Der Sohn der Kronprinzessin bleibt in Haft. Wenn es meine Schuld wäre, daß er nicht heraus kommt, wäre ich Stolz darauf. Danke von mir an das Gericht. Danke auch an Australien, daß sie den iranischen Frauen Asyl gewähren. Hoffen wir, daß ihre Familien es auch schaffen. Wenn euch jemand sagt, er handle und spreche im Namen Gottes (welchen Namen sie für Gott auch immer verwenden) dann haut ihnen eine in die Fresse und sagt: Das kommt direkt von Gott. Wer den Weg Gottes gehen will, der wird sich nicht erheben und sich als Vertreter einer Macht darstellen, er wird demütig vor euch knien, denn er weiß: Gott ist überall, auch in den anderen Wesen. Ich bin als Christ aufgewachsen, Jesus wusch anderen die Füße. Wer möchte kann sich über die Bedeutung der Fußwäsche, gerade in der damaligen Zeit, informieren. Jesus, der als Sohn Gottes gilt, diente den anderen, er erhob sich nicht über sie, er befahl nicht, er forderte nicht den Tod anderer. Menschen die schwach sind, sie wollen einem Diktator und rücksichtslosen Tyranen folgen, denn sie suchen die Stärke bei anderen, ohne zu wissen was Stärke ist. Menschen die Stark sind, folgen dem demütigen. Denn sie suchen nicht die Stärke durch andere, sie wissen: Dem wahren Führer muß die Macht aufgedrängt werden. Wer danach strebt, ist schwach und führt nur ins Verderben. Religion, ein sehr weitreichendes Thema. Historisch, Kulturel, Psychologisch, Gesellschaftlich, Evolution und noch mehr. Das wird aber heute nicht das Thema. Ich bin mit 18 aus der Kirche ausgetreten, doch ich respektiere die Religionen und zwar fast alle. Ich schreibe wieder viel, mal tagelang nichts und dann wieder oft irgend so einen Kram. Das auf und ab des Stresses. Im Moment läuft es gut, ich habe es im Griff. Manchmal fragen mich Menschen, ob ich ihnen Tipps geben könnte bezüglich Selbstständigkeit. Nein, jeder ist anders und jede Firmengründung ist anders. Seine Grenzen zu kennen ist dabei wichtig und ich kenne meine. Es gibt Menschen die beraten euch bei solchen Themen, die sind darauf Spezialisiert und haben Erfahrung mit vielen Firmengründungen. Fragt solche Leute. Das 08/15 Gerede sollte jeder schon kennen bevor er sich selbstständig macht und mehr könnte ich auch nicht dazu beitragen weil es ja dann schon bei unterschiedlichen Branchen anfangen und über die persönlichen und finanziellen Grenzen weiter gehen würde. Man sollte sich vorher im klaren sein, was da auf einen zukommen kann. Was man möchte und was man bereit ist zu opfern. Denn von Nichts kommt Nichts. Unterschätzt auch nicht die Auswirkung auf euer Privatleben. Denn ihr werdet dann nicht nach Stemplkarte arbeiten. Und vergesst dieses Bild vom Millionär der arbeiten lässt während er in seinem Schloß mit seinen Model-Frauen und anderen Party macht. Denn so wird es nicht sein. Für solche Träume ist kein Platz wenn ihr durch die harte Realität gehen müsst. Ich schreibe viel wirres Zeug, ich wollte was anderes schreiben und nur mein Wohlwollen bezüglich der Ereignisse kundtun. Was die wohl im Iran mit den Frauen machen würden? Im Namen Gottes oder Allah oder ... ? "Mensch ärgere dich nicht" ist ein Brettspiel welches wohl schon seit langem in vielen Familien gespielt wurde. Die Erinnerungen, ich schrieb letztens über meine Engel. Nur kurz (lacht nicht), Freni war immer eine gute Verliererin, sie hat dann nie Theater gemacht oder sowas, sie nahm es hin und freute sich für die anderen. Sie war aber eine schlechte Gewinnerin, sie genoß es immer und feierte es und rieb es einem unter die Nase. Aber nie bösartig oder überheblich, es war ihre Art es zu feiern. Und man hatte dann mit ihr zusammen ein Lächeln im Gesicht. Ja, ich schreibe wieder nur blödsinn. Weil ich mich drücken will? Ja. Ich nähere mich mal dem Thema an. Menschen aus meinem Leben. Im laufe seines Lebens begegnet man vielen Menschen. Es gibt unterschiedliche Begegnungen, kurze und dann auch längere oder tiefergehende. Wer weiß schon wie vielen Menschen man in seinem Leben begegnet. Ich hatte fast nie wirkliche Freunde. Da ist Jaqueline und man könnte meinen Engel und Ivie als gute Freundin ansehen. Jetzt fängt es schon an, was ist mit Zoe? Oder Nicole? Wie definiert man Freunde? Es gibt so Sprüche wie: Wer viele Freunde hat hat eigentlich keine. Man kennt viele Leute aber niemanden wirklich richtig. Für viele reicht sowas, Masse statt Klasse. Bei großer Auswahl kommt es nicht auf den einzelnen an, er ist ja schnell ausgetaucht. Ist das Freundschaft? Als Kind war da ein anderes Kind, wir haben viel Zeit miteinander verbracht, zusammen gespielt. Auch nach der Schule oft mit anderen Kindern zusammen irgendwas angestellt. Aber ich sah ihn nie als Freund. Auch später, andere Kinder welche Kontakt mit mir hatten. Auch Einladungen zu Partys. Aber sah ich sie als Freunde? Nein, eigentlich nicht. Da waren zB Arbeitskollegen welche mir beim Einzug in meine erste eigene Wohnung halfen. Ich lieh mir den Transporter der Firma und einer fuhr mit mir mit um mein Bett zu holen. Nein, es wurde nicht geliefert, man fuhr zu dem Markt und holte es sich selbst. Nein, nicht IKEA. Man verstand sich und man half sich. Er hatte ein eigenes Haus und Familie. Ich machte ihm das Treppengeländer für den Eingang. Aus Edelstahl, also gutem, nicht das billige Zeug. Ist bestimmt immer noch an dem Haus. Wenn sein Sohn Probleme mit seinem Computer hatte kam ich vorbei und half. Sie waren mehr eine Fußball-Familie hatten also eher wenig Ahnung von Computern. Habe bei manchen Sachen an seinem Haus geholfen. Habe ich "alles" auch wieder zurück bekommen? Wenn ich öfter geholfen habe? Weiß ich nicht, wie soll man sowas abrechnen? Freundschaft bedeutet eben nicht, daß man alles gegeneinander Aufrechnet. Wenn man anfängt nachzurechnen was man als Gegenleistung bekommt, ist es keine Freundschaft mehr. Jemand anderes, er war für Werbung und Verpackung und Design und sowas verantwortlich. Er sah nicht so alt aus wie er war, er war voller Energie und immer aktiv. Auch an seinem Haus habe ich hier und da was gemacht. An dem Dach wurde viel Kupferblech verbaut. Vieles davon kam von mir. Zuschneiden, abkanten und bearbeiten, es machte auch Spaß. Wir haben damals viele Edelstahl-Grills gebaut. Natürlich für Privat, und nebenher, wir waren ja kein Grillhersteller. Vorallem die großen, sowas gab es nicht zu kaufen, mit den ganzen Extras. Die Kosten? Nur die Materialkosten und auch da lagen ja mal "Reste" herum. Ach kommt, wir haben sogar offiziell Grills für Jubilare gemacht, da wusste jeder Bescheid. Es war eben das Miteinander unter Kollegen. Man wurde dann auch zu zB Grillpartys eingeladen. Die Leute kennen einen dann. Man ist nicht mehr irgendwer, der mal auf der Straße an einem vorbei gelaufen ist. In der Firma kannte man mich, was einem natürlich ein gutes Gefühl gibt. Andere Abteilungen oder sogar andere Firma, die Leute kannten meinen Namen, nannten mich bei meinem Vornamen. Die meisten wussten, wer ich bin. Ach, daß in der Post, was ich da wohl für ein Gesicht gemacht hatte? Ich war nicht jeden Tag dort in der Post nur hin und wieder um Pakete oder so zu holen oder abzugeben. Dann war dies, ich öffne die Tür um herein zu gehen und dann "Herr .... wir haben ein Paket für sie.", die kannten meinen Namen. Wieviele andere Leute gingen da jeden Tag ein und aus aber an meinen Namen erinnerten sie sich? Ich war bestimmt zwei Wochen nicht dort gewesen aber sie wussten wer ich war. Wenn man vorher immer nur Abweisung erfahren hat, dann sind solche Momente einfach heilend. Aber Freunde? Ich weiß nicht, ob ich die Messlatte bei mir für die Nutzung dieses Begriffs zu hoch gelegt habe. Aber für mich war es eher ein soziales Miteinander und nicht Freunde. Ich habe zB auch beim Umzug geholfen, so wie ich konnte. Aber ich sah es nicht als Freundschaftsdienst an sondern als normales miteinander. Ich hatte also nur sehr sehr wenige Freunde doch die kannte ich gut. Menschen die einem wichtig waren oder sind, welche Punkte auf der Linie meines Lebens bilden. Ich lasse mal die Familie weg und beschränke mich auf real getroffene Personen. Rachael, ich hatte ja kontakt mit ihr übers Internet damals, sie half mir etwas auf. Sowas vergesse ich nicht aber es war etwas anderes. Da war TC, sorry wenn ich wieder mit ihr anfange aber sie war so ein Punkt in meinem Leben. Egal was es für sie war, für mich war es eine Freundschaft. Dann Jaqueline, sie tauchte zu einer Zeit auf, als ich jemanden als Freund oder Freundin gebrauchen konnt. Sie gab zurück, was andere genommen hatten. Sie ist mehr als nur meine Freundin, sie ist ein Teil meines Lebens. Eunjoo, sie sah den Mann in mir, sie ignorierte die Mauern um mich herum. Durch sie erlebte ich das Beisammensein mit einer Frau. Sie war etwas auf einer anderen Ebene, eine Freundin oder doch mehr? Mein Engel, dazu muß ich wohl nicht viel schreiben. Sie war ein Teil von mir. So wie unsere Tochter. Mein Engel war nicht nur Ehefrau, Liebhaberin, Beraterin, in den Hintern Treterin, sie war auch meine beste Freundin. Sie war alles. Ivie, zuerst nur am Rand meines Lebens wurde sie zu einem großen und wichtigen Punkt auf meiner Lebenslinie. Sie ist nun ein Teil von mir selbst. Das sind alle, Klasse statt Masse. An welches Thema wollte ich mich annähern? Nummer drei auf der Liste, Eunjoo. Mein Engel ist nicht mehr auf dieser Welt und doch tritt Eunjoo in Konkurenz mit ihr. Zumindest in meinen Gedanken, bei einem Thema. Kann man sich selbst etwas vormachen? So, daß man es selbst glaubt? Davon überzeugt ist? Ja, bei anderen aber doch nicht bei mir. Oder doch? Ich wollte nur dort hinführen aber ich werde jetzt nicht darüber schreiben. Ein Cliffhanger. Ich drücke mich noch etwas davor. Eigentlich wissen es sowieso schon alle, trotzdem. Ich hatte noch ältere Zuschriften an uns ausgekramt. Manche sind etwas schräg, selbst für mich. Letztes Jahr schrieb ich mal über meine "Frauenbeine". Bin mir nicht sicher aber bestimmt im Zusammenhang mit der Körperbehaarung. Eine Dame, ich gehe mal davon aus, daß es eine Dame war und nicht ein junges Ding welches sich einen Spaß machte oder ein Mann der sich als Frau ausgibt, fragte wie sie sich meine Frauenbeine vorstellen müsse und ob ich nicht Bilder davon habe. So schön bin ich nun wirklich nicht als das ich dann noch Bilder von Körperpartien machen würde. Männer müssen behaart sein, sowas ist männlich. Wenn man Haare als Beweis der Männlichkeit braucht ist es damit wohl nicht weit hin. Ich weiß, daß es meinem Engel so gefallen hatte wie ich war und bin, ohne Haare. Sie meinte, es sieht nicht nur besser aus sondern es fühlt sich auch besser an. Keine Haare als Barriere wenn man sich streichelt oder massiert. Bartwuchs ist ja auch so ein Thema. Ivie sagte auch schon letztes Jahr, es gefällt ihr so. Es fühlt sich für sie besser an wenn keine Haare zwischen uns sind. Meine Beine sind kaum behaart, sie sind auch eher schmal und "weich". Gerade an den Oberschenkeln sieht man die Muskeln aber es wirkt eher rund und weich und nicht so hart wie bei manchen anderen. Meine Füße sind auch nicht behaart, ich finde sowas nicht schön. Wenn Männer mit behaarten Füßen rumlaufen, muß das sein? Männlichkeit? Wovor habt ihr Angst? Meine Füße sind schmal, ich lebe nicht auf großem Fuß. Sie wirken dadurch eher länglich obwohl ich keine große Schuhgröße habe. Dadurch, daß sie schmal sind, ist es auch nicht leicht gute passende Schuhe zu finden. Deshalb lasse ich mir seit Jahren maßgefertigte Schuhe machen. Kosten mehr aber die passen richtig. Nicht nur, daß man damit besser laufen kann und keine Hornhaut bekommt, sie wirken auch eleganter. Man sieht und merkt eben, was sie gekostet haben. Zudem, sie sind schmal, nicht solche Quadratlatschen. Also wirken sie elegant. Obwohl ich öfter gehört habe, daß ich schöne Beine und Füße hätte, eben Frauenbeine, laufe ich nicht gerne Barfuß oder in kurzen Hosen herum. Zuhause ja, aber nicht in der Öffentlichkeit. Zum Sport auch nicht und im Schwimmbad denke ich immer, die Leute starren mich alle an. Das hat man mir wohl in der Kindheit mitgegeben. Ja, daß lasse ich jetzt. Ich sollte und muß es noch erwähnen: Ivie hat sehr schöne Beine und Füße. Genug Ablenkung für heute.