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03072026



Es ist schon Juli, einige Tage nichts hier geschrieben. Ich schrieb ja, 
ich hatte Stress. Die Hitze-Glocke über Europa war da auch nicht wirklich 
hilfreich. Ich bin ja eher der Sommer-Typ, die Sonne und der Sommer geben 
mir einfach so viel Energie. Ich komme mit der Wärme auch recht gut zurecht. 
Natürlich schwitzt man bei so hohen Temperaturen, jeden Tag ein neuer allzeit 
Temperatur-Rekord. 
Es war ja nicht nur hier so warm sondern überall. Letztes Jahr hatten wir in 
Spanien auch so eine Hitze aber dieses Jahr war es schlimmer. In Frankreich 
soll es an die 44 Grad Celsius gegangen sein. In Deutschland fast 42 Grad 
Celsius. Hier bei uns ging es an die 40 Grad Celsius.
Schlimm war ja, daß es auch Nachts nicht wirklich abkühlte. Abends, wenn die 
Sonne weggeht, auf der Terrasse sitzen und die Nacht auf einer Decke auf dem 
Rasen im Garten verbringen. Selbst den Insekten und Ameisen war es wohl zu 
warm und liesen uns in Ruhe.
Oder Tagsüber mit dem Auto unterwegs, dank Klimaanlage. 

Abends zusammen grillen, oder doch lieber nur leichte und gekühlte Salate. 
Bei der Wärme lässt man das Fleisch auch mal weg.

Wir sind bei der Wärme auch nicht zum Training gegangen. Wir hätten das 
Training anpassen können aber nun ja, der innere Schweinehund schwitzte auch 
so schon.

Familie, was sagt das Wort aus? Verwandtschaft oder doch Familie? Die Frage, 
ob wir uns etwas vormachen, steht im Raum aber was solls? Ivie und ich sind 
nicht verheiratet, aber wir leben zusammen und evtl. sogar enger und 
verbundener als so manches Ehepaar. Zoe oder, ich nenne sie jetzt bei ihrem 
Namen, Zoya ist nicht mit uns verwandt aber im Gegensatz zu ihren Eltern 
ist es uns nicht egal wie es ihr geht. Familie, Menschen die füreinander da 
sind und nicht anfangen auszurechnen was sie davon haben.
Es tut gut und es ist schön, nur das ist es was zählt. Was andere denken, 
sofern sie es denn können, ist egal.
Die USA, Trump wird mehr und mehr als das erkannt was er ist: Ein korrupter 
Versager. Seine "Familie" ist eher eine Firma, ohne Emotionen und eher wie 
eine Mafia und nicht wie eine Familie. Wie ich jetzt darauf komme? Meine 
Kontakte in den USA, wir schrieben über einige Dinge und da kam auch das 
Thema auf. 250 Jahre und der 04. Juli und was für ein Desaster Trump und 
seine korrupten Leute daraus gemacht haben. 
Trump hat mehrere Kinder aber nicht von der selben Mutter. Er betrog eben 
gerne, die Eppstein-Akten will er verbergen, dafür gibt es wohl gute Gründe. 
Seine jetzige Ehefrau schläft nichtmal in dem selben Zimmer wie er, die 
haben ein Arrangement und keine Ehe. Solche Leute haben keine Emotionen 
und solchen Leuten sind alle anderen egal, sogar die eigene Familie hat 
dann keine Bedeutung für solche Leute.
Es gibt mehr und mehr welche es direkt ansprechen und Trump als das nennen 
was er wohl ist: Ein extremer Narzisst. Wäre er nicht mit dem goldenen Löffel 
seiner Eltern geboren worden, Trump wäre in der Gosse gelandet. Was er auch 
anfasst richtet er zugrunde aber behauptet immer etwas von "das tollste und 
beste und niemand sonst könnte". Ein dummer Esel geht Richtung Klippe und 
erzählt allen, daß dort keine Klippe sei. Und dann gibt es immer noch so 
viele dumme Esel die dem dummen Esel folgen. Wie dumm muß man sein um 
Dummheit toll zu finden?

Die WM in den USA. Südkorea war eine Blamage aber was die dort dann gemacht 
haben, fast schon einen Staatsakt aus dem Versagen gemacht, daß war doch 
wohl völlig übertrieben. Die Gesellschaft dort ist auf Erfolg ausgerichtet 
aber normalerweise hat das auch Grenzen. Eunjoo schrieb mir, daß sie es 
schade fand, daß sie aus der WM ausgeschieden sind aber das da so ein Theater 
daraus gemacht wurde hatte sie nicht verstanden und sie sei nicht die einzigste 
dort die so denkt. 
Deutschland ist auch raus, was solls? Aber Frankreich ist noch drin. Das freut 
mich, meine Engel führen sie. Mal sehen wie weit sie kommen.
Die deutsche Mannschaft, dazu sage ich lieber nichts. Die sollen sich aufs 
Spiel konzentrieren und nicht auf ihr Bankkonto und wie viele Frauen sie 
flachlegen könnten. Es sind keine Profis, die sind einfach nur überbezahlt.
Andere Teams spielen noch richtig und bekommen bestimmt weniger bezahlt.

Arbeit, diese Menschen welche immer so tun als ob und sie sind ja die besten 
und überhaupt aber wenn es darauf ankommt verkriechen sie sich und lassen 
andere die Arbeit machen. Da werde ich jetzt nicht weiter darauf eingehen 
sondern es geht mehr um etwas anderes. 
Die meisten Menschen kennen mich nicht und damit meine ich nicht meinen Namen.
Im Blog schrieb ich es schon mal, die Leute kennen mich zB nur von der Arbeit 
und so und denken dann, ich sei so ein harter und starker Typ der sich durch 
boxt. Dies mag durchaus auch stimmen, die Welt da draußen erfordert dies eben 
manchmal. Wenn sie mich besser kennen dann wissen sie meist, daß ich immer 
versuche fair zu sein und mich nicht über andere stellen will. Aber nur sehr 
wenige Menschen kannten oder kennen mich tatsächlich, der welcher ich wirklich 
bin. Ich glaube Jaqueline kann ich dazu zählen, natürlich meine beiden Engel, 
sie kannten mich, so wie ich war. Und Ivie, sie kennt mich so wie ich bin.

Ich weiß jetzt nicht mehr wie es zu dem Thema kam aber es ging dann um den 
Verlust meiner Engel und die Zeiträume. Unsere Tochter war 9 Jahre alt, war 
also noch keine 10. Aber sie war fast 10 Jahre lang ein Teil meines Lebens. 
Ich weiß nicht ob 10 Jahre viel sind oder wenig aber es waren fast 10 Jahre. 
Manche verlieren ihr Kind schon früher und trotzdem werden die Eltern immer 
an ihr Kind denken. 
Mit meinem Engel war ich über 10 Jahre lang zusammen. Es waren glückliche 
Jahre. Nachdem sie nicht mehr da waren vergingen viele Jahre ohne Glück und 
Freude. 

Ach, ich weiß jetzt gar nicht wohin ich wollte. 
Wer kannte mich wirklich? Meine Mutter? Nein, sie wusste auch nicht alles 
über mich. Vater oder Geschwister? Nein. 
Das Bild welches die Menschen von mir hatten, ich hätte es gerne gesehen 
oder gewusst. 
Ich glaube ich hatte mal im Blog über Situationen geschrieben wo es darum 
geht, daß Arbeit oder Dinge eben erledigt werden müssen. Wenn Leute es 
nicht tun, warum auch immer, und ich dann komme und ich mache es dann einfach, 
dann denken die ich wolle die nur vorführen. Aber deshalb tue ich es nicht 
sondern weil ich Arbeit erledige. Andere schwingen große Reden ich handle 
lieber. Manche legen dies einem negativ aus.

In der Firma, also die für die ich arbeite, nicht meine, gab es wieder etwas 
und ich musste dann an früher denken und wie ich an die Arbeit herangegangen 
bin. Ganz ganz früher, es ging um Montage und ein großer Träger lag noch 
herum obwohl er eigentlich schon an seinem Platz sein sollte. Es ging nicht 
mit einem Kran oder so, man kann sich das nicht immer aussuchen. Keiner 
wusste warum der noch da lag und nicht an seinem Platz war. Es musste aber 
weiter gehen also kümmerte ich mich darum. War eine Schufterei aber ich 
bekam ihn an seinen Platz und alles passte und war gut. 
Dann kam der Projektleiter und fragte, ob ich den dort platziert hätte. Ich 
sagte: Ja, ob es falsch war. Nein, nur die anderen sagten, sie könnten es 
nicht und es wäre zu schwer. Deshalb haben sie die Arbeit einfach liegen 
lassen und gesagt: Zu schwer, geht nicht. Nun hatte ich es alleine gemacht 
und die anderen sahen dann natürlich recht blöd aus. Es war aber nicht meine 
Absicht. Vor einigen Jahren hatte ich dann den anderen Job dort und war auch 
Teilprojekt-Verantwortlich. Eine andere Firma führte für/bei uns Arbeiten 
durch und die hatten direkt Material bestellt. Die Bestellung ging also 
über die andere Firma aber das Material wurde bei uns angeliefert weil sie 
es ja bei uns benötigen. Es waren Platten für den Boden einer Plattform. 
Der LKW welcher das Material anlieferte wurde vom Werkschutz zu mir geschickt, 
weil ich da mit verantwortlich war. Ich sagte dem Fahrer dann, daß er dort 
und dort hin fahren solle, an der Halle werden die Arbeiten ausgeführt und 
die Leute sind ja dort incl. einem Stapler zum abladen.
Evtl. 15 bis 30 Minuten später ging ich zufällig dort vorbei, nicht mal 
direkt dort sondern in etwas Entfernung. Ich sah dann, daß der LKW dort noch 
stand und wunderte mich. Also ging ich dort hin und wollte sehen was los ist.
Der Fahrer war fast auf 180 und wollte wieder zu machen und mit der Ware 
wieder weg fahren. Dieses "was soll die ...... denn jetzt wieder" muß ich 
wohl nicht erwähnen. Es waren zwei große Paletten mit Platten für den Boden 
in Übergröße, also etwas 2,5 bis 3 Meter lang und ein Meter und etwas breit 
mit einem Gewicht von etwa 7 Tonnen pro Palette. Es stand aber ein großer 
10t Stapler zur Verfügung, also könnte man wenn man wollte. Eine kleine 
Gruppe von Leuten der Werkstatt stand da in der Nähe, es waren nicht meine 
Leute aber die kannten mich ja. Also fragte ich die, warum denn keiner ablädt.
Sorry aber es kamen nur Ausreden. Ist ja für die Fremdfirma und da hätten die 
ja nichts mit zu tun und es wäre ja auch viel zu schwer und und und. Ich habe 
da nicht lange diskutiert, es waren nicht meine Leute also sollten die mir 
den Schlüssel für den großen Stapler geben, was sie auch taten. Ich lud die 
Paletten dann selbst ab, völlig egal Hauptsache erst mal runter vom LKW. Als 
ich anfing kamen die von der Fremdfirma mit einem kleinen Stapler, was trägt 
so ein kleiner Stapler, 1 oder 1,6t? Was sie denn damit wollten? Nun, sie 
wollten dann per Hand und mit dem Stapler die Platten einzeln vom LKW laden, 
andere Möglichkeiten hatten sie ja nicht. Ich konnte echt nur mit dem Kopf 
schütteln, die hätten sich mit den schweren und großen Platten abgequält und 
die Leute aus der Werkstatt stehen da und trinken Kaffee und rauchen. Ich 
hatte dann die Paletten vom LKW geladen, ja war schwer das Zeug aber der 
Stapler war für so eine Last ausgelegt. Dumm für die Leute war jetzt, daß 
der Leiter der Werkstatt auch vorbei kam und sich wunderte warum ich denn 
da ablade. Er war nicht Happy, sagen wir es mal so. Nachdem ich die Paletten 
vom LKW hatte fuhr ich die Paletten mit dem großen Stapler dorthin wo sie 
benötigt wurden. Die Leute von der Fremdfirma waren natürlich glücklich 
darüber. Es hatte natürlich ein Nachspiel und ich war diesmal auch daran 
beteiligt. Als ich den Schlüssel für den Stapler wollte ging es mir nicht 
darum die Leute bloßzustellen sondern möglichst schnell die Paletten vom 
LKW zu bekommen. Aber das Verhalten von den Leuten war nicht akzeptable. 
Der Leiter der Werkstatt und ich sprachen mit den Leuten und warum ihr 
Verhalten nicht korrekt war. Es ist bzw war eine Fremdfirma aber die 
arbeiten bei und für und mit uns. Es sind Kollegen wie alle anderen auch. 
Bei uns wird nicht ausgegrenzt, wer bei uns arbeitet arbeitet bei uns, 
ganz einfach. Die hätten dabei zugesehen wie die Leute sich da abquälen 
und evtl. wäre es dabei auch noch zu einem Unfall gekommen, evtl. sogar 
zu einem tödlichen und nur weil die zu Faul waren sich auf den Stapler 
zu setzen und die Platten vom LKW zu heben. Die Leute der Fremdfirma 
hatten keinen Schein für den großen Stapler und evtl. wollte niemand 
ihnen den großen Stapler geben. Aber die Leute aus der Werkstatt hatten 
genauso wie ich einen Schein dafür. Und dann lieber rumstehen und 
Kaffee trinken und ... ja was? 
Hauptsache ein schönes Leben haben und sich nicht bemühen und dabei 
auch keine Rücksicht auf andere nehmen. Wie viele es von diesen Egoisten 
doch gibt. Aber dann so tun als hätte ich ihnen nur schaden wollen. 

Ja, ist schon viele Jahre her. 

Die Bilder von mir als Kind, ich habe sie noch nicht eingestellt aber 
wenn die Zeit da ist werde ich es tun. 
Ich wäre wohl ein fröhliches Kind gewesen, auf den Bildern bin immer ich 
der welcher lacht und fröhlich ist während meine Geschwister immer nur 
ernst gucken. Zugegeben, wenn ich selbst die Bilder sehe, sehe ich ein 
Kind mit einer gewissen Ausstrahlung. Und das soll ich gewesen sein? 
 
War ich immer fröhlich weil ich so behütet und sorgenfrei lebte während 
meine Geschwister und andere es nicht waren? Nein, sage ich ganz klar. 
Ich werde auch nicht Vorfälle zwischen mir und meinen Geschwistern oder 
anderes hier einstellen wo auch mal Gewalt angewendet wurde. Als Kind 
hatte ich diese Sehnsucht nach einer wirklichen Familie, wo sich jemand 
um die Kinder kümmerte, um mich kümmerte. Es war hart und schwer für 
mich, nicht akzeptiert zu werden und der schwache, der welcher zurück 
gelassen wird, zu sein. Schon als Kind war ich in gewisser weise alleine. 
Nicht einsam sondern alleine. Ich hatte keine Angst vor Verlust, was 
hätte ich den auch verlieren können? Die Familie, die Menschen welche 
trotz allem um einen herum waren? An so etwas hat man damals nicht gedacht.
Zudem, es war nicht diese feste Art von Familie. Unser Vater wollte nichts 
mit seinen Kindern zu tun haben. Wir Geschwister hatten nie diese feste 
Bindung, wir lebten dann jeder sein eigenes Leben und hatten kaum noch 
Kontakt. Diese Art von Familie war es, da gab es nicht viel zu verlieren.
Als Kind bot jeder Tag eine neue Chance und die Möglichkeit des Glücks. 
Meine Situation damals, daß ich überhaupt lebte und so leben durfte, 
evtl. war es mir schon als Kind klar, es ist ein Geschenk und nicht 
selbstverständlich. Schon als Kind machte man mir klar, daß ich nicht 
wie die anderen war. Es war mir egal. Mein Leben war von klein auf 
von Herausforderungen geprägt. Ob emotional, intellektuell oder körperlich, 
ich musste mehr leisten und mich öfters den Herausforderungen des Lebens 
stellen. Die Familie, die "Verbannung" durch unseren Vater und dessen 
Familie. Unsere Großeltern und Tanten und Onkel und alles, als wären 
wir Kinder Schwerverbrecher. Selbst nach all den Jahren kann ich es 
auch heute nicht verstehen wie man sich so verhalten kann. Wenn es 
eine Hölle gibt, den Teil der Familie wird man dort wohl finden. 
Man wollte mich nicht mal in die Schule lassen, bei der Untersuchung 
waren die ja so rücksichtsvoll. Ich weiß noch, es war wie zB bei der 
Musterung, alle Kinder in einer Turnhalle oder so etwas. Also nicht 
jedes Kind für sich. "Was wollen sie den mit dem hier, der ist doch 
behindert, der hat hier nichts zu suchen.", und ja, ich stand dabei.
Menschen welche mit Kindern zu tun haben, vielleicht sogar selbst 
Kinder haben, haben kein Problem damit einem Kind und dessen Eltern 
so etwas anzutun und ins Gesicht zu sagen, vor all den anderen 
Leuten dort. Gute Menschen? Ich denke die Hölle dürfte sehr voll sein.
Bis dahin war nie die Rede von Behinderung. Manche Kinder lernen erst 
später laufen als andere usw. . Niemandem war es bis dahin aufgefallen. 
Ist das nicht interessant? Was für andere normal war und wie von selber 
lief war für mich eine Herausforderung. Dinge tun, die für andere 
Kinder normal sind und die sie ohne Mühe tun konnten, für mich war es 
anders. Laufen lernen, auf Bäume klettern, sich selbst das Fahrradfahren 
beibringen und so viel mehr. Da war niemand der mir gesagt hat: Du machst 
das gut. 
Ich weiß nicht warum ich das Kind auf den Photos bin welches immer 
fröhlich ist. Hätte ich die Photos nicht gesehen und man hätte mich 
gefragt, ich hätte es genau anders gesagt, daß meine Geschwister bestimmt 
die sind welche lachen und fröhlich sind aber nicht ich. 

Es ging ums hart sein. Bin ich hart? Ja. Bin ich hart? Nein.

Mir wurde im Leben nichts geschenkt. Viele Menschen wollten mich für 
ihr Glück opfern. Nur wenige sahen mich so wie ich wirklich war. Die 
meisten wollten mich nur ausnutzen. Man lernt zu kämpfen und man wird 
dazu gebracht hart zu sein. Nicht weil man es will oder es einem dann 
besser geht, nur wegen diesen Menschen muß man es sein. Und dann mögen 
sie es nichtmal und werfen es einem vor. 

"Survival of the fittest", es stammt zwar nicht von ihm aber Charles Darwin 
nutzte diesen Ausdruck als Beschreibung der Evolution.

Viele Menschen sehen darin den Ausdruck: "Der stärkste überlebt", doch 
das ist falsch. Trotzdem wählen Mann und Frau genauso so aus, Stärke, 
und zwar körperliche Stärke und Rücksichtslosigkeit als Erfolgsgarantie.
Seid ehrlich, danach wählen die meisten aus. Für viele, besonders Frauen, 
geht es schief. Aber auch Männer erfahren, daß ihre Wahl schlecht war.

Eine Frau lernt einen Mann kennen. Beide sind am studieren, also mit der 
Hoffnung auf einen guten Job usw. . Sie treffen sich und haben Dates. 
Er bringt sie auch zum lachen und die Stimmung ist gar nicht mal so 
schlecht. Sie nimmt dann einen anderen Mann ins Visier, um diesen Mann 
zu erobern stellt sie ihr bisheriges Date, also den Mann, schlecht dar 
und bringt zum Ausdruck, daß er ihr nichts bedeutet hat und diffamiert 
ihn sogar. Nur um sich bei dem neuen Mann besser darstellen zu können und 
ihr bisheriges Date als "ihr unwürdig" hinzustellen. 
Kommt jemandem die Geschichte bekannt vor? Ich schrieb mal darüber im Blog.
Nach all den Jahren wirft sie es mir im Grunde vor. Ihr Leben hätte so gut 
sein können wenn ich nicht gewesen wäre. Ja, ich hatte sie ja auch gezwungen 
ihr wahres Gesicht zu zeigen. Und das die anderen dann entschieden, meine 
Seite zu sehen und sich von ihr fernzuhalten, war wohl auch meine Schuld. 
Sie hat ihren Traummann nicht bekommen, im Gegenteil. Er sagte es uns ja 
was sie über mich gesagt hatte. Der war nicht dumm und hielt sich von ihr 
fern. Mir war es, und sie, dann egal. Besser sofort erkennen was sie ist 
als wenn es dann zu spät ist. Sie hat das Studium nicht geschafft, evtl. 
hätte sie die Prioritäten anders setzen sollen. Aber es wäre die Schuld 
von Jaqueline und mir gewesen, ja klar. Lassen wir das jetzt erstmal.

Es ist nicht der stärkste und rücksichtsloseste wer überlebt. Es geht um 
Anpassung und Herausforderungen. Die großen und starken Dinos und andere 
sind ausgestorben, eine andere Species, welche eher die Nahrungsquelle 
für die großen und starken war, übernahm die Erde. 

Ich kann hart sein, ich kann Leute "fertig machen". Manchmal sind da 
Menschen auf die man keine Rücksicht nehmen sollte weil sie es selbst so 
wollen. Ich habe meine eigene Art und darauf sind viele nicht vorbereitet. 
Ich hatte oft den Vorteil, daß die Leute mich unterschätzten, also nutzte 
ich diesen Vorteil. So mancher hat es bereut mich herausgefordert zu haben. 
Aber bin ich stolz darauf? Nein, ich mag es nicht. Ich mag diese "Spielchen" 
nicht, es könnte alles so einfach ohne diese dummen Menschen sein. Aber wenn 
die mich angehen dann reagiere ich. 

Mein Engel wählte mich, sie sah in mir die perfekte Wahl für ihr Leben und 
ihre Familie. Andere Männer wollten sie, doch sie wollte diese Männer nicht.
Man riet ihr von mir ab, doch sie wollte mich. Ich bin froh darüber, denn 
ich sah mich selbst nicht als die beste Wahl. Menschen lehnten uns ab, sowohl 
meinen Engel als auch mich. Sie dichteten ihr auch eine "Behinderung" an, was 
sonst könnte es sein das wir zusammen waren. Später änderte sich das. Unsere 
Tochter und wir heirateten. Die Leute sahen, daß wir beide glücklich waren 
und unserer Tochter ging es gut. Andere hatten nicht das Glück? Mag sein, 
doch es ging um uns. Bei Eunjoo könnte ich verstehen wenn sie mir Vorwürfe 
machen würde aber sonst bei niemandem.

Ivie und ich. Die "Psychotante", wie sie sich selbst mal nannte, und ich, der 
"minderwertige". Die Leute sehen uns und versuchen uns und unsere Beziehung 
ins lächerliche zu ziehen. Jemand wie sie und jemand wie ich, daß wird keine 
Liebe sein sondern Mitleid oder etwas anderes. Erfolg ist auch immer nur 
relativ, gutes Geld und eine Firma, bei dem einen wird es als der großer 
Erfolg gesehen bei jemand anderen ist es ja ohne Bedeutung. Die drehen es 
eben so wie es ihnen gerade passt. Es kann ja nicht sein was nicht sein darf. 
Wie können wir es wagen uns zu lieben und glücklich zusammen zu leben während 
andere dieses Glück nicht haben. Es ist uns egal. Wir sind beide einen sehr 
langen und beschwerlichen und herausfordernden Weg gegangen, doch nun gehen 
wir zusammen weil wir unsere Liebe gefunden haben. Wenn andere ein Problem 
damit haben ist es ihr Problem und nicht unseres.  

Es gab die letzten Tage zwei Dinge, die im Grunde zu dem obigen geschriebenen 
geführt haben. Ich werde da noch mal extra darauf eingehen, wenn ich Zeit habe.
Einmal geht es um meinen Blog und warum ein Teil davon weg ist. Zumal in dem 
Teil ja Dinge stehen welche wichtig wären. Dann noch einen Brief oder Mail von 
jemandem aus der Vergangenheit, aus der Zeit in Bonn. 
Beides brachte mich mal wieder zum nachdenken. Wie ich war, was ich war und was 
die anderen waren. Manchmal zieht es einen down und dann kommt ein Moment wo du 
wieder aufstehst und diese Kraft und Energie wieder in dir spürst.