Index

03102026



Uuuuunnnnndddd, nein, kein "ich der Frauenheld?". 

Wenn man jemanden eine "Giftziege" nennt, dann hat es einen Grund, oder?
Ich, nein, wir wissen nicht was die eigentlich wollte. Evtl. war die 
geistig verwirrt. Oder eine von denen, welche Männer hasst. Oder zumindest 
mich. Warum? Ich kannte die nicht, ich glaube die war aus Bayern, ich mag 
die Bayern nicht. Dann wären wir jetzt beim Fußball. Nein!
Ivie und ich, und wir waren zu Fuß in der Stadt. Ein Kaffee oder Konditorei 
mit Stühlen an der Straße. Ja, der Herbst kommt, also noch die letzten Tage 
mitnehmen. Zugegeben, wir haben etwas herumgealbert. Mag wohl nicht jeder. 
"In eurem Alter führt ihr euch auf wie Teenager!", "Ist doch nicht unsere 
Schuld, wenn uns die Teenager nachmachen. Lach doch mal.". 
Nein, das ist es nicht gewesen. Wie gesagt, wir haben etwas herumgealbert, 
nicht wild. Unser biblisches Alter, ihr wisst schon, da kann man so etwas 
ja nicht mehr, ja, lacht doch mal. Es war eben nur ein bischen herumalbern. 
Ivie sagte etwas und ich "revanchierte" mich indem ich sie an ihrer Seite 
etwas kitzeln wollte. So ein bischen anstupsen. Sie reagierte natürlich mit 
einen leisen "Ah". Dann kam die Reaktion vom anderem Tisch: Es wäre ja 
wirklich schlimm, was ich machen würde. Ich würde sie, also Ivie, wie ein 
Kind behandeln und sie manipulieren und missbrauchen. 
In einem Ohr rein und im anderem wieder raus? Nein, wirklich nicht. Ich habe 
oft überlegt, ob ich Ivie in eine Rolle dränge. Deshalb traf mich das schon. 
Und wenn sie recht hat? Ich konnte nicht so schnell darauf reagieren. Aber 
Ivie lies es nicht so stehen. 
Zuerst meinte sie, wenn jemand jemandem manipulieren würde, dann doch sie, 
also Ivie, mich. Ich sah dann nur Ivie an und schüttelte mit dem Kopf. 
Denn sie manipuliert mich nicht. Da bin ich dann doch nicht genug Mann als 
das mich die Waffen der Frau derart außer Gefecht setzen, daß ich es nicht 
merken würde. 
Zudem, ja Ivie drehte auf, könne die das doch wohl kaum beurteilen. Die hätte 
uns nur kurz gesehen. 
Die Antwort? Ivie wäre eben schon komplett unter meiner Kontrolle. 
Ich zu der: "Evtl. sollten sie mal ihre Medikamente nehmen!", und direkt zu 
Ivie: "Lass sie, die ist ein Nichts, ein Niemand, die will uns nur provozieren 
weil sie uns unser Glück nicht gönnt."
Ivie war sauer. Wir gingen und die Giftziege machte ein zufriedenes Gesicht. 
Jemand der anderen die gute Laune verderben will und sich dann gut fühlt. 
Als wir gingen, Ivie: "Die ist doch gestört?!", "Ja, sehr wahrscheinlich. 
Normal ist so etwas sicher nicht, evtl, sucht man die ja schon.". Tut mir 
leid, ich weiß nicht was für ein Gesicht die dann gemacht haben könnte, es 
war mir die Giftziege nicht wert mich nochmal umzudrehen. Zuhause brauchte 
ich erst mal ein Glas kalten Kakao auf ex. Glaubt ihr nicht? Doch und es 
hilft. Später, auf der Couch, fragte ich Ivie ob sie glaubt ich würde sie 
manipulieren. Ich muß sie wohl wirklich schon komplett unter Kontrolle haben. 
Sie: "Wenn, dann würde es mich sauer machen wenn du damit aufhören würdest, 
denn es gefällt mir so.". Ich weiß nicht wer dann wen manipuliert hat, aber 
so zusammen liegen und "herumknutschen", sch... aufs Alter, es ist immer 
schön. Wir werden uns hoffentlich noch in 30 Jahren gegenseitig so manipulieren.

Aber mal ehrlich, so etwas ist doch nicht normal. Passiert das anderen auch? 
Selbst für mich war das nicht nur schräg, daß war doch komplett daneben. Wie 
kommt jemand darauf, so etwas direkt zu sagen? Selbst wenn jemand so etwas 
denken würde, es einfach so fremden Menschen vorwerfen? Ich habe ja schon 
viel in diese Richtung erlebt aber so etwas schockt selbst mich. Ist das 
wirklich normal? Alltäglich? Und wir hatten nur bisher Glück davon verschont 
zu werden? Wenn die heruntergekommen ausgesehen hätte, dann hätte man noch 
denken können die sei verwirrt. Aber so? Da werde ich wohl noch ein paar 
Tage brauchen um ... ne, ich werde es nicht verstehen. Ist vielleicht auch 
besser so. 

Ja, da gibt es noch andere Dinge. Wenn Leute Arbeiten erledigen sollen und es 
dann nicht so läuft aber man hat einen Terminplan einzuhalten. Es ist nichtmal 
meine Arbeit, ich sitze am Computer und so, aber habe eine Firma die eben  
handwerkliche Arbeiten ausführt. Gerade im Industriebereich, wo alles 
ineinander greifen soll, kommt es auf zuverlässige Arbeit an. Leider sind 
nicht alle zuverlässig. Also bin ich da noch hin, es ist hier am Ort, zumindest 
nicht weit weg. Ich mache solche Arbeiten seit langem nicht mehr und die 
Erfahrung sollten eigentlich andere haben. Aber wenn die Leute zwar ihren 
Körper aber nicht ihren Verstand nutzen können, dann ... .
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich dabei verletzt. Kann passieren, ist 
das Risiko der Arbeit. Blöde, ich hatte mir erst letztens beim Training 
Finger an der rechten Hand etwas verletzt, ja, Gewichte und dann nicht bei 
der Sache und schon hatte es zwei Finger überdehnt oder so. War nicht schlimm 
aber man merkte es tagelang. Jetzt wurde es an der rechten Hand besser und 
zack, habe ich einen dicken Finger an der linken Hand. Schön geschwollen aber 
der Schmerz lässt schon wieder nach und ich kann ihn auch normal bewegen. 
Also halb so schlimm. Bis auf ..., blöde Mitarbeiter. Lest ihr das? Stimmt 
doch, wofür bezahlen wir euch? So, jetzt habe ich es denen gegeben. Kündigung 
kommt, weil sich wegen euch euer Chef verletzt hat. Oh, shit, wäre mir zu 
peinlich vorm Arbeitsgericht zuzugeben, daß ich zu blöd bin auf meine Finger 
auf zu passen. Ich bin dumm, ja, ich weiß.

Ein anderes Thema, weil es gerade aktuell war. Das Thema war Kinder sind laut, 
machen Dreck und kosten Nerven. Die meisten Kinder kann man erziehen, gut ist 
noch ein anderes Thema. Es gibt Eltern welche es manchmal bereuen Kinder zu 
haben. Ich finde es nicht gut, wenn man so an die "Dinge" heran geht. Es war 
eure Entscheidung, die Kinder in die Welt zu setzen, es war nicht die 
Entscheidung eurer Kinder. Ihr habt sie sicher auch nicht gefragt ob die 
auf die Welt wollen. Ich kann es nachvollziehen, daß man manchmal solche 
Gedanken bekommen kann aber man solte sie sofort verbannen. So über die 
eigenen Kinder zu denken ist nicht gut. 
Es war auch das Thema "pupsen". Erwachsene sehen es als peinlich und das man 
es nicht macht, wenn es andere mitbekommen können. Ist nunmal so, und ich bin 
da auch nicht anders als die anderen. Es ist unangenehm wenn es einem in der 
Öffentlichkeit passiert und peinlich weil as auch für die anderen unangenehm 
ist. Aber Kinder sehen es etwas anders. Wenn man Kinder hat dann ist es eben 
etwas natürliches was der Körper eben macht. Die Darmwinde müssen ja raus. 
Ob man da immer die Kontrolle darüber hat ist eben die Frage. 
Und mir fiel da eine Situation ein, mit unserer Tochter. 
Sie war etwa 5 Jahre alt und so ein Kind wiegt jetzt nicht viel. Nur falls 
sich gleich jemand wundert. 
Wir waren unterwegs und es war kein Spielplatz aber eine Wiese und es waren 
auch noch 3 oder 4 andere Kinder dort. Natürlich spielten die alle zusammen, 
oder buddelten herum. Wir wollten dann gehen und riefen unsere Tochter, doch 
auch beim zweiten rufen reagierte sie überhaupt nicht. Soweit weg war sie 
jetzt nicht, sie hätte uns hören müssen. Eltern kennen so etwas sicher, es 
ist ärgerlich wenn die Kinder nicht hören. Ich ging dann hin und natürlich 
diskutierte ich da nicht mit ihr. Ich packte sie einfach mit "Wir habe dich 
schon zweimal gerufen, hörst du schlecht? Soll ein Arzt mal genauer nachsehen?".
Ich nahm sie nicht auf den Arm, ich legte sie wie einen Kartoffelsack über die 
Schulter. Als ich sie hochhob machte sie auch ein "jetzt sind sie sauer auf 
mich" Gesicht. Sie wusste also was los war. Als sie so über meiner Schulter 
lag passierte es. Ich: "Hast du gerade gepupst?", sie leicht erheitert: "Ja.", 
ich ganz ernst: "In mein Gesicht?!", sie verschüchtert: "Ja, tut mir leid.". 
Nun, man hätte sie mit dem schlechten Gewissen und so lassen sollen, sie hatte 
ja nicht gehört. Aber ich konnte wohl nicht anders. Ich nahm sie von der 
Schulter runter und nahm sie auf den Arm und während dessen fragte ich dann, 
immer noch ganz ernst: "Wie kann so ein kleines Mädchen so viel Gestank 
zusammen bekommen?", sie dann etwas frech: "Ich gebe mir eben Mühe.". 
Ja, was soll man da noch sagen, sie sollen sich ja auch Mühe geben und es 
gut machen aber nicht unbedingt so. Aber man muß sich jetzt ein kleines 
Mädchen vorstellen, mit ihrem Kinderlachen, ihre kleinen Milchzähne und 
ein etwas komisches Lachen welches mein Engel als "wie außer Kontrolle 
geraten" bezeichnete, wie kann ich da ernst bleiben? "Mademoiselle, das 
war aber nicht sehr nett!", da wurde auch sie wieder etwas ernster. 
Ja, kann passieren, daß die Darmwinde sich den Weg nach Draußen suchen.
Mein Engel war natürlich nicht erfreut, daß unsere Tochter nicht hören 
wollte und nun sah sie, wie wir zusammen lachten. Sie fragte, ganz streng, 
was das unartige Mädchen denn so lustig finden würde. Ich zu unserer Tochter: 
"Komm kleines Stinktier, sag es ihr.", unsere Tochter: "Ich habe gepupst.", 
mein Engel schaute fragend. Ich: "In mein Gesicht!", mein Engel versuchte 
dann ernst zu bleiben: "Als du sie über die Schulter gelegt hast?", "Ja, 
die Mademoiselle ist unartig und ein kleines Stinktier, ich wäre fast 
umgekippt.". Während unsere Tochter wohl nicht genau wusste was sie davon 
halten solle, sah man meinem Engel an, daß sie damit kämpfte weiterhin ein 
ernstes Gesicht zu machen und nicht zu lachen. Ich: "Findest du das etwa 
lustig?", da konnte sie es nicht mehr zurückhalten. Die fing an zu lachen, 
da fing auch unsere Tochter an und ja, ich fand es auch lustig. Mein Engel 
drehte sich weg, sie hatte wohl die Kontrolle verloren. Mit Tränen im 
Gesicht, vom lachen, dann: "Euch zwei kann man auch nicht alleine lassen!". 
Und genau für solche Momente hat man Kinder, genau dafür sind sie da. 
Ist es den Ärger nicht wert? Solche Momente? Doch, ist es. 
Und nur um es klarzustellen, wir redeten noch mit unserer Tochter darüber, 
daß ihr Verhalten nicht in Ordnung war. Aber ohne Emotionen, ohne den Ärger 
im Bauch und in Ruhe. So konnte man mit unserer Tochter auch am besten 
sprechen, sie nahm es dann auch an. Wir erklärten es ihr meist, damit sie 
den Grund versteht. Als Kind hat sie eben auch Pflichten, sie möchte ja auch, 
daß ihre Eltern sie beschützen und sich um sie kümmern. Doch das können die 
Eltern nur, wenn die Tochter auch auf sie hört. Wenn wir sie rufen, damit sie 
sofort kommt, dann könnte es auch eine Gefahrensituation sein. Oder was, wenn 
wir sie dann "vergessen", weil sie nicht da ist wo wir sie hingerufen haben? 
Dann bleibt sie ganz alleine zurück und wir können uns nicht um sie kümmern. 
So in die Richtung. Gehorsam ist keine Strafe sondern dient normalerweise 
ihrem Wohl und Schutz. 
Auch damals diskutierte ich nicht mit ihr, sondern nahm sie einfach auf meine 
Schulter. Aber man sollte eben nachher darüber reden. Sicherlich war es unserer 
Tochter schon in dem Moment klar, daß sie uns verärgert hat aber man redet dann 
später darüber. 

Niemals haben wir gesagt, und ich eigentlich auch nicht gedacht, daß es besser 
gewesen wäre, wenn wir unsere Tochter nicht bekommen hätten. 
Sie war nicht geplant aber sie war ganz sicher kein Unfall. 
Sie war ein Geschenk, anders kann ich es nicht ausdrücken. Verhütung ist nicht 
100 Prozent sicher, aber trotzdem war es wohl so, daß das Leben der Meinung 
war, daß mein Engel und ich ein Kind haben sollen. 
Ein Abbruch der Schwangerschaft kam für uns nicht in Frage. Jeder muß das für 
sich entscheiden, bei so einer Frage sind viele persönliche Emotionen und 
auch Umstände zu bedenken. Wenn sich zB eine Frau dazu entscheidet, würde ich 
es ihr nicht vorwerfen. Gut, wenn es nicht mein Kind ist, sage ich ganz klar 
dazu. Man kann dann sachlich argumentieren, daß es ja erst nur ein Zellhaufen 
ist und noch kein Kind. Doch, für uns war es unser Kind, Kinder wachsen und 
werden größer, vom ersten Moment der Schwangerschaft an. Es war nicht einfach 
nur ein Zellhaufen, es war unser Kind im Wachstum. 


Straßenverkehr und so gewisse Situationen. Ich war mit der Giftziege angefangen 
und nun kommt es mir etwas blöde vor wenn ich jetzt über das mit Ivie schreibe. 
Aber es ist ja nicht vergleichbar, oder? Und selbst wenn, wir haben uns Gedanken 
über den Vorwurf gemacht und waren anderer Meinung. Vielleicht machen sich dann 
auch andere Gedanken über Vorwürfe an sie? 
Eine Ampel, für uns im Auto zeigt sie rot. Die querenden Fußgänger bekommen auch 
rot und unsere wird dann sicher bald grün. Eine Mutter geht dann bei Rot mit 
ihrem Kinderwagen mit Kind auf die Straße. Ein weiteres kleines Kind will erst 
nicht bei Rot auf die Straße aber die Mutter zerrt es an der Hand mit rüber. 
Unsere Ampel springt auf Grün. Ich sage dann noch so: Die liebt ihre Kinder 
nicht, denn sie will, daß ihre Kinder lernen bei Rot über die Kreuzung zu 
laufen und dann ein hohes Risiko für die besteht überfahren zu werden. 
Nun, ich fuhr natürlich nicht an, trotz Grün. Die Familie umzufahren wäre ja 
nicht gerade nett. Ivie machte dann ihr Fenster runter und rief der Mutter 
dann zu, daß sie ihre Kinder sicher nicht liebt wenn sie will das die Kinder 
lernen immer bei Rot auf die Kreuzung zu laufen und dann angefahren zu werden.
Wenn man seine Kinder liebt würde man wollen, daß sie immer sicher über die 
Kreuzung kommen und nicht umgekehrt. 

Übertrieben von uns? Ich finde nicht. Auf diese Weise lernen die Kinder die 
guten wie die schlechten Verhaltensweisen. Gerade die Eltern sind für die Kinder
Respektspersonen, egal was andere ihnen sagen, die Kinder achten darauf was ihre 
Eltern tun. Und solche Eltern zeigen ihren Kindern wie man schnell sterben kann. 
Ich hatte letztens den Unfall mit der 18jährigen verlinkt. Sie starb weil ihr 
die Regeln wie Stoppschilder und Co. egal waren. Ich schrieb auch, bei aller 
Trauer und Respekt aber die Eltern sollten sich mal fragen was sie bei der 
Erziehung falsch gemacht haben, daß ihre Tochter lieber den Tod sucht als sich 
an die Regeln zu halten welche auch sie schützen sollten.

Wie gehen solche Kinder durchs Leben? Immer Risiko, wofür? Meisten ist es eben 
nicht cool oder für den großen Erfolg, meist ist es einfach nur dumm. Und wenn 
sie es merken ist es meist zu spät.
Manchmal muß man Risiken eingehen, daß kenne ich leider auch. Aber wenn man 
sich des Risikos bewusst ist, es erkennt und einschätzten kann, dann kann man 
die Entscheidung treffen ob es sich wirklich lohnt oder lieber doch nicht. 
Und wenn es notwendig ist, dann weiß man worauf man besonders achten muß um 
schnell reagieren zu können. Man weiß dann, was geschehen kann und kann sich 
darauf vorbereiten um den Schaden zu minimieren. 
Aber bei vielen scheint dieses Risikomanagement nicht vorhanden zu sein. Die 
gehen einfach drauf los und machen sich keine Gedanken, die sind eben dumm 
und hoffen auf ihr Glück. Dann spielt doch lieber Lotto und nicht Russisches 
Roulette an der Ampel und Co. . 

Am Sonntag sind wir wieder unterwegs. Ach ja, Tanken. Das ganze Thema 
Tankrabatt lasse ich mal weg. Denjenigen, welche die großen Gewinne einsacken, 
und dadurch sich von Krisen bereichern, auch noch die Steuergelder schenken 
und dann darum bitten doch bitte die Preise zu senken ist wohl eher dumm und 
ein Zeichen von schlechtem Krisenmanagement. Als ob alle plötzlich von den 
hohen Preisen überrascht wurden. 
Die Preise steigen nicht wegen den Kosten, sondern weil die Konzerne sie 
erhöhen können. Wenn die Gewinne exorbitant steigen, dann gehen die 
Preiserhöhungen in die Gewinne und nicht zur Deckung der Kosten. Jetzt kann 
man mit Risikoabdeckung usw. kommen, ändert nichts daran, daß die Preise 
nicht die Kosten widerspiegeln sondern die Gier der Konzerne und der 
Menschen dort. Alle anderen zahlen den Preis dafür und werden von denen 
ausgelacht. Die Abhängigkeit von den Konzernen kostet der Gesellschaft eine 
Menge Geld und Lebensfreude.

Jetzt bin ich damit doch angefangen. Es ging mir um etwas anderes. Benzin ist 
teuer geworden und dann sind da die Leute welchen es egal ist. 
Ein Kollege aus der Firma, kein direkter Kollege von mir aber eben aus der 
Firma. Schon oft habe ich gesehen wie er zB morgens oder nachmittags fährt. 
Digitales Gaspedal, durchgetreten oder nicht, und auch sonst aggressiv auf 
der Bremse. Schneller ist er dadurch eher nicht, wie ich eben schon öfters 
mitbekommen habe wenn wir morgens oder nachmittags den selben Weg fahren. 
Gut, ob man viel PS und hohen Verbrauch braucht, muß jeder selber wissen. 
Es macht ja durchaus auch mal Spaß und wenn die Leute Spaß damit haben wollen 
dann ist es eben so. Ich gebe manchmal auch mal mehr Gas und so weiter. 
Aber was ich dann nicht ausstehen kann, wenn sich diese Leute darüber beklagen, 
daß der Sprit so teuer ist und sie ja so viel mehr dafür bezahlen müssen. 
Wenn es für euch ein Problem ist, dann zieht die Konsequenzen daraus. Den 
Fahrstil kann man anpassen und evtl. ein sparsameres Auto kaufen. Aber wenn 
man dann weiterhin Spaß haben will, weiterhin so fährt und das Benzin 
verheizt, obwohl da ja Sparpotenzial wäre, dann hört auf zu meckern und 
zu jammern. Diese Leute nerven nur. Steht doch einfach dazu.
Ivie und ich fahren auch zB am Sonntag wieder weg. Ich weiß, daß das Benzin 
teuer ist und auch der Strom zum aufladen des Akkus steigt eher als zu fallen. 
Aber ich meckere deswegen nicht. Es mag mehr und mehr zum Luxus werden mit 
dem Auto unterwegs zu sein, aber mich interessiert es nicht ob ich 10 oder 20 
Euro mehr bezahle. Klingt überheblich, aber so ist es. Den Luxus werden wir 
uns auch weiterhin nehmen, weil uns das Geld nicht am Monatsende fehlt. 
Wir müssen dann am Wochenende auch nicht auf den Kuchen verzichten. 
Unser nächstes Auto wird ein reines Elektrofahrzeug? Kann durchaus sein, wenn 
es unsere Anforderungen erfüllt. Mir ist es egal womit es fährt. Es soll aber 
die Anforderungen erfüllen.

Das hänge ich noch mit dran:
Ist gerade aktuelle eingestellt worden. 
Also geht es hier noch weiter. Trunkenheit am Steuer, für viele nicht schlimm.
Viele bagatellisieren es, selbst wenn die Unfallstatistiken kein gutes Bild an 
Trunkenheitsfahrten lassen. Vermutlich weil viele selbst Alkohol trinken und 
gegenüber sich selbst nicht zugeben wollen, was es bedeutet. 

Ich denke jeder weiß wie schlimm es ist sich ans Steuer zu setzen wenn man 
Alkohol getrunken hat. In Deutschland sind die Strafen im Vergleich zu anderen 
Ländern viel zu milde. Wenn der Alkohol dann auch noch als strafmildernd 
genommen wird, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. 

Menschen verharmlosen den Alkohol weil sie ihn ja selbst brauchen, um Spaß zu 
haben, um sich gut zu fühlen oder um auf Partys locker zu werden und dann den 
Spaß mit dem One-Night-Stand zu haben welchen man sich sonst nicht getraut 
hätte. 
Diese Menschen sind abhängig. Das Stichwort lautet "brauchen", sie brauchen 
es um sich gut und glücklich zu fühlen. Typisch für Drogen, deren Opfer so zu 
steuern und in die Hirnchemie einzugreifen damit die sich nur dann gut fühlen 
wenn sie die Droge nehmen. Das macht Drogen aus, man braucht sie, sonst "fehlt" 
einem etwas wichtiges. 
Ich habe Menschen kennengelernt bei denen es allen ersichtlich war, daß sie 
Alkoholiker sind. Frauen und Männer, die ihr Leben dem Alkohol opferten. 
Manchmal auch die Ehe und das Familienglück. 
Alkohol in der Schwangerschaft ist auch so ein Thema. Bei mir kam auch die 
Frage auf, ob der Grund für die Schädigung Alkohol während der Schwangerschaft 
war. Nun, meine Mutter sagte, sie hätte nicht viel getrunken. 
Eine Genschädigung ist es nicht, deshalb war es egal das mein Vater ein 
Saufkopf war. Ich glaube meiner Mutter und selbst wenn sie mehr getrunken hatte, 
ich würde es ihr nicht vorwerfen. Ob die Nervenschäden durch das Nervengift 
Alkohol oder durch Sauerstoffmangel bei der Geburt verursacht wurden, es ändert 
ja nichts. 

Aber Menschen welche dem Alkohol nicht entsagen können, die ihn "brauchen", 
von solchen Leuten halte ich mich fern. Denn oft haben die auch nicht (mehr) 
die besten Charaktereigenschaften. 

Manche lachten evtl. über mich wenn gefragt wurde, was man trinken möchte 
und alle dann ihren Stoff bestellten und ich dann mit "bitte einen Kakao" 
ankam. Manche hielten es für einen Witz aber nein, "ich wurde gefragt was 
ich trinken möchte und ich möchte gerne einen Kakao haben. Haben sie keinen?". 

Es ist kein Witz. In anderen Ländern ist dieses "Bier und Schnaps" nicht so 
verbreitet, dort gibt es auch alkoholfreie Cocktails. Wenn man in Deutschland 
einen "Arnold Palmer" haben möchte, dann schauen die dich an als wärst du ein 
Alien. Oder einen "Virgin Mary", schmeckt übrigens gut, dann glauben die wohl, 
du willst, na ihr wisst schon. Nein, ich will dann kein Zimmer sondern etwas 
zu trinken. "Orange Fizz" ist ja noch möglich aber Ipenama, ne, ach, wie ... 
Ipanema so rum, ist dann schon nicht mehr bekannt. In Deutschland musst du 
dann schon in einen guten Laden gehen wenn man so etwas möchte. Die Standard 
Diskos oder Kneipe ist eben nur für Alkis, eben mit den vielen Sorten Alkohol, 
und die Folgen des Drogenkonsums gedacht. 

Meine persönliche Meinung dazu: Man ist ohne Alkohol freier. Der Körper 
wird nicht durch Nervengifte, welche auch das Gehirn manipulieren, belastet 
und man muß keine Angst vor Kontrollen haben, daß man doch zu viel hatte 
und evtl. seinen Führerschein abgeben darf. Ich erinnere mich auch an alles 
und verliere nicht die Kontrolle über mich und mein Leben weil ich dumme 
Dinge tue. Auch der Gruppenzwang hat bei mir nie gewirkt, lieber gehe ich 
als mich erpressen oder unterdrücken zu lassen oder ich mich selbst aufgebe.

Man ist deshalb nicht "cool" bloß weil man auf Alkohol verzichtet und es 
auch eine Party-Welt ohne Suff und Koma gibt.

Wer mit mir ein Problem hat weil ich keinen Alkohol trinke, der hat wohl 
selbst keinen Charakter. 
Viele Menschen sind sich der Gefahren des Alkohols bewusst. Und wenn ich 
dann sage: Nein danke, ich muß noch fahren. Dann ist das für viele kein 
Problem. 
Versucht es mal ohne Alkohol, auf Dauer habt ihr mehr davon und von eurem 
Leben. Man bleibt jung, auch im Geiste und hat mehr vom Leben als diese 
Leute welche der Sucht ihres Körpers nachgeben und ihren Geist dafür opfern.
Bloß weil man älter wird muß man nicht "vertrocknen" und mürrisch werden. 

Ich verhalte mich nicht altersgerecht? Doch, ich schon. Ich bin immer noch 
der Mensch der ich immer war. Die anderen sehen dann nur, was sie dem "ich 
will mich gut und glücklich fühlen" geopfert haben. Die "Rechnung" für das 
Party-Leben kommt eben immer am Ende. Womit wir wieder bei den Cocktails 
wären, die kosten meist viel mehr als euer flüssiger Stoff. Aber den Preis 
für Stil und Charakter zahlt man dann gerne, es ist eben etwas besonderes.

Kakao ist Kinderkram, nein ist es nicht. Kakao schmeckt gut, viele mögen 
Schokolade, also warum mögt ihr keinen Kakao? Also richtigen, nicht dieses 
billige gepanschte Zeugs. Im Winter eine heiße Schokolade, daß ist etwas 
zum trinken. In gewissen Hotels usw. ist es etwas besonderes. 
Kinder haben noch nicht die Vorurteile und die gesellschaftliche Manipulation 
in sich, die mögen Kakao, so wie Schokolade. 
Warum glaubt ihr, daß Kakao nichts für Erwachsene ist? Es gibt viele Sorten 
und auch die heiße Schokolade ist nicht immer das selbe. 
Vielleicht glaubt ihr es weil euer Denken eingeschränkt und gesteuert ist. 
Wodurch und wie, darüber sollte wohl jeder selber mal für sich nachdenken.

Für mich gibt es jetzt noch eine heiße Schokolade, oder doch einen warmen 
Kakao. Zum süßen nimmt man dann ein wenig Honig, nur so ein Tipp von mir.

PS: Komisch, die einen denken ich sei "cool"? Und die andere denkt, ich sei 
"heiß"? Ja was denn nun? Alles so kompliziert hier.