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11082026



Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, wieder mal die ach so klugen und 
sozialen Mitmenschen auf der Straße erleben dürfen. 
Es ist schon blöd, wenn man morgens gegen die aufgehende Sonne fahren 
muß und hier und da mal geblendet wird. Sonnenbrille hilft, zudem sehe 
ich damit cool aus. Glaubt ihr nicht? Ach, wenn ihr wüsstet. 
Sah heute morgen schon cool aus, also nicht ich, doch ich auch, aber 
die Nacht war regelrecht kalt, fast runter auf 10 Grad, und überall 
auf den Feldern und teilweise auch Straßen war der Dunst. Teilweise 
schon fast wie Nebel. Und dann die aufgegangene Sonne, welch alles 
in einem rötlichem Licht bestrahlte.
Dann fällt einem schon der Lieferwagen hinter einem auf. 
Beim beschleunigen konnte er nicht mithalten, und wo ich 100 fuhr 
konnte er nicht mithalten. Aber wo 70 war kam er von hinten an und 
fuhr sehr dicht auf. 
Gut, da rege ich mich nicht auf, knallt der mir hinten rein hetze ich 
ihm die Anwälte auf den Hals. Da rege ich mich nicht auf. Ich schlage 
mich da auch nicht mit Versicherungen herum. In anderen Bereichen habe 
ich da Erfahrung, zum Anwalt geben und wenn die merken, daß wird 
offizielle mit evtl. Gericht, dann haben die auch ganz schnell einen 
netteren Gesprächston drauf. Da rege ich mich nicht auf, lohnt nicht. 
Er dann wieder, 100 und er fiel wieder zurück. Die Karre wird ja wohl 
100 fahren können? Evtl. der Fahrer nicht. Ein Stück wo nur 50 erlaubt 
ist weil es ein Wohngebiet ist. Der kommt wieder angepfiffen und fährt 
wieder dicht auf. So ganz langsam fängt man dann an, sich Gedanken zu 
machen. Es wurde wieder 100 und er konnte wieder nicht folgen. Es kamen 
die 70 und eine Kreuzung, und natürlich, er kommt von hinten angedüst 
als ob er mich auf die Kreuzung schieben wollte. Danach kam eine Ampel, 
die war rot und es standen schon Wagen davor. Der hält nicht an, geht 
links über die Sperrfläche, welche zu der Linksabbiegerspur des 
Gegenverkehrs gehörte, fährt an allen vorbei und über die Ampel. Wirklich 
vorbildhaft, er hat es so eilig zur Arbeit zu kommen das er einen Unfall 
in Kauf nimmt, für den er dann verantwortlich gemacht würde, und er opfert 
sogar seinen Führerschein dafür. Wie er dann später zur Arbeit kommen will, 
weiß er wohl selber nicht. Ihr meint, er wollte gar nicht schnell zur Arbeit? 
Ja, gut, streiten wir nicht darüber.
Es ist an der Stelle eine Hauptstrecke, Autobahnzufahrten und mehr. 
Polizei fährt dort öfter aber solche Idioten haben natürlich immer 
Glück, bis etwas passiert und andere zahlen dann den Preis für solche 
Idioten. 
Noch nicht lange her, die selbe Straße nur ein paar Meter weiter an 
einer anderen Ampelkreuzung. Polizeiwagen steht zwei/drei Wagen vor 
mir an der Ampelkreuzung. Die Ampel zeigte Grün aber ein Wagen kam 
noch aus der Querstraße geschossen und bog in die Richtung ab, von 
der wir kamen, also fuhr dann an uns vorbei. Nun, unsere Ampel zeigte 
bereits Grün als er über die Kreuzung fuhr. Das hatte sich wohl die 
Polizei auch gedacht, schaltete das Blaulicht ein und machte eine 
Wendung und fuhr demjenigen hinterher. Karma gibt einem manchmal 
ein Glücksgefühl. Mein Gott, man weiß doch, daß die Polizei dort 
öfter herumgurkt. Ist eben ein zentraler Verkehrsknoten. Dann 
dort so zu fahren ist schon unverantwortlich genug aber dann das 
hohe Risiko eingehen geschnappt zu werden, man muß wohl wirklich 
sehr dumm sein um so eine Sch.... abzuziehen.

Die anderen, vorne an der Ampel, haben sich dann heute morgen auch so 
richtig über den Idioten "gefreut". Gut, daß ich den los war. War aber 
nicht mehr weit für mich bis zum Tor 2 unserer Firma. 
Manche mögen evtl. denken, daß ich mich immer aufrege, weil ich auch 
hier darüber schreibe usw. . Nein, eigentlich nicht. Am Steuer bin 
ich eher ruhig, ich hupe auch nicht, ich konzentriere mich lieber 
aufs bremsen, und so, als an die Hupe zu denken. Ich werde auch nicht 
aggressiv, daß sind mir diese Idioten nicht wert. Es entfleucht mir 
dann zwar schon mal ein "blöder Idiot", oder so etwas, aber das war es 
dann auch. Wenn man nicht alleine ist, ist es natürlich blöd. Bei 
meinem Engel dann oft, ich: "Entschuldige, ist mir so raus gerutscht.", 
"Ist ok, du hast ja recht.". Und Ivie? Man, kennt die Schimpfwörter, 
da geht mein "Idiot" dann auch mal unter. Wildkatze eben, sie fährt 
die Krallen aus. 

»Ich war sieben Jahre lang trocken.
Und dann bin ich wieder rückfällig geworden«
Wie ich zu dem Thema stehe ist wohl bekannt. Er findet es ok wieder dem 
Alkohol einen Platz in seinem Leben zu geben. Er war damals zu den 
Anonymen Alkoholikern gegangen um Hilfe und Unterstützung zu bekommen. 
Er trinkt wieder und nichtmal die Kinder eines berühmten Mannes wollen 
noch seinen Namen tragen. Frau und Kinder geschlagen? Bei einem Alkoholiker 
ist die Wahrscheinlichkeit hoch. Ich würde also seiner Familie eher glauben 
als einem Junkie. Ja, ich bin da wohl parteiisch, durch meinen Vater. Wie 
sich seine Frau, oder Exfrau, und seine Kinder fühlen kann ich eben 
nachvollziehen. Mein Vater hatte sich wenigstens schon früh tot gesoffen. Das 
hätte ich jetzt wohl lieber nicht schreiben sollen. Es sind aber nicht nur 
die Alkoholiker welche unter dem Alkohol leiden, es sind ihre Familien und 
auch andere Menschen welche dann wegen ihm, oder ihr, ebenfalls leiden müssen.

Nun, ich schrieb es auch schon und es ist eben kein Geheimnis wenn man 
die Augen nicht verschließt. Die Trumps waren nie eine Familie, es war 
schon immer eine Firma. Liebe, wo soll die da sein? Woher sollen deren 
Kinder, von verschiedenen Müttern, denn mitbekommen haben was Liebe ist?

Seht zB Musk, wie viele Kinder er mit verschiedenen Frauen hat. Glaubt ihr 
so jemand liebt? Wie oft hat er seine Kinder, nicht nur mal eines, in den 
Arm genommen wenn es traurig war? Wie oft hat er seine Kinder als Babys 
gefüttert? Wie oft hat er die Kinder ins Bett gebracht? Wie oft war er da 
als die Kinder Angst hatten und hat die Monster unterm Bett vertrieben? 
Und ich meine keine dieser PR-Aktionen für die Kameras. 
Liebe? Oder doch nur Positionen in einer Bilanz?

Viele sehen nur das Geld was solche Leute haben. Also sind die Kinder ja 
gut versorgt. Bilanz eben. Deshalb gibt es die Epstein-Files, weil so viele 
dabei mitmachten und wegsahen und den Opfern sagten, sie sollen sich nicht 
so anstellen. Liebe ist für solche Leute nur ein Witz, die wissen nicht was 
das ist. Alles ist ein Geschäft, selbst ihr Leben bieten sie zum verkauf an.


Kinder, ein guter Übergang.
Ich hatte mir viele ihrer Mathe-Videos angesehen. Ich wollte auch ihr Video 
über ihre Reise nach Thailand mal verlinken. Hatte ich nicht. Passte nie 
zum Blog-Thema.

Das Video ist doch sehr persönlich, umso mehr zeigt es, welchen Mut sie 
doch hat. 
Wochenbettdepression und andere Dinge. Nicht alle lieben ihre Kinder bloß 
weil sie die Mutter, oder Vater, sind. Bei ihr ist es sicher eher eine 
Art Depression und das sie sich Hilfe gesucht hat ist sicher gut. 
Ich kenne ihr Leben nicht, ich sah nur die Videos. 
Aber in dem Video fiel mir wieder etwas auf. Wisst ihr was? Habt ihr es 
auch bemerkt? 
Was ist mit dem Vater? Wo ist er? Hilft er? Warum muß sie sich Hilfe holen? 
Ist ein Kind wirklich so eine Belastung für die, daß Vater und Mutter zusammen 
es nicht hinbekommen? Warum wird nicht einmal der Vater erwähnt? Kein "wir"?
Ein Babysitter muß kommen um zu helfen? 
Wie gesagt, ich kenne die Situation von ihr nicht und ob sie in einer Beziehung 
mit dem Vater des Kindes ist. Klingt für mich aber nicht so, als ob der Vater 
da wäre. Er wird nicht einmal erwähnt, kein "wir", nur sie. 

Als Mann hat man keine Ahnung und lass mal die Frau machen. Nein!

Ich kenne mich sicherlich nicht damit aus. Da gibt es zB Hebammen oder andere 
welche durch ihren Beruf sehr oft mit solchen Situationen konfrontiert werden.

Ich kann nur von Freni und Lexi und mir reden. Ja, Lexi war bei der Geburt ja 
auch dabei. 
Ja, "... wie war das denn bei meiner Geburt?", "Du warst doch dabei, erinnerst 
du dich nicht mehr?", "Häm, nein.". Ja, unsere Tochter hatte es nicht immer 
leicht mit uns. 

Die Schwangerschaft ist ja schon etwas, was mit der Zeit und dickerem Bauch, 
auch schon die Belastung steigert. Manche Frauen merken es weniger als andere. 
Mit fortschreitender Schwangerschaft wurde es auch für Freni nicht leichter. 
Trotzdem ist da die Vorfreude und es ist auch noch recht einfach zu managen. 
Die Frau soll sich eben schonen und manches fiel ihr dann auch schwerer, aber 
alles keine großen Einschnitte ins Leben. Man nimmt ihr eben Dinge und Lasten 
ab. Sie selbst "kämpfte" eben mit den Veränderungen ihres Körpers. 
Die Geburt ist dann aber doch noch etwas anderes. Die schmerzenden Wehen sind 
nur die Vorreiter. Auch hier ist es wohl so, daß jeder es anders empfindet oder 
damit umgeht. In dem Video sagte sie, daß sie sich hilflos fühlte. Man hat es 
eben nicht unter Kontrolle, es kommt so wie es kommt, egal was man, oder Frau, 
will. Für manche kann es sogar ein traumatisches Erlebnis sein. Ich kann mir 
vorstellen, wenn die Frau alleine ist dann ist es für sie wirklich schlimm. 
Man hat kaum Kontrolle über die Geburt, die Schmerzen sind da und werden evtl. 
sogar mehr. Es werden zwar Schmerzmittel gegeben aber so wie ich es verstanden 
habe gibt es dort auch Grenzen. Die Frau muß ja dabei sein, man kann sie auch 
nicht narkotisieren. Das alles durchzumachen ist sicherlich nicht angenehm. 
Das Bild von Freni, als unsere Tochter dann auf der Welt war, wie Freni wirklich 
fertig und erschöpft und verschwitzt da lag aber trotzdem ein Lächeln für das 
kleine Etwas in ihrem Arm hatte, so ein Bild vergisst man, also Mann, nicht.
Auch ich als Mann fühlte mich hilflos, man sieht wie sehr es sie mitnimmt, 
welche Schmerzen sie hat aber man kann nichts weiter tun als bei ihr sein und 
ihr meine Hand geben damit sie was zum zerquetschen hat. Nein, das ist nicht 
lustig gemeint. Wenn sie mir die Hand gebrochen hätte, es wäre mir egal gewesen. 
Ihr meine Hand zu geben war die einzigste Möglichkeit ihr zu zeigen und spüren 
zu lassen, daß sie nicht alleine ist. Das ich so eng wie es eben in der 
Situation ging bei ihr bin. Ich konnte ihr den Schmerz und das alles nicht 
abnehmen, so gerne ich es ihr abgenommen hätte oder zumindest einen Teil 
davon auf mich genommen hätte. Aber man kann nur dabei stehen oder sitzen 
und einfach nur für sie da sein. Ich weiß, daß es ihr sehr viel bedeutet 
hatte, sie hatte es ja danach gesagt. Für die Frau ist es wohl etwas einfacher 
wenn sie merkt, da ist jemand der auf sie aufpasst und für sie da ist. 
Ich kann nur jedem sagen: Seid dabei, seid an der Seite der Mutter eures 
Kindes wenn sie euer Kind zur Welt bringt. 
Ich kann mir nicht vorstellen im Wartezimmer zu sitzen bis jemand kommt und 
sagt: Sie sind Vater. Oder evtl. dann einem das Kind in den Arm legt. So als 
ob gerade ein Paket an der Tür angeliefert wurde. 
Es ist mein persönliches Empfinden aber bei der Geburt dabei gewesen zu sein, 
es stärkt die Verbindung innerhalb der Familie. Nicht nur zwischen Mutter und 
Vater sondern auch zu dem Kind. Es alles miterlebt zu haben, es zusammen 
erlebt zu haben. Dabei gewesen zu sein und gesehen zu haben wie das Kind auf 
die Welt gekommen ist, es ist ein Erlebnis welches so viel prägt. Ich weiß 
nicht wie es unsere Tochter gesehen oder empfunden hatte als sie dann mal 
irgendwann wusste, daß ich bei der Geburt dabei war und eben nicht nur ihre 
Mutter. Ich glaube nicht, daß sie es negativ aufgenommen hatte. So etwas 
definiert ob man eine Familie ist oder nur Leute welche zusammen leben. 

In dem Video geht es um die Zeit nach der Geburt. Ja, da geht es dann erst 
richtig los. Manche Frauen stehen wohl einen Tag nach der Geburt schon wieder 
in der Küche und machen so weiter als wäre nichts gewesen. Zumindest Freni 
gehörte nicht dazu. Die blieb erst mal im Bett. Die ersten zwei oder drei 
Tage war sie wirklich fertig aber sie wollte sich natürlich um das Kind 
kümmern. Teilweise mussten wir sie dann dazu zwingen sich noch zu schonen 
und es noch langsam anzugehen. In der Zeit, nicht nur die paar Tage, lernte 
ich viel dazu. Es war mein Kind und ich kümmerte mich darum. Ja, es waren 
für mich stressige Tage, da ich Freni auch noch schonen wollte und mich auch 
um sie gekümmert hatte. Dann das Kind, das Kind kennt keine Pause. "Das Kind 
schläft doch ständig, daß kann doch nicht so stressig sein.", doch kann es. 
Man kann nichts wirklich planen, man weiß nicht was in der nächsten Stunde ist. 
Es bildet sich Stress, und da muß man dann mit umgehen können. Man kann dann 
das Kind nicht einfach zur Seite legen und sich eine Auszeit nehmen. Da muß 
man durch, egal wie geschafft oder müde man noch ist, weil das Kind einem 
nicht schlafen lässt. Wenn das Kind schläft, bedeutet es eben nicht, daß man 
dann selber schlafen kann. Zudem hat so ein Baby einen, sie nannte es Chaos, 
anderen Schlafrhythmus. 
Aber so etwas verbindet. In dem Video geht es eben darum. Wir haben uns 
gemeinsam um unser gemeinsames Kind gekümmert. Zu zweit lässt es sich besser 
aufteilen und nach einiger Zeit hat man dann auch so den "Stundenplan" 
gefunden mit dem es recht gut läuft. 
Wenn man das alles alleine managen soll, dann denke ich auch, daß es sehr 
belastend ist. Der Alltag ist ja auch noch da und das Kind verschwindet 
nicht mal für ne Stunde. Es sei denn, jemand kommt und kümmert sich. Die 
Großeltern waren schon immer eine Hilfe, auch bei uns. Ich schrieb schon 
mal, kaum zu glauben wie viele Leute so ein kleines Ding auf Trab halten 
kann. Wir haben es uns immer geteilt. Dieses: Die Mutter kümmert sich um 
Kind und Haushalt und der Vater geht arbeiten und bringt das Geld nach 
Hause, diese Einstellung hatten wir nicht. Ja, ich ging arbeiten und 
brachte das Geld nach Hause aber damit war es nicht getan. Kind und Familie 
geht nicht nach Stempelkarte. Und ich hätte es auch übel genommen wenn man 
mich nicht unterrichtet hätte wenn etwas war bloß weil ich auf der Arbeit 
war und ja Geld verdienen sollte. Wenn etwas war, was nicht alltäglich war, 
dann wollte ich es auch wissen, auch wenn es evtl. hätte warten können. 

Ich habe mich gerne um unsere Tochter gekümmert. Auch wenn die Arbeit stressig 
war, der Familienstress war da eher beruhigend. Zudem, auch hier würde ich 
sagen: So etwas verbindet. Keine Trennung von: Du das Kind und ich ... . Wir 
waren ein Team, wir gehörten zusammen und wir kümmerten uns zusammen. Da gab 
es auch kein "ich mache mehr wie du" weil es unnötig war. Ich komme von der 
Arbeit nach Hause und Freni drückte mir unsere Tochter in den Arm und wollte, 
daß ich mich um sie kümmere? Ja, warum nicht? Ein schreiendes Kind, Stress? 
Nein, die Möglichkeit mit dem Kind zu interagieren und wenn es dann nicht 
mehr schreit und evtl. sogar lacht dann ist das besser als irgend etwas. 
Ein kleines Kind in eurem Arm und es "umarmt" euren Hals und drückt sich 
fest an euch, gibt es etwas schöneres? Die Belohnung durch das Kind weil 
man sich um sie kümmerte. Wie soll man solche Momente erfahren, wenn man 
sich nicht auch um das Kind kümmert? Ja, man wird auch mal vollgespuckt 
und noch anderes, was bei kleinen Kindern mal vorkommen kann. Aber was 
solls? Man kann es ihnen dann wenigstens später vorhalten: "Weißt du noch, 
wie du mich vollgekotzt hast?", "Nein ... aber ich habe es bestimmt nicht 
extra gemacht.", "Bist du sicher?", "Nein? Hatte es mir Spaß gemacht?". 
Wenn sie älter werden wird es einfacher. Na ja. Zumindest machte es dann 
Spaß wenn sie dann auch freche Antworten oder so gab. Ja, sie war sicher 
nicht dumm. 

Wie soll man eine enge Bindung zu dem Kind bekommen wenn man nur der 
"Versorger für die Familie" ist aber nicht der Versorger und noch mehr für 
das Kind und die Mutter? 

Ja, bei uns gab es da keine Trennung. Wir haben alles zusammen erlebt und 
auch gemacht. Ja, auch viel Blödsinn mit unserer Tochter. 
Die ersten zwei Monate der Schwangerschaft waren wir getrennt, oder wir 
hatten uns getrennt. Doch als wir wieder zusammen waren da gab es keine 
Mauer und nichts, wir waren eine Einheit. 
Da gab es dann auch sehr ernste und sachliche Diskussionen: "Ist dir 
schlecht? Du kotzt mir jetzt nicht ins Auto, oder?", "Wenn, dann nicht 
ich sondern unser Kind!", "Du meinst es ... und dann du ... ? Nee, 
wie? Ach lassen wir das.", "Und wenn ich mich jetzt im Auto übergeben 
muß?", "Hmmm, klingt nach einer Org.. . Nee, daß kann ich nicht sagen.", 
"Warum nicht?", "Nicht vor unserem Kind!", da lachte sie. 
Als eure Frau Schwanger war, habt ihr noch ...? Ihr wisst schon was.
Am Anfang hatten wir. Aber es fühlte sich dann irgendwie nicht mehr 
"richtig" an. Also nicht körperlich sondern weil eben ein Kind dabei 
war. Und später bekam sie ihren Bauch. Später als gedacht, wusste nicht, 
daß es so lange dauerte. Wir haben Zärtlichkeiten ausgetauscht aber eben 
nicht "das". Nach der Geburt hatte mein Engel wohl auch keine Lust auf 
so etwas. Zudem waren wir, in der Zeit nach der Geburt, schon froh wenn 
wir mal Arm in Arm lagen ohne das wir einschliefen. Der Gedanke war auch 
nicht so da, man hatte so viele andere Dinge um die Ohren und im Kopf. 
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es gedauert hatte. Mehrere Wochen waren 
es bestimmt bevor wir wieder dazu übergingen. Das Kind war ja auch da und 
es sollte da auch nicht zusehen. Weiß nicht ob ein Kind es dann schon 
mitbekommt aber für uns war es ein noGo, es fühlte sich nicht richtig an 
also taten wir es nur wenn wir sicher gehen konnten, daß wir auch alleine 
und ungestört waren. Dementsprechend war es dann erst mal seltener.

Ja, das Video und ihre Situation. 
Glaubt ihr, der Vater ist da und kümmert sich um sie und das Kind? Vielleicht 
bin ich dumm und höre da etwas heraus was nicht so ist. Evtl. kümmert er sich 
um alles und so. Sie sagt aber nicht einmal "wir". Oder?
Vielleicht wollte ich nur wieder die Erinnerungen von Damals hervor holen.