Falls jemand erwartet, daß ich auf den Beitrag von gestern eingehe: Nein, werde ich nicht. Ich lasse es so stehen. Der Grund weshalb ist privat. Warum ich es auch zusätzlich in Englisch geschrieben habe? Weil es mir wichtig war. Eigentlich habe ich Urlaub, alten Urlaub und Mehrarbeitausgleich. Aber frei habe ich deshalb nicht. So ist es eben, wenn man seine Finger überall drinn hat und sie nicht mehr so einfach wieder bekommt. Oh Gott, daß gibt jetzt wieder Kommentare. Das war bildlich gesprochen! Eine Metapher, ihr wisst was eine Metapher ist? Zu dem Fall vom Freitag sage ich auch nichts. Wir überstürzen nichts, daß ist alles dazu. Ich hoffe, ihr versteht warum. Es lässt einen aber nicht los. Wir haben ja seit gestern wieder Schnee. Mal sehen, was das Wetter so bringt. Apropo bringen: Mein neuer 3D-Drucker ist da! Ja, neues Spielzeug. Shit, die Dinger werden immer besser aber auch schwerer. Was ich damit mache? Dinge drucken. Ich hatte es im Blog schon mal beschrieben, zB für den PC-Bau angepasste Lüftungskanäle oder auch andere Teile dafür. Oder Gehäuse für Elektronik oder anderes. Aber auch Kisten oder ähnliches um Ordnung im Regal usw. zu halten. Den Apothekerschrank, die nennt man doch so, in der Küche habe ich zB auch mit extra dafür designten Behältern ausgestattet. Ist eben wie Handwerk und etwas selber machen. Selbst für Holz- oder Metallbearbeitung kann man den 3D-Druck nutzen. Ob jetzt Schablonen oder Montagehilfen, extra angepasste Halter/Einlagen man hat einfach so viele Möglichkeiten. Für die Firma habe ich beschriftete Schlüsselanhänger gedruckt. Die standard Dinger gehen immer kaputt und die Zettel sind auch oft schnell wieder verschwunden. Jetzt haben wir "richtige" und gute Schlüsselanhänger. Keine Verwechslung mehr, wenn man sie aus dem Schlüsselkasten nimmt. Die gehen auch nicht so schnell kaputt und sind farblich gestaltet damit man sie besser unterscheiden kann. Zugegeben, auch die Technik ist etwas was mich interessiert. Wie bin ich überhaut dazu gekommen? Als ich damals hierher umzog war ich alleine. Meine Familie war weg, sie wurde mir genommen. Jemand hatte sich damals einen günstigen 3D-Drucker gekauft. Einen Ender 3 Pro und er bekam ihn nicht so richtig in Gang. Er druckte nicht richtig usw. . Also was machte er? Eine neue Firmware flaschen, weil es ja alle so machten. Also eine angepasste Firmware, damit er besser läuft. Ging allerdings schief, die Steuerplatine war tot. Damit war er dann überfordert. Er fragte mich, ob ich ihm da nicht helfen könnte und das Board wieder in Gang bringen könnte. Nun, ich sagte zu es mir mal anzusehen. Es sollte wohl gehen aber ich sagte ihm dann auch, daß ich keine Haftung oder so übernehme. Gut, lief ja sowieso nicht mehr. Aber er hatte es sich sowieso anders überlegt, daß Ding würde ja sowieso schlecht drucken. Er wollte sich was anderes kaufen und ich gab ihm dann 50 Euro für seinen alten. Warum? Es war eine Herausforderung zu sehen ob ich den Drucker wieder in Gang bekomme. Ich nutze einen Arduino als Programmer um die Firmware wieder zu flaschen. Funktionierte alles. Drucken tat er aber schlecht. Habe das Ding dann auseinander genommen. Alles nochmal durchgesehen und langsam wieder zusammen gebaut, darauf geachtet, daß alles richtig sitzt und auch stabil und ausgerichtet ist. Habe noch die Ecken mit Metallwinkeln versteift. Und das Ding druckte, sogar relativ gut. Es wurden dann mit den Jahren auch noch andere Geräte von verschieden Herstellern. Heute möchte ich eigentlich nicht mehr ständig die Geräte umbauen und verbessern. Heute sind es Werkzeuge, die ich benutzen möchte. Gestern hatte ich die zwei Beiträge geschrieben und eingestellt. Gestern Abend gab es Gespräche. Schon wieder oder doch immer noch. Geht die Welt gerade unter? Kann das sein? Es würde einiges erklären. Den ganzen Tag ging es drunter und drüber. Ok, ich übertreibe wieder etwas. Aber es war ja nicht nur bei oder wegen mir. Bei Ivie war es auch so. Das am Samstag ging ja auch "gegen" Ivie, zumindest erschien es so im Zusammenhang. Deshalb reagiert sie ja auch. Sie wie eine .... hinstellen und mich dann auch noch als alten Lustgreis, da war wohl jemand neidisch auf Ivie. Hmm, Moment, auf mich? Weil ich jemanden wie Ivie habe. Vielleicht auf beide? Ivie zeigte Figur, muß ich dazu aber auch sagen. Oh, Doppeldeutig. Ja, sie wehrte sich und lies sich nicht fertig machen. Sie trug aber auch enge Klamotten, also man sah ihre Kurven. Ihre schön geformten Beine, ihr weibliches Becken und so weiter. Ja, ich bin ein Mann, natürlich gefällt es mir. Sie sollte öfter sowas tragen sie hat die Figur dazu. Gefiel aber evtl. nicht allen, daß sie nicht weite Sachen trug. Leute kennen Ivie nur als die welche sie früher war. Einige freuen sich über die Veränderungen bei ihr. Andere interpretieren da negatives hinein. Sie macht sich im Moment Gedanken deswegen. Ob ihre Eltern wohl Kontakt zu ihr haben wollen würden. Nicht das sie es wollte, aber sie denkt daran. Ist nicht gut, ja, was wollen die schon wollen, nach all den Jahren. Sie hatte selbst mal gesagt, sie will nicht, deshalb sollte sie auch nicht darüber nachdenken. Die Männer, die Täter aus ihrem Leben, sie sind noch in ihrem Kopf. Ich wüsste nicht, warum die nach all den Jahren nach Ivie suchen sollten. Solche Männer suchen sich doch eher möglichst junge und unerfahrene Frauen als Opfer. Aber sollten die ... werden die es bereuen. Dieses Epstein-Thema, es triggert eben. Im Moment sind die Nachrichten dazu überall. Alle die da mitgemacht haben, eckelhaft. Sind ja alles so tolle Menschen, Abschaum mehr fällt mir zu solchen Menschen nicht ein. Und dann noch so tun als hätte man ja nichts getan und die Opfer noch verhöhnen. Und so viele Menschen finden es auch noch in Ordnung. Könnte ich bitte zurück auf die Venus?! Der März kommt, hoffentlich. Ivie fragte, ob ich noch etwas von dem Typen, der Kröte, gehört hätte. Der welcher am 27.03. dafür verantwortlich war. Nein, nach dem "Gespräch" hat der sich nicht mehr blicken lassen. Also eigentlich alles gut und man sollte sich keine Gedanken darüber machen. Ich hoffe, Ivie kommt davon los und muß nicht immer wieder an sowas denken. Ihr habt auch alle an Eunjoo gedacht, ich weiß es. Denn sie dachte auch an uns, oder mich. Das ist ein Problem. Vorweg, es geht nicht darum, daß Ivie eifersüchtig ist oder das ich daran denke etwas mit Eunjoo anzufangen. Nein! Es geht ja nichtmal direkt um uns, aber dann liegen Ivie und ich abends im Bett und wir reden immer noch über die Themen. Eigentlich eben über andere und deren Situation. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich darüber schreiben soll. Ich habe auch mit anderen Kontakt, wegen Eunjoo. Habe mit Leuten deswegen telefoniert. Mein Leben, was für ein Chaos. Andere sehen es komischerweise anders. Man fängt dann an über sich und seine Sitution nachzudenken. Soll man woanders hin? Ivie schlug Südfrankreich vor. Hmmm, klingt nicht schlecht. Dort gibt es schöne Städte, dort könnte man bestimmt gut wohnen. Ja, aber. Ich gehe da jetzt nicht weiter darauf ein. Frankreich ist das Land von Freni und ihrer Familie. Man könnt sagen, ich gehöre ja auch zu der Familie, ihre Eltern sehen mich immer noch als ihren Schwiegersohn, als Teil ihrer Familie. Doch jetzt ist Ivie da. Ich bin mir nicht sicher. Innerhalb Deutschlands woanders hin? Wo hin? Berlin? Nein, bitte nicht. München? Oh nein. Hier ist für mich Deutschland. Als die DDR noch existierte bin ich mal mit zu unseren Verwandten dort. Die Familie wurde im Krieg getrennt, ein Teil davon war in der DDR. Direkt am Grenzfluß. Die Grenzschutzleute gingen dort vorbei und kamen auch mal zum Hof/Haus. Einfach zum Hallo sagen und einen Schnaps oder Kaffee zu trinken. Als wir da waren, waren die trotzdem nett. Die wussten, wir waren aus dem Westen, aber keine Aggression, im Gegenteil. Aber die Fahrt über die Grenze, dieses Gefühl in der Magengegend und die Erleichterung wenn man wieder im Westen war. Ja, ich war jung und es ist lange her. Die Gegend dort war aber schön. Auch als ich jung war, kennt jemand noch das Fidonet? Ein weltweites BBS-Netzwerk. Es wurden dort Nachrichten ausgetauscht. Ich fing als Point an, so nannte man die welche keine administrativen Positionen hatten sondern nur schreiben und lesen wollten. Point deswegen weil ihre Adresse mit ".123" endete. Der Punkt, also Point. Viele dachten immer, die Computerfreaks und Hacker sitzen zuhause im Dunklen vor den Monitor und ... ja. Aber es war anders. Man hatte Kontakte, man traf sich und lernte andere kennen. Ich fing auch als Point im Fidonet an. Ich traf mich mit jemanden, er war Node und betrieb eine BBS. Er nahm mich dann als Point auf und half dabei die ganze Software zu konfigurieren. Crosspoint, gibt es das heute noch? In so einem Netzwerk treffen viele Menschen aufeinander, es gibt auch Konflikte usw. . Wie im Leben. Nun, ich wurde selbst ein Node, später übernahm ich den Hub an dem die Nodes der Region hingen. Ich hatte den Bereich PB/GT/BI und machte auch die technische Administration bzw die Verwaltung der ganzen Listen und sorgte für die Weiterleitung der ganzen Daten. Ich war unter dem RC, der war in OS. Natürlich hatten wir Kontakt und, das vergesse ich nicht, hatte ihm mal eine großes Big-Tower Gehäuse abgenommen. Es war älter und ich trug das schwere massive Ding bei ihm die Treppe herunter, zu meinem Auto und brachte es nach Hause. Ich baute mir einen Computer ins Gehäuse für eine BBS und als Server für den Hub. Es machte schon Spaß, zumal man mitten drinn war. Ich lernte auch viel, die ganze Software dafür und wie man es automatisieren könnte und all das. Das Internet verbreitete sich und Fidonet wurde immer weniger genutzt. Obwohl ich auch übers Internet mit einer BBS in Australien verbunden war. Aber die Leute gingen. Ich hatte dann auch keine Zeit mehr dafür und die Leute gingen. Der Hub 800 wurde geschlossen. 1 Oct 1999, nodelist.274: Hub,800,Hub_..../800,Halle,M...._L........, 49-....-828****,9600,CM,MO,V32B,V42B,V34,VFC,X75,U,ENC 31 Dec 1999, nodelist.365: Node removed from the nodelist https://nodehist.fidonet.org.ua Ich ging weg und niemand wollte den Hub übernehmen. War schade aber ich ging und lies alles zurück. Egal wo ich war, egal was war, hier in der Gegend, in Deutschland, war und ist mein Leben und meine History. Zeit für Veränderungen? Bin nicht sicher. Das ist das schlimme daran.