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13122025 ein offener Brief für Tican



Vorwort: 
Ich stellte mir die Frage, ob ich diesen offenen Brief wirklich online lassen 
sollte. Aber ich denke, ich werde dies als "Vorwort" einfügen. 
Ich zitiere dafür einfach aus dem Blog:


Ich habe mir heute ständig überlegt, ob ich den offenen Brief wieder 
herausnehme. Sie könnte ihn als Angriff sehen oder das ich ihr nur 
Vorwürfe machen will. Er könnte auch zu agressiv sein. Darum geht es 
mir aber nicht. Das sind eben meine Emotionen. Sie war ja kein Monster, 
im Gegenteil, sonst hätte ich sie nicht ins Herz geschloßen. Auf ihre 
Art war sie wundervoll. 
Aber ich habe mich entschieden, ihn drin zu lassen und auch nicht in 
weichgespülter Form neu zu schreiben, damit sie sich nicht belästigt 
fühlt oder sonstwas. Das war doch mein größter Fehler damals, zu meinen 
ich müßte auf ihre Stimmung Rücksicht nehmen. Ich will sie nicht 
vollschleimen, ich will, daß sie die Wahrheit weiß. Was damals war, bei 
mir und ihr. Es ist zu spät, ja aber nein. Es sollte nie zu spät sein. 

Es ist egal, wie sie reagiert. Ich will ja nicht, daß sie mit mir Kontakt 
aufnimmt. Falls sie es will, ich weiß nicht wie ich reagieren würde. 
Käme wohl darauf an, wie sie reagiert. 
Deswegen, ich lasse es raus und den Brief drin. Wenn sie sauer werden sollte, 
dann ist das eben so. Sie nahm keine Rücksicht, dann sollte sie auch keine 
Rücksicht einfordern. 

Es ist sowieso sehr sehr sehr unwahrscheinlich, daß sie ihn liest. Selbst 
wenn sie ihn finden sollte, sie würde sich weigern, sich damit zu befassen. 
Genauso wie früher, genauso wie vor ein paar Tagen. Vielleicht ist sie doch 
ein Monster. 

Ende des Vorworts.




"When a toxic person can no longer control you, 
they will try to control how others see you."

"Respect Peoples feelings, even if it doesn´t mean anything to you,
it could mean everthing to them."

"Niemand wird mehr gehasst, als derjenige der die Wahrheit sagt."

"In der falschen Gesellschaft ist egal, ob du schweigst oder sprichst.
Das eine wird falsch interpretiert, dass andere falsch gehört."

"Tränen sind Worte, die geschrieben werden müssen." - Paulo Coelho




Hi Tican.

schön, wenn du dich überwunden hast und hier her gekommen bist. 
Du wirst es wohl nicht glauben, aber ich freue mich, wenn du in 
irgendeiner Form da bist. Vielen Dank für alles, für die schönen 
Zeiten damals und das ich dein Leben ein kleines Stück weit 
begleiten durfte. 

Bitte entschuldige auch, für damals, ich habe viel falsch gemacht. 
Aber auch für heute, weil ich dich mit diesem Brief belästige.

Warum schreibe ich denn jetzt, nach all den Jahren.

Nun, du hast mir ja nie wirklich die Möglichkeit gegeben.
Nur du und ich, du wolltest nur Party und dich nicht damit belasten.

All die Jahre habe ich immer mal wieder versucht, wenigstens um es zum 
Abschluss zu bringen. Du hast es immer verweigert. Es war dir immer egal, 
egal was ich versuchte. 

Warum jetzt? Seit einiger Zeit war der Druck für mich zu groß, all die Dinge, 
die man einfach in sich gelassen hat. Weil man stark sein muß, weil es keinen 
Sinn hat, sich mit vergangenem zu beschäftigen. Doch irgendwann wird der innere 
Druck zu groß. Ich weiß nicht, wie viele Tränen ich letztes Jahr zu dieser 
Zeit geweint hatte. Es lässt sich wohl in Handtüchern ausdrücken. Taschentücher 
reichten nicht. Der Grund warst nicht unbedingt du sondern Menschen, die mir 
alles bedeutet hatten. Man lernt dazu, verdrängen und stark sein und immer so 
weiter machen, irgendwann funktioniert es nicht mehr. Menschen die mir in meinem 
Leben wichtig waren, da gab es nicht viele. Du warst eine davon.
Deshalb wollte ich dich "anstupsen", bildlich gesprochen, in der Hoffnung, daß 
von damals zu klären.

Warum? Mein gekränktes Ego, wie du letztens wieder reagiert hast und du dich 
nicht gemeldet hast? Vielleicht, vielleicht wegen der Enttäuschung, nicht über 
dich sondern über mich. Ich hätte es ja wissen müssen. 
Du hast dich nicht verändert. Immer noch ist dir Freundschaft nichts wert, 
immer noch so herzlos, immer noch nur an dich und deinen Hass, hinter dem 
du dich verstecken kannst, denkend. 

Deshalb lasse ich es jetzt raus, deshalb ohne Rücksicht auf dich zu nehmen. 

Solltest du dies lesen, und ich weiß du willst es nicht, dann wird dir sehr 
viel abverlangt. Das ist mir bewusst. Dafür bitte ich auch um Entschuldigung 
und um dein Verständnis.
Gerade weil es dir schlechte Laune machen wird gerade wegen all dem: Wenn du es 
trotzdem liest, bedeutet es gerade deswegen sehr sehr viel.


Menschen, welche Emphathie besitzen, also merken wenn es anderen schlecht 
geht oder sich zumindest Gedanken machen, ob das, was man tut, anderen 
schaden könnte, würden wissen und merken warum etwas, was man tut, anderen 
sehr weh tut.

Es gibt Menschen, die haben keine Empathie, oder sind zumindest nicht 
dazu bereit sie zuzulassen.

Tican, ich wollte dich nicht direkt anschreiben, du hättest dich belästigt 
gefühlt und es bestimmt nicht mal gelesen. Ich wollte dir die Entscheidung 
überlassen, dir ein Zeichen senden ohne dir zu nahe zu treten.

Du hast entschieden, genauso wie früher. Tatest das selbe, wie früher. 
Du verweigerst es. War dir die Freudschaft nichtmal ein "Hi, wie gehts?", 
wert? Ich hatte Hoffnung, du hast sie, wie jedesmal, zertreten.
Du hättest ja nichtmal schreiben brauchen, ignoriert zu werden ist schon 
schlimm genug, aber warum löscht du mich?

Tican, war es dir klar, als du es die letzten Tage getan hast? Wolltest du 
es sogar? Ist Hass wirklich das einzigste, zu dem du fähig bist?
Oder ist es die Angst? Macht mein Name dir Angst? Denn mehr als meine Name 
war es nicht.
Erzählst du deshalb anderen Lügen, damit sie nicht die Wahrheit erkennen? 

Glaubst du ich wüsste es nicht? 

Du hast etwas getan, du und nur du. Ist dir klar, welche Bedeutung es hatte, 
es zu tun?

Ja, ich weiß, ich habe kein Recht, du siehst mich ja nicht als guten Freund, 
hier über dich zu schreiben, und falls du es mal irgendwann lesen solltest, 
daß du damit belastet wirst. 

Bitte entschuldige dafür, aber nach den letzten Tagen, es muß raus. All die 
Jahre habe ich die Last und den Schmerz und die Entäuschung getragen und habe 
dich nicht belästigt. Ich habe damals auf dich und deine Stimmung Rücksicht 
genommen und auch all die Jahre später. 
Für dich hatte es alles keine Bedeutung, du willst dir keine Gedanken machen 
die deine Partystimmung trüben. 
Für mich hatte es all die Jahre eine große Bedeutung. Du hast mir sehr viel 
Schmerz zugefügt, du hast mich enttäuscht. 
Es muß jetzt einfach raus, es muß gesagt werden, auch wenn es dir nicht gefällt, 
auch wenn es dich wütend macht. Denk doch einmal an mich, daß es für mich wichtig 
ist und lese es. Bitte. Es nur runterzuschlucken, es macht einen krank, irgendwann 
muß es raus. Bitte verzeihe mir. 

Ich habe immer Rücksicht auf dich genommen, oder glaubst du, ich wüsste nicht 
wo ihr wohnt, wer Can ist? Deine Familie? Das deine Schwester bei dir ist?
Ich wollte euch nie stören, im Gegenteil. Es war deine Entscheidung damals, 
nicht meine. Aber ich habe deine Entscheidung immer respektiert.

Ich habe dich im Stich gelassen? Ich habe nichts für dich getan? Mir war die 
Freundschaft egal?

Das du egoistisch warst, ja. Aber das du nichtmal ein Gewissen hast? Verstehst 
du es wirklich so gut, dich hinter deinem Hass zu verstecken? Durch Lügen 
Menschen zu manipulieren? Du siehst dich als das Opfer? Das armen Mädchen, 
welches von allen im Stich gelassen wurde? Ja, daß ist die Rolle, mit der 
man andere manipulieren kann aber es ist nicht die Wahrheit. Du willst dich 
nicht mit dem auseinandersetzen was du damals getan hast, was du anderen 
angetan hast, aus Selbstsucht.

Ja, Tican, ich habe deinen Namen hier geschrieben, warum sollte ich noch 
Rücksicht nehmen, nachdem was du getan hast?

Ich habe nie etwas für dich getan? Mir war die Freundschaft egal?
Sei doch mal ehrlich, zu dir selbst, zu anderen. Habe ich nicht immer alles 
getan, was ich konnte, wenn du es zugelassen hast? Jemanden, der dich fährt, 
zB zu deiner Freundin in den Niederlanden. Wärend du bei ihr warst und Spaß 
hattest, was war mit mir? Dich abholen oder sonstiges?
Habe ich dir nicht zugehört, wenn du jemanden zum reden brauchtest? Wenn 
du Geldprobleme hattest, habe ich je nein gesagt? Wenn ich merkte, daß es 
dir schlecht geht, selbst wenn du gesagt hast, es wäre nichts, habe ich nicht 
versucht dir zu helfen?
Habe ich jemals eine Gegenleistung von dir verlangt? Habe ich jemals erwartet, 
daß du dankbar bist? Habe ich mich jemals darüber beschwert, wenn du mich 
schlecht behandelt hast? Habe ich dich jemals bedrängt? Sei ehrlich!
Nein, habe ich nicht. Für mich war und ist Freundschaft nichts, was man 
gegeneinander aufrechnet. Du hattest kein leichtes Leben damals, deshalb 
war es mir egal, daß ich nebenher noch Arbeiten ging und dich trotzdem ein 
kleines bischen unterstützte.
Du wolltest dir meinen Wagen leihen um, ohne mich, durch Diskos und Clubs zu 
ziehen und Spaß zu haben. Du weißt, daß ich nicht nein gesagt habe. Du weißt 
auch, daß ich mir meinen Wagen selbst wieder abholen musste, du hast ihn 
nichtmal zurück gebracht. Hast du das überhaupt anerkannt? Oder war es für 
dich normal, daß alle nur was für dich tun aber du nichts für andere?
Habe ich dir jemals Vorwürfe gemacht? Jemals gefordert "wenn du eine gute 
Freundin wärst, dann ....", so wie du es getan hast?

Weißt du noch, als du zusammen mit deiner kleinen Schwester im Krankenhaus 
warst? Du sagtest, ich bräuchte nicht kommen da noch nicht klar war, wann 
du operiert wirst. Es war ein Krankenhaus etwas weg, nicht direkt vor Ort. 
Es war mir egal, ich fuhr zu dir. Als ich dort war, warst du gerade operiert 
und schliefst. Du und deine Schwester, die auch operiert wurde, lagen auf 
einem Zimmer. War es denn schlimm, daß ich da war, als du wach wurdest? 
Oder war es nicht gut, daß jemand da war? Du hast es nie gesagt, ob es so 
oder so war. Ich dachte, du hättest dich gefreut, oder habe ich mich geirrt?

Ja, da war noch die andere Operation, zu privat, lasse ich mal aus.

Ich weiß noch, als ich euren Golf zu meinem Bruder brachte, damit er sich 
den ansieht und etwas macht. Er hatte das ja gelernt. Ich weiß nicht, ob er 
den Deckel des Kühlwasserbehälters "vergessen" hatte, mag sein, ich kann es 
nicht ausschliessen. Aber es wäre in meiner Verantwortung gewesen. Aber hätte 
der Wagen nicht bei der Rückfahrt entsprechend heiß werden müßen? Das Kühlwasser 
zum Kochen gebracht worden sein und entsprechend auffallen müssen? Es waren ja 
nicht nur fünf Kilometer bis zu euch, daß waren ja schon mehr, eher 25km. 
Ich weiß es nicht, es hat dich auch nicht interessiert. Es ist klar, daß du 
deinem Vater mehr vertrautest als mir. Trotzdem, ein kleines bischen hättest 
du auch Rücksicht auf mich nehmen können, oder? Aber mich fertig machen, daß 
ich mir selbst heute noch Vorwürfe mache, damit hattest du keine Probleme. 
Und das ich den Wagen vollgetankt hatte, ja, sorry, aber was ist schlimm daran? 
Ich hab es doch bezahlt. Aber mir Vorwürfe deswegen machen. Warum?

Du hast immer nur Negativpunkte verteilt, nicht einmal auch mal Positivpunkte 
anerkannt. Aber für dich selbst immer nur positives einfordern.

Was war denn mit dir? Was hast du für mich getan? Hast du dich für mein 
Leben interessiert? Wie es mir geht? Was hast du getan, damit es mir wieder 
besser geht? Weißt du noch, wann du mir einmal geholfen hast?
Hast du jemals etwas getan, ohne daran zu denken, daß du dann Vorteile dadurch 
hast?

Es war mir egal, die Zeit mit dir war schön, ich hatte gerne Zeit mit dir 
verbracht. Wir haben auch so viele gute Zeiten gehabt, die sollte ich auch 
erwähnen. Du hast mich ja zu nichts gezwungen.

Aber vielleicht hättest du das alles auch mal anerkennen können und mal zuhören 
und sehen können. War die Zeit mit mir denn so schlimm?

Ich habe dich im Stich gelassen?
Weißt du noch, daß Wochenende, an dem du alles verändert hast? Sicher erinnerst 
du dich daran, es war wohl eines der wichtigsten in deinem Leben. Dein Neuanfang.

Deine Eltern waren weggefahren, du warst alleine. Aber ich war da.

Weißt du auch, was das Wochenende, oder besser der Montag, für mich war? Nein, 
weißt du nicht, hat dich auch nicht interessiert. Jetzt wirst du sagen, du warst 
frisch verliebt und es ging alles drunter und drüber. Gut, gehen wir mal in die 
Details. 
Ich habe dich zu der Messe gebracht, wo du dann arbeiteste. Am Samstag fuhr ich 
dich hin und holte dich auch ab. Am Samstag hast du mir dann erzählt, daß da ein 
Mann sei, der sich für dich interessiert. Du schwärmtest schon etwas von ihm. 
Auch, daß ich dich am Sonntag dann nicht abholen bräuchte. Nur mal so, um die 
zeitlichen Zusammenhänge dazwischen zu zeigen, daß ich dich dann nicht abholen 
bräuchte ist noch ein anderer Punkt. Du hattest das geplant, oder? 
Lassen wir jetzt mal weg, daß du mit einem Mann, den du nichtmal 36 Stunden 
kanntest, denn du hattest ihn erst am Samstag erwähnt, nach Hause gehst und die 
Nacht bei ihm verbringst. Du hast mir dann erzählt, du hattest einen Schwächeanfall. 
Ich glaubte dir das, wirklich. Aber mit der Zeit, warum hat er dich nicht zu dir 
nach Hause gebracht? Weil es so schlimm war? Wart ihr bei einem Arzt, wenn es 
dir so schlecht ging? Nein, wart ihr nicht, du hättest es bestimmt erzählt. Er 
hat sich sorgen um dich gemacht und wollte dich nicht alleine lassen, deshalb 
hast du bei ihm geschlafen, einem Mann, den du erst gerade kennen gelernt hast!
Ist dir eigentlich klar, daß er nicht der einzigste war, der sich Sorgen um dich 
gemacht hat? Nein, war es dir nicht, über andere hast du dir keine Gedanken 
gemacht. 
Gehen wir mal zum Montag, wieviele Tage sind vergangen, seitdem wir Kontakt 
hatten? Es ging dir also soooo schlecht, da sollte ich doch Rücksicht für 
dich haben? Ja, wenn ... . 
Es ging dir nicht so schlecht, daß du zum Arzt gegangen bist. Erst am Montag, 
soweit ich weiß. Evtl. wegen der Arbeit/Fima? Es ging dir nicht so schlecht, 
daß du ihn, bei deiner Übernachtung bei ihm, nicht besser kennen und lieben 
gelernt hast. Du konntest am Montag Morgen telefonieren, zB dich in der Firma 
abmelden. Du konntest Zeit mit ihm verbringen. Du konntest bei der anderen 
Firma, zu der er gehörte, arbeiten gehen, denn dort habe ich dich gefunden. 
Und er war nicht bei dir um auf dich aufzupassen, er wartete, daß du 
Feierabend hattest. Er war ja nichtmal im Gebäude. 
All das konntest du und tatest du. 
Aber eine Minute oder 30 Sekunden, um mir bescheid zu sagen, daß ich dich nicht 
von der Firma abholen brauche, so wie es verabredet war, und zu sagen was los 
ist, die Zeit hattest du nicht. Es war nichts auf dem Anrufbeantorter, keine 
verpasste Nummer auf dem ISDN-Gerät, ich hatte es geprüft. Ansonsten wäre es 
eben nur dumm gelaufen. Für alles, für andere, hattest du Zeit aber nicht für 
mich, nichtmal eine Minute. 
Weißt du, was du damals getan hast? Was du mir angetan hast? Deinem, wie du 
sagtest, guten Freund? 
ALs ich an der Firma auf dich wartete und du nicht kamst, fragte ich nach und sie, 
nicht du, sie sagten mir, du seist nicht zur Arbeit erschienen. Weißt du, was 
einem dann im Kopf umgeht? Du hast dich nicht gemeldet, du bist nicht zur Arbeit 
gekommen. Die Frage, ist dir was passiert, sie wurde dominant. 
Ich fuhr zu dir nach Hause, du warst nicht da. In das Geschäft deines Vaters, 
du warst nicht da. Ich glaube ich hatte sogar aus einer Telefonzelle heraus bei 
dir zuhause angerufen, nur für den Fall. Du hast dich nicht gemeldet, nicht bei 
der Arbeit erschienen, warst niergendwo, du warst verschwunden.
Der Mann, den du kennen gelernt hattest, hatte er was mit deinem Verschwinden 
zu tun? Hat er dir etwas angetan? Ist dir klar, wie viel Angst ich damals hatte? 
Das dir etwas zugestoßen ist, dir etwas angetan wurde, du irgendwo tot liegst? 
Hat es dir Spaß gemacht, deinem besten Freund so etwas anzutun? Hast du dich 
nachher noch darüber amüsiert, daß ich so dumm war? Mir sorgen um dich machte?
Ich fuhr zu deinem Nebenjob, alles andere hatte ich schon abgesucht. Da stand 
einer, wartete im Auto. Ich hatte Angst, ich war leicht verzweifelt, ich musste 
wissen, was mit dir ist. Also ging ich zu ihm, fragte ihn, ob er auf jemanden 
wartet, er sagte ja, ich fragte ob er auf dich wartet, er sagte ja. 
Kannst du dir vorstellen, was da in mir alles gebrochen ist? Ich wusste jetzt 
was war, dir ging es also gut. Aber ich wusste auch, was du getan hast, was du 
mir angetan hast. Ich war fast fertig vor Angst, bin durch die Gegend gerast, 
machte mir Vorwürfe, weil ich nicht auf dich aufgepasst hatte. Ich hätte 
trotzdem am Sonntag zum abholen kommen sollen, auch wenn ich nicht "benötigt" 
worden wäre, aber ich hätte aufpassen können. 
Und wärend du mir das angetan hast, hattest du deinen "Spaß" mit ihm. 
Und weißt du, was das Schlimmste daran war. Wie du dich danach verhalten hast.
War da ein: "Tut mir leid, war blöd von mir. Wie kann ich das wieder gut 
machen?" von dir? Nein, im Gegenteil, du hast mir indirekt Vorwürfe gemacht, 
weil ich mich nicht entschuldigte. Weil ich dir nicht zujubelte. Du warst es, 
die das verursacht hat, du hast gehandelt oder eben nicht. Du hast zugelassen, 
daß ich solche Angst um dich hatte. Aber nach dir, war es ja meine Schuld. 
Du hast damals viel kaputt gemacht, was das zwischen uns betrifft, nicht 
ich. Dein Verhalten war es, nicht meins. Ja, ich habe auch einiges falsch 
gemacht. Ich hätte dir gleich ins Gesicht sagen sollen, wie scheiße du dich 
verhalten hattest. Aber das wolltest du nicht hören, also lies ich es. 

Dein "lass uns reden", ich weiß noch wie es war. Im Geschäft deines Vaters. 
Du hast geredet, von ihm erzählt. Wie toll er sei, Firmenwagen und er hätte 
die Wohnung renoviert und würde deshalb noch so viel Geld zurück bekommen und 
all das. Ja, ich hatte keinen Firmenwagen und Geld hatte ich auch nicht zu 
erwarten, da konnte ich nicht mithalten. Aber war es wichtig? Wir waren 
Freunde und kein Paar. Weißt du noch, was du sagtest? "Von Freunden erwarte 
ich ..... .", ich erinnere mich daran. Dir war es scheiß egal, wie es mir 
ging, was du getan hast und was wird. Du hast nur deine Wunschliste genannt, 
was du willst. Hast du auch zugehört? Weißt du noch, was ich dir sagte? 
Du weißt es nicht, oder? Du hast nicht zugehört, du warst nur mit dir 
und deinem neuen Leben beschäftigt. Ja, du warst glücklich, daß merkte ich.
Deshalb schwieg ich, daß du glücklich warst, daß war wichtig. Was mit mir 
war, war nicht wichtig, deshalb schwieg ich. 
Ich weiß, du wolltest es gerne anders. Aber ehrlich, ich konnte nicht mehr. 
Ist dir eigentlich jemals klar gewesen, in welcher Ausnahmesituation ich 
wegen dir war? Die Angst, als du verschwunden warst? Kannst du dir das 
vorstellen, was das aus einem macht, besonders wenn man dann feststellt, 
was du getan hast? Und dann dein "Gespräch", es hätte alles klären können 
doch du triebst es nur noch weiter. Was du sagtest, was du nicht sagtest, 
was du noch tatest. Ich weiß nicht, was du von mir erwartet hattest, aber 
ich konnte nicht, ich war fertig, du hattest mich gebrochen. Die Zeit 
damals war, als ob du deine Hand in meine Brust getrieben hättest und mir 
mein Herz herausreisst. 
Du warst glücklich, daß war für mich wichtig, ich konnte dich nicht mit 
dem, was mit mir war, konfrontieren. Es hätte dein Glück geschmälert.

Weißt du noch, damals in der Ausbildungsfirma, wie du dich plötzlich so 
mir gegenüber verhalten hattest? Du ignoriertest mich, ich dachte du spielst 
da ein Spielchen mit mir. Und warum verhielst du dich so? Weil jemand dir 
gegenüber behauptete, ich hätte etwas gesagt, ich weiß nicht mehr was, aber 
du warst gekränkt. Du hattest mich nicht mal gefragt, ob ich es gesagt hatte. 
Du hast mich bestraft, ohne zu fragen. Ich hatte es nicht gesagt, ich hatte 
dich damals immer in Schutz genommen, warum hätte ich sowas sagen sollen?
Hat dich aber nicht interessiert. Das war dann das Spielchen "wer hält es 
länger durch". Einer gab nach, weil wir es nicht mehr aushielten. Es hätte 
nicht sein müssen, aber wir kamen zusammen und redeten. 
Aber so reagiertest du, schon auf Kleinigkeiten. 
Als du den Führerschein hattest, du fuhrst und beim losfahren klappte es 
nicht. Ich sagte sowas wie: Vielleicht geht es ohne Handbremse besser?
Weißt du noch, wie du reagiert hast? Als ob ich dich beleidigt hätte und 
hast mich angegangen. Ja, dein Temperament.

Was hättest du wohl damals bei "las uns reden" gemacht, wenn ich es dir 
direkt gesagt hätte? Sei ehrlich. Du wärst explodiert, hättest mich 
aus dem Geschäft geschmissen und alles wäre zu Ende gewesen. Also 
schwieg ich.

Dann seid ihr zusammen gekommen, ich freute mich für dich, auch wenn er 
meinen Platz in deinem Leben einnahm. Es war eine schwere Zeit für dich, 
voller Konflikte und Probleme und all das. Das wusste ich, keine gute 
Zeit um sich um eine in der Krise befindliche Freundschaft zu kümmern.
Deine Energie und Aufmerksamkeit hatte andere Prioritäten. Das war ok so, 
und auch verständlich. Du warst zu ihm gezogen, oder es war kurz davor, 
ich glaube es war eine oder sogar seine Geburtstagsfeier. Wir hatten 
damals schon nicht mehr viel Kontakt, dein neues Leben, dort hattest 
du nicht mehr viel Platz für mich, verständlich. Aber ihr hattet mich 
eingeladen, zu euch. 
Hatte mir wirklich viel bedeutet, dich mal wieder zu sehen und so. 
Es war ein heller Raum mit mehreren, ich glaube runden, Tischen. 
An einem Ende war eine Theke und dein dann später Ehemann stand hinter 
der Theke und du liefst teilweise herum und kümmertest dich um die 
anderen.
Ja, um die anderen. Ich hatte mich gefreut, evtl. wieder dazu gehören 
zu können. 
Warum hast du mich alleine in der Ecke sitzen lassen? 
Ich kann mich noch daran erinnern, du standest quasie am offenem Teil der 
Theke und schautest dich um. Unsere Blicke trafen sich, wir schauten uns 
an. Ein paar Sekunden vielleicht, dann hast du dich abgewendet. Dein 
Gesicht von damals, als du mich ansahst, ich habe es noch im Kopf. 

Ich ging. 

Ihr habt mich eingeladen, warum? Brauchtet ihr einen Clown? Als du mich 
ansahst, war es als ob du über etwas nachdachtest. Ihr habt mich isoliert, 
ihr und die andern dort, hier ich, in der Ecke. Du hast dich um die anderen 
gekümmert, mit ihnen geredet. Du standest da und schautest dich um. 
Warum bist du nicht zu mir gekommen? Mal eine Minute zu mir gesetzt. 
Wolltest du jemals wissen, was mit mir ist? Hast du jemals wirklich 
mit mir darüber reden wollen? 
Oder ging es nur darum, daß ich Stimmung und Spaß bringen sollte, damit 
ihr fröhlich und lustig sein könnt? Damit du, nicht ich, dich gut fühlen 
konntest?
Du hast dich um die anderen gekümmert, mit ihnen geredet. Mich hast du 
sitzen lassen, in der Ecke. Welche Symbolkraft dein Verhalten hatte.
Du hast mich ignoriert, mich alleine gelassen. Was wolltest du damals? 
Nicht reden, nicht fragen, also was? Mich nochmal demütigen, sehen ob ich 
angekrochen komme, damit ich mich für all das was du mir angetan hast bei 
dir entschuldige? Wärend du nicht einmal auch nur wissen wolltest, was 
eigentlich war. Du wolltest nur ein aufgesetztes glückliches Gesicht sehen, 
damit du dir keine Gedanken machen musstest, du wolltest es aber nicht 
wissen, was war. Es war dir egal, so wie ich dir egal war. Es war dir 
zuviel Aufwand, zu belastend für dich. Aber von mir alles fordern, bis hin 
zu meiner Selbstaufgabe. Du magst keine Emotionen haben, ich habe welche.

Zuerst hast du mir das Herz heraus gerissen und dann hast du mich noch die 
Klippe herunter gestürzt. 

Du wolltest damals nicht mit mir reden, du hast nicht gesagt: So geht es 
nicht weiter, entweder oder. Du hast ja nicht mit mir geredet sondern nur 
mit den anderen und über mich aber nicht mit mir. Du hast mich angesehen 
und dich abgewendet, daß Zeichen von dir war klar. Seit dem Wochenende 
hast du nur noch deine miesen Spielchen mit mir gespielt um dich in die 
Operrolle zu sehen und die Mitleidstour bei anderen durchziehen zu können.
Du hattest mich weggeschoben, zur Seite aus deinem Leben. 
Ab dem Wochenende zeigtest du mir, du brauchst mich nicht mehr und du 
willst auch keinen Kontakt, du wolltest nur, daß ich die neue Rolle für 
dich spiele. Du hattest die Freundschaft schon viel früher beendet und 
anstatt fair zu sein und es zu sagen, daß dir die Freundschaft nicht 
mehr wichtig genug ist, hast du deine Spielchen mit mir gespielt um die 
anderen zu manipulieren und deine emotionale und soziale Punkte bei denen 
zu sammeln. Ich war dir da ja egal, die Freundschaft hatte dir nichts 
bedeutet, daß zeigtest du damals durch dein Verhalten mir gegenüber. 
Für mich hattest du keine Emotionen, keine Rücksicht, keine Zeit, 
keine Mühe sondern nur Leid. Für die anderen spieltest du deine Rolle, 
die war dir wichtig, dafür gabst du dir Mühe. Aber nicht für mich, 
unsere Freundschaft. Es war dir egal, alles. Wieviel Schmerz du mir 
zugefügt hast, es war dir die ganze Zeit egal. Du hast mich zu der 
Geburtstagsfeier eingeldaden aber nicht wegen mir oder unserer 
Freundschaft, sei ehrlich, du wolltest dein Ansehen stützen, bei den 
anderen. Und deinen "Schlußstriche" ziehen können, ohne es mir sagen 
zu müssen. Du hast damals unsere Freundschaft zerstört und wolltest 
nicht zurück blicken. Du wolltest dich nicht damit belasten. Du 
wolltest nicht reden und die Freundschaft retten. Aber warum hast
du dann diese miesen Spielchen gespielt? Warum warst du nicht so 
fair zu deinem guten Freund und hast es einfach gesagt. Stattdessen 
diese miesen Spielchen für deine "Fans", damit du die Opferrolle 
einnehmen und dich bemitleiden konntest. Dafür hast du mich leiden 
lassen. Was habe ich dir getan, daß du dieses miese Spiel bis heute 
durchziehst? Was, Tican? Weil ich schlecht gelaunt war, weil du mich 
so behandelt hast? Weil du zeigtest, die Freundschaft und ich sind 
dir egal? Es hätte so wenig bedarf aber du wolltest es ja nicht, du 
hast nur dein Spiel gespielt, Party war dir wichtiger als Freundschaft.
Und du tust es heute noch, denkst nur an dich und deine "Party" aber 
nicht an Freundschaft und anderes.

Du bist eine richtig schlechte gute Freundin, Tican.

Du erzähltest den Leuten, du hättest es immer wieder versucht, mir immer 
wieder eine Chance gegeben. So oft war es nicht, du hattest ja keine Zeit, 
zumindest nicht für mich. 
Du hast immer gefordert, daß ich als dein Freund für dich da bin, dich tröste, 
dir helfe, auch wenn du nicht danach gefragt hast. Weißt du noch, die Hose 
zu deinem Geburtstag? Ich hatte sie alleine gekauft, weil die anderen 
lieber jeder für sich eine Kleinigkeit schenken wollten. Du warst enttäuscht, 
ich spürte es. Also kaufte ich sie alleine und schenkte sie dir. Die anderen 
waren nicht happy, weil ich sie mit dem Geschenk "überbieten" würde. Aber 
du hast dich gefreut und das war es mir wert.

Wann kam so was von dir? Hast du jemals auf mich geachtet? Bist auf mich 
zugegangen und gesagt: Auch wenn du mich nicht gefragt hast, ich helfe dir, 
ich bin für dich da. 
Du hast immer verlangt und immer gefordert, aber selber warst du nie dazu 
bereit. Freundschaft ist keine Einbahnstraße, die nur zu dir führt.

Deine "Chancen" für mich. Schon bei dem "lass uns reden" hast du alles 
abgeblockt, was in die Richtung ging, daß du dich falsch verhalten haben 
könntest. Hast immer wieder in die "ich erwarte von einem Freund ..." 
Richtung gedreht. 
Auch später, wir trafen uns aber du liest es nicht zu, daß wir wirklich 
offen reden konnten. Entweder hast du dich mit mir getroffen wenn auch 
andere dabei waren oder du hast durch deine Worte und Handlungen mich 
immer wieder zurecht gewiesen. Du wolltest nur, hast es sogar gefordert, 
daß ich immer nur lächle und glücklich bin, ohne das wir darüber reden. 
Jedesmal hast du dafür gesorgt, daß das Thema nicht angesprochen wird. 
Nur was du wolltest, das war Thema. Du bist nicht einmal wirklich auf 
mich zugegangen, hast mir nicht einmal die Hand gereicht und nur du und 
ich offen, ohne das du es abblockst und mich zurecht weist, darüber 
reden können. 

Weißt du noch, wie wir uns in der kleinen Eisdiele, oder es war ein Caffee, 
treffen wollten? Ich bin gekommen, aber warum waren auch andere dabei? 
Du wolltest nicht mit mir reden, was wolltest du dann? Was bezwecktest du 
mit solchen "Einladungen"? Das die anderen sehen: "Seht, ich lade ihn ein 
und er hat schlechte Laune.", ja, warum hatte ich wohl schlechte Laune.
Ich wollte mit dir reden, mit DIR. Ich wollte nicht Teil eines 
Theaterstückes sein, welches du inszeniert hast um dich in ein gutes Licht 
zu rücken. Du wolltest mich nur jedesmal vorführen, damit du dich als die 
gute Freundin gegenüber anderen darstellen konntest aber nicht einmal wirklich, 
also wirklich und ernsthaft, mit deinem guten Freund reden wolltest. 
Du hast immer ein Schauspiel daraus gemacht, für andere. Weißt du eigentlich, 
wie es sich anfühlt? So von jemanden, der einem wichtig ist, behandelt zu 
werden? Wie hast du dich gefühlt, als dein Vater den Kontakt zu dir abgebrochen 
hatte? Sag es, fühlte es sich gut an? Nein? Aber für dich war es ok, mich 
so zu behandeln, mir das anzutun. 
Wenn du glaubst, du seist das Opfer gewesen, dann hast du aber viel verdrängt. 
Du denkst eben immer nur an dich, wohl immer noch. Für dich bist nur du wichtig, 
was du anderen zufügst, war dir egal. Die Wunden von damals, die du mir zugefügt 
hast, die schmerzen noch immer.
Wenn es irgendjemand gewesen wäre, der mich so behandelt hätte, es wäre mir sowas 
von egal gewesen. Aber du hast es getan, meine gute Freundin. Die sich nichtmal 
die Zeit für mich genommen hatte, die nie wissen wollte, was mit mir ist. 
Wolltest du nie, damals nicht, bei dem letzten Telefongespräch und in der Zeit 
bis dahin nicht und auch nicht als ich dir das Päckchen schickte. 
Wolltest du nie, und so hast du agiert. Du hast dich dem Gespräch, nur du und 
ich ohne Drohnungen deinerseits, immer verweigert, hast mich immer zur Seite 
geschoben. Die anderen, die waren dir wichtiger, deshalb spieltest du deine 
manipulativen Spielchen mit uns. Hast mich dafür benutzt, ohne Rücksicht auf 
mich und meine Gefühle. So wie bei den "Einladungen", wo natürlich immer andere 
als Zeugen dabei sein mussten, damit sie sehen, was für eine gute Freundin du 
bist. So wie bei der Geburtstagsfeier, wo du mich in der Ecke zur Schau gestellt 
hast, damit die anderen sehen, daß du mich eingeladen hast. Hast du ihnen auch 
erzählt, daß du nie mit mir alleine darüber reden wolltest? Das du immer nur 
von mir gefordert hast und mit deinem "von Freunden erwarte ich ..." ankamst? 
Nein, daß sollten die natürlich nicht wissen. Dir ging es nur darum, mich als 
denjenigen hinzustellen. Dafür hattest du Zeit und Energie, aber um das mit 
uns zu klären, dafür hast du dir keine Zeit genommen.

Mich hast du benutzt um die anderen zu manipulieren. Du hast nicht einmal mit 
mir wirklich reden wollen, also nicht alla Party sondern ernsthaft, du und ich.

Das war damals ein ziemlich mieses Spiel von dir, und bestimmt bist du auch 
heute noch Stolz darauf, deinem guten Freund so übel mitgespielt zu haben 
und der immer nur dein bestes wollte und deshalb lieber gelitten hat. Du bist 
Stolz darauf, denn du tust es heute noch genauso wie damals. Du weißt nicht, 
was Freundschaft ist, oder?

Ist dir klar, welchen Preis ich bezahlt habe für dein glückliches Leben? 
Und dir ist es auch heute nichtmal eine "Hi, wie gehts?", wert. 

Deine "Chancen", die du mir "eingeräumt" haben willst, du hast nur jedesmal 
mit dem Messer auf mich zugestochen, wolltest nur, daß ich still bin und 
das "Party, alles ist ok" Schild vor meine Wunden halte. Du wolltest nicht 
mit mir reden, wolltest mich nicht fragen, du wolltest, daß ich die Fassade 
darstelle, die du brauchtest. 

Ich war dir egal, du wolltest auch keinen Freund, um den du dich kümmern 
solltest, du wolltest eine Fassade, für dein Leben. Und weil ich die Rolle 
nicht spielte, hast du mich "getötet". 
Das ist vieles, aber das hat nichts mit Freundschaft zu tun. Du hast die 
Leute belogen, weil du Angst vor der Wahrheit hattest. Du hast es nicht 
versucht, du wolltest nur, daß ich schweige und keiner sieht, was du mir 
angetan hast. 

Wo war denn: Ich nehme mir jetzt Zeit nur für dich und du kannst sagen was 
dir auf dem Herzen liegt und ich höre nur zu und gehe nicht dazwischen.
Du wolltest es nicht, es war es dir nicht wert. Mal ne Stunde offen reden, 
nur du und ich oder Party mit anderen, die Wahl fiel dir nicht schwer. 
Die anderen waren wichtiger, als dein Freund, von dem du so viel verlangtest.

Jedesmal, wenn es eine Chance hätte sein können, jedesmal einen Stich in 
mein Herz von dir, wegen dem was du sagtest, tatest und fordertest. 
So viele kleine und große Stiche und jeder tat sehr lange weh.

Hat es dir Genugtuung gegeben, mich so zu quälen, weil ich nicht mehr 
funktionierte? Weil du mich nicht mehr nur benutzen konntest sondern 
auch mal etwas als Freundin hättest tun oder handeln sollen?

Weißt du wie sehr ich in der Zeit wegen dir und was du tatest und sagtest 
gelitten habe? Jedesmal die Hoffnung, daß du doch auf mich zugehst und 
mir mal zuhörst, ohne gleich sauer zu werden oder mich zurecht weist, was 
du erwartest. Du musst es doch gesehen haben, du musst es doch gefühlt 
haben. Stattdessen lügst du die anderen darüber an, weil du es als völlig 
in Ordnung ansahst, mich immer und immer wieder fertig zu machen, nur damit 
du dich nicht damit auseinander setzen musstest was du getan hast. Warum 
also nicht auf meine Kosten Lügen erzählen, damit du die anderen besser 
manipulieren kannst.

War dir die Freundschaft echt nichts wert? War ich dir so egal? Ging es in 
deinem denken immer nur um dich und dein Leben, egal wie sehr deine Freunde 
deshalb leiden müssen? 

Ist Freundaschaft nur eine Rolle die du spielst in deinem Theaterstück? 
Denn es scheint, du weißt nicht was Freundschaft wirklich ist. 

Entschuldige, ich konnte es nicht. Ich hatte Gefühle und Emotionen und du 
hast nicht einmal Rücksicht darauf genommen. Du hast immer nur gefordert, 
aber irgendwann war ich durch, war ich fertig und konnte nicht mehr. 
Du wolltest meine Unterstützung? Das ich, wie vorher, für dich da bin? 
Wo war den deine? Wo war deine Rücksicht? Wo waren deine guten Worte für 
mich? Hast du es mir leicht gemacht?

Ich weiß, du sagst, es war anders herum. Aber damals, du hast mich fallen 
lassen, hast mir mehr als einmal gezeigt, ich bin dir egal. Ich weiß, du 
wirst sagen, du hättest mir mehr als einmal eine Chance gegeben. Aber 
Chance wofür? Warum hast du nicht zugehört? Hast dich mal gefragt was mit 
mir ist? Wie das, was du getan hast und gesagt hast auf mich gewirkt hat?
Im Grunde hast du nur gefordert, gefordert, was du selbst nicht liefern 
wolltest. 

Was du wolltest? Das ich immer nur lächele und gute Laune versprühe, ignoriere 
wie du mich behandelt hast. Du hast nicht einmal "entschuldige" gesagt, aber 
immer von mir gefordert.
Was wolltest du von mir? Freundschaft oder einen Schoßhund, den man wie einen 
Fußabtreter benutzen kann?

Du weißt, wie du reagiert hast, wenn ich auch nur mal kritisch wurde. Wenn ich 
es auch nur wagte, dich zu hinterfragen. Wie sollte ich mit dir darüber reden, 
wenn du sofort wütend wirst und sofort mir vorwirfst, nicht dein Freund zu 
sein, der dich unterstützt? 

Wenn dir die Freundschaft etwas bedeutet hätte, dann hättest du mir die 
Möglichkeit gegeben, ernsthaft und offen mit dir zu reden. Aber das hast du 
nicht. "Ich erwarte, daß sich meine Freunde für mich freuen.", daß war eine 
deiner Antworten, wenn ich auch nur andeutete, daß du dich nicht wie eine 
Freundin verhalten hattest. Erinnerst du dich daran? Wann du das gesagt hast? 
Zu mir?

Du wolltest nicht reden, du hast nur abgeblockt. Du wolltest nur bestimmte 
Dinge hören, alles andere wolltest du nicht hören.

Du hast nicht zugehört. Weißt du jetzt, was ich dir bei dem "lass uns reden" 
nach dem Montag gesagt hatte? Erinnerst du dich?

Ich sagte, du solltest aufpassen, denn wir wüssten doch nicht was für ein Kerl 
er sei und ob er dir nicht was vormacht. 
Aber du hast nicht zugehört, die Sorgen und Angst bei mir nicht gesehen. 
Es war dir egal, was ich fühlte, oder? Hast du es gemerkt? Hast du zugehört?
Wenn ja, warum hast du es ignoriert und mich damit alleine gelassen?
Wenn nicht, dann war es so, du hast nie zugehört, es war dir egal.

Du warst eine attraktive junge Frau mit Ausstrahlung, die Jungs/Männer 
schauten sich nach dir um. Doch die meisten "schleimten" weil sie was von 
dir wollten. Woher ich das weiß? Ich habe es mitbekommen. Nach einer Zeit 
sagten sie natürlich nichts mehr in der Richtung, da sie wussten das ich dein 
guter Freund war und ich es dir sagen könnte. Aber wie oft habe ich diese blöden 
Sprüche über dich von denen, denen du dann mehr Zeit schenktest, gekontert. 
Wie oft habe ich dich in Schutz genommen, weil sie dich als "leicht zu haben" 
oder "mit der würde ich auch mal" bezeichneten. Ich habe dich immer respektiert, 
wie eine Schwester. 
Auch wenn du mit anderen weg warst, wir waren ja kein Paar, du warst frei zu tun 
was du wolltest. Es war, glaube ich, Holger, was hattest du mir erzählt? Du gingst 
mit zu ihm und ihr hättet dann da gelegen und er wollte dich dann küssen und so ... ?
Habe ich dich jemals dafür kritisiert? Als du mit meinem Auto unterwegs warst, weil 
deine Eltern das Wochenende nicht da waren, um Party zu machen. Die zwei Jungs, die 
hinter euch her waren? Habe ich da was gesagt?
Andere hatten Worte für dich, die möchte ich nicht wiederholen, selbst mit Nicolai 
gabs da mal "Diskussion" weil er mich vor dir warnen wollte und dich nicht sehr 
fein beschrieb. Ich habe dich immer in Schutz genommen, immer zu dir gestanden 
auch und gerade dann, wenn du nicht dabei warst und es nicht mitbekommen hattest. 

Aber du? Was hast du den Leuten hinter meinem Rücken erzählt? War ich echt nur eine 
Witzfigur für dich? Hast du alles nur vorgespielt? Machst du es heute auch noch so? 
Oder hat es dir nur bei mir Spaß gemacht? Denn du tust es heute ja immer noch.

Ihr seid dann umgezogen, nicht das letzte mal. Bei der Feier, als ich alleine 
in der Ecke saß und du mich ansahst und dich dann wegdrehtest, da hast du dich 
von mir abgewendet und bist "gegangen". Ja, bildlich gesprochen, ich bin dann 
gegangen, nach Hause, glaube ich. 
Aber du hast dann jeden Kontakt abgebrochen, bist gegangen und hast dich 
versteckt. Keinen Kontakt mehr, ich wusste nicht mehr, wo du warst oder wie 
ich dich hätte erreichen sollen. Du hast mich zurück gelassen ohne auch nur 
einmal die Frage zu stellen, was ist los. Es war es dir nicht wert, dich dem 
zu stellen. Ich war es dir nicht wert, die Freundschaft war es dir nicht wert.

Damals änderte sich dein Leben, seien wir ehrlich, zum besseren. Du hast dein 
Glück gefunden. Du hättest gerne alles "mitgenommen" in dein neues Leben, aber 
alles hat seinen Preis. Du hast dein Glück gefunden, an was du aber wohl nie 
gedacht hast: Was zB dein guter Freund zu dem Preis, der für dein Glück 
gezahlt werden musste, dazu getan hat. Was ich für einen Preis, für dein 
Glück gezahlt habe. Es war dir egal, von Freunden verlangst du eben, warst 
aber nicht bereit auf mich zuzugehen. In deiner Denkweise: Ich habe viel 
investiert und es hat sich nicht gelohnt, da du nichts zurück geben wolltest.
Ja, selber schuld. Aber ich würde es immer wieder tun.

Als du sagtest, wir seien gute Freunde, meintest du es auch so? Oder war es 
gelogen?

Wenn es gelogen war, lügst du heute auch noch, wenn du Leuten sagst, daß sie 
deine Freunde sind? 
Oder war es nur bei mir? Warum? 

Woher weiß ich, daß deine Handlungen nicht darauf ziehlten, daß du mir nochmal 
eine Chance geben wolltest? Mal abgesehen davon, daß du dich damals nie wirklich 
so verhalten hast als ob du mir eine Chance geben wolltest.

Später, unsere letzten Telefonate. 
Du hast hinter mir her telefoniert um mit mir Kontakt aufzunehmen. Das bedeutete 
mir sehr viel. Als wir miteinander Sprachen, freute ich mich. Ich war sehr "down"
damals, es war nicht wirklich deine Schuld, auch wenn ich mir damals hin und 
wieder gewünscht hätte, daß du noch eine Freundin wärst und ich hin und wieder 
mit dir hätte sprechen können. Aber nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung. Du 
hattest dein Leben, deine Familie. Ich hatte mein Leben.
Man könnte jetzt sagen, daß war auch meine Hoffnung damals, du wolltest wieder 
Kontakt, wegen der Freundschaft. Mir nochmal eine Chance geben. Aber sei ehrlich, 
daß war nicht der Grund. Das hast du sehr schnell dargelegt durch das, was du 
erzählt hast. Ich glaube, es war dir nicht klar, was du damals getan hast, als 
du das sagtest. Weißt du, was du mir damals bezüglich eurer Hochzeit sagtest?
Über all die anderen Dinge deines Lebens? Ich fasse deine Aussagen mal kurz 
zusammen: Ich bin nicht dein Freund, daß sind andere. Ich habe keinen Platz in 
deinem Leben, da sind schon andere. Du rufst auch nicht wegen mir an, sondern 
weil du jemanden brauchst, der etwas für dich tut. 
Das ist kurz zusammen gefasst. Du hast es nicht direkt gesagt, sondern durch 
deine Beschreibung was bei dir war und ist. Du hast nicht angerufen, weil du 
wissen wolltest wie es mir geht. Du hast nicht angerufen, um über unsere 
Freundschaft zu sprechen. Das alles war dir egal. Es ging um dich, deine Ehe 
und das dein Mann dich evtl. betrügt wärend du schwanger bist. Wieder nur 
"du" und "dein" Leben. Kein wir, kein wie es mir geht. Du wollest etwas, 
für dich und für deine Ehe. Nachdem du mir vorher "erzählt" hast, daß du 
mich nicht als deinen Freund ansiehst, siehe was du bezüglich der Hochzeit 
gesagt hattest, und eigentlich auch keine Zeit hast, mich zu informiern 
oder eben mit mir zu reden, wolltest du, daß ich etwas für dich tue. 
Weißt du noch, was du mir alles erzählt hast? Nur um mir meinen "Platz" 
klar zu machen? 
Ihr seid immer wieder umgezogen, ich wusste nicht wohin oder wie ich dich
kontaktieren konnte. Du hast dich ja nicht gemeldet. Du hattest zuviel 
um die Ohren und Stress usw.? Du hast erzählt, du hättest dich mit anderen 
von damals, aus der Ausbildungsfirma, getroffen. Du hast erzählt, daß ihr 
zwischenzeitlich in BI wart, so als Besuch und Besichtigung. 
Du hattest also Zeit und auch den Wunsch, die anderen zu treffen. Mit ihnen 
zu reden. Für die hattest du Zeit, mit ihnen trafst du dich und redetest 
mit ihnen. Ihr wart in BI, in der Gegend, hast aber nie gefragt, ob wir uns 
treffen und reden wollen. All das, mit und für die anderen, Leute, die 
nichtmal deine Freunde waren. Für die hattest du Zeit und hast dir die 
Mühe gemacht. Und für mich? Nicht einen Anruf, nichts. 

Dann rufst du mich an, erzählst mir all die Dinge, daß du dir für andere 
Zeit genommen hast, mit anderen getroffen hattest, daß ihr sogar in der 
Gegend wart, daß alles nur um mir zu zeigen, du siehst dich nicht als 
meine Freundin, du willst mir nichtmal den kleinsten Platz in deinem 
Leben geben, du nimmst dir keine Zeit für mich, daß ich dir sowas von 
egal bin. 
Dann willst du, daß ich etwas für dich tue. Ganz ehrlich, hast du dann 
über mich gelacht? Ich habe deinem Wunsch dann trotzdem entsprochen. 
Nicht wegen unserer Freundschaft, die hast du ja bereits beendet, bevor 
du mich angerufen hattest. Nicht wegen mir, daß ich dich mal wieder sehe, 
da hast du ja klar gemacht: Mit anderen aber nicht mit mir. 
Ich tat es für dich, für meine gute Freundin. 

Du hast das selbe Spiel wie früher mit mir gespielt. So tun als ob wir 
Freunde sind und etwas einfordern obwohl du schon vorher klar gemacht hast, 
daß dir die Freundschaft nichts bedeutet. Ich glaube jeder andere hätte da 
aufgelegt. 
Warum ich nicht? Warum bin ich, trotz meiner eigenen beschissenen Situation 
damals, trotzdem los, um dir den Gefallen zu tun? 

Freundschaft! Es war mir egal, ob ich dir etwas bedeute. Es war mir egal, 
ob du mich dann wieder fallen lässt. Aber du warst mir nicht egal. Du 
erinnerst dich vielleicht, ich hielt es für eine schlechte Idee, was du 
wolltest. Du warst schwanger und dann eine Ehekrise, obwohl du dir ja 
nicht sicher warst. Ich will jetzt nicht mit Hormonen und Stimmungsschwankungen 
wärend der Schwangerschaft anfangen. Aber ich sagte dir, daß ich es für 
keine gute Idee hielt. Ich wollte nicht dafür verantwortlich sein, wenn deine 
Ehe, dein Glück, zerbricht. Wahrscheinlich hättest du mir dann auch die Schuld 
daran gegeben. Ich tat es trotzdem, weil du es wolltest, weil Freunde zueinander 
stehen und die eigene Meinung und Empfindung auch mal zurück stellen. 

Ich erinnere mich noch, war ein komischer Ort, wo du mich hingeschickt hast. 
Da war irgendwas mit einer Burg. Ganz ehrlich, die Gegend, wo du mich hingeschickt 
hast, war nicht gut geeignet für verdeckte Beobachtungen.

Die Leute dort haben die Polizei auf mich gehetzt. Ich stand da ja auch längere 
Zeit und saß im Auto, noch dazu mit "fremden" Kennzeichen. Wer weiß, was die 
gedacht haben. Ich wurde kontrolliert, befragt und bekam eine Order, einen 
Platzverweis.

Du warst enttäuscht, ich weiß es. Ich habe dir nicht gebracht, was du haben 
wolltest.
Ich hatte dir gesagt, was geschen war. Das ich Ärger bekommen hatte. Hat es 
dich interessiert? Natürlich nicht, du wolltest etwas, daß war für dich wichtig. 
Dann kam deine Frage: "Versuchst du es nochmal?". Nur eine Frage, oder? 
Ich hatte es dir gesagt, du wusstest, ich bekomme Ärger. War es nur eine Frage? 
Nein, es war ein "Ist mir scheiss egal was mit dir ist, bring mir was ich will!".
Dann sagte ich das verbotene Wort, etwas, was ich nie zu dir sagen durfte. 
Hatte ich es schonmal vorher zu dir gesagt, wenn du etwas von mir wolltest: 
"Nein"?

Du hast anderen gesagt, DU hättest dir so viel Mühe gegeben und ich hätte .... .
Du hast mich wie Schei... behandelt. Du hast nichts versucht, nicht wissen wollen, 
was denn mit mir ist. Du hast nicht gefragt. Du hast nur gefordert, du wolltest 
dich gut fühlen und deshalb sollte ich nicht so traurig aussehn. Du hättest es 
ändern können aber du hast dir keine Mühe gemacht, ich war dir ja egal.
Du hast nichts getan, um die Freundsachaft zu retten. Du hast durch deine Handlung, 
durch dein Verhalten alles zerstört. 
Du hast nichts versucht. Du hattest nicht mal ein Telefonat für mich, nicht an dem 
Montag und auch später nicht. Du hast dich einen Dreck um mich gekümmert. Andere 
waren dir wichtig, ich war ja nur dein Freund, von dem konntest du ja immer nur 
verlangen, für den brauchtest du ja nichts zu tun. 
"Freund" bedeutet bei dir wohl "Sklave". Für andere hattest du dich bemüht, die 
konntest du ja auch nicht mit "Freund" gefügig machen, da musstest du dir ja 
Mühe geben. 

Du hast anderen erzählt, du hättest ja alles versucht. Hattest du aber nicht, 
du hast nichts für mich gemacht. Nicht mal zum Telefonhörer gegriffen. Warum 
stellst du dich also so dar? Weil du mich sogar dann noch "benutzt und 
missbraucht" hast um andere zu manipulieren. Du, die arme und die ja alles 
für mich getan hat, und ich der Idiot, der dir so übel mitgespielt hat, 
damit dann die Leute: "Was für ein Idiot, du arme, ich bin bei dir, ich bin 
für dich da.". Schämst du dich eigentlich nicht? 
Nein, tust du nicht. Du spielst diese miesen manipulierenden Spielchen auf 
Kosten anderer, sogar deiner Freunde, und bist bestimmt noch Stolz darauf.

Hast du deinen Vater auch gehasst?  
So wie mich?
Gabst du ihm auch die Schuld, weil er deine Handlung nicht gut fand, aber 
keine Emphatie oder eine Chance? Vielleicht hattest du es geschaft, daß 
er wieder Kontakt mit dir hatte, ich weiß es nicht. Sein Enkelkind könnte 
da sicher geholfen haben. 

Zwischen uns hätte es sich auch lösen können, wenn du es zugelassen hättest. 
Du hast aber immer nur alles von dir weggeschoben. Es hätte dir ja schlechte 
Laune machen können und das war es dir ja nicht wert. Oder war es die Angst, 
deine Opferrolle verlassenn zu müssen und zugeben zu müssen, daß dein Verhalten 
anderen, mir, Schaden zugefühgt hat? Es wäre egal gewesen, wärest du nur 
bereit gewesen mal nicht nur an dich zu denken. Einfach nur mal zuzuhören 
und zu versuchen zu verstehen, was andere deswegen fühlen. Du hättest 
einfach nur mal hinsehen müssen. Wir hätten die Krise zusammen bewältigen 
können. Aber das wolltest du ja nicht. Dir ging es nicht um Freundschaft oder 
um mich, dir ging es um etwas anderes, Egoismus und Manipulation. 

Es freut dich bestimmt, wenn du mich bei anderen so darstellen kannst um dann 
deren Mitleid und Gunst für dich zu bekommen. Welchen Schaden du damit bei 
anderen anrichtest, es war dir ja schon immer egal.

Ich habe aber Emotionen, mir ist es nicht egal. 

Ich habe nie schlecht über dich geredet, selbst in all den Jahren habe ich 
dich verteidigt. Andere hatten mich damals vor dir gewarnt. Aber ich kannte 
dich, die TC, nicht die TR. Selbst jetzt fällt es mir schwer, dies alles zu 
schreiben, will dich schonen und in Schutz nehmen. Ich bin dumm, ich weiß.

Ganz ehrlich, du warst mir nicht egal und der Gedanke, daß ich mit den Bildern 
dich dann mal wieder treffen könnte, war natürlich verlockend. Ebenso vielleicht 
wieder Pluspunkte bei dir sammeln zu können, ja, ich wollte. 
Aber nicht so. Als du die Frage stelltest, fiel mir die Antwort nicht leicht. 
Entschuldige, aber so konnte es nicht weiter gehen. Du hast nicht einmal gezeigt, 
daß es auch um mich, um unsere Freundschaft ging. Du wolltet nicht wirklich 
wissen, wie es mir geht. Du hast gefragt, aber eher als Floskel, als Begrüßung. 
Du hast nicht weiter nachgefragt. 
Seit dem ich dich kannte, habe ich immer versucht deinen Wünschen gerecht zu 
werden. Ich wollte immer meine "Pflichten" als Freund abliefern. Du warst mir 
nie egal und dich lachen zu sehen war die größte Belohnung. Ich hatte gerne 
Zeit mit dir verbracht. Weißt du noch, wenn wir nach der Berufsschule ins 
Restaurant zum Mittagessen gingen?

Aber wo hatte es uns hingeführt. 

Ein "Nein", evtl. das erste, ein Test für dich, was dir eigentlich wichtig ist. 
Was du eigentlich wirklich willst. 
Du hast die Maske fallen lassen. Du wolltest mich wieder nur benutzen. Das 
war alles, was ich dir bedeutete, jemand den man benutzen konnte. 
Solche Leute wollen nicht investieren, sie wollen nur kassieren, sagte mal 
jemand. Und so jemand warst du. 

Du wolltest keine Freundschaft, wo du auch mal deine Interessen und Wünsche 
zurück stellen müsstest. Du wolltest nur jemanden, der dir dient, den du 
nutzen kannst und wenn er dir nicht mehr nützlich ist, weg damit. 
Ohne Rücksicht, ohne Emotionen einfach kalt und herzlos.

Das ist keine Freundschaft.

Die Wunden, die du mir in all der Zeit zugefügt hast, sie sind sehr tief. Ist 
dir das eigentlich klar?

Ich weiß, es klingt für dich so als würde ich dir nur Vorwürfe machen. 
Nein, ich würde mir nur wünschen, daß du mal deinen stolzen Dickkopf weglässt 
und endlich mal zuhörst. Einmal, als Zeichen, daß dir Freundschaft doch etwas 
bedeutet. 

Leider hast du gezeigt: Du hast dich nicht geändert. Immer noch so egoistisch, 
immer noch so kalt und herzlos, immer noch nur zu Hass fähig.

Es war nur mein Name, mehr nicht. 
Einfach nur bei der Wahrheit bleiben, mehr nicht. 

Ich habe dich nie belästigt. Ich habe dich danach nie wieder kontaktiert. 
Ich habe nie irgendetwas gefordert. Oder? 

Ich habe es respektiert, daß du es so haben wolltest. Du hast es ja immer 
sehr deutlich gemacht.

Das kleine Paket, welches ich dir mal danach geschickt hatte. Das war nichts, 
was mal aus einer Laune heraus am Wochenende entstanden ist. Weißt du, wie lange 
ich dafür gebraucht habe? Alleine den Brief zu schreiben, damit er ausdrückt, um 
was es mir geht ohne das er dich verärgert? 
Weißt du, wie lange ich nach einer kleinen Holztruhe gesucht habe, nur um den 
Brief da rein zu legen? Die Flugente, fürs Auto, du erinnerst dich nicht mehr, 
oder? Die in klein, mit in der Holzkiste. Allein eine solche Ente zu finden, 
nur als kleines Symbol. Die Kiste habe ich mit Siegelwachs versiegelt, mit einem 
richtigem Siegel. Eines zu finden, daß zu dem ganzen passt, war es mir wert.
Ich habe mir viel Mühe gegeben, denn ich wollte das du siehst, es ist mir 
wichtig. Es war nicht einfach nur mal so. Es war wichtig, für mich. 

Was ist dir Freundschaft wert? Wieviel Mühe gibst du dir?

"Der Empfänger hat die Annahme verweigert". 

Du hast die Annahme verweigert. Kein unbekannt Verzogen, nichts, es war nicht 
als einfaches Päckchen verschickt, es war nicht eins unter Tausend. Ich weiß 
nicht mehr, wie viel Porto es gekostet hat, all die Zusatzdienste, nur um 
sicher zu sein, daß du es auch wirklich bekommst.
Ich hatte jemanden damit beauftragt deine aktuelle Adresse durch das 
Einwohnermeldeamt zu ermitteln. Ich hatte alles gecheckt, ich hatte mir 
wirklich viel Mühe gegeben, aber so wie früher hast du es nicht gesehen, 
nicht anerkannt.

Du hast es nichtmal angenommen. Was hätte es dich "gekostet"? Es nur annehmen, 
nichts weiter. In eine Ecke stellen, bis du bereit bist es zu öffnen. 

Du hättest nicht mit mir sprechen müssen, mir nicht in die Augen sehen müssen, 
einfach nur annehmen und sehen wann du dazu bereit bist es zu öffnen.

Ja, da sieht man, wieviel Mühe du dir gegeben hast. Mühe, um die Freundschaft 
zu zerstören und dich zu bemitleiden. Du hast nicht einmal daran gedacht, was 
es eigentlich bedeutet: Freundschaft. Du warst nicht bereit auch nur das 
kleinste bischen "zu geben".  
Aber immer eingefordert. Ein Schauspiel von dir, um sozial und emotional bei 
anderen zu punkten. Dafür hast du die Freundschaft geopfert, hast du mich 
geopfert.

Genau wie vorher, du wolltest es garnicht wissen, du wolltest keine Chance 
geben. Es war dir nicht wichtig, warst nicht mal neugierig. 
Dein Hass, um dich dahinter zu verstecken, und das du es für dich nutzen 
konntest für deine manipulativen Spielchen, daß war dir wichtiger. 
Du wolltest es nicht ändern, wolltest du nie.
Du sagtest es anderen, du hättest usw. aber in Warheit hast du genau das 
Gegenteil getan, wolltest dich aber als das Opfer darstellen um davon zu 
profitieren und dir keine Gedanken um deine Opfer machen zu müssen.

Auf der Plattform, die diesen Brief ausgelöst hat, hast du dir Sprüche 
gemerkt, sie sind dir also wichtig? 
Weißt du, wenn du möchtest, daß dich jemand einfach nur umarmt, wenn es dir 
schlecht geht, dann solltest du auch selbst dazu bereit sein, jemanden zu 
umarmen, wenn es ihm schlecht geht. Warst du aber nicht und bist du nicht.
Aber für dich fordern.

Ein weiterer Spruch, blick nicht zurück wenn gutes vor dir liegt. 

Nun, man kennt nicht die Zukunft. Die Vergangenheit kann aber ein Ankerpunkt 
sein, der einen stabilisiert. Wichtig ist: Nicht stehen bleiben. 

Kennst du den Spruch: Gehe weiter und blicke nicht zurück, denn dann müsstest 
du deinen Opfern, die du auf deinem Weg zurück gelassen hast, ins Auge sehen.

Ja, der Spruch gefällt dir nicht, bezieht sich aber auf das selbe Verhalten, 
welches du ja gut findest und auch lebst. 

Dir war es wichtiger mir noch mal Schmerz zuzufügen. Nicht die Freundschschaft 
war dir wichtig. Du wolltest nicht wissen, was dein Freund dir zu sagen hat. 
Du wolltest nicht zulassen, daß ich mich bei dir entschuldigen könnte. 

Freundschaft, für dich nur ein Wort, daß man benutzt um andere zu manipulieren?
Denn es hatte wohl nie Bedeutung für dich, wolltest nie etwas dafür geben. 
Nichtmal ein Päckchen annehmen und lesen und zuhören. Selbst das ist/war es 
dir nicht wert.
 
Freundschaft ist dir nicht wichtig, ist dir Liebe eigentlich wichtig? Also wirklich? 
Es sieht so aus, aufgrund dessen was du tust und sagst, du bist nur zu Hass fähig.

Tut mir leid, wirklich, aber das ist das Bild, welches du darstellst. 

Ich weiß, du hast jemanden gesagt, du müsstest einen Schlußstrich ziehen um dich 
zu schützen. Ich weiß nicht wievielen oder wie oft aber du hast es gesagt.
"Schützen" wovor? Ganz ehrlich Tican, wovor schützen? Weißt du, was die Leute 
denken, wenn du sowas sagts? Schützen wovor? Habe ich dich geschlagen oder 
körperlich bedrängt? Habe ich dich anderweitig bedroht? Habe ich dich beleidigt? 
Von dir gefordert etwas aufzugeben? Habe ich dir Vorwürfe gemacht? 
Schützen, wovor? Du sagtest sowas und die Leute denken ich war das Monster weil 
du "gezwungen" warst dich vor mir zu schützen. 

Nein, du wolltest deine Party-Laune schützen! 

Das war doch alles, worum es dir ging. Dich nicht mit den Sorgen deiner Freunde 
beschäftigen, welche du selbst verursacht hast. Es könnte dir ja schlechte Laune 
machen. Das war es, Tican, nur das! Nichts anderes. Party war dir immer wichtiger 
als Freundschaft. 

Ich machte dir schlechte Laune, hast du ja gesagt. Warum ich schlechte Laune hatte, 
wolltest du aber nicht wissen. Du hättest es ändern können, nur du und ich, privat, 
direkt, ohne Zuschauer. Aber das wolltest du nicht. Du hast immer etwas arangiert, 
wo auch andere dabei waren. Du hast mich als Statist für eine Vorfürung für deine 
"Fans" benutzt. Warum hatte ich wohl ständig schlechte Laune? 
Bei der Feier, bei der du dich von mir abgewendet hattest, weiß du wie weh es tat, 
was du da abgezogen hattest? Wenn du einen Clown wolltest, der die Leute amüsiert, 
dann hättest du mich vielleicht dafür bezahlen sollen. 
ZB in dem du zeigst, daß es dir nicht um Party geht sondern um unsere Freundschaft. 
Ganz ehrlich Tican, stell es dir doch mal mit vertauschten Rollen vor, unsere 
Freundschaft hat eine Krise und ich lade dich ein. Dann setzte ich dich alleine 
in die Ecke und ich beschäftige mich und rede mit allen anderen dort. Ich schaue 
dich sogar an aber drehe mich nur weg. Kein Reden, nichts. Wie hättest du dich 
gefühlt? Wie hättest du es gedeutet? 
Sei doch froh, daß ich still ging und kein Drama machte und eure Party nicht weiter 
störte. Du warst von mir enttäuscht? Tican, mal ehrlich, DU hast mich enttäuscht. 
Du hast nur diese miesen Spielchen mit mir gespielt um davon sozial und emotional 
bei anderen punkten zu können. Du hast deinen besten Freund geopfert um für andere 
eine Rolle spielen zu können und damit deine Anerkennug bei ihnen zu erhöhen. 
Du hast ein mieses Spiel gespielt, auf meine Kosten und beschwerst dich dann noch, 
daß ich schlechte Laune verbreite weil du mich so behandelt hast. 

Ganz ehrlich Tican, wann hattest du entschieden, daß ich nicht mehr in dein 
Leben passe? War es am Samstagnachmittag, als du mir sagtest, ich bräuchte dich 
am Sonntag nicht abholen? Weil du da schon im Kopf hattest, daß du dir den Mann 
angelst? Oder wars am Sonntag, als du bei ihm übernachtet hast und dein "Plan" 
offenbar funktionieren konnte. Oder wars am Montag, als du daran gedacht hast, 
daß du nicht um 06:00 Uhr zur Arbeit gehst sondern lieber noch Zeit mit ihm 
vebringst. Hast du da gedacht: Ich gehe nicht zur Arbeit. Ach ... sollte mich 
ja abholen, aber den lassse ich auflaufen, den brauche ich ja jetzt nicht mehr.

Sei ehrlich Tican, wann? Denn dein Verhalten nach dem Wochenende hatte sich 
geändert.

TC, meine gute Freundin von damals, sie konnte durchaus auch mal agressiver 
werden, sie schlug nicht aber sie zeigte ihr Temperament. Sie wurde auch mal 
laut, aber auch leise, wenn sie enttäuscht war. Auch mir gegenüber wurde sie 
mal so, angeschriehen hatte sie mich nicht. Aber laut wurde sie schon mal.
Es gab mal Situationen, da wurde es still zwischen uns, ein Zeichen, daß sie 
enttäuscht wurde. Aber sie wurde auch mal lauter, wenn sie frustiert war. 

Aber eins war fast immer, irgendwann wollte sie es wissen, und forderte mich 
auf, zu sagen was ist oder sie sagte dann mir, was sie hatte. Manchmal eben 
temperamentvoll. Sie zeigte ihre Emotionen, daß es ihr nicht egal war. 
Sie hätte mich auch anschreien können, es wäre ok gewesen, denn es gab dafür 
meist einen Grund.

TC hatte kein leichtes Leben und hatte viel um die Ohren. Aber sie hatte 
Emotionen und Rücksicht und Mitleid. Ihr waren die Menschen nicht egal, sie 
kümmerte sich um ihre kleine Schwester usw. . Sie kümmerte sich auch um ihren 
guten Freund, hin und wieder zeigte sie mir, ich bin ihr nicht egal. Ich 
hätte mir manchmal gewünscht, sie wäre mehr für mich da, aber ihr Leben war 
schon schwer genug, deshalb wusste ich zu schätzen wenn wir mal Zeit zusammen 
verbringen konnten und sei es auch nur, daß ich sie wohin fahre.

Sie war, glaube ich, aus dem Geschäft im Erdgeschoß, wo dein Vater seinen 
Laden hatte. Ich weiß nicht mehr, ob sie die Besitzerin war. Irgendwann 
sprach sie mich mal an, als ich bei euch war. Ich weiß nicht mehr warum sie 
das tat, vielleicht, weil ich ja öfter dort war oder evtl. hat ihr jemand 
gesagt, wer ich bin, aber sie sprach über dich. Was für ein guter Mensch du 
seist und dich immer um alles und jeden kümmern würdest. Und sie hatte recht. 

Ich weiß, TC war oft genervt von ihrem Leben, dem Streß, der vielen Arbeit. 
Sie war unzufrieden damit, aber sie packte es an. Sie war trotzdem für andere 
da. 

Diese TC war weg, die TR war kühl. Hast du nicht bemerkt, oder? Mir gegenüber 
warst du kühl, zeigtest keine Emotionen. Du hast dich nur bei anderen wegen mir 
beschwert. Du wurdest nicht laut, wolltest mich nicht provozieren, eine Reaktion 
haben. Du wolltest alles kontrolieren und hast deshalb keine Emotionen oder 
Gefühl gezeigt. Du wolltest auch nicht wissen, was los ist. 
Und du hast das die ganze Zeit eiskalt durchgezogen. Du wurdest mir gegenüber 
nicht laut, weil du zB von meinem Verhalten genervt warst, du wurdest nicht 
still mit diesem "ich bin enttäuscht" Gesicht. Da war nur dieses "ist egal". 
Du hast mir nichtmal "Ohrlasch" (keine Ahnung wie man das schreibt) angedroht. 
TC hatte es öfter getan, kannst du dich noch erinnern? Es fehlt mir irgendwie.
TR tat das nicht ein mal. Das machte sie wohl nur bei ihren "Freunden", ich war 
eben der beste Freund von TC aber wohl nicht mehr der von TR, welche du nach 
dem Wochenende warst.

Erinnerst du dich noch an die Telefongespräche wie früher, wo du mir erzähltest 
was dich bedrückt usw., nach diesem Wochenende? Nein? Ich auch nicht, weil es 
sie wohl nicht mehr gab, nachdem du dich verändert hattest. Du hattest wohl 
keine Zeit mehr, zB Abends mal mit mir zu sprechen. Hattest du Angst, was ich 
dir dann hätte sagen können? Hast du es deshalb vermieden?
Oder war er Eifersüchtig und du musstest auf ihn Rücksicht nehmen? Dann hättest 
du es mir sagen können. Du wusstest doch damals, daß du mir vertrauen konntest, 
oder?

Wenn, dann hast du mich nur angerufen um mich zu einer deiner Shows für deine 
Party-Statisten einzuladen, damit du dann wieder die Mitleidstour spielen 
kannst, wärend du mich hast leiden lassen. Du wusstest, ich würde nicht nein 
sagen, wenn du mich rufst. Aber reden, also mit mir, wolltest du nicht.

Weißt du noch, als du mich zu euch nach Hause, oder zu dir eingeladen hast, 
alleine? Nein, weil das nie geschehen ist. Du wolltest es nicht. 
Du wolltest die große Show bei der Geburtstagfeier bei euch, auf meine Kosten.
Hat dir bestimmt einen großen Schub in deiner Anerkennung bei deinen 
Party-Freunden eingebracht, damals. Die hatten bestimmt Mitleid, weil du dir 
ja so viele Mühe gabst. Aber mich in der Ecke leiden lassen und nicht ein mal 
nur mit mir reden, über uns. Ja, du hast dir wirklich viel Mühe gegeben, aber 
eben nicht für unsere Freundschaft.

Tican, nicht ich habe mich zurück gezogen, ich war nur still, um dir nicht 
deine Glück zu trüben. Aber du hast mich weggeschoben, den Kontakt auf deine 
Einladungen mit Zuschauern reduziert, du hast die Freundschaft gekündigt, nicht 
ich. Ich war immer bereit zu kommen, wenn du gerufen hast. Ich habe damals viele 
deiner Demütigungen eingesteckt, ich habe meine eigenen Emotionen und mein 
Wohlbefinden zurück gesteckt, um deine Situation für dich nicht noch zu 
verschlechtern. Die Situation für dich war nicht einfach, und du hattest einige 
Sorgen. Wenn ich dich jetzt noch mit meinen "fertig gemacht" hätte, dann wäre  
ich ein schlechter guter Freund gewesen. Ich wollte warten, bis die Zeit da ist, 
wo du sagst, daß du es wissen willst. Ja, war falsch von mir. Denn du bist schon 
angefangen unsere Freundschaft abzubauen. Du hattest kein Interesse daran, dich 
damit zu belasten, dir deine Stimmung zu vermiesen. 

Wann hattest du dich entschieden, daß du dich vor mir "schützen" musst? An dem 
Sonntag? Du musstest dich schützen, eine Alibibehauptung um dein Verhalten 
mir gegenüber nachträglich zu begründen. 
DU warst der Grund, daß ich so war, weil du es so gesteuert hast. Du hattest 
die Zügel in der Hand und du hast die Entscheidungen getroffen, zB nicht mehr 
alleine mit mir zu reden und den Kontakt mit mir zu minimieren und dann ganz 
abzubrechen. Das warst du, nicht ich. Du hast mir nur die alleinige 
Verantwortung und Schuld gegeben, damit du dich bemitleiden konntest. Hast 
du das bei deinem Vater auch so durchgezogen?

Dein Vater war von dir enttäuscht und sauer auf dich. Ich fand seine Reaktion 
zu hart und übertrieben aber du hättest mal daraüber nachdenken können. Ich weiß, 
sein Stolz usw. . Ja, es war ungerecht von ihm. Aber du warst ihm nicht egal, 
niemals. Da war er nicht der einzigste.

Du hast bei unserem letzten Telefonaten gesagt, du hättest dich mit Leuten von 
damals getroffen, offenbar war es dir wichtig. 
Mit mir zu telfonieren, besonders nach euren Umzügen, war dir nicht wichtig.
Ich bin mir sicher, ich war damals Thema bei euch und ich kann mir auch schon 
denken, in welche Richtung es ging. Deine Mitleidstour, auf meine Kosten, hatten 
die sicherlich gerne aufgenommen und verfestigt. Soll ich dir auch sagen, was er 
über dich gesagt hatte, nach dem Wochenende? Wie er und andere dich Bezeichneten, 
weil du so schnell ... ? Nein, daß werde ich nicht wiedergeben. Aber was ich dazu 
gesagt hatte: Er solle seine dreckige Schnauze halten, er hätte doch keine Ahnung 
was war.
Er hatte mich wohl belächelt. Aber du hast dich mit ihnen getroffen, aktiv und 
hast mit ihnen geredet. 

Wovor musstest du dich Schützen?
Sicher nicht vor diesen Schleimern, die hinter deinem Rücken über dich herzogen. 
Aber die fandest du ja toll, immer noch. Immer schön die Maske tragen und lächeln, 
egal wie die Wahrheit aussieht. Davor musstest du dich nicht schützen.

Ach ja, schöne Grüße an Nermin.
Ja, sorry, musste jetzt nicht sein. Aber du hast immer für dich Rücksicht gefordert 
und das die Leute nicht so empfindlich reagieren sollen, dann liefere doch mal 
selber ab und sei nicht so empfindlich. Die Brille steht dir übrigens. 

Weißt du noch, wie oft wir telefoniert hatten? Wenn du schlechte Laune hattest oder 
traurig warst oder eben auch fröhlich und glücklich? 
Ich weiß nicht wie oft, aber ich kann mich noch erinnern, als du traurig warst und 
irgendwas lief bei dir schlecht. Wir redeten, du erzähltest was war usw., ich sagte 
was dazu, aber am Ende konntest du wieder lachen. An sowas erinnerst du dich nicht 
mehr, oder?
An eines kann ich mich noch erinnern, evtl. du auch. Es war vor dem Wochenende, 
hatte also damit nichts zu tun. Du und dein Vater hatten wieder Streit, und es hatte 
wohl richtig zwischen euch gekracht. Du riefst mich an, sagtest aber nicht was los 
war aber ich spürte sofort, da ist was. Ja, war keine große Kunst, du warst fertig 
und ich glaube du fingst auch mal an zu heulen, wärend des Telefonats. 
Weißt du noch, was du damals sagtest? Ich ja, dir wäre es lieber gewesen er hätte 
dir eine geknallt anstatt dich jetzt zu ignorieren und so zu tun als gäbe es dich 
nicht. Erinnerst du dich? Falls ja, stell dir das mal als vielfaches vor, denn das 
hast du mir dann später angetan. Nur konnte ich dich nicht anrufen damit jemand 
da ist und mir zuhört.
Schützen wovor? Vor den ganzen Gesprächen, die dich durchaus auch mal aufgebaut 
haben? Hin und wieder haben sie dich sogar zum lachen gebracht.

Warum hast du mir nicht einfach eine "geknallt"? Weil du Angst hattest, daß die 
TC wieder kommen könnte wenn unsere Freundschaft nicht beendet wird? Du hast doch 
nur einen Weg gesucht sie zu beenden ohne das man dir Vorwurfe macht. 

Glaubst du, ich hätte es nicht mitbekommen? Deine soziale Anerkennung bei anderen 
war dir wichtiger als Freundschaft oder dein bester Freund. Das tat richtig weh, 
Tican.
 
Du wirst sagen, und andere sicher auch: Was soll der Scheiß, vergiss es, lass es 
einfach, ist nicht mehr wichtig.

Ich sagte es mir auch selbst. 

Da ist eben der Unterschied zwischen uns. Deine Taktik, sich hinter dem Hass zu 
verstecken, es funktioniert bei mir nicht.

Ich habe das hier nicht alles geschrieben, weil ich dir Vorwürfe machen möchte. 
Das Problem ist: Für mich warst und bist du eine Freundin. 
Freundschaft ist eben nicht immer nur Party und zusammen lachen. Wie in einer 
Familie gibt es auch mal Krisen oder Streit oder oder oder. Hier und da geht 
man dann auseinander. Aber wahre Freundschaft vergeht nicht. So wie wahre Liebe 
nicht vergeht. Jemanden den ich liebe, den kann ich nicht hassen. 
Genauso wenig kann ich jemanden hassen, den ich als Freund oder Freundin ins Herz 
geschlossen habe. Wahre Freundschaft vergeht nicht, sie wandelt sich also auch 
nicht in Hass. Hass hat nichts mit Freundschaft zu tun, genauso wenig wie mit Liebe.

Als wir uns getrennt hatten, habe ich wirklich versucht dich zu hassen. Für das, was 
du getan hast, für das Leid, daß du mir zugefügt hast. Für alles. Deine Taktik, zu 
hassen und den anderen einfach die Schuld zu geben, es wäre so einfach. Aber ich 
konnte nicht. Ich konnte dich nicht hassen, egal was war. 

Also vergisst man, die Zeit sollte helfen. 
Nein, tut sie nicht. Könnt ihr eure Eltern vergessen, also komplett raus aus dem 
Gedächnis? Eure Geschwister, als hätte es sie nie gegeben? Jemand anderes, der euch 
wichtig war? Nein, könnt ihr nicht. 
Du warst und bist mir wichtig. Egal wie weit wir vorneinander getrennt sind, egal 
wieviel Zeit dazwischen liegt, du warst und bist es deshalb immer noch, jemand 
der mir etwas bedeutet, jemand der wichtig war und ist. 

Ich weiß, für dich habe ich keine Bedeutung, für dich hatte unsere Freundschaft 
keine Bedeutung. 

Bevor ich nach Bonn ging, war ich in keiner guten Verfassung. Du, andere und das 
Leben haben mir zugesetzt und irgendwann wird es einem zuviel. Du wirst evtl. 
sagen, ich sei eben zu schwach, selber schuld. Das habe ich mir selber auch 
gesagt. Wenn mann keine Emotionen hat, wenn einem Freundschaft und Liebe egal 
sind, dann ist man hart. Hart und kalt wie ein Stein, wie ein Herz aus Stein.

Wenn du all den Druck, Arbeit, Finanzen, Verantwortung und Emotionen, immer 
alleine ausgesetzt bist und niemand der Meinung ist, daß du es wert wärest 
wenigstens ein paar gute Worte zu bekommen. Dann gibt irgendwann nicht nur 
dein Körper auf, sondern auch dein Geist. 

Ich gebe dir nicht die Schuld, es war eben so, daß Leben war so. Aber es war 
schon so hart, zu wissen, daß du mit deiner Familie dem Glück zugeneigt bist, 
und ich ohne auch nur mal "Hallo, wie geht es dir?" sagen zu können. 
Es war hart, daß du mich hast fallen lassen, mich ausgestoßen hast. Ja, es 
war egoistisch von mir, so zu denken, weil ich jemanden, zB meine gute Freundin, 
gebrauchen könnte. Ich hatte nie das Recht irgendetwas einzufordern. Also 
nahm ich mein Schicksal hin, daß unter anderem du und andere für mich auserkoren 
hatten.

Wie gesagt, bitte verzeihe, was ich jetzt schreibe, aber so war es damals bei 
mir. Es war nicht deine Schuld, wirklich nicht. 
Nachdem ich die Firma verkauft hatte, war ich fertig mit der Welt. Wenn all 
der Druck, der die ganze Zeit dein Antrieb war, plötzlich weg ist und dann 
nichts da ist, niemand da ist, dann brichst du zusammen. Ich wollte mein 
Leben beenden. Das Telefonat mit dir hatte mir wirklich zugesetzt. Zu erkennen,
daß ich dir wohl nie etwas bedeutet hatte, daß du mir nur was vorgemacht hast, 
es half nicht wirklich.

Jaqueline und auch andere, sie zeigten, es lag nicht an mir. Jaqueline wurde 
eine gute Freundin, etwas, was ich mir von dir gewünscht hätte. Denn sie nahm 
nicht deinen Platz ein, dein Platz wurde nie frei. Du warst immer bei mir. Ein 
Teil meines Lebens, ein wichtiger, zumindest für mich. 

Aber sie zeigte, daß du keine gute Freundin für mich sein wolltest, es lag nicht 
unbedingt an mir. Was du tatest, damals, und was Jaqueline tat, es war so 
wie Tag und Nacht. Du forderst nur und verlangst aber bist nicht bereit auch mal 
zu geben oder zu vergeben. Du willst nicht zuhören, du willst nur hassen. 

Doch es ist egal. Denn es geht nicht darum, ob ich wichtig für dich war. War ich 
wohl nie. Es geht hier um mich und für mich warst du immer wichtig, ein Teil 
meines Lebens. Sowas kann man nicht ignorieren oder vergessen. Denn du und die 
Freundaschaft, sie sind für mich immer noch wichtig. 

Deshalb lasse ich es nicht, deshalb ist es nicht egal, dafür ist es zu wichtig, 
du und unsere Freundschaft.

Du wirst es nicht verstehen, jemand mit deinem Charakter und deiner Lebenseinstellung 
versteht es wohl nicht.
Ihr habt ja jetzt im Dezember Hochzeitstag, ja, ich kenne ihn, euren Hochzeitstag. 
Auch Can, deinen leiblichen Sohn. Mit ihm warst du damals schwanger, als wir zuletzt 
Kontakt hatten. Ich weiß, wo ihr gewohnt habt und wo ihr jetzt wohnt. Wie sonst hätte 
ich dir das Päckchen schicken sollen. 
Du musst keine Angst haben, ich habe dich nie belästigt und das werde ich auch 
nicht. Einer guten Freundin tue ich sowas nicht an, ich repektierte immer deine 
Entscheidung. Ich habe immer Rücksicht auf dich genommen. Vermutlich viel zu viel.
Ich wollte nur wissen, wie es dir geht.

Du warst immer meine Freundin, egal was war. Für dich mag es krank sein, aber das 
ist Freundschaft, etwas was du damals immer eingefordert hattest aber wohl nie 
wirklich verstanden hast.

Nicht hassen, nicht vergessen, immer in Gedanken dabei. Du warst mir nie egal, 
deshalb wollte ich wissen, wie es dir geht und was du machst. 

Freundschaft, genauso wie Liebe, ist keine Schachtel mit Keksen, die man aufmacht 
wenn man Lust darauf hat, sie isst und dann wegwirft.
Für jemanden wie dich, mag daß so sein, daß Freundschaft und Liebe nur "benutzt" 
werden, damit man Spaß hat. Für mich war und ist es mehr. Etwas wichtiges, etwas 
wertvolles. Etwas, was nicht vergeht.

Aber ich war dir egal. Du wusstest nichts über mich oder von mir. Es interessierte 
dich schon damals nicht wirklich. Warum solltest du auch, für dich war es ja nie 
Freundaschaft, also warum solltest du dich dafür interessieren.

Wusstest du, wo ich war? Was ich machte? Sag, wie war meine Familie? Deine Eltern, 
ich habe sogar noch Photos von ihnen, deine Schwester, ich kannte sie. Deinen Bruder 
nicht, er war nicht in Deutschland. Du warst nur einmal bei mir, um mein Auto zu 
holen und dich fertig zu machen, wusstest du irgendwas über mich? 
Erinnerst du dich noch an dein Zimmer damals? Dein Bett vor der Heizung unter der 
Dachschrägen? Die Couch stand an der Wand direkt an deinem Bett, oder? Ich glaube, 
auf der linken Seite. Wir waren zusammen in dem Einrichtungshaus, du wolltest eine 
Couch für dein Zimmer, farblich passend zu dem dunkleren Teppich in deinem Zimmer.
Es war zum Jahresende, oder? Wir haben Sylvester nie zusammen gefeiert, zumindest 
erinnere ich mich nicht an eine Sylvesterfeier mit dir. Damals hattest du etwas 
anderes vor. Der Kauf lief über meinen Namen und du hast die Zahlungen geleistet. 
Wenn du nicht gekonnt hättest, dann wäre ich eingesprungen. An sowas erinnerst du 
dich nicht mehr, oder? Du erinnerst dich nur noch an das, was deinem Hass gegen 
mich dient und deiner Opferrolle. Du hast mir nie Pluspunkte gegeben, egal was ich 
tat. Bei den Minuspunkten warst du immer schnell am verteilen. Manchmal warst du 
anstrengend.

Weißt du, wann ich geheiratet habe? Ich glaube, man kann es mittlerweile nachlesen. 

Du sagtest "bester Freund", du hast gelogen, oder? Freundschaft ist dir nichts 
wert. Damals nicht und auch heute ist es dir nichtmal ein "Hi, wie gehts?" wert. 
Hauptsache du kannst dich gut fühlen und hast Spaß, Freundschaft stört dich da nur.

Es war mir egal. Damals in Bonn, ich vermisste dich, machte mir Vorwürfe wegen 
unserem letzten Telefonat. Ja, ich wusste, du würdest in den Hass-Modus gehen, 
es betrübte mich. 
In Berlin, oder besser in den USA, wie gerne hätte ich dir wenigstens eine Karte 
schicken wollen. So wie du früher. Ja, ich habe die noch. So etwas wirft man 
nicht weg. "Shanice", erinerst du dich? Du schenktest mir die CD, mit deiner 
Widmung. Weißt du, was du geschrieben hattest? Ich habe es sogar schriftlich 
von dir. 
Vielleicht wärst du auch mitgekommen. Ja, Wunschdenken, die Realität war anders, 
es war die, welche du erschaffen hattest. 

Ich bereue immer noch, daß es mit unserem Türkei-Urlaub nichts wurde. Ich hätte 
auf die Arbeit sch... sollen und mit dir dort hin fliegen sollen. So wie wir 
es geplant hatten. Ich hätte dir die Priorität geben sollen. Aber du weißt, 
so war ich nicht. Arbeit und Verantwortung, daß war wichtig für mich, für die 
Zukunft. Vielleicht war es falsch, heute weiß ich, Freundschaft und die Menschen, 
sie sind wichtiger.

In Australien musste ich auch oft an dich denken. Weil, da war jemand der dir 
ähnlich sah, also eine Frau. Jedesmal wenn ich sie sah, kamen die Erinnerungen 
an dich hoch. Wie soll man da vergessen? Ich wollte es aber auch nicht.

Südkorea war tatsächlich anders. Tut mir leid, aber da musste ich nicht so oft 
an dich denken. Wochen oder Monate ohne einen Gedanken an dich. Aber vergessen? 
Nein.

Freni, oft habe ich gedacht, wenn sie dich kennen lernen würde, wie würde das 
werden? Keine Ahnung, wirklich. In Gedanken ging es selten gut aus. 
Ich hatte damals wirklich mal daran gedacht, ob wir euch nicht zur Hochzeit 
einladen sollten. So als Möglichkeit, vielleicht .... . Aber ich glaubte, du 
würdest die Einladung niemals annehmen. Du würdest niemals deinen Hass-Modus 
verlassen, du würdest niemals zulassen, daß sich etwas ändert. Besonders 
wenn du es nicht kontrollieren kannst.
Nein, wir haben euch nicht eingeladen. Ich glaube, Freni wäre dann am Ende 
auch nicht einverstanden gewesen. Wir wollten eine friedliche Hochzeit. 
Sie kannte die Narben, welche du bei mir hinterlassen hattest.

Wahre Freunde suchen nicht die Fehler des anderen und halten sie ihm dann vor. 

Trotz allem, möchte ich mal meine Tochter zitieren. Es ging nicht um dich, sondern 
um jemand anderen, aber: "Die kommt bestimmt nicht auf die Liste der guten Mädchen.".

Hättest du sie gerne kennen gelernt? Vielleicht hätte sie dich erweicht und du 
wärst dann evtl. mal bereit gewesen zuzuhören und dich den Gefühlen andere zu 
öffnen.

Weißt du was wirklich weh tut? Wenn du nach allem, was du getan hast, dann so 
tust als wärest du das arme Opfer und stellst mich als das Übel hin, damit die 
mich hassen und dich bemitleiden. Du benutzt mich weiter um andere zu manipulieren 
damit du sie kontrollieren und nutzen kannst. 

Jemand, der Freundschaft und Liebe kennt, macht sowas nicht. Nur Leute die egoistisch 
sind und nicht wissen, was Freundschaft und Liebe ist, Leute denen die Menschen um 
ihnen herum egal sind, für solche Leute sind Menschen nur Spielfiguren. 

Was ist dir dein Mann wert? Das er dir das schöne Leben ermöglicht, daß Geld bringt 
damit du Familie spielen kannst? Ist es das? Und wenn er nicht mehr so funktionieren 
würde, wie du es willst? Lässt du ihn dann auch fallen? Kommt er dann auch auf die 
Hass-Liste? 
Ja, entschuldige, aber so hast du dich damals verhalten, so hast du agiert. Das war 
doch deine "Bewertungsskala", oder? Was sie dir bieten können, was sie dir bringen.


Du wirst das hier sowieso nicht lesen. Selbst wenn du es finden würdest, du würdest 
es nicht tun. Du würdest dich verweigern. 

Und wenn du es lesen würdest, du würdest es nicht verstehen. Du hast nie zugehört, 
du suchst nur nach dem, was du benutzen kannst. 

Ich schreibe hier über meine Gefühle, Erfahrungen und mehr. Das ist etwas, was du 
nie verstanden hast. 
Du würdest nur nach dem suchen, was du nutzen kannst. Um dich aufzuregen und deinem 
Hass Energie zu geben. Die kannst du dann nutzen, um andere besser zu manipulieren.
Meine Gefühle, meine Emotionen, ich, du würdest keine Rücksicht nehmen und es, mich, 
benutzen um dir Vorteile zu verschaffen. Genauso wie früher, genauso wie immer. 
Die Wahrheit, sie interessiert dich nicht. Andere Menschen, sie interessieren dich 
nicht. Du nutzt nur alles, um andere zu manipulieren, damit du Vorteile davon hast. 
Du nimmst keine Rücksicht auf andere, nichtmal auf deine Freunde. 
Ich hoffe, deine Familie wird immer deinen Ansprüchen genügen und dir dienen, sonst 
ergeht es ihnen noch wie mir. Ich kann dir sagen, es wird ihnen sehr weh tun. Aber 
das wird dir dann ja egal sein. Sie sind dir ja dann nicht mehr dienlich. So wie 
ich damals.

Das du nichtmal ein "Bitte entschuldige" für mich hattest aber von mir die 
Selbstaufgabe verlangt hast, was bitte schön braucht es mehr um zu zeigen, was du 
getan hast?

Habe ich je etwas von dir verlangt? Habe ich etwas gefordert? 

Aber du nimmst nichtmal das Päckchen an, welches etwas besonderes war. Du weißt 
ja nicht, wieviel von mir darin steckte. Du hast es genauso weggeschmissen, wie 
du mich und unsere Freundschaft weggeschmissen hast. 

Es ist ja Weihnachtszeit. Ich glaube es war ein Weihnachtsmarkt, bin mir aber nicht 
sicher. Du, deine Schwester und ich. Deine Schwester zwischen uns, hält jeweils eine 
Hand von uns und schwingt dann zwischen uns hin und her. 
Erinnerst du dich daran? Ich tue es.
 
Was habe ich dir getan, Tican? Was, daß du meintest mich wie Dreck behandeln zu 
können und das bis heute so weiter führst? 

Ich hoffe, du weißt nicht wie es sich anfühlt, wenn man Angst um jemanden hat der 
einem viel bedeutet. Wenn man dann befürchtet, sie liegt irgendwo tot und sich dann 
selbst Vorwürfe macht. Man sucht sie überall und wird nur verzweifelter nur um dann 
zu erkennen: Die hat sich nur amüsiert. Und anstatt "war sch..... von mir, tut mir 
leid." von ihr, prügelt sie nur auf dich ein und fordert ein fröhliches Gesicht. 

Sag mir Tican, was hatte ich getan, daß du der Meinung warst, daß das, was du getan 
hast, in Ordnung war und mir dann die ganze Schuld gegeben hast? 

Was war so schlimm, daß du mich hast fallen lassen und mir so viele Schmerzen 
zugefügt hast? Und das bis heute weiter führst. Was, Tican?


Falls du dies liest: Vielen Dank, daß du bis hier her durchgehalten hast. 
Auch wenn ich es nie erfahren werde, ob, es bedeutet mir wirklich viel.


Was erwarte ich jetzt? Nichts, so wie immer. 
Ich schrieb es schon vor einiger Zeit, ich will mit diesen Menschen von damals, 
die mich so behandelt haben, nichts mehr zu tun haben. 
Du Tican wärst eine Ausnahme gewesen. Aber jetzt: Von Leuten wie dir hält man 
sich lieber fern. Ich hatte evtl. Hoffnung, daß du dich änderst, emphatischer 
wurdest und so weiter. Aber offenbar nicht. 

In den Sprüchen in denen vor Menschen gewarnt wird welche schlecht für einen 
sind und keine Rücksicht nehmen, einen nur benutzen usw., in denen wird vor 
jemanden wie dir gewarnt. 

Du ziehst es immer noch so durch, behandelts andere Menschen, welche mal eine 
Rolle in deinem Leben hatten, immer noch so. 

Deshalb hält man sich besser von dir fern.

Hättest du dich gemeldet, ich hätte mich gefreut, aber so richtig. Hättest du 
es ignoriert, hätte sich nichts geändert. Aber du konntest es nicht stehen 
lassen, so wie die anderen, die schon seit Jahren keine Aktivität mehr haben. 
Du unterhältst dich mit Menschen, oder? Auch wenn du sie nicht gut kennst, oder?
Mich musstest du löschen. Einen Menschen, dem du mal sagtest, er sei dein 
bester Freund, einen Menschen, dem du nie egal warst. Fiel es dir so leicht, 
weil dir Menschen nicht viel bedeuten? Die Gefühle anderer, meine, sie 
interessieren dich nicht, haben sie nie.
Einem Menschen, der dir auf der Straße begegnet, den hättest du gegrüsst, oder?
Aber mich nicht, du quälst mich lieber weiter. Du hast kein Gewissen, oder?
 
Das zeigte, was und wer du bist. Egal was du sagst, egal was du behauptest, 
deine Taten, was und wie du es tatest, sie sprechen über dich. Und was sie 
sagen, ist nichts schönes. 

Es macht also keinen Sinn, du suchst immer nur Möglichkeiten damit du dich als 
Opfer darstellen kannst, aber nicht Lösungen. Du willst auch keine Verantwortung 
übernehemn, für das was du getan hast, deshalb verweigerst du alles, was dahin 
führen könnte.

Du willst keine Freundschaft, du willst was anderes. Selbst ein paar Worte sind 
dir zuviel Aufwand.

Mein Name, mehr war es nicht. Wäre es umgekehrt gewesen, ich hätte die Chance, 
daß Zeichen, gesehen. Einfach mal ein "Hi" und dann mal sehen was kommt. Abbrechen 
und ignorieren hätte man dann immer noch gekonnt. Aber du hast ja nie eine Chance 
gegeben, nichtmal ein paar Worte. 
War es dir ja auch nie wert.
Du hast wieder nur die Hand, welche dir gereicht wurde, weggeschlagen, so wie du es 
damals immer und immer wieder getan hast. Du hättest mal zuhören und hinsehen sollen.

Ja, du "brauchst" mich nicht, hast andere Leute um dich. 
"Brauchen"? Menschen: Resourcen, die du benutzt oder verbrauchst oder eben nicht.
Freundschaft, du wusstest nie, was das bedeutet. Du hast es mir so oft gezeigt.

Mal ehrlich, wenn du "unsere" Geschichte, was du getan hast, mal so betrachtest, 
als wären das nicht wir sondern fremde. 
Würdest du wollen, daß eines deiner Kinder auf jemanden trifft, der so ist wie 
du damals und heute bist? Fändest du es gut, wenn jemand mit deinem Kind so 
umgeht? Oder würdest du deinem Kind die Schuld geben, weil es nicht stark genug 
ist und durch Gefühle und Emotionen geleitet wurde?
Ich glaube früher hattest du sowas wie Mitgefühl, wo ist das geblieben? Oder war 
es dir zu lästig?

Ich weiß nicht, wie vielen Menschen du in deinem Leben das gleiche angetan hast, 
sie benutzt und dann entsorgt hast. Sicher war ich nicht der einzigste.

Du hast nur Menschen um dich gelassen, die dir das Leben bieten welches du haben 
willst. Sie tun das, was ich nicht tat, dir deine Fassade geben, damit du dich 
gut fühlen kannst. 

Dieses Leben geniest du nun, willst dich nicht mit "Freunden" belasten, wo du 
nicht weißt, ob du auch von ihnen profitierst und sie dir deine Fassade bieten.

Durch deinen Umgang und dein Verhalten mir gegenüber hast du gezeigt, was für 
ein Mensch du wirklich bist, hinter der Fassade. 

Ich hatte immer Rücksicht auf dich genommen, wollte dich schonen und schützen. 
Deinen Forderungen, dir keine miese Stimmung zu machen entsprochen. Ich habe 
die Last auf mich genommen, damit du dich gut fühlen konntest und dein 
glückliches Leben nicht durch mich belastet wird. 
Deshalb schwieg ich, weil du es wolltest. Deshalb war ich so verschlossen, weil 
es dir egal war und du mich mehr und mehr eingemauert hast. Du wolltest dich 
nicht damit belasten, ich wollte dich nicht damit belasten.

Du hast dein Leben gelebt, dein Verhalten und dein Charakter haben sich wohl 
verfestigt und verfeinert. Du hast, was du damals wolltest. Ich weiß nicht, 
ob du wirklich glücklich bist, wenn du Angst davor hast einem guten Freund 
von damals einfach nur "Hallo" zu sagen.

Ich habe mein Leben gelebt, es hat mich verändert. Ich hätte mir gewünscht, 
es wäre anders verlaufen. Aber du kennst ja sicher den Spruch: Friss oder stirb.

Ich fresse nicht, manchmal sterbe ich lieber, auch für mich fremde Menschen, 
ja, Menschen, nicht nur "davon profitiere ich"-Objekte.

Ich habe Dinge getan, für die ich gefeiert wurde, obwohl ich mich dafür schlecht 
fühlte. Manche glaubten, ich sei ein Held, was ich aber ganz sicher nicht wahr. 
Ich war das Gegenteil, ich hatte Angst.

Menschen wollten mich kaputt machen, damit sie auf meinen Ruinen ihr glückliches 
Leben führen können. Das warst nicht nur du, aber bei dir war es sehr schmerzhaft.

Gibt man einem hungerndem Kind am Straßenrand einen Euro oder auch zwei?
Warum? Würdest du ihm etwas geben? Warum? Um dem Kind zu helfen? Oder doch nur, 
damit du dich für deine Hilfsbereitschaft gut fühlen kannst?

Ich gebe ihm keinen Euro, auch nicht zwei. Wenn mir ein Mensch begegnet, der 
"Leid" und "Hunger" hat, dann nehme ich ihn in den Arm und helfe ihm dabei,
daß es sich ändert. Mann kann nicht allen helfen, deshalb muß man ihnen aber 
nicht den Rücken zudrehen.

Warum ist den Menschen so etwas wie wahre Liebe so wichtig? Wahre Liebe bedeutet 
eben auch, daß es viel Leid bringen kann. Sich dem Leid verweigern bedeutet keine 
wahre Liebe zulassen zu wollen. 
Bei wahrer Freundschaft ist es das selbe. 
Du hast es nie zugelassen, damit du nicht leiden musst. Du wusstest wohl nie, was 
wahre Freundschaft ist und weißt es wohl immer noch nicht. Dein Verhalten, nicht 
deine Worte für die anderen, haben es gezeigt.

Ich lernte jemanden kennen, sie zeigte mir die Liebe, eine starke feste Liebe, die 
wahre Liebe. Jeden Tag auf ein neues. 
Wenn man wahre Liebe erfährt, dann erfüllt sie einen. Wo Liebe ist, ist kein Platz für 
Hass, auf niemanden. Leute zu hassen und eine oder mehrere Personen nicht zu hassen, 
weil sie eine bestimmt Rolle im Leben eingenommen haben, daß ist keine wahre Liebe. 
Vielleicht ein Arrangement, eine gegenseitige Vereinbarung.  
ALs ich die wahre Liebe spürte, war da kein Platz mehr für Hass, auch nicht für den 
Hass auf andere. Wer den Hass in sich trägt, der wird immer mit ihm kämpfen und die 
jenigen, die man liebt könnten leicht das Opfer dieses inneren Konfliktes werden. 
Deshalb ist wahre Liebe so stark, es vertreibt all diese Gefahren und gibt dir die 
Liebe. Ich weiß nicht, ob du Tiere magst, ich glaube du warst eher der Katzen-Typ. 
Wenn du wählen müsstest, welche Katze du liebst, weil du zB keinen Platz hast oder 
irgend sowas, wonach wählst du? Nach Gefühl, von deinem Herzen? Oder nach Aussehen, 
was dir besser gefällt? 
Dann tötest du die andere Katze, weil du sie ja nicht mehr brauchst, du hast ja 
gewählt und musst an die Zukunft mit der ausgewählten denken. Glaubst du, in dem 
Beispiel, daß die ausgewählte Katze wirklch geliebt wird? Warum hatte die andere 
Katze keine Liebe verdient? 

Wenn man die wahre Liebe kennt, dann liebt man nicht nur einen bestimten Menschen, 
man hat die Liebe ansich kennen gelernt. 
Ich hätte bei den Katzen nicht gewählt, ich hätte nicht eine getötet, nur damit ich 
mit der anderen ohne Sorgen leben kann. Ich hätte sie beide ins Herz geschlossen und 
die Konsequenzen angegangen.

Du hast nur Hass, daß hast du mir wieder gezeigt. Doch du warst immer zu feige mir 
zu sagen, warum. Du hast immer verhindert und abgewiesen, daß wir reden.

Ich hätte Grund gehabt meinen Vater zu hassen, für das was er war und getan hat.
Aber wäre er gekommen und er hätte reden wollen, ich hätte ihm die Chance gegeben, 
bis zu seinem Tot. Ich hätte mir angehört was er zu sagen hätte und dann kann man 
immer noch entscheiden, wie es weiter geht. 

Aber du bist so voller Hass, du wolltest mir nie eine Chance geben mal wirklich 
offen, ohne Theaterzuschauer für die du eine Rolle spieltest, zu reden. Dir zu 
sagen, was war. Du wolltest es damals nicht, in all den Jahren nicht und auch 
heute nicht. Du tust mir leid Tican, der Hass leitet dich und dein Handeln. 

Es hat also keinen Sinn, egal was ich machen oder sagen würde, du würdest nur 
das darin sehen, was du für deinen Hass und deine Manipulation benutzen kannst. 
Die anderen waren dir schon immer wichtiger als dein guter Freund, daß hat sich 
wohl nicht geändert. Du tauscht sie einfach aus, ist eben bequemer für dich.

Ich weiß auch, wie du wohl reagieren wirst, wenn du das hier lesen solltest:
"Der Idiot spinnt doch! Was soll denn das!", falls ja: "Du hörst immer noch 
nicht zu.", falls nicht: "Danke, daß ich mich geirrt habe."

Aber falls zB eines deiner Kinder mal solche Erfahrungen machen muß, wie ich 
mit dir, denke daran, du warst mal die jenige welche und dein Kind wird auf 
einer Hass-Liste landen, ohne das auf dessen Emotionen und Gefühlen Rücksicht 
genommen wird, egal ob es das verdient hat oder nicht. Denke daran, du bist 
so eine die keine Rücksicht nahm.

Die Zeit lässt sich nicht zurück drehen und ungeschehen machen. Wie oft ich 
mir das schon gewünscht hatte, aber es gibt keine Zeitreisen. 
Ich hätte mich damals anders verhalten sollen, keine falsche Rücksicht nehmen 
und dich damit konfrontieren sollen. Wir haben beide unseren Teil zu der 
Situation damals beigetragen. Keiner von uns hat gesagt, daß die Freundschaft 
beendet ist, wir sind einfach auseinander gegangen. Wir hätten auch weiterhin 
mal hin und wieder telefonieren können oder uns sogar treffen können. Die 
Stimmung zwischen uns wäre evtl. wieder besser geworden. 

Leider hast du meine Versuche immer abgelehnt und du wolltest immer das ich 
etwas für dich tue. Du wolltest nicht zurück blicken um dich nicht mit dem 
zu belasten. Leider hast du aber auch nicht zur Seite geschaut um zu sehen 
wer alles an deiner Seite steht und da ist. 

Das ist schade. Vielleicht hätte ich mich als bester Freund mehr bemühen 
müssen, mehr für dich tun. Es tut mir leid, wenn ich versagt habe und 
keine Rücksicht und Chancen verdient hatte. 

Ich gebe dir keine Schuld an damals, es war eben so und wir haben beide 
nicht richtig gehandelt. Ich hasse dich auch nicht, wofür auch. Ich danke 
dir für die schönen Zeiten damals, die Gespräche und Zeit mit dir.

Ich würde mir nur wünschen, daß du mich von deiner Hass-Liste nimmst und 
mich nicht als "der Idiot" sondern als deinen guten Freund in Erinnerung 
behälst. Du musst keine Angst vor der Vergangenheit haben, auch nicht vor 
mir. 

Deshalb: Machs gut und lebe wohl, Tican. Lebe in deiner Blase, dort abgekanzelt 
bist du glücklich. Das reicht mir. 

Ich habe geschrieben, was geschrieben werden sollte. Ich habe nie gemessen, 
wieviel Liter an Tränen ich wegen und für dich vergossen habe. Die länge 
dieses Briefes an dich, und ich könnte noch mehr schreiben, zeigt es nichtmal 
annährend.

"Tränen sind Worte, die geschrieben werden müssen." - Paulo Coelho

ENDE.