leben ja hier.
Aber in diesem Fall sehe ich es wie der Anwalt in dem Video. Das Gericht
hat sich eingehend damit befasst und die Fragen geklärt. Gerade auch wenn
man mehr die Hintergründe sieht wird klar, warum das Gericht so entschieden
hat. Warum sah das Gericht sein "wenn ich entlassen werde gehe ich zurück
zu meiner Familie" nicht als positiv an? Weil er und seine Familie einige
Klischees bestätigen. Nicht nur, daß man sich nicht integrieren will sondern
sogar auf Kontrakurs geht werden auch diese typischen Rollen angenommen.
Ein junger Mann mit einem "dicken" BMW um anzugeben und sein Ego zu puschen.
Dann das rücksichtslose Verhalten, schon mehrmals mit der Fahrweise
aufgefallen. Sogar vor dem Unfall jemand anderen gefährdet und dann noch
weiter Gas gegeben. Nur um sich über andere zu stellen und "groß" fühlen
zu können. Deshalb wurde er wegen Mordes verurteilt und das Urteil behielt
auch Bestand, er hat den Tod anderer billigend in Kauf genommen nur um
dieses Getue zu vollziehen.
Die tun sicher so, daß sie stolz sind Türken zu sein. Deshalb haben sie
auch den türkischen Pass und nicht den deutschen. Aber nicht "zurück" in
die Türkei wollen, nicht dort leben wollen und angeblich nicht mal richtig
Türkisch sprechen können.
Die Menschen in der Türkei werden sich sicher nicht darüber freuen diesen
"Dreck" aus Deutschland dort abgeladen zu bekommen. Ob seine Familie
überhaupt noch Kontakte in die Türkei hat? Sein Leben wird sich dort
auf jeden Fall ändern, vielleicht täte ihm das sogar gut.
Etwas noch zu dem Fall: Leute wollen den Täter schützen und meinen, daß
er nicht ein zweites mal bestraft werden sollte. Es gibt Menschen welche
Mitleid mit ihm haben und ihn schützen wollen. Warum? Kümmern sich die
auch um die Opfer von dem? Der Vater ist tot, die Kinder haben überlebt
aber werden für den Rest ihres Lebens ihren Vater vermissen. Warum wollen
einige Menschen dem Täter helfen aber ignorieren die Opfer?
Noch etwas, ich habe viele solcher Menschen kennen gelernt. Die Eltern
zB aus der Türkei und dann hier geboren und aufgewachsen. Die meisten
sind sich ihrer Wurzeln bewusst und verleugnen sie auch nicht. Das kann
und sollte man auch nicht von ihnen verlangen. Aber diese Menschen sind
nicht so wie der, sie leben hier zusammen mit allen anderen. Sie
integrieren sich und werden ein Teil dieser Gesellschaft, sie bringen
ein Stück von sich und ihrer Kultur in die Gesellschaft ein. Da braucht
man auch keine Angst haben, daß die deutsche Kultur ausgelöscht wird,
auch die deutsche Kultur bleibt ja ein Teil und zudem hat sich in der
Vergangenheit auch die deutsche Kultur aus vielen verschiedenen
Facetten zusammengesetzt. Die Weiterentwicklung der Kultur bringt eine
Anpassung an die Zukunft. Man kann stehenbleiben und sich das bisherige
ansehen aber wer nur stehenbleibt wird nicht weiterkommen.
Ich möchte nicht zurück nach 1933 oder 1753, ich möchte nach 2027.
Ich kenne die gesellschaftlichen Probleme dieser Menschen. Ich habe
Mädchen/Frauen kennen gelernt, welche die Kultur ihrer Eltern nicht
akzeptierten weil sie nicht unterdrückt werden wollten oder eben ihre
eigenen Entscheidungen treffen und ihr eigenes Leben leben wollten.
Sie waren dann gezwungen Entscheidungen zu treffen welche zB Deutsche
so eher nicht treffen müssen, zumindest nicht so oft.
Der zweite Teil davon:
Ich bleibe mal bei Clooney und Frankreich.
Die Frage, will ich, oder besser wir, hier bleiben?
Hier im Blog schrieb ich öfters darüber. Aber ich bin kein Freund von
Kurzschlussreaktionen. Australien, ein Land in dem man leben kann. Ich
hatte glückliche Zeiten dort. Aber ich habe nicht das Gefühl, daß ich
für den Rest meines Lebens dort leben wollen würde. Ich kann nichtmal
genau sagen warum. Es ist so ein Bauchgefühl. Ich schliesse es nicht
aus aber es ist nicht dieses "ja, daß ist es" Gefühl.
Südkorea, ich muß da nochmal hin. Aber mit Ivie dort hin und leben
wäre wohl eine sehr große Herausforderung. Nicht nur für Ivie, sondern
für alle. Es ist doch eine andere Welt dort.
Südfrankreich, warum nicht dorthin? Ivie wäre sofort dabei und die
Hürden wären nicht so groß.
Ja, warum Frankreich?
Mein Engel kam aus Frankreich zusammen mit ihren Eltern. Sie wuchs hier
auf, ging hier zur Schule, machte Ausbildung und alles und hatte ihre
eigene Familie hier. Sie hatte die französische Staatsbürgerschaft, durch
die Heirat hat sie die nicht verloren.
Sie hatte die französische Staatsbürgerschaft und nach unserer Heirat
nahm sie zusätzlich die deutsche an. Sie hatte also beide, weil beide
Länder die doppelte Staatsbürgerschaft akzeptieren. Warum tat sie das?
Sie behielt ihre Wurzeln und weil sie hier in Deutschland lebte und alles
hier hatte nahm sie die deutsche an da sie die französische dadurch nicht
verlor.
Unsere Tochter hatte übrigens von Geburt an die doppelte Staatsbürgerschaft.
Also meine Tochter als auch ihre Mutter hatten die doppelte Staatsbürgerschaft.
Ich hätte damals die französische annehmen können, nach ein paar Jahren (ich
glaube es waren vier) Ehe mit meinem Engel hätte ich die französische bekommen
können. Ich tat es nicht. Mein Engel machte es, weil wir alle in Deutschland
lebten, hier war unser Mittelpunkt und sie wollte es dann.
Warum Frankreich, wegen meinen Engeln? Nicht direkt, die Erinnerungen an sie
und was dort geschah ist nunmal vorhanden. Aber die Verbindung, welche ich
durch sie zu diesem Land bekommen habe, wirkt eben nach. Es ist kein fremdes
Land und meine Erfahrungen lassen das Land eben positiv erscheinen.
Es ist nicht unbedingt, daß ich es bereue aber ich hätte vielleicht die
französische Staatsbürgerschaft annehmen sollen. Warum? Ich weiß nicht,
ich glaube wegen meinen Engeln. Ich weiß nicht, ich musste darüber
nachdenken als ich die Nachricht gelesen hatte und mein Gefühl war so:
"Warum habe ich damals nicht?". Aber warum hätte ich? Für meine Engel,
ja. Ich hätte es damals tun sollen.
Herr Clooney findet Frankreich auch toll. Vielleicht ist er nicht der beste
Schauspieler aber er scheint ein guter Mensch zu sein. Ich finde die Filme
mit ihm nicht wirklich schlecht.
Trump, eine Katastrophe für sich. Welcher Mensch mit Verstand, Moral und
Anstand kann so jemanden gut finden und unterstützen? Sorry, nennt mich
ruhig überheblich aber man muß wohl wirklich dumm sein um so jemandem zu
folgen.
Es gibt bereits Spekulationen von Experten ob Trump und seine Mitläufer
vor den Midterms Putschen werden. Einen Staatsstreich um die komplette
Kontrolle zu bekommen.
Ich schrieb ja auch schon, daß MAGA die Zeit bis zu den Midterms wohl
noch nutzen werden. Die Umfragen sind ja im Moment recht eindeutig und
die ersten Wahlen haben den Reps ja schon einen Denkzettel verpasst.
Was wird zB jemand wie Obama fühlen, wenn er sieht was da in den USA
passiert? Und auch alle die anderen. Es haben ja viele Amerikaner
versucht Trump zu verhindern. Doch die Amerikaner wollten Trump, obwohl
sie wussten was kommen wird.
Wenn man jetzt nur dabei zusehen kann wie das Land vor die Hunde geht,
es muß schrecklich für so jemanden sein. Gerade Obama hatte damals viel
Aufbauarbeit geleistet. Das alles zerstört von so einem Trump.
Die USA, daß Russland und Nordkorea der Zukunft?
Das Volk wird sicherlich nicht still halten, werden die Polizei und die
Soldaten wirklich auf das Volk schiessen? Werden sie Faschismus und
Diktatur in die USA bringen wollen? Wir werden es sehen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, doch meistens stirbt sie.
In den USA kann man nun sehen was passiert wenn die Dummen, welche sich
für schlauer halten als andere, an die Macht kommen. Jemand wie Trump
hat keine Ahnung was er macht, er interessiert sich nicht für die USA
oder für andere Menschen. Er ist in seinem Egoismus gefangen und versteht
nicht wie die Welt um ihn herum funktioniert oder gar wie es global
funktioniert. Er ist dumm und unfähig, ganz einfach.
Das schlimme, finde ich, ich sehe niemanden in der US-Politik welcher
wirklich fähig wäre den Scherbenhaufen wieder zusammen zu setzen.
Kamala Harris will evtl. wieder kandidieren aber wirklich hervorgetan
hat sie sich als Vizepräsidentin auch nicht. Sie müsste jemanden an
ihrer Seite haben, dem man es zutraut. Doch wer soll das sein? Mir
fällt da nur Obama ein aber ob er könnte?
Am Ende wird es auf den Rest der Welt ankommen, ob sie den USA in der
Nach-Trump-Era zur Hilfe kommen werden. Und das werden sie wohl.
Freundschaft wird nicht durch eine Krise zerstört, sondern durch andere
Dinge.